Energetische Sanierung des Stadthauses abgeschlossen

Herefordhaus

Die Arbeiten zur energetischen Teilsanierung am Stadthaus „Herefordhaus“ Dillenburg sind abgeschlossen. Die einjährige Baumaßnahme ist vom Land Hessen gefördert worden und sorgt nun für eine Einsparung bei den Energiekosten dieses Verwaltungsgebäudes. Damit leistet die Oranienstadt einen weiteren Beitrag zu den energiepolitischen Zielen des Bundes, den Zielsetzungen des Lahn-Dill-Berglandes und zur damit verbundenen Selbstverpflichtung aller Kommunen, eine Reduzierung des Energieverbrauchs zu erreichen.

Das 1956 errichtete Gebäude erwarb die Oranienstadt im Jahr 2004 von der EAM. Seit dem Einzug ein Jahr später sind dort das Bauressort, das Ressort für Sicherheit und Ordnung, zu dem auch das Standesamt und das Bürgerbüro gehören, sowie die Sozialabteilung untergebracht. Das Hereford-Haus gehört zu den Verwaltungsgebäuden, die jährlich größere Energiekosten verursachen.

Umfangreiche Arbeiten im mittleren Gebäudeteil

Die energetische Sanierung erstreckte sich von der Ostseite (Bahnhof) bis zur Westseite (Richtung Bürgerbüro) und betraf hauptsächlich den mittleren Gebäudeteil. Die Balkone auf der Ostseite wurden aus energetischen Gründen abgebrochen. Die Kunststoff-Fenster mit Zweifachverglasung erhielten eine Dreifachverglasung. Die Fassade wurde mit Mineralwolle gedämmt und die einfache Treppenhausverglasung auf der Rückseite dieses Gebäudeteils wurde gegen eine Alu-Glas-Fassade mit 3-fachverglasung ausgetauscht. Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten im Verwaltungsgebäude wurden durch die Baumaßnahme nicht eingeschränkt. An der Bauplanung und Bauausführung waren 20 Büros und Unternehmen überwiegend aus dem heimischen Raum beteiligt.

Eine zuverlässige Aussage zur genauen Höhe der eingesparten Energiekosten kann erst nach einem Vergleichsjahr getroffen werden, zumal die Sanierung nur in einem Teil des Verwaltungsgebäudes wahrgenommen wurde. Die Verwaltung geht aber derzeit davon aus, dass sie rund 10.000 Euro jährlich an Strom- und Heizkosten einsparen wird.

Die Baumaßnahme ist vom Land Hessen über das Förderprogramm KIP (= Kommunales Investitionsprogramm) unterstützt worden. Dieses sieht einen Zuschuss in Höhe von 90 % zu den voraussichtlichen Baukosten in Höhe von 720.000 Euro vor.

Hintergrund: Klima und Energie in der Oranienstadt

Aufgrund der Notwendigkeit heraus, die Treibhausgasemissionen zu senken, wurden in den vergangenen Jahren auf allen politischen Ebenen Ziele festgeschrieben. Das Land Hessen hat hierbei das Ziel definiert, bis 2020 seine Treibhausgasemissionen um 30 % und bis 2025 um 40 % gegenüber 1990 zu reduzieren. Bis 2050 soll das langfristige Ziel der Klimaneutralität erreichet werden, was eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um mindestens 90 % bedeutet. Da diese Ziele nur gemeinsam zu schaffen sind und die Kommunen einen großen Einfluss auf die Erreichung der Energie- und Klimaschutzziele haben, hat sich die Oranienstadt Dillenburg dem Programm Klima-Kommunen in Hessen angeschlossen.

