Sanierung an Teilen der Kurhausbrücke

Das Bild zeigt einen Teil der Kurhausbrücke mit dem Geländer zum Fußgängerweg und zur Fahrbahn. Darunter sieht man Gleise.

Die Oranienstadt Dillenburg wird ab dem 1. November an Teilen der Kurhausbrücke Sanierungen durchführen. Der Berührungsschutz des Bauwerks, das zwischen dem Kino und dem Bismarck-Denkmal die Bahngleise überquert, muss erneuert werden.

Teilsperrungen aus Sicherheitsgründen erforderlich

Dadurch kommt es zu Teil- und Vollsperrungen des Verkehrs für die Dauer von rund zehn Tagen. Die Kurhausbrücke wurde Anfang der 1960’er Jahre mit Durchführung der Elektrifizierung der Eisenbahn erbaut. Inzwischen ist sie stark sanierungsbedürftig, weshalb langfristig ein Ersatzneubau geplant ist. Aufgrund des schlechten Zustands des vorhandenen Berührungsschutzes, der sich horizontal an der Brücke in der Bismarckstraße über den Gleisen der Bahnstrecke Siegen – Gießen befindet, ist es erforderlich, kurzfristig Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit zu ergreifen.

Berührungsschutz

Ein passender Berührungsschutzüberall dort vorgeschrieben, wo querende Straßen- oder Fußgängerbrücken auf Oberleitungen treffen. Die Oranienstadt beabsichtigt nun, den vorhandenen Berührungsschutz auf einer Länge von bis zu 30 Metern abzubrechen und gegen eine entsprechende, vertikal montierte Konstruktion ähnlich der an der Hohlbrücke zu ersetzen. Bei einem späteren Neubau der Brücke sollen diese Bauelemente Wiederverwendung finden. Die Abbruchelemente werden von der Bismarckstraße aus mit einem Kran herausgehoben und abtransportiert. Anschließend wird die Schnittfläche beschichtet und der neue Berührungsschutz montiert.

Das Bild zeigt einen Teil der Kurhausbrücke mit dem Geländer zum Fußgängerweg und zur Fahrbahn. Darunter sieht man Gleise.
Der Berührungsschutz an der Kurhausbrücke am Kino muss saniert werden (Foto: Oranienstadt Dillenburg)

Arbeiten finden überwiegend Nachts statt

Die Arbeiten finden überwiegend in den Nachtstunden statt, um den Zugverkehr möglichst wenig zu beeinflussen. Lediglich die Montage des neuen Berührungsschutzes einschließlich Geländer wird am Tag durchgeführt. Alle Arbeiten werden von der Brücke mit einem Kran und einem Gerüst, das an der jeweiligen Seite der Brücke angebracht wird, umgesetzt. Daher ist es aus Sicherheitsgründen unumgänglich, dass es im Verlauf der Bauphase in der Nacht immer wieder zu Teil- und Vollsperrungen kommen wird. Die Deutsche Bahn AG hat gemeinsam mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen, welche den Eisenbahnbetrieb auf der Bahnstrecke Siegen – Gießen durchführen, der Oranienstadt Termine für die erforderlichen Sperrungen benannt, nach denen sich der Zeitraum der Sanierung richtet.

Linienbusse werden umgeleitet

Die Linienbusse, die planmäßig über die Bismarckstraße fahren würden, werden über die Rühlstraße umgeleitet. Statt der Haltestelle „Bismarckstraße“ wird die Haltestelle „Dill-Kliniken“ angefahren. Die Linienbusse wenden im Wendehammer der Haltestelle „Dill-Kliniken/Ärztehaus“ und fahren dann über die Rühlstraße weiter. Die Beendigung der Sanierungsarbeiten und die Aufhebung der Einschränkungen ist für Freitag, 11. November geplant. Die Oranienstadt investiert in diese Sicherheitsmaßnahmen rund 400.000 Euro – darin enthalten sind die baulichen Maßnahmen und auch die vorbereitenden Planungsleistungen.

