Baumaßnahme in der Herwigstraße

Achtung! Viele dreieckige Verkehrsschilder mit rotem Rand und einem schwarzen Ausrufezeichen Quelle: Pixabay

Die Oranienstadt Dillenburg muss im Bereich Herwigstraße von der Einfahrt Lidl bis zur Kreuzung Schlesische Straße/ Bahnhofsplatz einen Mischwasserkanal mit einem Durchmesser von 1,20 m austauschen. Wegen der hohen Frequentierung dieses Bereiches von Schülern der Gewerblichen Schulen sowie des Gymnasiums soll der Ausbau in den Sommerferien stattfinden.

Während der Kanalverlegung muss die Straße sowie die Kreuzung Schlesische Straße/Bahnhofsplatz/Herwigstraße voll gesperrt werden.

Temporäre Baustraße

Um die Verkehrsanbindung zu der Güterbahnhofstraße und dem Bahnhof zu gewährleisten, wird eine temporäre Baustraße über die vorhandene Grünfläche am Bahnhofsplatz hergestellt.

Der Verkehr in Richtung Güterbahnhofsstraße und Bahnhof wird dann über die Poststraße, Herwigstraße und Bahnhofsplatz im Einbahnstraßenverkehr geführt. Zurück geht es über die Bahnhofstraße.

Seitens der Oranienstadt Dillenburg wird für die im Zuge der Maßnahme ergebenden verkehrlichen Beeinträchtigungen um Verständnis gebeten.

Eichenprozessionsspinner breitet sich wieder aus

Foto (Benjamin Bailey, aufgenommen in Schöffengrund-Schwalbach, 2018): Milde Winter, langer Sommer: Der Eichenprozessionsspinner findet in den letzten Jahren immer idealere, klimatische Bedingungen, um sich in unserer Region wohlzufühlen und anzusiedeln.

Wetzlar/Herborn/Dillenburg (ldk): Durch das anhaltende, milde Klima breitet sich der Eichenprozessionsspinner wieder in Deutschland aus. Auch in der Region um Lahn und Dill kommt die Raupe vereinzelt vor. Der Eichenprozessionsspinner, kurz: EPS, fühlt sich im Warmen wohl und bevorzugt freistehende und von der Sonne beschienene Eichen. Das Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises rät zur besonderen Vorsicht, denn die feinen Brennhaare der Raupe können dem Menschen schaden. Bei Hautkontakt kann es zu allergischen Reaktionen, wie starkem Juckreiz, Pusteln und Quaddeln kommen. Außerdem können Atembeschwerden und Augenreizungen ausgelöst werden, wenn die Härchen eingeatmet werden. Bei besonders allergieempfindlichen Menschen sind gefährliche Situationen nicht ausgeschlossen.

Verhaltenstipps zum Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner

Foto (Benjamin Bailey, aufgenommen in Schöffengrund-Schwalbach, 2018): Milde Winter, langer Sommer: Der Eichenprozessionsspinner findet in den letzten Jahren immer idealere, klimatische Bedingungen, um sich in unserer Region wohlzufühlen und anzusiedeln.
  • Raupen und Nester sollten niemals berührt werden
  • Sollte es doch zu einem Kontakt kommen und dieser schwere allergische Reaktionen mit Asthma und Atemnot auslösen, sollte sofort der Rettungsdienst unter 112 alarmiert werden!
  • Bereiche mit der Beschilderungen „Warnung vor dem Eichenprozessionsspinner“ sollten gemieden werden
  • Windverhältnisse sollten beachtet werden, da die Brennhaare weiter getragen werden können
  • Wer mit den Härchen in Kontakt kommt und Symptome entwickelt, sollte zum Arzt gehen und ihm mitteilen, dass wahrscheinlich Kontakt mit den Haaren des EPS bestand
  • Auch unterhalb von befallenen Bäumen können am Boden liegende Brennhaare der Raupe noch jahrelang gesundheitliche Probleme auslösen
  • Bei starkem Juckreiz kann Kratzen die Gifthaare nur tiefer in die Haut treiben
  • Duschen und Haare waschen, kaltes Wasser lindert Juckreiz
  • Bei Augenkontakt mit viel Wasser spülen
  • Kontaminierte Kleidung schnell wechseln und bei mindestens 60°C waschen

Haustiere als Überträger

Auch Wild- und Haustiere reagieren auf die Gifthärchen. Es ist ebenfalls möglich, dass Haare auf dem Tierfell haften bleiben und so an den Menschen weiter gegeben werden. Das Kreis-Veterinäramt empfiehlt, Haustiere – insbesondere Hunde nach dem Spaziergang – gut auszubürsten, um die potentielle Gefahr durch die Raupenhaare weitestgehend einzudämmen. Durch das eigene Fell ist die Haut der Hunde geschützt vor der Raupe. Wenn doch Symptome (Juckreiz) an empfindlichen Stellen, wie zum Beispiel der Nase, auftreten, sollte der Tierarzt aufgesucht werden. Katzen, die Freigang haben, sollten ebenfalls gut ausgebürstet und auf Symptome hin beobachtet werden.