Volkstrauertag

Aufgrund der derzeitig stark steigenden Corona-Fallzahlen werden in diesem Jahr keine offiziellen Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag am 15. November 2020 stattfinden. Die Oranienstadt Dillenburg bittet dafür um Verständnis.

Im Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege sowie aller Opfer von Gewaltherrschaften und Kriegen wird in allen Stadtteilen und der Kernstadt ein Kranz am Mahnmal liegen.

Alle Bürgerinnen und Bürger von Dillenburg sowie der Stadtteile möchten wir dazu ermutigen, sich auch ohne Gedenkveranstaltung ein paar Minuten Zeit zu nehmen um der Toten und Opfer zu gedenken.

Die Pandemie ist noch nicht vorbei

Rathaus

Unsere Verwaltungsgebäude bleiben weiterhin geschlossen. Ein Besuch ist wie bisher auch nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich. Derzeit breitet sich die Corona-Pandemie wieder verstärkt in Deutschland aus. Die Infektionszahlen steigen täglich und die Anzahl der Landkreise, deren Inzidenzen über 50 liegen, nehmen zu. Insgesamt befindet sich das Land in einer sehr dynamischen Entwicklung, die auch Reaktionen und Maßnahmen auf kommunaler Ebene erschweren. Deswegen bleiben die städtischen Verwaltungsgebäude zum Schutz der Beschäftigten und zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit weiterhin geschlossen. Alle Bereiche der Verwaltungsarbeit laufen weiter.

Bürgerinnen und Bürger sollten verstärkt Informationswege wie Telefon und Mail nutzen. Selbstverständlich ist der persönliche Besuch in unabweisbaren Fällen – wenn es also wirklich dringend ist – nach wie vor möglich. Dafür ist eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. Die Oranienstadt weist nachdrücklich darauf hin, dass ohne Terminvereinbarung kein Zutritt in die Gebäude gewährt werden kann.

Bürgermeister Michael Lotz appelliert eindringlich: „Wir dürfen in dieser Krise jetzt nicht aufhören, aufeinander zu achten, auch wenn die schwierige Situation schon seit März andauert. Bitte versuchen Sie, verständnisvoll, vernünftig und geduldig zu bleiben und halten Sie sich an die geltenden und neuen Regeln, die auf Landes- und/oder Kreisebene verabschiedet werden. Diese Anordnungen dienen in der Regel nur einem und das ist der Schutz der Bevölkerung, denn wir wollen eine Ausbreitung des Virus weiter verhindern und das Schlimmste vermeiden.“

Bürgermeister Lotz äußert sich zur aktuellen Situation

Corona Interview Michael Lotz_Foto Fotostudio Bildschöne Momente

Ein Interview von Kilian Scharf

Dillenburg. Ein Virus hat die Welt verändert – Corona hat ein ineinandergreifendes Räderwerk zum Stillstand gebracht: im Großen wie im Kleinen. Auch in der Oranienstadt Dillenburg mussten die Bürger sich in den vergangenen Wochen, und müssen dies auch weiterhin, mit tiefgreifenden Einschränkungen leben. Bürgermeister Michael Lotz äußert sich in einem aktuellen Interview zu den Belastungen für viele Dillenburgerinnen und Dillenburger, die die Krise mit sich bringt. Er macht aber auch Mut, weiter durchzuhalten und das Erreichte nicht leichtfertig zu riskieren und freut sich sehr darüber, dass sich der überwiegende Teil der Menschen sehr diszipliniert an die Vorgaben hält.

Herr Lotz, wie haben Sie persönlich die Entwicklung der Krise erlebt?