Saisonabschluss auf dem Dillenburger Schlossberg

Eine Bildcollage der Sehenswürdigkeiten auf dem Schlossberg. Ganz links sieht man den steinernen Wilhelmsturm. Das mittlere Bild zeigt eine Ansicht auf die Villa Grün mit ihren griechisch anmutenden Säulen. Das Bild rechts zeigt einen Blick in die unterirdischen Verteidigungsanlagen mit der neuen Beleuchtung.


Der Dillenburger Museumsverein e.V. lädt für Dienstag, 1. November (Allerheiligen) zum Abschluss der diesjährigen Museumssaison auf den historischen Schlossberg ein.

In 114 Stufen durch die Geschichte des Hauses Oranien-Nassau


Im Wilhelmsturm wird die Geschichte des Hauses Oranien-Nassau, und damit des Niederländischen Königshauses, ausführlich auf vier Ebenen präsentiert. Vor Ort gilt es 114 Stufen zu erklimmen. Oben angekommen, werden die Besuchenden mit einem herrlichen Ausblick vom Balkon über Dillenburg belohnt.

Eine Bildcollage aus Wilhelmsturm, Villa Grün und Kasematten. Foto: Peter Patzwaldt

Wirtschaft und Bergbau

Im Wirtschaftsgeschichtlichen Museum Villa Grün finden die Gäste auf drei Ebenen einen Zugang zur Vergangenheit und Gegenwart der lokalen Wirtschaft vor. Die Geschichte des Bergbaus im früheren Dillkreis wird „Untertage“ im Untergeschoss präsentiert. Die Villa Grün beendet die diesjährige Museumssaison mit der Fotoausstellung „Industriekultur Mittelhessen“ von Jan Bosch. Die Ausstellung zeigt sowohl historische Architektur und Industrielandschaften, als auch lebendige Industriekultur in Form von Porträtaufnahmen.

Führungen durch die unterirdischen Verteidigungsanlagen

Etwas völlig Ungewöhnliches erwartet die Besuchenden bei einer Führung durch die Kasematten. Dabei erfahren die Gäste während einer einstündigen Führung viel Wissenswertes zu den unterirdischen Verteidigungsanlagen, die -nach ihren Namensvettern in Luxemburg-Stadt- als die zweitgrößten in Europa gelten. In den Kasematten ist bei acht Grad Celsius auf angepasste Kleidung zu achten und das holprige Geläuf erfordert ein festes Schuhwerk.

Informationen zu Schloss und Schlossberg

Neben einem Museums- und Kasemattenbesuch lädt das Schlossberggelände darüber hinaus zu einem informativen Spaziergang ein. An neun markanten Standorten sind zwölf Texttafeln aufgestellt, die zur Geschichte des Schlosses und der Verteidigungsanlagen informieren und anhand derer die Mächtigkeit des früheren Schlosses sichtbar wird.

Historisch gewandet

Darsteller der Projektgruppe “Leben im 18. Jahrhundert” des Dillenburger Museumsvereins.
Foto: Peter Patzwaldt

Die Projektgruppe „Leben im 18. Jahrhundert“ des Dillenburger Museumsvereins e.V. wird in historischer Uniform die Besuchenden mit Salutschüssen begrüßen: die Kanonen werden von 13.00 bis 17.00 Uhr jeweils zur vollen Stunde befeuert.

Heimische Spazialitäten vom Schlossbergverein

Auch der Schlossbergverein Dillenburg e.V. ist mit von der Partie und unterstützt den Museumsverein tatkräftig. Die ebenfalls in historischer Kleidung kostümierten Damen und Herren verwöhnen die Gäste mit heimischen Spezialitäten und servieren herzhaft belegte Brote. Für die kleinen Gäste werden außerdem süße Überraschungen vorgehalten. Auch eine Tasse Kaffee kommt bei den Gästen erfahrungsgemäß immer sehr gut an – insbesondere nach einer Kasemattenführung.

Stündliche Kasemattenführungen

Die musealen Anlagen sind von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Kasemattenführungen starten stündlich vor dem Wilhelmsturm. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und so steht einem spontanen Besuch der Schlossberganlagen zum Saisonabschluss nichts im Wege.

