Tagungsort für Stadtverordnetenversammlung verlegt

Rathaussaal

Die Glück-Auf-Halle in Oberscheld steht nun leider nicht mehr für die Sitzungen unserer politischen Gremien zur Verfügung. Da im eigentlichen Sitzungssaal im Rathaus die Mindestabstände der Pandemievorgaben zwischen den Personen nicht eingehalten werden konnte, hatten wir unsere Sitzungen nach Oberscheld verlegt. Die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 25. Februar 2021 um 18 Uhr findet daher in der Freien Evangelischen Gemeinde Dillenburg, Stadionstraße 4 statt. Die Sitzung ist öffentlich, die Tagesordnung dazu finden Sie hier. Es handelt sich um die letzte Sitzung vor der Kommunalwahl am 14. März 2021.

Brand in der Glück-Auf-Halle Oberscheld

Michael Lotz

Nach dem verheerenden Brand in der Glück-Auf-Halle Oberscheld herrscht bei uns noch immer tiefe Betroffenheit. Zurzeit sind nahezu alle Verwaltungsbereiche mit dem Thema beschäftigt. Wir arbeiten mit Hochtouren an den Fragen “Wie konnte das passieren?” und “Wie geht es weiter?” – Fragen, die auch Sie sich sicher stellen. Unser Bürgermeister Michael Lotz wendet sich mit einem emotionalen Statement an die Dillenburger*innen und natürlich an die gesamte Oberschelder Dorfgemeinschaft:

Michael Lotz

“Als ich am Samstag an der Brandstelle eintraf und die Flammen aus dem Dach der Halle schlugen, konnte ich es nicht fassen. Der Ort, an dem wir so viele schöne Veranstaltungen erlebt haben, war zerstört. Die Glück-auf-Halle war mehr als nur ein einfaches Gebäude. Für viele Menschen in Oberscheld und darüber hinaus war sie der Ort, an dem man gerne war. Ein Stück Heimat und fast wie das eigene Wohnzimmer. Hier hatte man geturnt und getanzt, hier wurde gelacht und gefeiert. Stolz präsentierte man seine Früchte bei der Obstausstellung oder war besinnlich bei der Weihnachtsfeier zusammen. Die Familienfeier fand dort genauso statt wie öffentliche Veranstaltungen. Und dann natürlich der Karneval. Die vielen wunderschönen Stunden, mit Kostümen, mit Tanz, geistreichem Witz, Gesang – Stunden in der Gemeinschaft. Ich glaube, viele hat der Brand genauso getroffen, wie auch mich und manche Träne musste weggedrückt werden. Wenn die Reaktionen zum Brand unserer Halle aber etwas zeigen und bewusst gemacht haben, dann das reiche Leben im Dorf. Anders wären so viele innerlich nicht so betroffen. Und deswegen werden wir nun die nächsten Tage nutzen, um Vieles zu klären und Gespräche zu führen. Und die Ergebnisse werden wir nutzen, um gemeinsam einen Plan zu entwickeln, wie es weiter geht. Und da ist der Name unserer untergegangenen Halle vielleicht auch ein gutes Programm: ‘Glück auf!’ als der alte Gruß der Bergleute. Ein Gruß, in dem auch immer viel Hoffnung und die besten Wünsche mitschwangen, und das ist es, was wir sicher auch bei diesem Projekt, das sich niemand gewünscht hat, gut gebrauchen können.”

Neues Wahllokal in Oberscheld

Dillenburg wählt

Nach dem verheerenden Brand in der Glück-Auf-Halle haben wir als neues Wahllokal für die Kommunal- und Ausländerbeiratswahl am 14. März 2021 das Roncallihaus in der Oberschelder Schelde-Lahn-Straße festgelegt. Dieses ist im Gegensatz zum Dorfgemeinschaftshaus oder anderen Räumlichkeiten barrierefrei. Wir werden keine neuen Wahlbenachrichtigungen versenden, da dies aufgrund der gesetzlich vorgegebenen Fristen nicht mehr möglich ist. Die bereits versandten Wahlbenachrichtigungen behalten ihre volle Gültigkeit.

Hessische Landesgartenschau-Kommission besucht Dillenburg

Vision Lokschuppen

Jetzt wird es ernst: die fünfköpfige Landesgartenschau-Kommission aus Wiesbaden stattete uns einen Besuch ab. Ihre gewonnenen Eindrücke fließen zu einem großen Teil in die Entscheidung um die Vergabe der Landesgartenschau 2027 ein, um die wir uns im Dezember beworben hatten. Nach Angaben des Landes wird noch vor Ostern klar sein, wer die Großveranstaltung in sechs Jahren ausrichten darf und damit vom Förderprogramm profitieren wird.