Noch vor wenigen Wochen hätten sich die meisten Menschen die vielen Änderungen, die die Ausbreitung des Corona-Virus mit sich bringt, nicht vorstellen können. Auch das Leben in Dillenburg hat sich nachhaltig verändert – mit vielfältigen Konsequenzen. Ich gehe auf die Unternehmen und Gewerbetreibenden, den Einzelhandel, die Gastronomie und Hotellerie und auch die Ladengeschäfte ein. Einige durften offenbleiben, andere haben jetzt wieder geöffnet. Allen gleich ist, sich nun mit vielen Beeinträchtigungen, teilweisen Schließungen, wirtschaftlichen Einbrüchen und Veränderungen im Betriebsablauf vertraut machen zu müssen. Ich bin mir sicher, dass diese Situation viele Menschen auch wirtschaftlich an die Grenzen des Leistbaren gebracht hat. Das betrifft aber auch viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den jeweiligen Unternehmen. Zu erleben, wie das eigene Unternehmen oder das Unternehmen, für das man seit Jahren mit viel Engagement tätig ist, vor existenzielle Herausforderung gestellt wird, ist alles andere als leicht. Vielfältigste Fragen tauchen auf. Die Verantwortung für die Beschäftigten und die Kollegen, die Verpflichtungen gegenüber Banken oder zur Zahlung von Abgaben bei gleichzeitigem Wegfallen von Einnahmen. Fragen, wie lange die Einschränkungen dauern werden und welche Schritte der Lockerung oder Hilfen es geben wird. All das sind Dinge, die die Lebenswirklichkeit auch in der Oranienstadt komplett verändert haben.

Ein Stillstand im öffentlichen Leben. Sehen Sie das auch so?

Ja, auch im privaten Umfeld hat es viele einschneidende Veränderungen gegeben. Sich einfach mal mit Freunden zu treffen: derzeit nicht möglich. Den gewohnten Sport treiben oder die Tasse Kaffee am Samstagvormittag in der Eisdiele oder im Café zu genießen: bis auf Weiteres verschoben. Nun sind wir zusätzlich damit konfrontiert, Bedeckungen für Mund und Nase tragen zu müssen, wenn wir einkaufen gehen oder im öffentlichen Personennahverkehr unterwegs sind. Auch das ist ja für uns völlig ungewohnt, da wir als Europäer gewohnt waren, das Gesicht des Gegenübers erkennen zu können. Große Sorgen mache ich mir zudem, wie sich die letzten Wochen und die Zeit, die noch auf uns zukommt, auf die schulische Laufbahn von Kindern auswirkt. Genauso erschwert das Betretungsverbot des Landes Hessen für die Kindertagesstätten die frühe Förderung der jüngsten Kinder. Als Bürgermeister stelle ich fest, dass die Vielfalt im öffentlichen Leben in Dillenburg fast völlig zum Erliegen gekommen ist. Allerdings freue ich mich, dass es ein funktionierendes Netz von nachbarschaftlicher und partnerschaftlicher Hilfe gibt, auf das zurückgegriffen werden kann. Viele Menschen helfen vielen anderen in unserer Stadt und das macht mich stolz. Ebenso engagiert sich eine Vielzahl sozialer Träger vorbildlich und versucht im Rahmen der gesetzten Möglichkeiten, die sozialen Veränderungen abzufedern.

Weitere Lockerungen oder vorsichtige Vorgehensweise – wie bewerten Sie die Situation?

Ich hoffe, dass diese Lockerungen nicht zu früh und zu schnell vorgenommen werden. Wir sollten nicht in eine Euphorie verfallen. Zu denken, wir können das alte Leben von heute auf morgen wiederherstellen und zur Normalität zurückkehren, wäre aus meiner Sicht falsch. Alle Maßnahmen müssen sehr sorgfältig und mit Augenmaß und unter ständiger Beobachtung begleitet werden. Ein Sommer ohne Feste und eine Vielzahl anderer Vergnügungen ist nicht schön. Aber es muss sein: denn die Gesundheit der Menschen geht vor. Aus meiner Sicht waren die von den politisch Verantwortlichen getroffenen harten Entscheidungen wichtig. Deren Richtigkeit kann man darin erkennen, dass es erste, vorsichtig positive Tendenzen gibt. Die Infektionszahlen steigen mäßig, und das Gesundheitswesen ist in der Lage, auftretenden Fällen große Aufmerksamkeit sowie sorgfältige und liebevolle Pflege zukommen zu lassen. Meine Gedanken sind aber auch bei denjenigen, die durch den Virus infiziert wurden und stark darunter gelitten haben – oder dies noch heute tun. Ich fühle auch mit denen, die im Moment schwer zu tragen haben, weil sie Angehörige durch die Infektion verloren haben.

