Stadt und EAM errichten E-Ladesäulen in Dillenburg

Menschen mit Auto an einer E-Ladesäule. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel


Seit 2024 arbeitet die Stadt mit der EAM daran, Maßnahmen zur Reduktion der kommunalen CO2-Emissionen zu identifizieren, zu planen und umzusetzen. Die E-Mobilität ist dabei ein wichtiger Baustein dieser Energiewendepartnerschaft. Aus diesem Grund haben die Stadt und die EAM EnergiewendePartner GmbH auf dem Stadthallenparkplatz in der Van-Brandes-Straße und auf dem Parkplatz „Auf der Schütte“ in Dillenburg weitere E-Ladesäulen aufgestellt.

Ladesäulen in Betrieb genommen

Menschen mit Auto an einer E-Ladesäule. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel
In Betrieb genommen: Die neuen Ladesäulen können ab sofort genutzt werden. Foto: EAM

Am Dienstag nahmen Bürgermeister Friedrich Dehmer
und Dillenburgs Klimaschutzmanager Dr. Stephan Weidemüller gemeinsam mit
EAM-Projektentwickler Till Walter und dem EAM-Kommunalberater Roald
Schlösser die neuen Säulen offiziell in Betrieb. Eine dritte Ladesäule soll
zukünftig am Seniorenheim „Haus Elisabeth“ aufgestellt werden, wenn dort die
Parkfläche fertig gestellt ist.

Zwei Ladepunkte für 50 kW DC und 22 kW AC

Die neuen Ladesäulen haben zwei Ladepunkte, an denen gleichzeitig mit
50 kW DC und 22 kW AC geladen werden kann. „Wenn man die
Elektromobilität vorantreiben möchte, muss auch entsprechende Lade-Infrastruktur bereitgestellt werden“, erklärte Friedrich Dehmer. „Für die Menschen in unserer Kommune bieten die neuen Lademöglichkeiten einen großen Mehrwert. Deshalb haben wir das bestehende Ladeangebot zusammen mit der EAM erweitert.“ Die EAM wird zukünftig die technische Betriebsführung der Ladesäulen übernehmen.

Sinnvoller Ausbau

Genutzt werden können die Ladepunkte mit allen gängigen Ladekarten- und Apps und bieten zudem die Option des Ad-hoc-Ladens beispielsweise mit PayPal. Hierfür muss der an der Säule angebrachte QR-Code eingescannt werden. Generell laden die Nutzer hier Ökostrom von der EAM. „Als Energiewendepartner der Kommune freut uns die Entwicklung der Lade-Infrastruktur hier in Dillenburg“, sagte Till Walter. „Die Nutzung der bereits vorhandenen Ladepunkte hat gezeigt, dass der Ausbau absolut sinnvoll ist.“

Radwegeprojekt Dillenburg-Nanzenbach

Piktogramm eines Fahrrads eingelassen in einen Pflasterstein. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel

Nach der Trennung vom bisherigen Planungsbüro wurden die Planungsleistungen im Juli 2025 neu ausgeschrieben. Der Magistrat hat die Vergaben im September 2025 beschlossen.

Aktueller Stand der Planungen

Mit der weiteren Planung wurde das Ingenieurbüro agc (aqua geo consult) GmbH aus Marburg beauftragt. Die naturschutzrechtlichen Untersuchungen übernimmt das Büro EGL GmbH aus Kassel. EGL war bereits zuvor im Projekt tätig und konnte auf vorhandene Vorarbeiten aufbauen, was den weiteren Ablauf erleichtert.

Planunterlagen liegen vor

Die bisherigen Unterlagen wurden ausgewertet und im Dezember 2025 fand eine gemeinsame Projektbesprechung mit allen Beteiligten im Stadthaus statt. Dabei wurden der aktuelle Stand sowie die nächsten Schritte abgestimmt. Die überarbeiteten Planunterlagen liegen seit Januar 2026 allen Beteiligten vor.