Die Oranienstadt Dillenburg ist sich genau dieser Rolle bewusst und arbeitet seit einigen Jahren kontinuierlich daran, Klimaschutz- und Energiemaßnahmen unter Berücksichtigung von Realisierungschancen, gesetzlichen Vorgaben und finanziellen Rahmenbedingungen in den verschiedensten Bereichen umzusetzen. So wurden inzwischen allein städtisch drei PV-Anlagen (auf dem Stadthaus, dem Feuerwehrgerätehaus Frohnhausen und der Gemeinschaftshallen Niederscheld) errichtet, BHKWs im Aquarena Hallenbad und dem Kindergarten Frohnhausen in Betrieb genommen, zwei Pellet Anlagen zur Wärmeversorgung städtischer Gebäude errichtet, energetische Modernisierungsarbeiten in und an städtischen Gebäuden durchgeführt, eine Mikrogasturbine in der städtischen Kläranlage eingebaut, eine Solarabsorberanlage für die Warmwassererzeugung des Freibads Oberscheld installiert sowie die Umrüstung der Straßenbeleuchtung im Rahmen eines Energiespar-Contractings auf LED umgesetzt. Als weitere Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Verbrauches kauft die Oranienstadt seit dem Jahr 2014 nur noch Ökostrom ein. Dazu wurden für den städtischen Fuhrpark bereits die ersten Elektro- bzw. Hybridfahrzeuge angeschafft.

Über das eigene Handlungsfeld hinaus engagiert sich die Oranienstadt Dillenburg in der Lahn-Dill-Bergland-Energie GmbH. Diese – als Zusammenschluss der Kommunen im Land-Dill-Bergland mit lokalen Unternehmen – hat es sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam in der Region Projekte zur Erzeugung von regenerativer Energie zu realisieren und den Mehrwert auch in der Region zu belassen, so dass sich auch die Bewohner der Region daran beteiligen können. Im Wesentlichen wird hierbei auf die Windkraft und die Photovoltaik gesetzt. Dafür wurde im Jahre 2016 die LDB Energiegenossenschaften durch die Gesellschafter der LDB Energie GmbH sowie weiteren BürgerInnen gegründet, deren Sitz in Dillenburg ist. An dieser Genossenschaft, die seit dem Jahre 2018 an der Windpark Hemmrain GmbH, die oberhalb dem Stadtteil Manderbach einen Windpark mit zwei Windenergieanlagen betreibt, als Gesellschafter beteiligt ist und auch weitere Projektbeteiligungen bzw. -umsetzungen auf diesem Sektor anstrebt, ist die Oranienstadt Dillenburg ebenfalls als Mitglied beteiligt.

Der Lahn-Dill-Kreis und die Verbraucherzentrale Hessen haben als weitere Maßnahme zusammen mit der Stadt Dillenburg eine Energieberatung für interessierte Bürger eingerichtet.

In der Region wird jedoch nicht nur in der Umsetzung der Klimaschutzziele gearbeitet, sondern auch mit Unternehmen vor Ort ein Beitrag zur Weiterentwicklung des Stromnetzes geleistet: Dillenburg ist eine Demonstrationszelle des Projektes C/sells. Das vom BMWi aufgrund Beschlusses des deutschen Bundestags geförderte Projekt widmet sich der Digitalisierung der Energieversorgungsnetze, um dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien und deren unstetiger Produktion gerecht zu werden. Dabei sollen die vorhandenen überregionalen Stromnetze auf die Anforderungen der dezentralen und unstetigen Stromerzeugung, die mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien einhergeht, untersucht und weiterentwickelt werden, um langfristig deren effizienten und stabilen Betrieb gewährleisten zu können.

Fahrbahnsanierung mit Vollsperrung

Eine Absperrbake; Quelle: Pixabay

Ab Mittwoch, 1. April 2020, wird auf der Landesstraße 3042 zwischen Dillenburg-Oberscheld und Eschenburg-Hirzenhain die Asphaltoberfläche saniert um die Griffigkeit der Fahrbahn zu verbessern. Dazu werden auf einer Länge von rund 400 Metern die oberen 4 cm Asphalt abgetragen, eine zusätzliche Asphaltbinderschicht zur Verstärkung der Fahrbahn eingebaut und anschließend 4 cm Asphaltdecke wieder aufgetragen. Weiterhin werden in den Kurvenbereichen Rasenkammersteine eingebaut, um das Bankett zusätzlich zu befestigen.