Wie sind die Vorgaben eingehalten worden?

Als Bürgermeister der Oranienstadt bin ich dankbar, dass sich der überwiegende Teil der Menschen meiner Stadt sehr diszipliniert an die gesundheitlichen Vorgaben gehalten haben. Ich hoffe, dass sich dies in den nächsten Wochen fortsetzt. Besonders am Herzen liegt mir ein Dank an all diejenigen, die in den letzten Wochen in besonderer Weise zu dieser guten Entwicklung beigetragen haben. Das sind diejenigen, die im Gesundheitswesen und in der Pflege ihren Dienst am Nächsten in der gewohnt professionellen und fürsorglichen Art fortgesetzt haben. Dabei dürfen auch diejenigen nicht vergessen werden, die auch in den Verwaltungen, in den Unternehmen, im Einzelhandel und an vielen anderen Stellen ihren Dienst gemacht haben und dabei den Kontakt nicht vermeiden konnten, um Leben zu retten und unsere Versorgung sicher zu stellen.

Herr Lotz, wagen Sie einen Blick in die Zukunft?

Für mich steht fest, dass die durch den Virus ausgelöste Pandemie auch die Dillenburgerinnen und Dillenburger noch in den nächsten Monaten stark beschäftigen wird. Daher sind wir alle aufgerufen – gerade mit Blick darauf, dass viele Einrichtungen wieder ihren Betrieb aufnehmen – umso verantwortungsvoller zu handeln. Ich bin dennoch für die Zukunft sehr positiv gestimmt. Die vielfältigen Zeichen der Solidarität unter den Menschen unserer Stadt und die außergewöhnlich gute Art des Umgangs mit der Krise zeigen mir, dass Mut und Zuversicht richtig sind. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam die Krise überstehen werden. Lassen Sie uns alle daran mitarbeiten.

Maskenpflicht

Ab Montag, 27. April gilt in ganz Hessen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Betreten von Publikumsbereichen von Geschäften, Banken und Postfilialen sowie im ÖPNV. Zusätzlich sollte weiterhin auf einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen unbedingt geachtet werden.

Mit dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird vor allem das Gegenüber geschützt – das heißt: auch umgekehrt. Medizinische Schutzmasken bleiben weiterhin medizinischem und pflegerischem Personal vorbehalten. In Bussen, Bahnen und beim Einkaufen reicht ein einfacher Mund-Nasen-Schutz aus, möglich sind auch Tücher und Schals aus dichtem Stoff.

Die Schutzwirkung selbst genähter Masken, Schals oder Tücher ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Erfahrungen aus der Praxis zeigen allerdings, dass diese Art der Mund-Nasen-Bedeckung ebenfalls sehr wirksam sein kann.

Allgemeine Hinweise zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung

Allgemein ist zu beachten, dass bevor und nachdem die Maske auf- oder absetzt wird, die Hände gründlich zu reinigen sind. Auch sollte vermieden, die Maske umzuklappen, damit die Innenseite nicht nach außen zeigt und somit Stoffe aus dem Umfeld aufnehmen kann. Masken sollten generell im trockenen Zustand getragen werden. Sobald sie vom Sprechen feucht werden, können sie ihren Schutz verlieren. Selbstgenähte Stoffmasken, Tücher oder Schals sollten nach dem Tragen regelmäßig, am besten täglich, bei mindestens 60° C gewaschen, gut getrocknet und danach heiß gebügelt werden.

Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“

Soforthilfe des Landes Hessen / bis zu 10.000 Euro Unterstützung für Vereine

Wetzlar/Dillenburg/Herborn (ldk): Das Land Hessen startet ab dem 1. Mai 2020 mit einem neuen Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft abzufedern.

Je nach Situation können Vereine bis zu 10.000 Euro finanzielle Unterstützung erhalten. Gemäß der Richtlinie können Mittel beantragt werden, beispielsweise für: Nachwuchsarbeit, Mieten / Betriebskosten (Wasser, Strom, weitere Nebenkosten), Instandhaltungen, Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagte Projekte (Storno- und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung, Sachkosten o. ä.).