Untersuchung verschiedener Varianten

Bis Mitte 2026 sollen nun verschiedene Trassenvarianten untersucht, bewertet und mit Kosten hinterlegt werden. Parallel dazu erfolgen notwendige Abstimmungen, unter anderem mit der Wasserbehörde, sowie weitere naturschutzfachliche Untersuchungen.

Ausarbeitung der konkreten Planung bis Ende 2026

Im Sommer 2026 ist vorgesehen, eine Vorzugsvariante festzulegen. Anschließend wird bis Ende 2026 die konkrete Planung ausgearbeitet. Die erforderlichen Genehmigungen sollen im Jahr 2027 eingeholt werden.

Voraussichtlicher Baubeginn

Ein möglicher Baubeginn ist – auch unter Berücksichtigung von Natur- und Artenschutz – derzeit ab Herbst 2028 vorgesehen.

Ausstellung “Kunstgemisch”

Drei Personen werfen Gemälde in einen Zauberkessel. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel.

Am 30. April eröffnet das Museum Villa Grün die neue Ausstellung „Kunstgemisch“. Bereits zum fünften Mal präsentiert sich die Künstlergruppe Kunstgemisch – bestehend aus Ivonne Orth, Hartmut Schmidt und Achim Stiehler – in einer gemeinsamen Ausstellung.

Was sie verbindet, ist die Auseinandersetzung mit einem gemeinsamen Thema, das von jedem auf individuelle Weise künstlerisch interpretiert wird. Die Werke entstehen im Spannungsfeld von Malerei, Zeichnung und Fotografie – drei Ausdrucksformen, die sich gegenseitig ergänzen und bereichern.

In diesem Jahr widmet sich die Gruppe den Themen
„Unter der Oberfläche“, „Verzerrung“ und „Dillenburg“.

Drei Personen werfen Gemälde in einen Zauberkessel. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel.
Kunstgemisch

Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine vielfältige Sammlung unterschiedlicher Kunstwerke freuen, die verschiedene Stile, Techniken und Ausdrucksformen vereint.

Der Dillenburger Museumsverein e. V. freut sich, Kunstinteressierte zu dieser besonderen Ausstellung begrüßen zu dürfen.

Die Villa Grün ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 4 €, für Kinder ab 6 Jahren 2 €. Die Karten gelten auch für den Besuch des Wilhelmsturms.

Vollsperrung Löhrenstraße wegen Kanalbauarbeiten

Eine Absperrbake; Das Bild dient auch als Navigationselement und führt zum ganzen Artikel Quelle: Pixabay

Im Zeitraum vom 22. April bis voraussichtlich 30. Juni 2026 finden im Bereich der Löhrenstraße Kanalbauarbeiten statt.

Im Zuge dieser Maßnahme werden die erforderlichen Tiefbauarbeiten unter Vollsperrung durchgeführt. Der Gehweg ist von dieser Maßnahme nicht betroffen, sodass für den Fußgängerverkehr keine Einschränkungen bestehen.

Umleitung eingerichtet

Eine entsprechende Umleitungsbeschilderung wird über die Ströherstraße, Dietzhölzstraße sowie Nassaustraße eingerichtet, um den Verkehrsfluss während der Bauzeit sicherzustellen.

Ersatzhaltestelle

Zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Nahverkehrs wird im Kreuzungsbereich Nassaustraße und Löhrenstraße eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Die Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen gebeten.“

Umleitungsplan

Plan des 2. Bauabschnitts

Sperrung wegen Dillenburger Stadtlauf

Ein Läufer mit der Startnummer 484 läuft durch eine Wiese bergauf auf den Betrachter zu und trägt ein weißes Trikot und eine schwarze Hose. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel

    Aufgrund des diesjährigen Dillenburger Stadtlaufs am Sonntag, den 26.04. 2026, kommt es im Bereich der Wilhelmstraße zu vorübergehenden Verkehrseinschränkungen.

    In der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:30 Uhr ist die Einfahrt in die Wilhelmstraße von folgenden Straßen aus nicht möglich:

    • Jahnstraße,
    • Hof-Feldbach-Straße und
    • Mittelfeldstraße

    Wir bitten alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer, die Sperrungen bei ihrer Planung zu berücksichtigen. Sobald die Läufer die Strecke sicher verlassen haben, werden die Beschränkungen aufgehoben. Ab 12:30 Uhr ist die Zufahrt zur Wilhelmstraße wieder uneingeschränkt möglich.

    Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die kurzzeitigen Einschränkungen.

    Vollsperrung Wickbrücke bis Maibachstraße

    Eine Absperrbake; Das Bild dient auch als Navigationselement und führt zum ganzen Artikel Quelle: Pixabay

    Wegen einer Vollsperrung der Wickbrücke bis Einfahrt Maibachstraße, kommt es am 25.04.2026 in der Zeit von 7:30 Uhr bis 13:00 Uhr zu Verkehrseinschränkung.

    Marktstraße ebenfalls gesperrt

      Im Zuge einer geplanten Baumaßnahme wird die Marktstraße am kommenden Samstag, den 25.04.2026 für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung ist für den Zeitraum von 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr vorgesehen.

      Um den Verkehrsfluss im Stadtgebiet während dieser Zeit aufrechtzuerhalten, wird das Verbot der Einfahrt am Zwingel auf Höhe des Kreisels aufgehoben: Die Zufahrt in die Rathausstraße sowie in die Maibachstraße ist während der Bauarbeiten demnach über die Straße „Hintergasse“ und „Am Zwingel“ möglich.

      Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die kurzzeitigen Einschränkungen.

      Internationaler Metal füllt wieder den Hofgarten

      Sänger auf der Bühne, Publikum im Hintergrund. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel

      Metalcore-Festival “Spring Breakdown” am 9. Mai in Dillenburg. Metalcore-”Urväter” Caliban zu Gast

      Am 9. Mai verwandelt sich die Oranienstadt für einen Tag in ein Mekka des modernen Metals. Das “Spring Breakdown Festival” läutet wie jedes Jahr die Festival-Saison ein. Bands aus der Region, ganz Deutschland und der gesamten Welt reisen jährlich nach Dillenburg, um den Menschen erstklassige Szenemusik zu bieten, für die sie meist eher nach Frankfurt oder Köln fahren müssen. Dieses Jahr ist eine Band der Hauptact (“Headliner”), die so ziemlich jedem Metalcore-Fan in Deutschland ein Begriff sein dürfte:

      Die Rede ist von der Band “Caliban” aus Hattingen. Bereits seit 1997 stehen sie auf der Bühne. Sie gelten als deutsche Wegbereiter des Metalcore, eine moderne Spielart des Heavy Metal, welche Elemente des artverwandten Hardcore Punks einfließen lässt. Womöglich ist es das seit Jahren populärste Subgenre des Metal. Luca Bonkowski, der jedes Jahr die Bands für das Spring Breakdown Festival nach Dillenburg holt, ist stolz auf seinen “Fang”.

      Im Frühling zu starten, kann vor- und nachteilhaft sein

      “Die Band hat so ziemlich jeder Metalcore-Fan vor 10-15 Jahren rauf und runter gehört. Ich glaube, man kann sagen, dass die Dillenburger Gegend auch ziemlich ‘Caliban-versucht’ ist”, sagt er. Jedes Jahr laufe er sich “die Füße wund”, gleich in der ersten Woche nach dem geglückten Festival, um schon Gruppen für das nächste Jahr an Land zu ziehen. Die Herausforderung beim Booking sei gleichzeitig das, was das Festival einzigartig mache.

      Der Spring Breakdown starte bewusst früh, im Frühling, um nicht parallel zu seinen großen Konkurrenzveranstaltungen zu laufen – wie etwa Wacken, Rock am Ring oder Full Force. Davon verspricht man sich mehr Besucher. Gleichzeitig heißt das aber: “Es kommen weniger Besucher aus Übersee nach Deutschland, weil sie noch nicht am Touren sind. Dadurch sind wir etwas auf den deutsch-europäischen Markt angewiesen”, so Bonkowski.