Die Arbeiten werden voraussichtlich 3 Wochen andauern und unter Vollsperrung ausgeführt. Die Umleitung führt ab Hirzenhain über Nanzenbach und Eibach nach Oberscheld und umgekehrt.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter mobil.hessen.de oder verkehrsservice.hessen.de

Hess. Innenminister Peter Beuth überreicht Landeszuwendung

Umfangreiche Landeszuwendung für Aquarena-Sanierung

Der hessische Innenminister Peter Beuth überreichte der Oranienstadt am 15. Februar 2020 einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 868.000 Euro. Die umfangreiche Förderung dient der geplanten Sanierung des Aquarena-Sport- und Familienbades. Dadurch wird die Erhaltung der Sportstätte sichergestellt.

Übergabe im Café Cross

Neben den Vertretern der politischen Gremien aus der Dillenburger Stadtverordnetenversammlung nahmen die Mitglieder des Aufsichtsrates der Servicebetriebe der Stadt Dillenburg GmbH und die Mitglieder des Hessischen Landtages Jörg-Michael Müller und Stephan Grüger an der Übergabe in der Freien Evangelischen Gemeinde Dillenburg teil.

Foto (v. l. n. r.): Stadtverordnetenvorsteher Klaus-Achim Wendel, der hessische Innenminister Peter Beuth, Bürgermeister Michael Lotz, Landtagsabgeordneter Jörg-Michael Müller und Bundestagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer bei der Bescheidübergabe

Das Sport- und Freizeitbad Aquarena bietet den Besuchern neben den Schwimmbecken, einer Riesenrutsche, einer Dampfkabine, dem Bistro und der Liegewiese im Außenbereich die einzige 50m-Bahn in der Region. Von 2000 bis 2002 in Massivbauweise und einer Holzbinderkonstruktion des Dachs errichtet, zeigten sich vor drei Jahren erste größere Mängel. Ein von der Oranienstadt beauftragtes Planungsbüro untersuchte den Bauzustand detailliert. Das Gutachten ergab, dass die verwendeten Baumaterialien tadellos waren, aber nicht fachgerecht verbaut wurden. Erheblicher Sanierungsbedarf besteht hauptsächlich im Holztragwerk, an der Pfostenriegelfassade und bei der Abdichtung der Beckenumgänge. Außerdem soll jetzt bei der Instandsetzung der Glasfassade eine energetische Verbesserung erzielt werden. Die anstehenden Sanierungsarbeiten stellen sicher, dass keine weiteren Schäden entstehen und das Bad langfristig erhalten werden kann. Die Kosten belaufen sich auf rund 3,3 Mio. Euro brutto.

Fördermittel aus dem SWIM-Programm

Die Förderung über 868.000 Euro fließt aus dem Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm (SWIM). Insgesamt stellt die Hessische Landesregierung in diesem Topf 50 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen Hallen- und Freibäder erhalten und modernisiert werden können. Damit soll die Bedeutung der Bäder sowohl für den ländlichen Raum, als auch für den Schwimmsport gewürdigt werden.

Sanierung wird voraussichtlich ein Jahr dauern

Die Arbeiten werden einen Zeitraum von rund einem Jahr in Anspruch nehmen. Zum Schutz der Besucher und zur reibungslosen Durchführung der Baumaßnahme in 2021 muss das Bad in dieser Zeit schließen. Neben dem öffentlichen Badebetrieb ist von der Schließung der Schul- und Vereinssport, die das Bad zusammen mit rund 55 Stunden in der Woche nutzen, betroffen. 26 Schulen und Schul-AG aus Herborn, Dillenburg, Mittenaar und dem angrenzenden Siegerland sowie drei KiTas und über 20 Vereine und gewerbliche Anbieter müssen auf andere Schwimmstätten ausweichen. Auch als Wettkampfstätte fällt die Einrichtung in dieser Zeit aus. Ursprünglich für 400 Besucher pro Tag konzipiert, belaufen sich die aktuellen Besucherzahlen auf 600 Personen. Damit ist das Dillenburger Aquarena-Schwimmbad das am stärksten genutzte Schwimmbad in der Region zwischen Siegen, Wetzlar und Marburg, nicht zuletzt, weil das Bad auch ein Landesleistungsstützpunkt Schwimmen im Hessischen Schwimmverband e. V. ist und damit überregionale Bedeutung hat.

