Aufruf zur Mitarbeit im Senioren- und Behindertenbeirat

Ein Bildausschnitt mit einer Hand am Rad eines Rollstuhls

Die Stadtverordnetenversammlung der Oranienstadt Dillenburg hat die Geschäftsordnung für den Senioren- und Behindertenbeirat aktualisiert. Neben inhaltlichen Änderungen ist nunmehr in der aktualisierten Geschäftsordnung   die Zusammensetzung des Beirats geändert worden.

Sprachrohr für ältere und behinderte Bürgerinnen und Bürger

Der Beirat ist die Vertretung und das Sprachrohr der älteren und behinderten Bürgerinnen und Bürger der Oranienstadt Dillenburg und vertritt deren Interessen gegenüber der Stadtverordnetenversammlung, dem Magistrat und der Verwaltung. Weiter arbeitet der Beirat mit allen Institutionen, Vereinen und Gruppen zusammen, die sich mit den Anliegen älterer und behinderter Menschen befassen. Im Durchschnitt tagt der Beirat viermal im Jahr. Die Mitglieder werden vom Magistrat für die Dauer einer Legislaturperiode analog der Hessischen Gemeindeordnung berufen. Neben den Mitgliedern aus sozialen Verbänden und den Alten- und Pflegeheimen soll der Beirat aus drei Personen bestehen, welche eine Behinderung im Sinne des § 2 SGB IX haben.

Aufruf zur Mitarbeit

Dafür bittet die Oranienstadt, dass sich entsprechende Bürgerinnen und Bürger, welche gerne im neuen Senioren- und Behindertenbeirat mitarbeiten möchten, bei der Verwaltung melden. Dies kann am besten über die E-Mail-Adresse fm.dietermann@dillenburg.de oder der Rufnummer 02771/896-211 erfolgen. Natürlich können Personen auch von Dritten vorgeschlagen werden. Für die Meldung ist die Frist auf den 31. Juli 2021 gesetzt. Aus dem Kreis der Bewerbenden wird der Magistrat die neuen Mitglieder und deren Stellvertretungen im August 2021 benennen. Die konstituierende Sitzung des neuen Senioren- und Behindertenbeirats ist für Ende August /Anfang September 2021 geplant.

Oranienstadt Dillenburg jetzt auch als App

Das Wahrzeichen Dillenburgs wurde in den Jahren 1872 – 1875 auf dem ehemaligen oberen Schlosshof mit deutsch-niederländischer Unterstützung errichtet.

Wir erweitern unser Kommunikationsangebot und stellen jetzt auch eine entsprechende App zur Verfügung. Wesentlicher Bestandteil der Anwendung ist dabei der Mängelmelder, mit dem Bürger*innen oder Gäste Hinweise zu Schäden durchgeben, aber auch Lob und Verbesserungsvorschläge äußern können. Die kostenlose Service-Anwendung mit der Bezeichnung „Oranienstadt Dillenburg“ ist für iOS und Android in den jeweiligen App-Stores verfügbar. Mit unserer neuen App möchten wir den Bürgerdialog ergänzen. Denn fast Jeder nutzt inzwischen Smartphones und Tablets, mit denen ihm zu jeder Zeit und überall die Angebote des Internets zur Verfügung stehen. Die Dillenburg-App als weiterer Baustein fördert den Informationsfluss und die Bürgerbeteiligung durch direkte Mitwirkung. Ob Stadtnachrichten, Veranstaltungstipps oder Corona-Infos – die App ermöglicht mit übersichtlicher Darstellung einen einfachen Zugriff auf die verschiedenen Themenbereiche. Das wöchentlich erscheinende, kostenlose „Dillenburger Wochenblatt“ kann damit auch unterwegs gelesen werden. Als Anlaufstelle für Mängelmeldungen und Verbesserungsvorschlägen spielt die Anwendung ebenfalls eine wichtige Rolle. Wird ein Schaden oder ein Mangel entdeckt, kann dieser mittels Foto direkt in der App dokumentiert, beschrieben und zusammen mit dem Standort ganz bequem an uns übermittelt werden. Die Angabe der Kontaktdaten ermöglicht die Klärung möglicher Rückfragen. In der öffentlichen Übersicht der bereits eingegangenen Meldungen sind die Absender anonymisiert. Hier kann verfolgt werden, welche Hinweise bereits vorliegen und wie der Bearbeitungsstatus ist. Getreu nach dem Motto „Vier Augen sehen mehr als zwei“ wird so jeder Bürger und jede Bürgerin zur aktiven Beteiligung animiert. Da in der App auch der Wechsel in weitere Städte möglich ist, ist auch an anderen Orten eine Nutzung möglich, sofern die jeweilige Stadt oder Gemeinde diese Anwendung ebenfalls zur Verfügung stellt und der Nutzende in seinem Smartphone oder Tablet den Ortungsdienst aktiviert hat. So kann gegebenenfalls auch am Urlaubsort eine Meldung an die dortige Verwaltung verfasst werden, so wie auf andere gewünschte Daten wie Veranstaltungen oder Sehenswürdigkeiten zugegriffen werden.