      Sänger ganz nah am Publikum
      Nasty beim Springbreakdown 2025 Foto: Colourbound

      Bands aus Japan, USA und Australien regelmäßig zu Gast

      Das hindert die Veranstalter trotzdem nicht daran, Bands aus Australien, den USA und Japan ins Oranienstädtchen zu locken: 2024 etwa “Crystal Lake” aus Tokio, oder “Deez Nuts” aus Melbourne 2019. Dieses Jahr kommen “Lastelle” aus England nach Dillenburg. Eigentlich sollten “Deez Nuts” dieses Jahr wieder im Hofgarten spielen, kurzfristig gab es jedoch eine Absage. Halb so schlimm, weil ein starker Newcomer aus Hamburg ihren Platz einnimmt, “Half Me”.

      Die Vorbereitungen laufen sensationell. Drei Viertel der Tickets sind schon einen Monat vor Festivalstart verkauft gewesen. Festivalleiter Yannick Gaubatz ist mehr als zufrieden. “Ich bin guter Dinge, dass wir ausverkauft sein werden. Und: Die Aufgabenbereiche sind jedes Jahr sinnvoller aufgeteilt, dadurch funktioniert die Organisation fast autark”, so der frühere Dillenburger.

      Festival Besucher
      Die Besucher verbindet die Liebe zu harten Riffs. Foto: Colourbound

      Festival sucht dringend Jugend-Nachwuchs

      Größte Herausforderung ist, wie jedes Jahr, Geld ran zu schaffen. Der Verein hinter dem Festival ist ehrenamtlich organisiert. Damit sind jedes Jahr, neben zahlenden, trinkenden und essenden Kunden, Förderungen und Sponsorings nötig. Zwar genießt das Festival großes Vertrauen bei etablierten Sponsoren – doch auch bei denen sitzt das Geld, nach 6 Jahren Dauerkrisen, nicht mehr so locker. Zudem steigen die Kosten für Getränke und Lebensmittel, Security-Personal und vor allem auch die Bandgagen.

      Ohne ehrenamtliche Helfer wäre das Festival deshalb schwer zu stemmen. Jedes Jahr helfen viele Dutzende Menschen aus der Region: Am Zapfhahn, als Ordner, beim Ticketverkauf, oder bewachen die Nächte vor und nach dem Festival Bühne und Equipment. Gaubatz würde es freuen, wenn künftig auch jüngere Menschen Lust hätten, mitzumachen. “Wir haben uns als Verein für Jugendkultur gegründet, da waren wir 18. Mit Anfang 30 dürfen wir uns langsam fragen: Können wir noch Jugendkultur? Zumindest würden richtig junge Menschen uns definitiv guttun”, appelliert er. Jede Hilfe sei gern gesehen, in der Planung, Organisation oder am Festivaltag selbst.

      Tattoowierte Frau beim Durchsehen von Kleiderständern
      Foto: Colourbound

      Alles fing mit dem eigenen Bandkonzert an

      Seit 14 Jahren veranstalten Gaubatz und sein mittlerweile sehr großes Team aus Freunden und Bekannten das Festival. Alles begann mit einem Konzert der eigenen Metalcore-Band “Setting The Sails” im Jugendwerk – das ebenfalls im Hofgarten sitzt. “Wir wollten mal vor größerem Publikum spielen und haben zwei Bands aus der Region eingeladen, eine davon kannten wir noch gar nicht persönlich. 250 Menschen kamen damals schon, die Resonanz war super”, erinnert sich der ehemalige Frontmann. Daraus wuchs die Idee, eine wiederkehrende, professionalisierte Veranstaltung zu machen, mit größeren Bands.

      Die nächsten Auflagen des Spring Breakdowns fanden in der Dillenburger Stadthalle statt. Aus baulichen Gründen ging das ab 2015 nicht mehr, das Festival wanderte in die Goldbachhalle in Frohnhausen. 2022 wurde das Festival nach draußen verlegt, in den Dillenburger Hofgarten, wo alles begann. Die Idee: Regionalen Nachwuchsbands eine Gelegenheit bieten, gleichzeitig Dillenburgern die größten und gerade gefragtesten Metalcore-Bands der Welt in die eigene Stadt holen. Für möglichst wenig Geld: In puncto Bier- und Ticketpreis versuchen die Veranstalter stets, die Konkurrenz deutlich zu unterbieten.

