Michael Lotz zum vierten Mal als Dillenburger Bürgermeister bestätigt

Bürgermeisterwahl

Amtsinhaber Michael Lotz (CDU) hat mit 60,28 % der abgegebenen Stimmen die Bürgermeisterwahl am 20. Oktober gewonnen. Auf seinen Mitbewerber Ronny Schmidt (parteilos) entfielen 36,41 % und auf Jan-Marcel Hoffmann (parteilos) 3,31 % der abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 36,72 % und war damit etwas höher als bei der letzten Wahl in 2013, als 35,9 % der Wahlberechtigten zur Wahlurne schritten. Die vierte Amtszeit von Michael Lotz beginnt am 1. April 2020.

Turnusgemäß nach sechsjähriger Amtszeit des derzeitigen Amtsinhabers fand die Direktwahl um diese Position statt. Durch die Abgabe der Stimme konnte jeder Wählende selbst mitentscheiden, wer in den nächsten sechs Jahren Bürgermeister sein soll. In Dillenburg und in den Ortsteilen waren 17.483 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme in einem der 14 Wahllokale abzugeben. 121 Wahlhelfer/innen waren in den Wahllokalen vor Ort im Einsatz mit der Funktion Wahlvorsteher, Schriftführer und Beisitzer. Sie wurden unterstützt durch viele Bedienstete der Oranienstadt Dillenburg, die den internen Wahldienst am Wochenende übernahmen.

Gäste im Sitzungssaal

Im Sitzungssaal des Rathauses kamen rund 70 Zuschauer zusammen, die gemeinsam mit den Bewerbern das Eintreffen der Ergebnisse gespannt verfolgten. Auch einige Bürgermeister aus den Nachbarkommunen ließen es sich nicht nehmen, im Rathaus dabei zu sein, ebenso wie der Bürgermeister der befreundeten Oranienstadt Diest/Belgien Christophe de Graef. Kurz vor 19 Uhr stand der Gewinner  fest: der bisherige und neue Bürgermeister heißt Michael Lotz. Da die Mehrheit aller Wähler ihr Kreuz bei ihm setzten, entfällt auch eine mögliche Stichwahl.

Zu den ersten Gratulanten gehörten seine Familienmitglieder und Freunde. Seine unterlegenen Mitbewerber Ronny Schmidt und Jan-Marcel Hoffmann schlossen sich den Glückwünschen an. Der glückliche Wahlsieger kommentierte das Ergebnis mit den Worten „Ich bin sehr glücklich und freue mich, dass die Reise weitergeht. Allen Wählern danke ich herzlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen“, so das Stadtoberhaupt.

Bürgermeisterwahl

Ronny Schmidt beurteilte die letzten Wochen als einen fairen und intensiven Wahlkampf. „Ich bin froh, dass ein klares Ergebnis heute Abend vorliegt. Etwas traurig bin ich über die niedrige Wahlbeteiligung. Dem Amtsinhaber wünsche ich ein gutes Händchen für die nächsten sechs Jahre. Ich hoffe, für mein Schwerpunktthema ‚Innenstadt‘ werden künftig kluge Entscheidungen getroffen. Ich danke besonders meinem Wahlkampfteam und meiner Lebensgefährtin für die Unterstützung“.

Der zweite Kandidat Jan-Marcel Hoffmann äußerste sich ebenfalls zum Wahlergebnis: „Die Bewohner der Stadt wollten eine innovative Veränderung, die sie leider nicht bekamen. Mir tun alle Bürger leid, dass der neue Bürgermeister mit dieser Wahlbeteiligung gewählt worden ist. Das zeigt, dass hier einiges schief läuft. Dem amtierenden Bürgermeister wünsche ich dennoch alles Gute und viel Gesundheit. Ich hoffe, dass er sich für seine Bürger und deren Bedürfnisse einsetzt. Ich bedanke mich bei allen Personen, die mich gewählt haben.“

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Bürgermeisterwahl am 20. Oktober

Michael Lotz, Ronny Schmidt, Jan-Marcel Hoffmann

Bei der Dillenburger Bürgermeisterwahl am 20. Oktober 2019 gehen drei Kandidaten ins Rennen. Der Wahlausschuss der Oranienstadt hat in seiner öffentlichen Sitzung am 23. August 2019 über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge den gesetzlich erforderlichen Beschluss gefasst. Dieses Gremium setzt sich aus sechs Personen zusammen, die von den in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen vorgeschlagen wurden sowie dem Gemeindewahlleiter Markus Weiß als Vorsitzenden. Drei Bewerber stellen sich zur Wahl: Von der CDU Amtsinhaber Bürgermeister Michael Lotz (52 Jahre) aus Dillenburg sowie die beiden Einzelbewerber Ronny Schmidt (Dillenburg-Frohnhausen), Studienrat und  40 Jahre alt sowie Jan-Marcel Hoffmann (Dietzhölztal), Tätowierer und 35 Jahre alt. Gewählt für die nächsten sechs Jahre ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen abgegebenen Stimmen erhält. Eine gegebenenfalls notwendige Stichwahl ist für den 3. November 2019 vorgesehen.