Künstler*innen gesucht

Künstler*innen gesucht

Du bist Solo-Musiker*in, Singer-Songwriter*in, spielst in einer Band, verzauberst Dein Publikum mit atemberaubenden Tricks, schwingst das Tanzbein alleine oder in einer Gruppe, Du bringst Leute als Stand-up Comedian zum Lachen, bist Autor*in, oder hast ganz andere Talente, die Du als Kulturschaffende*r auf die Bühne bringen willst? Dann bewirb Dich bei unserem Kulturressort. Egal ob Newcomer oder „alter Hase“ – wir suchen vielleicht genau dich!

Da bis dato Corona-bedingt keine bis kaum Veranstaltungen durchgeführt werden konnten, lässt sich nun wieder ein wenig Licht am Ende des Tunnels erkennen. Wir planen eine neue Picknick-Veranstaltungs-Reihe auf dem Schlossberggelände. Für Freitag, 13. August suchen wir für die Auftaktveranstaltung im Rahmen einer „Open Stage“ insgesamt bis zu fünf Acts aus den unterschiedlichsten Bereichen, die jeweils einen 30 bis 45-minütigen vergüteten Timeslot auf der Bühne vor dem Wilhelmsturm zur Verfügung gestellt bekommen. Voraussetzung für eine Bewerbung der Künstler*innen ist ein Dillenburger Bezug – dieser muss klar aus der Bewerbung hervorgehen. Wir möchten auf diesem Weg lokale Kulturschaffende beim Re-Start der Veranstaltungsbranche unterstützen.

Interessiert? Dann nehmen wir Deine Bewerbung bis zum 25. Juni 2021 gerne entgegen. Ansprechpartnerin beim Kulturressort ist Elena Wechselberger (E-Mail: e.wechselberger@dillenburg.de; Telefon: 02771/896-158).

Freibäder in Nieder- und Oberscheld geöffnet

Naturbad Niederscheld

Nachdem durch die sinkenden Corona-Infektionszahlen die Bundesnotbremse verlassen werden konnte, ist auch der Besuch in unseren Freibädern wieder möglich. Dem sommerlichen Badespaß im Schelder Weiher und im Waldschwimmbad Oberscheld steht damit nichts mehr im Wege. Wegen der anstehenden Sanierung bleibt das Aquarena-Bad geschlossen.

Der Besuch der städtischen Freizeitstätten ist allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Wie auch bei anderen Einrichtungen derzeit, hat die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln oberste Priorität. Das Grundkonzept für die Benutzung wurde vom Betreiber – den Servicebetrieben der Stadt Dillenburg GmbH – individuell auf die einzelnen Gegebenheiten der beiden Freibäder angepasst, da diese sich voneinander unterscheiden, und mit dem Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises abgestimmt. Die Besucherobergrenze orientiert sich an der Größe der Liege- und Wasserflächen.

