Tag der Regionen

Der Tag der Regionen bringt alljährlich Direktvermarkter, Kunsthandwerker, Betriebe, Vereine, Verbände, Initiativen und viele weitere Engagierte zusammen. Im Aktionszeitraum vom 21. September bis 07. Oktober präsentieren diese Akteure in ganz Deutschland die Stärken ihrer Regionen und die Vorteile regionalen Wirtschaftens.

„Weil Heimat lebendig ist“

Das Motto lautet in diesem Jahr: „Weil Heimat lebendig ist.“
Die Region Lahn-Dill-Bergland richtet den Tag der Regionen nun zum 19. Mal gemeinsam mit einer Mitgliedskommune aus. Jedes Jahr zieht er zwischen 4.000 und 5.000 Gäste an. Bunt, vielfältig und öffentlichkeitswirksam wird gezeigt, was unsere Region zu bieten hat.

Zu Gast in Herborn

Zum Vergrößern bitte klicken

In diesem Jahr sind wir zu Gast in der Stadt Herborn. Schirmherr der Veranstaltung ist der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster.
Am 07. Oktober von 10 bis 18 Uhr präsentieren sich über 80 Aktive.
Der Tag beginnt um 10.00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Turnhalle des Johanneum-Gymnasiums. Um 11 Uhr wird die Veranstaltung durch Landrat Wolfgang Schuster, den gastgebenden Bürgermeister Hans Benner und den Vorsitzenden des Vereins Region Lahn-Dill-Bergland e.V., Julian Schweitzer offiziell eröffnet.

Was in unserer Region steckt

Über 80 Akteure werden zeigen, was in unserer Region steckt. Wertvolle Handarbeiten und selbstgefertigte Produkte werden zum Kauf angeboten. Soziale Vereinigungen und Initiativen aus der Region stellen ihre Arbeit vor. Regional, fair und nachhaltig wird für das leibliche Wohl gesorgt. Es gibt ein umfangreiches regionales Essensangebot und ein Kuchenbüffet. Weitere Mitmachaktionen werden Groß und Klein erfreuen. Ein buntes Bühnen- und Kinderprogramm sorgt für jede Menge Abwechslung.

Die Region aktiverleben

Der Naturpark Lahn-Dill-Bergland informiert über seine Arbeit und über Ausflugsmöglichkeiten in der Region. Kostenloses Infomaterial wie Wander- und Radkarten erhalten die Besucher/innen am Infostand. Mit dabei ist auch der Nationale Geopark Westerwald-Lahn-Taunus, der die geologischen Highlights der Region präsentiert, sowie Hessen Forst mit einem Infostand und einer Mitmachaktion.

Kontakt und Infos:

Region Lahn-Dill-Bergland e. V. · Herborner Str. 1 · 35080 Bad Endbach ·
Telefon 02776-80115 · E-Mail: info@lahn-dill-bergland.de · Internet: www.lahn-dill-bergland.de

Dillenburg, Dietzhölztal und Sinn besiegeln erfolgreiche Zusammenarbeit ihrer Finanzabteilungen

Drei Bürgermeister unterschreiben den Vertrag

Synergien durch Dienstleistungsaustausch zwischen den Dillkreiskommunen

Dillenburg/Dietzhölztal/Sinn. Dillenburg, Dietzhölztal und Sinn arbeiten künftig im Bereich der Finanzen noch enger zusammen. Bürgermeister Michael Lotz, Bürgermeister Andreas Thomas und Bürgermeister Hans-Werner Bender unterzeichneten dazu jetzt im Dillenburger Rathaus einen Dienstleistungsvertrag. Künftig werden Dillenburg und Sinn die Verwaltung der Finanzgeschäfte für Dietzhölztal ausführen.

Drei Bürgermeister unterschreiben den VertragWas bereits seit 2016 gelebte Praxis ist, wurde schon im Frühjahr 2018 offiziell besiegelt und jetzt im Dillenburger Rathaus noch einmal bekräftigt. Die Leitung des Dillenburger Finanzressorts unterstützt die Gemeinde im nördlichen Dillkreis insbesondere durch die stellvertretende Leiterin Ulrike Bellersheim, die dort die kommissarische fachliche Leitungsfunktion übernommen hat. Mindestens einmal wöchentlich nimmt die Diplom-Kauffrau im Ewersbacher Rathaus ihre Aufgaben rund um die Haushaltsplanung, das Berichtswesen und die Jahresabschlüsse der Gemeinde wahr. Die entstehenden Kosten erstattet die Gemeinde Dietzhölztal der Oranienstadt Dillenburg und der Gemeinde Sinn, die beide bereits seit 2017 erfolgreich in einer interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich der Finanzen agieren. „Der Weg in die interkommunale Zusammenarbeit begann in Sinn auch zunächst -aufgrund des Weggangs der Kämmerin, Alexandra Wüst – durch Dienstleistungen im Finanzwesen. Heute können wir auf fast drei Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Dillenburg zurückblicken“, so Hans-Werner Benner.

Gesammelte Erfahrungen durchweg positiv

Alle drei Gemeinden streben hier eine auf längere Dauer angelegte Zusammenarbeit an: „Die Aufgaben der Kommunen werden anspruchsvoller und es wird mehr technisches Know-How benötigt. Das können viele kleine Kommunen nicht mehr leisten. Ein solcher Austausch von gegenseitigen Dienstleistungen und die effektive Nutzung der in allen drei Finanzabteilungen vorhandenen Ressourcen spart nicht nur Steuergelder ein, sondern bietet zusätzliche Synergieeffekte“, so Dietzhölztals Bürgermeister Andreas Thomas. Der aktuelle Dienstleistungsvertrag ist eine wichtige Vorstufe für die Erweiterung einer auch offiziell abgeschlossenen, interkommunalen Zusammenarbeit mit allen drei Gemeinden. Die jetzt gesammelten, positiven Erfahrungen beim Austausch gegenseitiger Dienstleistungen bilden die Grundlage dafür. Dillenburgs Rathauschef Michael Lotz abschließend: „Unsere Aufgabe ist es, eine steigende Qualität unserer Serviceleistungen für die Politik und die Bürgerinnen und Bürger zu erbringen. Das gelingt, indem wir für diese unmerklich zusammenarbeiten und dadurch Zeit und Geld sparen“.

Die interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) ist eine wichtige Handlungsalternative für Städte, Gemeinden und Kreise. Die Nutzung von Synergieeffekten ohne die eigene Identität zu verlieren, ist Ausdruck kommunaler Selbstverwaltung und verantwortungsbewussten Umgangs mit personellen und finanziellen Ressourcen.