Der Eintrittspreis für beide Museen beträgt 4 € für Erwachsene und 2 € für Kinder. Die Schlossbergkarte kostet 7 € für Erwachsene und 3,50 € für Kinder. Die Schlossbergkarte berichtigt zum Besuch beider Museen sowie zur Teilnahme an einer Kasemattenführung.

Weitere Informationen zum Museumsverein und seiner Arbeit unter www.dillenburger-museumsverein.de

Wohnungen für ukrainische Flüchtlinge gesucht

Logo der Oranienstadt Dillenburg

Bis vor Kurzem sorgte  der Lahn-Dill-Kreis für die Unterkunft von Flüchtlingen aus der Ukraine. Leider, so die Kreisverwaltung, ist dies fast nicht mehr möglich. So kommt es dazu, dass der Lahn-Dill-Kreis die Geflüchteten an die Städte und Gemeinden des Kreis delegieren muss. Dies bedeutet, dass die Kommunen dafür Sorge zu tragen haben, Flüchtlingen Wohnraum zu Verfügung zu stellen. Davon ist die Oranienstadt nicht ausgenommen. Im Lahn-Dill-Kreis sind zur Zeit zirka 5.100 Flüchtlinge untergebracht. Diese leben in Gemeinschaftsunterkünften, oder sind privat untergekommen.

Verteilerschlüssel

Der Lahn-Dill-Kreis hat einen Verteilerschlüssel für die Delegierung von Flüchtlingen bestimmt. Dieser Verteilerschlüssel richtet sich nach den Einwohnerzahlen der einzelnen Städte und Gemeinden. Im Lahn-Dill-Kreis sind derzeit  253.285 Menschen wohnhaft. Davon sind 23.216 Menschen in Dillenburg gemeldete. Für die Delegierung der Flüchtlinge an die Kommunen liegt somit der Verteilerschlüssel für Dillenburg bei 9,17 Prozent. Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Oranienstadt mehr als diese Prozentzahl aufgenommen. In Dillenburg sind derzeit 350 Ukrainische Flüchtlinge gemeldet. Von daher wird es eventuell in den nächsten Wochen keine Zuweisung von Flüchtlingen an die Stadt geben. Jedoch steigen die Flüchtlingszahlen wieder an, so dass es durchaus im Laufe des November 2022 dazu kommen kann, dass der Lahn-Dill-Kreis der Stadt tatsächlich Flüchtlinge zuweisen könnte.

Freistehenden Wohnraum melden

Von daher ruft die Oranienstadt die Dillenburger Bürgerinnen und Bürgerinnen auf, freistehende Wohnungen der Stadt zu melden. Den Flüchtlingen aus der Ukraine, und diese sind in großer Mehrheit Frauen und Kinder, sollen würdevoll untergebracht werden. Es genügt schon, dass die Frauen und Kinder aus der Ukraine flüchten müssen. Es soll, soweit dies möglich ist, von Gemeinschaftsunterkünften abgesehen werden. Von daher bittet die Oranienstadt darum, entsprechende Wohnungen bzw. Wohnraum zu melden. Dies kann über die E-Mail-Adresse fm.dietermann@dillenburg.de oder über die Rufnummer 02771/896-211 geschehen. Verantwortlich zeigt sich Herr Dietermann, vom Ressort Zentrale Dienste, Abteilung Jugend und soziale Angelegenheiten.“

Gelbe und blaue Tonnen werden nicht geleert

blaue, braune, schwarze und gelbe Abfalltonnen

Der Lahn-Dill-Kreis informiert:

Wegen des krankheitsbedingt hohen Personalausfalls bei den Abfuhrunternehmen im Lahn-Dill-Kreis können in einigen Kommunen des Kreises diese Woche die blauen und gelben Abfallbehälter nicht abgeholt werden. Welche Kommunen betroffen sein werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, zu kontrollieren, ob ihre Mülltonnen geleert wurden. Ist das nicht der Fall, haben die betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, beim nächsten regulären Leerungstermin auch extra Abfall zu den Behältern zu stellen. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass Papier und Kartonagen nur in trockenem Zustand geladen werden können. Verpackungen sollten in durchsichtigen Säcken neben die Tonnen gestellt werden. Die Abfallwirtschaft bittet um Verständnis.