Alle 41.000 gemeinnützigen Vereine des Landes Hessen sind antragsberechtigt!!!

  • Gemeinnützige Sportvereine, die Mitglied im Landessportbund Hessen e.V. sind, richten ihre Anfragen an die E-Mail-Adresse coronavereinshilfe@sport.hessen.de.
  • Aus dem Bereich Kultur können Vereine ihre Anträge beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unter E-Mail corona-vereinshilfe@hmwk.hessen.de stellen.
  • Vereine im Bereich Naturschutz u. ä. stellen ihre Anträge beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, E-Mail: corona-vereinshilfe@umwelt.hessen.de.
  • Zuständig für Anträge sozialer Vereine wie z. B. Opferhilfe, Hospizdienste und -initiativen, Flüchtlingshilfe, Nachbarschaftshilfe und Landfrauen sowie Dach- und Fachverbände der Kindertagesbetreuung ist das Hessische Ministerium für Soziales, E-Mail: coronavereinshilfe@hsm.hessen.de.

Informationen zu Vereinsarbeit und ehrenamtlichem Engagement gibt es unter https://www.engagierteregion.de/.

E-Schrott kann wieder abgegeben werden

Logo des AWLD

Die Annahmestellen für Elektroaltgeräte im Lahn-Dill-Kreis öffnen wieder. Neben der Annahmestelle im Abfallwirtschaftszentrum Aßlar nimmt auch die GWAB wieder große und kleine Elektroaltgeräte entgegen. Im Recyclingzentrum in Wetzlar (Westendstraße 15) ist die Abgabe zu den regulären Öffnungszeiten Montag bis Freitag 7.30 – 19:00 Uhr sowie samstags 10.00 – 14:00 Uhr möglich. Die GWAB macht darauf aufmerksam, dass die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten sind. Kunden müssen ihre Altgeräte selbst entladen.

Oberscheld am 25. April geöffnet

Die E-Schrott-Annahmestelle an der ehemaligen Deponie Schelderwald in Dillenburg-Oberscheld ist ab Samstag (25. April) ebenfalls wieder an jedem zweiten und vierten Samstag im Monat zwischen 9.00 und 14.00 Uhr geöffnet. Es können maximal vier Pkw gleichzeitig auf das Gelände fahren, am Tor findet eine Zugangsregelung statt. Auch hier sind die Elektroaltgeräte von den Kunden selbst zu entladen und an den gekennzeichneten Stellen abzustellen.

Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill weist darauf hin, dass auch Elektrohändler mit einer Verkaufsfläche von mindestens 400 Quadratmetern alte Elektrokleingeräte kostenlos zurücknehmen, wenn diese in keiner Abmessung größer als 25 Zentimeter sind.

Mehr Informationen zur Abfallentsorgung im Lahn-Dill-Kreis gibt es unter www.awld.de.

Stadtbücherei und Wochenmarkt öffnen wieder

Logo der Stadtbücherei Dillenburg

Dillenburg. Ab Dienstag, 28. April können Lesende der Stadtbücherei Dillenburg wieder dienstags, donnerstags und freitags in der Zeit von 11 bis 16 Uhr, mittwochs 10 bis 13 Uhr, Medien ausleihen. Nachdem die Bundes- und Landesregierung die Lockerungen der Pandemie-Maßnahmen zu Eindämmung des Corona-Virus beschlossen hat, dürfen nun auch wieder Bibliotheken ihre Pforten öffnen. Auch ein Besuch der Stadtbücherei ist hier, wie aktuell bei allen Einrichtungen des öffentlichen Lebens, mit Beschränkungen bzw. Schutzmaßnahmen verbunden. Bei dem Besuch der Bücherei müssen folgende Abstands- und Hygienemaßnahmen beachtet werden:

