Aufruf an alle Vereine aus Dillenburg und Stadtteilen

Im Herbst 2019 kann die Oranienstadt Dillenburg auf die 675-jährige Verleihung ihrer Stadtrechte zurück blicken. Dieses Ereignis soll gebührend gefeiert werden. Die Planungen für das Festjahr laufen bereits auf Hochtouren. Die Verwaltung hat bereits im letzten Jahr alle Vereine der Kernstadt und der Ortsteile kontaktiert und die Bereitschaft des Mitwirkens erfragt. Zwei Auftaktveranstaltungen an Himmelfahrt und Pfingsten sind geplant. Vom 20. bis 22. September findet ein großes Festwochenende statt. In diesem Zusammenhang plant die Oranienstadt auch einen Festumzug. Bisher liegen der Verwaltung allerdings noch nicht genügend Teilnahmezusagen vor. Daher startet sie einen erneuten Aufruf, mit dem sie interessierten Vereinen die Möglichkeit bieten möchte, sich aktiv an dem Umzug oder aber auch an allen weiteren Aktionen zu beteiligen. Auskunft erteilt bei Interesse Elena Wechselberger unter den folgenden Kontaktdaten: Telefon 02771 896-158; E-Mail: e.wechselberger@dillenburg.de

Hohlbrücke – Neuer Zeitplan zur Fertigstellung

Die Bauarbeiten zur Sanierung der Hohlbrücke in Dillenburg auf der Landesstraße 3362 kommen voran – allerdings nicht so zügig, wie im vergangenen September erhofft.

In den vergangenen beiden Wochen wurden die neuen Übergangskonstruktionen der Brücke (die Dehnungselemente im Verbindungsbereich zwischen Brücke und Straße) eingebaut. Weiterhin sind die beiden Kammerwände an den Brückenwiderlagern und die letzten Teilbereiche der Brückenkappen eingeschalt und bewehrt worden.

Betonierarbeiten bei derzeitiger Witterung nicht möglich

Trotz aller Vorhersagen der Baufirma sind wir allerdings nun in eine Jahreszeit geraten, bei der eigentlich anstehende Betonierarbeiten nicht durchgeführt werden können. So konnten aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse die oben genannten Brückenteile in dieser Woche nicht – wie ursprünglich vorgesehen – betoniert werden. Sobald die Witterung es zulässt, soll dies unverzüglich nachgeholt werden.

Sobald diese Brückenelemente betoniert worden sind, kann das bahnseitige Brückengeländer vervollständigt werden. Auch auf der Stadtseite wird das Brückengeländer montiert, sobald die Witterungsverhältnisse dies ermöglichen. Nachdem diese Arbeiten abgeschlossen sind, können Fußgänger und Radfahrer den Gehweg der neuen Rampe und den Gehweg auf der Brücke nutzen und die Brücke wieder ungehindert überqueren.

Stützwand muss neu gebaut werden

Wie angekündigt, muss ungeplant die Stützwand auf Nanzenbacher Seite neu gebaut werden, da diese eine schlechtere Bausubstanz aufweist als ursprünglich vermutet. Die Vorbereitungen hierfür haben einige Zeit in Anspruch genommen, da zunächst Entwurfsvarianten und Vorstatiken erstellt, geprüft und kalkuliert werden mussten, bevor mit den Bauarbeiten an dieser Stützwand begonnen werden kann. Zudem musste das geplante Vorhaben mit den zuständigen Versorgungsträgern koordiniert werden. So laufen zurzeit noch die Arbeiten der Versorgungsträger, die Gas-, Wasser- und Stromleitungen inklusive der Hausanschlüsse im Bereich der Straße Hohl und auch im Kreuzungsbereich vor der Stützmauer neu verlegen. Im Bereich der abzubrechenden und neu zu bauenden Stützmauer stehen zudem Hausanschlussverteilerkästen der Telekom und von Unitymedia. Aufgrund der Vielzahl dieser Anschlüsse sind auch diese Umverlegungsarbeiten für diese Anschlüsse noch nicht abgeschlossen.

