Villa Grün

Das Wirtschaftsgeschichtliche Museum Villa Grün ist Teil der Schlossberganlagen. Der Standort in einer parkähnlichen Anlage mit Bäumen und Bänken laden zum Verweilen ein. Foto: Jutta Tropp

In der 1914/15 im neoklassizistischen Stil erbauten "Villa Grün" befindet sich seit 1983 das wirtschaftsgeschichtliche Museum. In über 20 Räumen wird hier die wirtschaftliche Entwicklung und die Struktur des Dillgebietes eindrucksvoll dokumentiert. Einen besonderen Anziehungspunkt bildet die Küchenabteilung, in der Exponate vom Mittelalter bis zur Neuzeit ausgestellt sind. Während sich in der unteren Etage die so genannte Grundindustrie wie Berg- und Hüttenwesen, Gießerei- und Walzwerkwesen, Bergbaugeschichte und die Technik im Bergbau darstellt, sind im oberen Stockwerk unter anderem Produkte und Dokumente heimischer Firmen zu sehen, vor allem alte gusseiserne Öfen, Herde, Kamin- und Ofenplatten und Kunstgussteile. Verschiedene ehemalige Handwerke, die im Dillgebiet ansässig waren, werden ebenfalls vorgestellt. Im Erdgeschoss befindet sich die im März 2018 eröffnete Dauerausstellung "Industrie heute", in der sich auf über 100 qm acht Unternehmen der Region mit ihren Produkten und Ausbildungsstandards präsentieren.

Regelmäßig finden in der Villa Grün vielbeachtete Sonderausstellungen statt. Vertreten sind hier nicht nur Künstler aus dem heimischen Raum, sondern auch deutschland und weltweit bekannte. Die Themen der Sonderausstellungen sind dabei so vielfältig, wie die Kunst selbst.

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>> Noch mehr Infos zur Villa Grün erhalten Sie auch auf der Seite des Museumsvereins Dillenburg
 

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