Große Fotomontagen am Wilhelmsturm zeigen die Planungen

Ganz ähnlich wie beim Bürgerspaziergang am 21. August 2020 haben die Kommissionsmitglieder die Flächen, die mit Hilfe der Fördermittel neu oder umgestaltet werden sollen, bei einem mehrstündigen Rundgang. Genügend Fachkompetenz war dabei vorhanden, denn die Mitglieder der Kommission Helmut Eigemann (Hess. Umweltministerium), Klaus Diehl (LLH), Reinhold Bauer (Gartenbauverband Baden-Württemberg/Hessen), Jens Heger (Präsident des Fachverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen und Ralf Habermann (Bund Deutscher Landschaftsarchitekten) sind in ihren jeweiligen Branchen unternehmerisch tätig, mit dem Thema „Landesgartenschau“ sehr vertraut und verfügen über umfangreiche Erfahrungen, was Planung und Durchführung betrifft. Begleitet wurden sie auf ihrer Route durch Dillenburg von Bürgermeister Michael Lotz, Stadtverordnetenvorsteher Klaus-Achim Wendel sowie Annegret Bretthauer und Ingrid Kretz als Mitglieder der städtischen Landesgartenschau-Kommission. Benedikt Müller von Planstatt Senner, als das Büro, das die Machbarkeitsstudie zur Landesgartenschau erstellte, ergänzte mit Informationen aus fachlicher Sicht. Bei klirrender Kälte und strahlendem Sonnenschein erfuhren die Gäste an verschiedenen Bereichen außerdem aus dem Mund des „Nachtwächters“ Andreas Balzer Kurzweiliges aus Dillenburgs bedeutender Historie.

Nun heißt es abwarten und Daumen drücken. Die Eindrücke und Bewertung der Kommission sind Grundlage für die Entscheidung des hessischen Kabinetts über die Vergabe. Noch vor Ostern soll klar sein, wer die Landesgartenschau 2027 ausrichten darf und damit Fördermittel in Millionenhöhe für wichtige Stadtentwicklungsmaßnahmen erhält.

Die gesamte Machbarkeitsstudie und alle Infos unter www.dillenburg-direkt.de

Der Slogan zur Landesgartenschau

„Die Menschen verbinden! Der Natur verbunden!“ – unter diesem Motto möchte Dillenburg die Landesgartenschau in sechs Jahren durchführen. Gemeinsam Dillenburgs Zukunft gestalten, Hand in Hand an der Vorbereitung und Durchführung einer Gartenschau arbeiten, aber auch die Ortsteile besser aneinander anbinden – zum Beispiel mit einem gelungenen Radwegekonzept und mit klimafreundlicher Mobilität – diese Inhalte finden sich in der Bewerbung und werden im Slogan wiedergespiegelt.

Dillenburg lädt ein – Der Film und das Lied zur Landesgartenschau-Bewerbung

Film zur Landesgartenschau

Im Dezember 2020 haben wir uns um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2027 beworben. Damit die Unterlagen auch sicher und rechtzeitig beim Hessischen Umweltministerium in Wiesbaden ankommen, haben viele helfende Hände, ein bunter Mix an Unterstützern und zahlreiche, teils ausgefallene und klimafreundliche Fortbewegungsmittel geholfen. Die spannenden und bewegten Bilder dazu gibt es jetzt in einem Film. „Dillenburg lädt ein“ – für das Lied zur Landesgartenschau zeichnen Armin Müller (Komposition) und Ingrid Kretz (Text) verantwortlich. Der Breitscheider Armin Müller ist Oberstudienrat am Dillenburger Gymnasium „Wilhelm-von-Oranien-Schule“ und hat mehrfach mit der Oranienstadt unter anderem bei den Musicals „Der Prinz aus Dillenburg“, „Feuer über Dillenburg“ und „Catharina Helena Dörrien“ zusammengearbeitet. Ingrid Kretz aus Dillenburg-Manderbach ist Buchautorin und schrieb für das Musical „Catharina Helena Dörrien“ (2018) den Text. Sie ist engagierte Bürgerin und Mitglied unserer städtischen Landesgartenschau-Kommission. Gesungen wurde das Lied von den Solisten Johanna Klöpper und Simon Müller, die von Nico Hudel an der Gitarre begleitet wurden. Es soll motivieren, gemeinsam Dillenburgs Zukunft zu gestalten, aber auch Gästen Lust auf einen Besuch bei uns machen.

Hier geht es zum Film

Hier geht es zum Lied in voller Länge