Waldschwimmbad Oberscheld mit Timeslots


Um möglichst vielen Besuchenden den Badespaß zu ermöglichen, ist der Aufenthalt im Waldschwimmbad Oberscheld pro Person auf höchstens vier Stunden beschränkt. Pro Zeitraum stehen 246 Tickets zur Verfügung. Zeiteinheiten von 10 bis 14 oder 15 bis 19 Uhr können online unter www.waldschwimmbad-oberscheld.de gebucht oder die entsprechenden Eintrittskarten an der Tageskasse erworben werden. Um die Mindestabstände sicher zu stellen, können sich im großen Schwimmbecken maximal 82 Personen aufhalten, deren Zugang durch ein Armband, das von der Badeaufsicht ausgegeben wird, sichergestellt wird. Das Babybecken können höchstens zehn kleine und große Gäste gleichzeitig nutzen. Startblöcke und Volleyballfeld bleiben noch gesperrt.

Freundeskreis Schelder Weiher freut sich auf Gäste


Auch am Schelder Weiher steht dem Bad im kühlen Nass nichts mehr im Wege. Maximal 200 Personen können die Einrichtung gleichzeitig nutzen. Das Gelände ist so großzügig angelegt, dass für den Aufenthalt keine Zeitvorgaben gemacht werden, da der Abstand unter den Gästen gewahrt werden kann. Das Naturbad ist montags bis freitags von 14 bis 19 Uhr und am Wochenende von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Sprungturm bleibt aus Sicherheitsgründen noch gesperrt. In beiden Freizeiteinrichtungen sind die Bistros geöffnet und bieten abgepackte Speisen an. Es gilt in den Bereichen Maskenpflicht, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Dies ist zum Beispiel an den Kassen, an den Bistros oder auf dem Weg zwischen den Umkleiden, zur Toilette und an den Ein- und Ausgängen der Fall.

Städtische Gemeinschaftseinrichtungen können wieder genutzt werden

Dorfgemeinschaftshaus in Donsbach

Nachdem durch die sinkenden Corona-Infektionszahlen die Bundesnotbremse verlassen werden konnte, stellt die Oranienstadt Dillenburg ihre Gemeinschaftseinrichtungen für eine Nutzung zur Verfügung. Damit können Dorfgemeinschaftshäuser, Grillhütten, Grillplätze und die Gemeinschaftshalle Niederscheld unter bestimmten Voraussetzungen wieder genutzt werden.


Verpflichtende Vorgaben für Nutzung
Je nach Einrichtung, Gebäudeteil und Art der Veranstaltung können sich zwischen 9 und 100 Personen in den Innenräumen der Dorfgemeinschaftshäuser und Turnhallen treffen. Voraussetzung ist der Nachweis eines negativen Corona-Tests und die Einhaltung der AHA-Regeln. Auch gilt eine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und der Erfassung der Kontaktdaten der Teilnehmenden durch den Gastgeber. Aus Sicherheitsgründen sollte weiterhin auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen verzichtet werden. Veranstaltungen an den städtischen Grillhütten und –plätzen dürfen von bis zu 30 Teilnehmenden besucht werden – unabhängig davon, ob diese sich in den Innenräumen oder im Freien aufhalten. Auch für die Feier in der Grillhütte ist der Nachweis eines negativen Corona-Tests verpflichtend.

Auch Sportbetrieb wieder möglich
In der Gemeinschaftshalle Niederscheld ist Mannschaftssport und der gesamte Sportbetrieb wieder möglich. Voraussetzung ist ein entsprechendes Hygienekonzept durch den Mietenden und die Einhaltung der Empfehlungen des RKI. Damit kann Fußball, Handball, Basketball usw. wieder in voller Mannschaftsstärke ausgeübt werden. Auch dem Individual- bzw. Gruppensport mit bis zu zehn Personen steht grundsätzlich nichts mehr im Wege. Dazu zählen beispielsweise die Gymnastikgruppen. Um den Begegnungsverkehr minimal zu halten, hat die Oranienstadt die Nutzungszeit von 60 auf 50 Minuten reduziert. Die Öffnung der Gemeinschaftshalle Niederscheld erfolgt mit der Einschränkung, dass noch einzelne Termine für nicht-sportliche Veranstaltungen (z. B. DRK-Blutspende) freigehalten werden müssen. In Nanzenbach stehen das DGH und die Turnhalle erst mit Beginn der Sommerferien am 19. Juli 2021 zur Verfügung, da diese Gebäudeteile aktuell von der Grundschule in Nanzenbach genutzt werden. Das Bistro ist noch nicht geöffnet.