      Manchmal fühle es sich wie ein “unbezahlter Nebenjob” an, sagt Gaubatz: Das ganze Jahr über managet er die Finanzen, fragt die Arbeitsgruppe für das Catering, welcher Anbieter den zweiten Imbisswagen stellt, schaut auf den “Bauplan” für die Veranstaltung, stellt Spendenbescheide für die Sponsoren aus. Der finale Moment lohne die ganze Mühe jedoch immer wieder aufs Neue: “Wenn die Festivalmaschine läuft, also das Bier aus den Hähnen fließt, die erste Band spielt, wenn Nachwuchsmusiker sich backstage miteinander vernetzen und besprechen, wo sie in der Zukunft zusammen ein Konzert spielen könnten und ich das aus einem ruhigen Winkel beobachten kann.”

      Die Bands (in absteigender Reihenfolge):

      Caliban

      Sie sind so etwas wie die Urväter des deutschen Metalcore schlechthin. Seit Ende der Neunziger prägen sie die Szene, tourten bereits mit Legenden wie Killswitch Engage und teilten die Bühne mit Slayer und anderen Schwergewichten. Auf dem aktuellen Album “Back From Hell”, dem es an Brutalität nicht mangelt, sind Features mit Szene-Größen wie Fit For An Autopsy und Mental Cruelty vertreten.

      Half Me

      Wenn man denkt, die Brutalität, Energie und das Sounddesign im Metalcore können nicht mehr getoppt werden, sitzen irgendwo Half Me düster lachend auf einem schlecht ausgeleuchteten Schaukelstuhl in Ihrem Wohnzimmer und fordern Sie auf, ihr Bier zu halten. Dunkler und bulldozerhaft schmetternder Nu-Metalcore aus der großen Perle an der Elbe – Hamburg City.

      Accvsed

      Modernsten Metalcore mit hymnischen Refrains und bis ins Jenseits runtergestimmten Gitarren liefern dieses Jahr die Wiesbadener Accvsed. Erst seit fünf Jahren auf dem Metal-Markt, kann das Quartett stolz sein auf über 75.000 monatliche Spotify-Hörerinnen und -Hörer und Soundproduktionen auf höchstem Niveau, die stark an den Sound der Platzhirsche Architects und Northlane erinnern.

      Lastelle

      Nicht nur Spaß im Moshpit, sondern auch Sound für Herz und Seele müssen her, der jeden Feuerzeugschwenk-Enthusiasten auf seine Kosten kommen lässt. Dafür dürfen Lastelle aus England einen Abend das Festival ihr zu Hause nennen. Freuen können Besucher sich auf feinsten, atmosphärischen Post-Hardcore, der den Spring Breakdown hoffentlich in ein unvergessliches Lichtermeer verwandeln wird und zu den Worten hinreißen lässt: Emo’s not dead!

      Dying Breed

      Seit über zehn Jahren sind sie aus der mittelhessischen Metal- und Hardcore-Szene nicht wegzudenken. Waschechte Dillenburger Jungs, die sich dem Post-Hardcore verschrieben haben und tiefe, in Mark und Herz treffende Melancholie mit stampfenden Breakdowns und saftigen Riffs kombinieren. Auf diesem Festival standen sie bereits mit Größen wie Crystal Lake, Breakdown of Sanity oder Nasty auf der Bühne und werden vom Publikum jedes Mal mit Moshpits belohnt, die sich über die Jahre nur echte Locals verdienen können.

      Sänger auf der Bühne mit Publikum
      Dying Breed: Foto Colourbound

      Left Betrayed

      “Kompromisslose Härte” aus dem Herzen des Westerwalds versprechen diese Jungs aus Hachenburg. Left Betrayed sind seit sage und schreibe 20 Jahren in der Szene unterwegs und paaren tiefrollenden Hardcore mit Groove Metal. Um die Ohren geschmettert gibt es unter anderem ihre Scheibe “The Promise”, veröffentlicht im letzten November.