Sanierung der Postbrücke durch Hessen Mobil

Eine Absperrbake; Quelle: Pixabay

Der Unfallschaden an der Dillenburger Postbrücke im Zuge der L 3362 wird ab Montag, 6.1.2020 bis voraussichtlich Anfang Februar 2020 saniert. Um Raum für die Arbeiten und die Baustelleeinrichtung zu haben, ist es erforderlich, die Postbrücke auf einen Fahrstreifen einzuengen. Der Verkehr wird als Einbahnstraße von der Innenstadt zum Schlossbergtunnel hin geführt. Der Verkehr wird in Gegenrichtung bereits ab dem Jahnknoten mit der Beschilderung “U 6” über die Herwigstraße umgeleitet.

In der Zufahrt zum Südportal des Schlossbergtunnels wird sowohl der Bypass als auch im Kreisverkehr die Ausfahrt zur Postbrücke gesperrt. An der Kreuzung Untertor kann ebenfalls nicht auf die Postbrücke gefahren werden, der gesamte Verkehr wird zum Kreisverkehr am Südportal und von da aus weiter zum Jahnknoten geführt. Die Ampelanlagen am Jahnknoten und am Untertor sowie die Steuerung des Schlossbergtunnels werden zusammen gesteuert und werden für die Bauzeit auf die geänderte Verkehrsführung angepasst.

Mehr über Hessen Mobil finden Sie unter www.mobil.hessen.de und www.verkehrsservice.hessen.de

Hohlbrücke – Neuer Zeitplan zur Fertigstellung

Eine Absperrbake; Quelle: Pixabay

Die Bauarbeiten zur Sanierung der Hohlbrücke in Dillenburg auf der Landesstraße 3362 kommen voran – allerdings nicht so zügig, wie im vergangenen September erhofft.

In den vergangenen beiden Wochen wurden die neuen Übergangskonstruktionen der Brücke (die Dehnungselemente im Verbindungsbereich zwischen Brücke und Straße) eingebaut. Weiterhin sind die beiden Kammerwände an den Brückenwiderlagern und die letzten Teilbereiche der Brückenkappen eingeschalt und bewehrt worden.

Betonierarbeiten bei derzeitiger Witterung nicht möglich

Trotz aller Vorhersagen der Baufirma sind wir allerdings nun in eine Jahreszeit geraten, bei der eigentlich anstehende Betonierarbeiten nicht durchgeführt werden können. So konnten aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse die oben genannten Brückenteile in dieser Woche nicht – wie ursprünglich vorgesehen – betoniert werden. Sobald die Witterung es zulässt, soll dies unverzüglich nachgeholt werden.

Sobald diese Brückenelemente betoniert worden sind, kann das bahnseitige Brückengeländer vervollständigt werden. Auch auf der Stadtseite wird das Brückengeländer montiert, sobald die Witterungsverhältnisse dies ermöglichen. Nachdem diese Arbeiten abgeschlossen sind, können Fußgänger und Radfahrer den Gehweg der neuen Rampe und den Gehweg auf der Brücke nutzen und die Brücke wieder ungehindert überqueren.

Stützwand muss neu gebaut werden

Wie angekündigt, muss ungeplant die Stützwand auf Nanzenbacher Seite neu gebaut werden, da diese eine schlechtere Bausubstanz aufweist als ursprünglich vermutet. Die Vorbereitungen hierfür haben einige Zeit in Anspruch genommen, da zunächst Entwurfsvarianten und Vorstatiken erstellt, geprüft und kalkuliert werden mussten, bevor mit den Bauarbeiten an dieser Stützwand begonnen werden kann. Zudem musste das geplante Vorhaben mit den zuständigen Versorgungsträgern koordiniert werden. So laufen zurzeit noch die Arbeiten der Versorgungsträger, die Gas-, Wasser- und Stromleitungen inklusive der Hausanschlüsse im Bereich der Straße Hohl und auch im Kreuzungsbereich vor der Stützmauer neu verlegen. Im Bereich der abzubrechenden und neu zu bauenden Stützmauer stehen zudem Hausanschlussverteilerkästen der Telekom und von Unitymedia. Aufgrund der Vielzahl dieser Anschlüsse sind auch diese Umverlegungsarbeiten für diese Anschlüsse noch nicht abgeschlossen.

