Hessische Landesgartenschau-Kommission besucht Dillenburg

Vision Lokschuppen

Jetzt wird es ernst: die fünfköpfige Landesgartenschau-Kommission aus Wiesbaden stattete uns einen Besuch ab. Ihre gewonnenen Eindrücke fließen zu einem großen Teil in die Entscheidung um die Vergabe der Landesgartenschau 2027 ein, um die wir uns im Dezember beworben hatten. Nach Angaben des Landes wird noch vor Ostern klar sein, wer die Großveranstaltung in sechs Jahren ausrichten darf und damit vom Förderprogramm profitieren wird.

Große Fotomontagen am Wilhelmsturm zeigen die Planungen

Ganz ähnlich wie beim Bürgerspaziergang am 21. August 2020 haben die Kommissionsmitglieder die Flächen, die mit Hilfe der Fördermittel neu oder umgestaltet werden sollen, bei einem mehrstündigen Rundgang. Genügend Fachkompetenz war dabei vorhanden, denn die Mitglieder der Kommission Helmut Eigemann (Hess. Umweltministerium), Klaus Diehl (LLH), Reinhold Bauer (Gartenbauverband Baden-Württemberg/Hessen), Jens Heger (Präsident des Fachverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen und Ralf Habermann (Bund Deutscher Landschaftsarchitekten) sind in ihren jeweiligen Branchen unternehmerisch tätig, mit dem Thema „Landesgartenschau“ sehr vertraut und verfügen über umfangreiche Erfahrungen, was Planung und Durchführung betrifft. Begleitet wurden sie auf ihrer Route durch Dillenburg von Bürgermeister Michael Lotz, Stadtverordnetenvorsteher Klaus-Achim Wendel sowie Annegret Bretthauer und Ingrid Kretz als Mitglieder der städtischen Landesgartenschau-Kommission. Benedikt Müller von Planstatt Senner, als das Büro, das die Machbarkeitsstudie zur Landesgartenschau erstellte, ergänzte mit Informationen aus fachlicher Sicht. Bei klirrender Kälte und strahlendem Sonnenschein erfuhren die Gäste an verschiedenen Bereichen außerdem aus dem Mund des „Nachtwächters“ Andreas Balzer Kurzweiliges aus Dillenburgs bedeutender Historie.

Nun heißt es abwarten und Daumen drücken. Die Eindrücke und Bewertung der Kommission sind Grundlage für die Entscheidung des hessischen Kabinetts über die Vergabe. Noch vor Ostern soll klar sein, wer die Landesgartenschau 2027 ausrichten darf und damit Fördermittel in Millionenhöhe für wichtige Stadtentwicklungsmaßnahmen erhält.

Die gesamte Machbarkeitsstudie und alle Infos unter www.dillenburg-direkt.de

Der Slogan zur Landesgartenschau

„Die Menschen verbinden! Der Natur verbunden!“ – unter diesem Motto möchte Dillenburg die Landesgartenschau in sechs Jahren durchführen. Gemeinsam Dillenburgs Zukunft gestalten, Hand in Hand an der Vorbereitung und Durchführung einer Gartenschau arbeiten, aber auch die Ortsteile besser aneinander anbinden – zum Beispiel mit einem gelungenen Radwegekonzept und mit klimafreundlicher Mobilität – diese Inhalte finden sich in der Bewerbung und werden im Slogan wiedergespiegelt.