2. Dillenburger Figuren Theater Tage

Vom 14. – 17. März 2019 finden die „2. Dillenburger Figuren Theater Tage“ im Atrium der Wilhelm-von-Oranien-Schule  statt. Mit der Verpflichtung renommierter und etablierter Figuren Theater aus der gesamten Bundesrepublik setzt die Oranienstadt Dillenburg als Veranstalter auf ein qualitativ hochwertiges Programm für Familien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die 2018 ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe stieß auf so positive Kritik seitens der Theaterbesucher, dass sie nun jährlich durchgeführt werden soll.

Tickets für die Aufführungen im Alten Rathaus erhältlich

Den Auftakt in der Veranstaltungsreihe am 14. März (Donnerstag) macht das Stück „Robbi, Tobbi und das FlieWaTüüt“, frei nach dem Bestseller von Boy Lornsen und der gleichnamigen Kultserie des WDR. Am 15. März geht es weiter mit „Vom Fischer und seiner Frau“ nach dem Märchen der Brüder Grimm. Am Samstagnachmittag kann sich das junge Publikum auf den „Froschkönig“ freuen, während am Abend mit „Der Besuch der alte Dame“ ein Jugend- und Erwachsenenstück aufgeführt wird. Die Veranstaltungsreihe schließt mit dem Kinderstück „Der kleine Vampir“ am Sonntag, den 17. März ab.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei der Tourist-Info in den Räumlichkeiten des Alten Rathauses (Hauptstraße 19) in Dillenburg erhältlich. Der Eintritt beträgt 6 €  für die Kinder-Vorführungen am Nachmittag und 9 €  für die Abendveranstaltung für Jugendliche und Erwachsene.

Detaillierte Informationen zu den Vorführungen und verbindlichen Altersfreigaben sind in ausliegenden Flyern sowie unter www.dillenburg.live einsehbar.

 

 

Jüdische Märchen

„Feiner Witz und tiefer Sinn zeichnet jüdische Märchen aus. In ihnen verbinden sich die Weisheit und der Humor dieser Erzähltradition mit den Farben und der Fabulierfreude des Orients“, heißt es zu der Lesung von und mit der Hamburger Schauspielerin Paula Quast in Begleitung der Musikerin Krischa Weber. Die Veranstaltung aus der Veranstaltungsreihe „KulturOrt Dillenburg“ findet am Samstag, den 9. Februar 2019 um 18.00 Uhr im Prinzensaal in den Räumlichkeiten des Hessischen Landgestüts in Dillenburg statt. Eintrittskarten sind zu 7 Euro p.P. im Vorverkauf  ab dem 21.01.2019 in der Tourist-Info (Hauptstraße 19) und zu 10 Euro p.P. an der Abendkasse erhältlich.

Ein besonderes Erlebnis

Mit diesem Programm hat Paula Quast erneut etwas Besonderes erschaffen. Mit ihrer warmen, tiefen Stimme und der klaren, akzentuierten Sprechweise zieht sie Jung und Alt in ihren Bann, Krischa Webers musikalische Virtuosität und Einfallsreichtum gestalten farbenreiche Klangteppiche, die den Worten Flügel verleihen. Paula Quast liest mit einer Stimme, die energiegeladen ist und dann wieder von Melancholie gezeichnet, von Mystik umwoben und von Humor gekitzelt, die sich immer aber dramatisch auf das Ende der Geschichte zuspitzt. Die begleitende Musik lässt Emotionen in den Raum ziehen. Die Geschichten zeichnen Charaktere, kantig, tölpisch, schelmisch, weise, gerissen, intrigant, machtbewusst und bilden so die Vielfalt der Menschheit ab. Ob gespannte Erwartung, befreites Schmunzeln oder begeistertes Staunen – alles ist möglich und erwünscht.