Verkehrsfreigabe vermutlich im Mai

Da die Stützwand unmittelbar an die Hohlbrücke anschließt und diese Sanierung erst abgeschlossen sein muss, bevor der Verkehr über die Hohlbrücke fließen kann, wird es noch dauern, bis der motorisierte Verkehr wieder über die Hohlbrücke fahren kann. Eine Verkehrsfreigabe der Hohlbrücke für den motorisierten Verkehr wird daher nach derzeitigem Stand (und unter der Voraussetzung, dass der Winter nicht allzu hart und lang wird) im späten Frühjahr dieses Jahres – voraussichtlich erst in diesem Mai – erfolgen können.

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Juliane-von-Stolberg-Schule wechselt den Standort

Es hat einige Zeit gedauert, bis das „Ausweichquartier“ mit Unterstützung der Oranienstadt Dillenburg ausgemacht und für geeignet befunden werden konnte. Die gesamte Schulgemeinde inkl. Elternbeirat ist in die Umzugspläne eingebunden und alle wissen, was auf sie zukommt: Für 220 Schülerinnen und Schüler in 11 Klassen (Schuljahr 2018/2019), Lehrerkollegium, Schulleitung und Verwaltung der Juliane-von-Stolberg-Schule heißt es bald Koffer und Kisten packen – der Umzug ist für die Weihnachtsferien 2018 geplant. Doch bis dahin ist noch einiges zu tun.

Sanierung notwendig

Das Gebäude der Juliane-von-Stolberg-Schule – um 1900 erbaut – ist ein „Schmuckstück“ mitten in der Dillenburger Innenstadt und hat schon so manche bauliche Maßnahme hinter sich gebracht. Jetzt ist eine bauliche und brandschutztechnische Sanierung notwendig, die das gesamte Gebäude betrifft. Da lärm- und staubintensive Arbeiten durchgeführt werden müssen, ist es erforderlich, die gesamte Schule auszulagern.

Die Juliane-von-Stolberg-Schule hat eine Sanierung nötig

Von Dillenburgs Stadtmitte zum Bolzplatz „Löhren“

In Zusammenarbeit mit der Oranienstadt Dillenburg wurde ein Aufstellort für ein temporäres Schulgebäude gefunden: Auf dem Bolzplatz des Spielplatzes „Löhren“ in der Nassaustraße in Dillenburg werden Klassencontainer aufgestellt. Der restliche Spielplatz bleibt unangetastet. Die Containeranlage wird in vier Blöcken errichtet, die insgesamt aus 12 Klassencontainern, einem Betreuungscontainer, einem Verwaltungscontainer und drei Sanitärcontainern besteht. Der Schulstandort der besonderen Art soll voraussichtlich bis zu den Sommerferien 2020 (18 Monate) genutzt werden. Der Transport von Schülerinnen und Schülern aus dem Innenstadtbereich erfolgt zeitversetzt mit jeweils zwei Bussen zur 1. und 2. Schulstunde. Analog hierzu wird der Rücktransport umgesetzt.

“Ausweichquartier ist gut gewählt”

Heinz Schreiber, Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent des Lahn-Dill-Kreises: „Dieses Ausweichquartier ist gut gewählt – der Spielplatz kann in den Pausen genutzt werden, die Bushaltestelle befindet sich direkt am Gelände. Unser Dank gilt den Verantwortlichen der Oranienstadt Dillenburg, die uns bei der Suche nach unserem temporären Schulstandort tatkräftig unterstützt haben.“