Vereine, Gruppen und Veranstaltende müssen ergänzend zur Mietvertragsunterschrift die geltenden Regelungen schriftlich anerkennen und sich zu einer Einhaltung verpflichten (z. B. maximale Personenanzahl, Kontaktdatenerfassung, Einhaltung der Mindestabstände, Vorlage des negativen Corona-Tests usw.).

Wir setzen auf ein verantwortungsvolles Verhalten der Benutzer, damit die Öffnung dauerhaft aufrechterhalten werden kann. Lockerungen in Bezug auf die Vergabe von Gemeinschaftseinrichtungen sind abhängig vom weiteren Verlauf der Pandemie und des Impffortschritts. Kontakt: Monika Wierczimok, Telefonnummer 02771/896-219, Mail: m.wierczimok@dillenburg.de, Jörg Manderbach, Telefonnummer 027717896-21, Mail: j.manderbach@dillenburg.de oder die jeweils für die Gebäude zuständigen Hausmeister/innen.

Wildpark und Museumsanlagen wieder geöffnet

Vier neugierige Zwergziegen halten Ausschau nach Besuchern.

Auch im Wildpark Donsbach und auf dem Schlossberg ist die Zeit des „Lockdowns“ vorbei. Sinkende Infektionszahlen und der Wegfall der Bundesnotbremse machen es möglich, die Einrichtungen wieder zu öffnen. Schlossberg- und Wildpark-Team und natürlich auch die Tiere freuen sich auf die Rückkehr der Besuchenden. Sieben Monate waren Park und Museen geschlossen.

Besuche ab dem 01.06.2021 wieder möglich

Bei beiden Einrichtungen ist ab 01.06.2021 ein Besuch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich, da die Anzahl der Gäste noch begrenzt ist. Im Wildpark Donsbach können derzeit 100 Tierfreunde pro Timeslot die Anlage aufsuchen, nachdem sie unter der Telefonnummer 0151-26330318 einen Zeitraum von maximal zwei Stunden gebucht haben. Dies ist täglich von 10 bis 18 Uhr möglich. Um die Besucherzahlen im Auge zu behalten, hat die Oranienstadt als einzigen Ein- und Ausgang das Kassenhaus vom Dorfgemeinschaftshaus kommend eingerichtet. Hier erhalten alle Gäste ein kleines, nummeriertes Holzmärkchen, was beim Verlassen der Anlage wieder zurückgegeben und von den Mitarbeitenden regelmäßig desinfiziert wird.

Zugang über die Forsthausstraße für Menschen mit Handicap

Menschen mit Handicap können Parkplätze und Zugang an der Forsthausstraße nutzen, der durch eine Schranke versperrt ist. Nach Kontakt zu den Mitarbeitenden unter der o. g. Rufnummer erhalten sie hier ihre Zugangsmöglichkeit. Andere Besuchende nutzen den Haupteingang. Der obere Zugang in den Park ist durch eine Zaunanlage gesichert und bleibt verschlossen. Ähnlich wie bei anderen Einrichtungen und inzwischen im Alltag der Bürger*innen verankert, gelten auf dem gesamten Gelände die allgemeinen Hygiene-, Verhaltens- und Abstandsregeln. Wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht verlässlich eingehalten werden kann, besteht eine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Dies ist im Kassenbereich, am Streichelgehege und in der Oranierhütte der Fall. Auf diese und weitere Schutzmaßnahmen weist die Oranienstadt durch entsprechende Beschilderungen und Markierungen im Park hin.