  • Lesende dürfe nur einzeln die Bücherei betreten, aber natürlich für die gesamte Familie Medien ausleihen.
  • Es dürfen sich maximal fünf Lesende zeitgleich in der Bücherei aufhalten
  • Der Zutritt ist nur mit den bereitgestellten Körbchen im Eingangsbereich zulässig. Diese werden im Anschluss an die Ausleihe von den Mitarbeiterinnen desinfiziert.
  • Die Abstands- und Hygieneregeln müssen entsprechend der Markierungen und Hinweise eingehalten werden.
  • Besuche sollte möglichst kurz und ohne langes verweilen stattfinden, damit keine Warteschlagen entstehen.
  • Nach Möglichkeit sollen sich die Besucher vorab im Online-Katalog informieren, ob das gewünschte Medium zur Verfügung steht.
  • Die Oranienstadt empfiehlt das Tragen einer selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Abdeckung

Lesecafé bleibt geschlossen

Das Lesecafé bleibt vorerst geschlossen. Rückgaben können weiterhin auch außerhalb der Öffnungszeiten kontaktlos über die Bücherklappe erfolgen. Diese Maßnahmen sind leider notwendig und dienen dem Schutz der Lesenden und der Mitarbeiterinnen.

Wochenmarkt wieder ab dem 25. April

Nach einer vierwöchigen Pause nimmt auch der Dillenburger Wochenmarkt am 25. April seinen Betrieb wieder auf. Er findet zunächst samstags auf dem Wilhelmsplatz von 8 bis 13 Uhr statt. Obwohl Wochenmärkte entsprechend der Leitlinien der Bundesregierung und der aktuell geltenden Verordnung des Landes Hessens zur Bekämpfung des Corona-Virus noch erlaubt waren, hatte die Oranienstadt Dillenburg die Pausierung des Wochenmarktes als reine Vorsichtsmaßnahme Ende März beschlossen. Um aber die Grundversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zu ergänzen, wird das Marktgeschehen auf dem Wilhelmsplatz nun wieder aufgenommen. Auch hier gelten selbstverständlich die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Ob auch der Markt am Mittwoch wieder angeboten werden kann, wird in Kürze entschieden.

Einkaufsdienst der FeG Dillenburg

Durch die Corona-Pandemie sind viele Menschen in verpflichtender oder freiwilliger Quarantäne oder gehören auf Grund von Vorerkrankungen oder ihres Alters zu einer Risikogruppe. Das Arbeitsfeld Diakonie der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Dillenburg sieht sich in der Verantwortung, in dieser Ausnahme-Situation für die Stadt da zu sein und bietet seit einigen Tagen einen Einkaufsdienst an.

Helfen ist Herzensanliegen

Nach dem Aufruf nach möglichen Helferinnen und Helfern an die Gemeindemitglieder der FeG Dillenburg, zeigte sich binnen Minuten, dass es vielen ein Herzensanliegen ist, anderen ihre praktische Hilfe anzubieten und Einkäufe für sie zu übernehmen. So haben sich schnell über 20 Freiwillige gefunden, die ihre Hilfe anbieten und darauf warten, dass sich Personen mit ihren Einkaufswünschen melden.

So erreichen Sie den Einkaufsdienst der FeG

Hilfesuchende Menschen können sich auf drei unterschiedlichen Wegen an den Einkaufsdienst der FeG Dillenburg wenden: Per Telefon können benötigte Einkäufe unter der Telefonnummer 02771 – 2 08 08 10 auf einen Anrufbeantworter aufgesprochen werden. Alternativ kann man auf digitalem Wege entweder eine E-Mail an einkaufsdienst@feg-dillenburg.de senden oder auf der Homepage der FeG Dillenburg (www.feg-dillenburg.de/einkaufsdienst) ein auf den FeG-Einkaufsdienst abgestimmtes Formular ausfüllen und absenden. In allen Fällen ist es wichtig, dass der Name, die Adresse mit Wohnort, sowie die Telefonnummer zur Kontaktaufnahme durch Helferinnen und Helfer genannt werden. Dabei werden die Daten ausschließlich zur Vermittlung eines ortsnahen Helfers verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. „Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und sind gerne für Sie da.“, sagen die Mitarbeiter aus dem Arbeitsfeldes Diakonie der FeG Dillenburg.
Weitere Informationen finden Sie im Internet über die Startseite www.feg-dillenburg.de