Versteigerung der Ortseingangsschilder für den guten Zweck

Am 1. November 2017 erhielt Dillenburg offiziell die neue Bezeichnung „Oranienstadt Dillenburg“. Als Folge dessen rundet seit Juni 2018 eine neue Beschilderung das Stadtbild ab. Die bisherigen Ortsteingangsschilder versteigert die Stadt nun für den guten Zweck.

Schmuckstücke für Lokalpatrioten und ehemalige Dillenburger

Am Sonntag, 30. September kommen während der Veranstaltung „Dillenburg is(s)t gut!“ insgesamt 38 Schilder unter den Hammer. Das Mindestgebot wird bei 30 Euro pro Schild liegen. Die Stadt geht davon aus, dass sich für die seltenen Objekte genügend Abnehmer finden lassen werden. Denn der Gesamterlös aller Schilder fließt zu gleichen Teilen wieder in die Ortsteile zurück und wird dort für einen guten Zweck verwendet, den die Ortsbeiräte  festlegen.  Besonders Lokalpatrioten dürften ein großes Interesse an dem identitätsstiftenden Tafeln haben. Auktionator wird Stadtverordnetenvorsteher Klaus-Achim Wendel sein.

Beginn 11.00 Uhr in der Marktstraße

Die Versteigerung beginnt um 11 Uhr auf der Bühne in der Marktstraße. Das Auktionsprozedere wird aufgelockert durch mehrere Pausen, die von anderen Programmpunkten auf der Aktionsbühne abwechslungsreich gefüllt werden. Begonnen wird um 11 Uhr mit der Kernstadt. Hier kommen zunächst acht Schilder unter den Hammer.  Nach der Mittagspause geht es um 13 Uhr weiter mit Donsbach (vier Schilder) und Eibach (drei Schilder). Um 14 Uhr folgen Frohnhausen (vier Schilder) und Manderbach (drei Schilder). Schilder aus Niederscheld und Oberscheld (jeweils vier Schilder) werden um 15 Uhr versteigert. Gegen 16 Uhr schließt die Auktion mit den restlichen acht Schildern der Kernstadt.

Schilder aus Nanzenbach und Manderbach wurden vor Abnahme entwendet

Aus Nanzenbach sind leider keine Ortseingangstafeln dabei. Nach Bekanntwerden der Dillenburger Namensänderung und dem anstehenden Austausch haben Langfinger in Dillenburgs kleinstem Stadtteil alle Ortstafeln entwendet. Auch aus Manderbach wurden einige Schilder entwendet. Die Stadtverwaltung erstattete Anzeige gegen Unbekannt und hofft, dass rechtzeitig bis zur Versteigerung  das ein oder andere Schild aus Nanzenbach oder Manderbach wieder auftaucht, dessen Versteigerungserlös dann mit dazu beitragen kann, die Dorfgemeinschaft finanziell zu stärken. Die Versteigerung erfolgt durch Handaufheben. Das ersteigerte Schild kann direkt mit nach Hause genommen werden. Die Überweisung des Versteigerungserlöses geschieht anschließend per Rechnung. Dafür ist es erforderlich, dass interessierte Bieter ihren Personalausweis mitbringen.