Verkehrsfreigabe vermutlich im Mai

Da die Stützwand unmittelbar an die Hohlbrücke anschließt und diese Sanierung erst abgeschlossen sein muss, bevor der Verkehr über die Hohlbrücke fließen kann, wird es noch dauern, bis der motorisierte Verkehr wieder über die Hohlbrücke fahren kann. Eine Verkehrsfreigabe der Hohlbrücke für den motorisierten Verkehr wird daher nach derzeitigem Stand (und unter der Voraussetzung, dass der Winter nicht allzu hart und lang wird) im späten Frühjahr dieses Jahres – voraussichtlich erst in diesem Mai – erfolgen können.

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2. Dillenburger Figuren Theater Tage

Vom 14. – 17. März 2019 finden die „2. Dillenburger Figuren Theater Tage“ im Atrium der Wilhelm-von-Oranien-Schule  statt. Mit der Verpflichtung renommierter und etablierter Figuren Theater aus der gesamten Bundesrepublik setzt die Oranienstadt Dillenburg als Veranstalter auf ein qualitativ hochwertiges Programm für Familien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die 2018 ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe stieß auf so positive Kritik seitens der Theaterbesucher, dass sie nun jährlich durchgeführt werden soll.

Tickets für die Aufführungen im Alten Rathaus erhältlich

Den Auftakt in der Veranstaltungsreihe am 14. März (Donnerstag) macht das Stück „Robbi, Tobbi und das FlieWaTüüt“, frei nach dem Bestseller von Boy Lornsen und der gleichnamigen Kultserie des WDR. Am 15. März geht es weiter mit „Vom Fischer und seiner Frau“ nach dem Märchen der Brüder Grimm. Am Samstagnachmittag kann sich das junge Publikum auf den „Froschkönig“ freuen, während am Abend mit „Der Besuch der alte Dame“ ein Jugend- und Erwachsenenstück aufgeführt wird. Die Veranstaltungsreihe schließt mit dem Kinderstück „Der kleine Vampir“ am Sonntag, den 17. März ab.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei der Tourist-Info in den Räumlichkeiten des Alten Rathauses (Hauptstraße 19) in Dillenburg erhältlich. Der Eintritt beträgt 6 €  für die Kinder-Vorführungen am Nachmittag und 9 €  für die Abendveranstaltung für Jugendliche und Erwachsene.

Detaillierte Informationen zu den Vorführungen und verbindlichen Altersfreigaben sind in ausliegenden Flyern sowie unter www.dillenburg.live einsehbar.

 

 

Bilderbuchkino

Am Freitag,  1. Februar findet um 15.00 Uhr das nächste Bilderbuchkino im Kaminzimmer der Stadtbücherei statt. Diesmal ist Bernhard Mahnke wieder als Vorlesepate an der Reihe und er stellt die Geschichte Mein Esel Benjamin von Hans Limmer vor.

Zur Geschichte:

Die kleine Susi geht mit ihrem Vater spazieren. Am liebsten geht sie mit ihm zum Strand der kleinen griechischen Insel, auf die sie vor kurzem gezogen sind. Heute aber geschieht etwas ganz Besonderes. Als sie an einem steilen Felsrand vorbeigehen, hören sie ein ängstliches Schnaufen. Susis Vater schaut über den Klippenrand und entdeckt einen kleinen Esel. Er kann weder vor noch zurück und hat große Angst. Susi bettelt und schließlich klettert ihr Vater hinunter und trägt den Esel die steile Klippe hinauf. Und Susi darf den kleinen Esel mit nach Hause nehmen. Niemand im Dorf vermisst das Tier, niemand hat einen trächtigen Esel, kein Tier ist weggelaufen. So darf Susi den kleinen Esel behalten. Sie nennt ihn Benjamin. Doch weder Möhren noch Gemüse will der Kleine fressen. Da hat Susi die Idee, ihm die Flasche von ihrer kleinen Schwester Angelika zu geben, es funktioniert und Susi ist glücklich.
Doch eines Morgens ist Benjamin verschwunden. Susi rennt noch im Nachthemd nach draußen und beginnt, ihn zu suchen. Bestimmt ist der Esel zum Strand gelaufen, da ist er am liebsten.

Im Anschluss wird gebastelt

Im Anschluss wollen die Mitarbeiterinnen der Bücherei zusammen mit den Kindern im Lesecafé basteln. Dazu bringen die Kinder bitte Schere, Kleber und Buntstifte mit. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder von 4 bis 8 Jahren, Beginn ist um 15 Uhr. Anmeldung bis Donnerstag (31. Januar), 17 Uhr (02771/800435).