      Leyka

      Kaum eine Band aus Hessen legt sich gerade so sehr ins Zeug wie Leyka. Mit ihrer “Road to Dystopia-Tour” 2026 zieht die Band aus Mainz von Februar bis Mai durchs ganze Land, um ihren Metalcore, bei dem es mal melodisch ist und auch mal knallt, unter die Leute zu bringen. Erst im Winter 2025 haben die Jungs neue Musik rausgebracht, die sie auch aufs Festival mitbringen werden.


      Allgemeine Infos

      • Ein-Tages-Festival – kein Camping
      • Ort: Hofgarten Dillenburg
      • Datum: 9. Mai 2026
      • Einlass: ca. 15 Uhr
      • Tickets (Vorverkauf): 28,70 € 
      • (Abendkasse, falls nicht bis zur Veranstaltung ausverkauft)
      • Eintritt frei für Kinder unter 12 Jahren
      • Mindestalter: 16 Jahre (Ausweispflicht! Alternativen nicht zugelassen)
      • Barrierefreiheit: Zugang ja, aber auf einer Wiese situiert
      • Veganes und nicht-veganes Essen
      • Rechtsradikale und Sexisten sind unerwünscht!

      Sportlerehrung: Jetzt Vorschläge einreichen

      Logo der Oranienstadt Dillenburg. Mit Klick aufs Bild gehts zum ganzen Artikel

      Die Oranienstadt Dillenburg zeichnet Einzelsportler/innen, Mannschaften und Vereine für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Sports für das Jahr 2025 aus

      Vorschläge von Vereinen können bis zum 30. September eingereicht werden.

      Die Oranienstadt Dillenburg misst dem Vereinssport eine hohe gesellschaftliche und soziale Bedeutung zu. Aus diesem Grund werden in Dillenburg traditionell Sportlerinnen und Sportler, Mannschaften und Vereine für hervorragende Leistungen in zahlreichen Disziplinen gewürdigt.

      Insbesondere können

      • Einzelsportler/innen und/oder Mannschaften für herausragende sportliche Leistungen geehrt werden.
      • besondere Verdienste (z.B. für 20 Jahre Mitarbeit, 12 Jahre Vorsitzende/r oder Trainer/in im Sport) durch die Verleihung eines Ehrenbriefes gewürdigt werden.

      Ergänzend kann

      • ein Förderpreis in Höhe von 250,00 € für Vereine / Abteilungen mit besonders erfolgreicher Jugend- und Integrations- oder anderer Arbeit verliehen werden.

      Sporttreibende Vereine im Stadtgebiet der Oranienstadt Dillenburg, die Vorschläge zur Verleihung für Mannschafts- und Einzelehrungen, den Förderpreis sowie den Sportehrenbrief machen möchten, können die Richtlinie zur Verleihung von Auszeichnungen für besondere Leistungen und Verdienste samt Formblattes zur Einreichung der Vorschläge bei der Oranienstadt Dillenburg erhalten. Die Unterlagen liegen in der Tourist-Information im Alten Rathaus, Hauptstraße 19, zur Abholung bereit. Telefonische Auskünfte erhalten Sie gerne bei Frau Akcakaya unter der Telefonnummer 02771/896-209.

      Vorschläge können bis 30. September 2026 beim Magistrat der Oranienstadt Dillenburg, Rathausstr. 7, 35683 Dillenburg eingereicht werden. Anschließend werden ein Auswahlgremium, der Magistrat der Oranienstadt Dillenburg sowie der Ausschuss für Jugend, Soziales, Sport und Kultur über die eingegangenen Vorschläge beraten. Die Auszeichnung der zu Ehrenden wird anschließend in einem feierlichen Rahmen stattfinden.

      Offene Stadtführungen in Dillenburg

      Das Alte Rathaus, fotografiert von Dominik Ketz. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel

      Die historische Altstadt entdecken und erleben: Die Tourist-Information der Stadt Dillenburg lädt Einzelreisende, kleine Gruppen und Spontanentschlossene wieder dazu ein, an ihren offenen Altstadtführungen teilzunehmen.