„Ist dies das ganze Paradies“

„Ist  dies das ganze Paradies?“ fragte der Rabbi.
Worauf der Engel erwiderte: „Du irrst, wenn du glaubst, die Gerechten säßen im Paradies. Das Paradies befindet sich im Herzen der Gerechten.“

Paul Quast

Paula Quast wurde in Hamburg geboren und entwickelte schon früh eine tiefe Liebe zu Schauspiel und Oper. Drei Jahre lang studierte sie Schauspiel, Atemtraining und Sprechtechnik. Nach ursprünglich einer geplanten Gastspielrolle wurde sie für mehr als 100 Vorstellungen für die Inszenierung von Christine Brückners „Wenn du geredet hättest, Desdemona (Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen) verpflichtet. Danach ging sie mit einem Kabarettprogramm gegen Alkoholismus auf Tournee. Kleinere Arbeiten für Film und Fernsehen (u. a. „Polizeiruf 110“) und als Synchronsprecherin folgten. Einer Kollegin aus Freiburg, die gerade in Hamburg gastierte, verdankt sie die Begegnung mit den Werken der Dichterin Mascha Kalékos. Paula Quast beschäftigte sich intensiv mit der jüdischen Literatin und entdeckte die Freiheit ihres Geistes sowie ihre physische und psychische Stärke.
1996 präsentierte Paula Quast erstmals das Mascha Kaléko-Programm der Öffentlichkeit und war damit eine der ersten, die die Dichterin aus der Vergessenheit holte. 2007 fing sie erneut Feuer, als man ihr die Lyrik von Hedwig Lachmann empfahl, deren Klarheit und geistige Selbstständigkeit sie beeindruckte. Aus ihrer Begeisterung entstand das Hedwig-Lachmann-Programm, mit dem sie seit Herbst 2010 zu erleben ist. Nur scheinbar anders, aber ebenso faszinierend ist ihr drittes Projekt, Jüdische Märchen, die sie ebenfalls als Charakterstudien begreift.

Krischa Weber

Krischa Weber lebt als Cellistin in Hamburg und spielt in unterschiedlichsten Ensembles wie dem Ersten Improvisierenden Streichorchester, den Duos Marie Claire, WeberWendt und Das Himmlische Vergnügen, dem Celloensemble Cello en Vogue, Katrin Achinger & The Flight Crew u. a. Krischa Weber befasst sich seit vielen Jahren mit den Möglichkeiten von Improvisation und entwickelt Musikkonzepte für unterschiedlichste Gelegenheiten, sei es mit prominenten Sprechern oder bezogen auf besondere Orte.

Alle Informationen unter www.dillenburg.live

 

 

 

Bilderbuchkino

Am Freitag,  1. Februar findet um 15.00 Uhr das nächste Bilderbuchkino im Kaminzimmer der Stadtbücherei statt. Diesmal ist Bernhard Mahnke wieder als Vorlesepate an der Reihe und er stellt die Geschichte Mein Esel Benjamin von Hans Limmer vor.

Zur Geschichte:

Die kleine Susi geht mit ihrem Vater spazieren. Am liebsten geht sie mit ihm zum Strand der kleinen griechischen Insel, auf die sie vor kurzem gezogen sind. Heute aber geschieht etwas ganz Besonderes. Als sie an einem steilen Felsrand vorbeigehen, hören sie ein ängstliches Schnaufen. Susis Vater schaut über den Klippenrand und entdeckt einen kleinen Esel. Er kann weder vor noch zurück und hat große Angst. Susi bettelt und schließlich klettert ihr Vater hinunter und trägt den Esel die steile Klippe hinauf. Und Susi darf den kleinen Esel mit nach Hause nehmen. Niemand im Dorf vermisst das Tier, niemand hat einen trächtigen Esel, kein Tier ist weggelaufen. So darf Susi den kleinen Esel behalten. Sie nennt ihn Benjamin. Doch weder Möhren noch Gemüse will der Kleine fressen. Da hat Susi die Idee, ihm die Flasche von ihrer kleinen Schwester Angelika zu geben, es funktioniert und Susi ist glücklich.
Doch eines Morgens ist Benjamin verschwunden. Susi rennt noch im Nachthemd nach draußen und beginnt, ihn zu suchen. Bestimmt ist der Esel zum Strand gelaufen, da ist er am liebsten.

Im Anschluss wird gebastelt

Im Anschluss wollen die Mitarbeiterinnen der Bücherei zusammen mit den Kindern im Lesecafé basteln. Dazu bringen die Kinder bitte Schere, Kleber und Buntstifte mit. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder von 4 bis 8 Jahren, Beginn ist um 15 Uhr. Anmeldung bis Donnerstag (31. Januar), 17 Uhr (02771/800435).