Toben auf dem Spielplatz

Toben auf dem Abenteuerspielplatz ist genauso wieder möglich, wie das gesellige Verweilen im Biergarten am Kiosk. Hier sind die vorhandenen Sitzplätze mindestens 1,50 Meter voneinander entfernt. Gäste nutzen für ihren Besuch am Tresen oder bei Nutzung der Sanitäranlagen wieder ihren Mund-Nasen-Schutz. Außerdem gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Zusätzlich ist es verpflichtend erforderlich, einen Sitzplatz einzunehmen und die Kontaktdaten zu hinterlassen, um Infektionsketten nachvollziehen zu können. Generell wird das Tragen einer Maske gerne gesehen, es ist allerdings nicht für die gesamte Anlage verpflichtend. An zentralen Punkten stehen Spender mit Handdesinfektionsmittelbereit.

250 Wild- und Nutztiere auf 21 ha

Für den Parkbesuch und auch für die Nutzung der Gastronomie wird ein tagesaktueller Test empfohlen. Futterführungen und Sonderveranstaltung finden vorerst noch nicht statt. Der Park im Stadtteil Donsbach beherbergt rund 250 Wild- und Nutztiere auf 21 ha. Während der siebenmonatigen Schließung hatten zahlreiche Anhänger*innen per Mail und über die sozialen Netzwerke der Oranienstadt regelmäßig nachgefragt, „wann es denn endlich wieder losgeht“. Wildpark-Team und Tiere stehen gleichermaßen in den Startlöchern und freuen sich auf die Rückkehr der zweibeinigen Gäste.

Villa Grün und Wilhelmsturm mit Termin zu besichtigen

Für einen Besuch in der Villa Grün oder im Wilhelmsturm ist ebenfalls eine telefonische Terminvereinbarung erforderlich. Dies ist möglich unter den Telefonnummern 02771/266165 (Villa Grün) und 02771/800065 (Wilhelmsturm). In der Villa Grün können sich maximal 15 und im Turm höchstens 10 Personen zeitgleich aufhalten. Ein tagesaktueller Test ist keine Voraussetzung für einen Zutritt, wird jedoch empfohlen. Allerdings gilt in beiden Museen die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (FFP2- oder OP-Maske). Wer möchte, kann sich an den Museumskassen über die Luca-App freiwillig registrieren. Der Dillenburger Museumsverein e. V. als Träger der Einrichtungen ist verpflichtet, die Kontaktdaten der Gäste festzuhalten, auch ohne App.

Geschichte Oranien-Nassaus

Im Wilhelmsturm informiert die Dauerausstellung derzeit auf zwei Ebenen mit Text-, Foto- und Filmbeiträgen zur Geschichte Oranien-Nassaus mit dem Schwerpunkt niederländisches Königshaus. Die dritte und vierte Etage bleiben coronabedingt für den Besucherverkehr geschlossen. Auch die unterirdischen Verteidigungsanlagen – die Kasematten – können besichtigt werden, wenn genug Teilnehmende pro Tag zusammenkommen. Das Schlossberg-Team bittet auch hier um Voranmeldung unter der Telefonnummer des Wilhelmsturms 02771/800065. Die sonst regelmäßig stattfindende Kasemattenführung um 15 Uhr findet im Moment nur am Wochenende statt. In der Villa Grün lockt derzeit eine attraktive Sonderausstellung: Der Dillenburger Naturfotograf Volkmar Nix stellt großformatige Farbfotos zum Thema „Insekten“ aus. Bei den oft nur wenige Millimeter kleinen Schmetterlingen, Bienen, Wespen oder Käfern werden durch die vielfache Vergrößerung feinste Details sichtbar. Nach den Insektenexponaten trifft der Gast auf Pflanzen, wie diese von der Dillenburger Malerin Anne Freischlad gesehen werden. Beeindruckend ist die Zahl der Farbtöne, mit denen sie ihre Werke zu gestalten weiß. In allen drei Museen ist der Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Besuchenden einzuhalten.