      Von April bis Oktober besteht jeden zweiten Sonntag im Monat um 11 Uhr die Möglichkeit, einiges Wissenswertes, Amüsantes und Neues über die Stadt und deren Geschichte zu erfahren. Die einzige Ausnahme bildet dabei Sonntag, 10. Mai (Muttertag). An diesem Tag startet die Tour um 14 Uhr.

      Das Alte Rathaus, fotografiert von Dominik Ketz. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel
      Altes Rathaus (Foto: Dominik Ketz)

      Diesem ca. 75-minütigen Rundgang können sich Interessierte ganz ohne Anmeldung und zum Preis von 6 € pro Person anschließen. Kinder bis 14 Jahre sind dabei kostenfrei.

      Ein erfahrener Stadtführer oder eine erfahrene Stadtführerin erwartet die Gäste vor dem Alten Rathaus in der Hauptstraße 19, 35683 Dillenburg und freut sich auf die gemeinsame Entdeckungsreise auf den Spuren der Stadtgeschichte.

      Weitere Informationen finden Sie unter www.dillenburg.live

      Rothaarsteig als „Deutschlands schönster Wanderweg“ nominiert

      Jetzt für den Rothaarsteig als Deutschlands schönster Wanderweg abstimmen.

      Publikumsvoting – jetzt für den „Weg der Sinne“ abstimmen

      Große Freude beim Rothaarsteig: Denn der beliebte Fernwanderweg geht in diesem Jahr bei der Wahl zu „Deutschlands schönster Wanderweg“ ins Rennen. In der Kategorie Mehrtagestouren ist der 154 Kilometer lange Qualitätsweg nominiert, der von der historischen Hansestadt Brilon im Sauerland bis in die Oranienstadt Dillenburg in Hessen führt. Die Publikumswahl läuft bis Dienstag, 30. Juni.

      Nominierung im Jubiläumsjahr

      „Die Nominierung im Jubiläumsjahr ist eine großartige Anerkennung für uns und für alle, die mit viel Engagement an seiner Qualität und Weiterentwicklung arbeiten“, betont Harald Knoche, Geschäftsführer des Rothaarsteigverein e.V. „Der Rothaarsteig steht für beeindruckende Naturerlebnisse, ausgezeichnete Wegequalität und eine besondere Vielfalt entlang der Strecke. Wir freuen uns sehr über jede Stimme, die zeigt, wie beliebt dieser Weg bei Gästen aus ganz Deutschland ist.“

      Intensive Naturmomente erleben

      Weite Panoramablicke über die Mittelgebirgslandschaft, dichte Wälder, naturnahe Pfade und erlebnisreiche Stationen am Wegesrand prägen das Wandererlebnis auf dem Rothaarsteig. Intensive Naturmomente und bewusste Auszeiten vom Alltag machen ihn zum „Weg der Sinne“. Als zertifizierter Qualitätsfernwanderweg verbindet er naturnahe Wegführung mit einer leistungsfähigen touristischen Infrastruktur, gastfreundlichen Partnerbetrieben und konsequenter Qualitätsorientierung. Ob sportliche Mehrtagestour mit Gepäcktransfer oder genussvolles Etappenwandern – der Rothaarsteig bietet vielfältige Möglichkeiten, eine der schönsten Mittelgebirgsregionen Deutschlands aktiv und nachhaltig zu entdecken.

      Jetzt für den Rothaarsteig abstimmen

      Wanderbegeisterte können ihre Stimme online im Wahlstudio des Wandermagazins unter https://wandermagazin.de/wahlstudio abgeben. Darüber hinaus liegen in den Tourist-Informationen der Kommunen entlang des Rothaarsteigs analoge Postkarten bereit, sodass auch auf klassischem Weg abgestimmt werden kann.

      Wanderer unterwegs auf dem Rothaarsteig. Der „Weg der Sinne“ ist jetzt bei der Wahl zu „Deutschlands schönstem Wanderweg“ nominiert.
      Wanderer unterwegs auf dem Rothaarsteig. Der „Weg der Sinne“ ist jetzt bei der Wahl zu „Deutschlands schönstem Wanderweg“ nominiert.
      Fotos: Rothaarsteigverein e.V. / Paul Masukowitz