Die EAM investiert in das Stromnetz in Dillenburg

An der Trafostation der Volksbank: v.l.: Jens Eckhardt – VR Bank Lahn Dill eG ; Friedrich Dehmer – Bürgermeister der Oranienstadt Dillenburg ; Ralf Luy – Projektbearbeiter EAM ; Marcus Hief – Leiter der EAM-Netzregion Dillenburg ;


Zur Umsetzung der Energiewende sind umfassende Investitionen in die Netzinfrastruktur erforderlich. Die EAM Netz investiert kontinuierlich in einen vorausschauenden Netzausbau und trägt damit den steigenden Anforderungen an die Energieversorgung in der Region Rechnung.

v.l.: Jens Eckhardt – VR Bank Lahn Dill eG ; Friedrich Dehmer – Bürgermeister der Oranienstadt Dillenburg ; Ralf Luy – Projektbearbeiter EAM ; Marcus Hief – Leiter der EAM-Netzregion Dillenburg ;

EAM Netz übernimmt Trafostation der Volksbank

In Dillenburg hat die EAM Netz eine Trafostation der Volksbank übernommen.
Für die Integration der Station in das bestehende Stromnetz und die
Verstärkung der in diesem Stadtbereich vorhandene Mittelkabel, investiert die
EAM rund 130.000 Euro. Heute machten sich Dillenburgs Bürgermeister
Friedrich Dehmer zusammen mit dem Leiter der Netzregion Dillenburg Marcus
Hief und Projektbearbeiter Ralf Luy sowie Jens Eckhardt vom Facility
Management der VR Bank Lahn-Dill eG ein Bild von den Arbeiten.

Steigende Anforderungen erfordern Maßnahmen

„Der Austausch der bisherigen Versorgungskabel gegen größer dimensionierte
Kabel erfolgt im Hinblick auf die steigenden Anforderungen an die
Stromversorgung durch die Umsetzung der Energiewende. Dabei hilft uns auch
die Übernahme der Kundenstation. Gerade in dicht bebauten Innenstädten ist
es äußerst schwierig, Flächen für neue Trafostationen zu finden. Deshalb ist die
Übernahme bestehender Stationen eine große Chance, um das Stromnetz
effizient und zukunftssicher auszubauen“ sagte Marcus Hief.
Bürgermeister Friedrich Dehmer freut sich über das Engagement der EAM: „Die
Investition der EAM ist ein weiterer Schritt, um das Stromnetz in Dillenburg fit
für die Zukunft zu machen und die Versorgungssicherheit weiter zu erhöhen.“

Alle Jahre wieder…!

Weihnachtsbaum Wilhelmsplatz Foto: Peter Patzwaldt

Um frühzeitig für eine der schönsten Jahreszeiten gerüstet zu sein, sucht die Oranienstadt Dillenburg auf diesem Wege bereits jetzt nach Weihnachtsbäumen für die Ausgestaltung der Kernstadt sowie der Stadtteile in der Adventszeit.

Weihnachtsbäume für die Adventszeit gesucht

Wer mit dem Gedanken spielt, in diesem Jahr einen Baum abzugeben, meldet sich gerne bei den zuständigen Kollegen der Stadtwerke Dillenburg. Gesucht werden geeignete Weihnachtsbäume mit einer Höhe von 6 bis 8 sowie 12 bis 14 Metern aus Privatbesitz. Die Bäume sollten möglichst freistehend und mit einem LKW-Kran erreichbar sein und daher nicht weiter als 6 Meter im Grundstück stehen. Die Fällung und Abholung erfolgt im November durch Mitarbeitende der Stadtwerke Dillenburg. Es wird darum gebeten, nur gesunde Bäume anzubieten. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger entstehen selbstverständlich keine Kosten.

Herr Lehn von den Stadtwerken Dillenburg, erreichbar unter der Telefonnummer 02771/896-170, freut sich auf Ihren Anruf!

40. Dienstjubiläum für Anja Graser

V.l.n.r. Bürgermeister Dehmer, die Jubilarin Anja Graser mit der Ehrenurkunde, Personalratsvorsitzender Mario Schneider und Ressortleiter Markus Weiß im Zimmer des Bürgermeisters

Im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus gratulierten Bürgermeister Friedrich Dehmer und weitere Vertreter der Stadtverwaltung Anja Graser aus Dillenburg am 3. August zu ihrem 40-jährigen Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst bei der Oranienstadt Dillenburg, das sie bereits am 1. August 2026 begehen konnte. Bürgermeister Friedrich Dehmer überreichte ihr zu diesem besonderen Anlass eine Ehrenurkunde sowie ein Präsent als Anerkennung für ihre langjährige Tätigkeit.

V.l.n.r. Bürgermeister Dehmer, die Jubilarin Anja Graser mit der Ehrenurkunde, Personalratsvorsitzender Mario Schneider und Ressortleiter Markus Weiß im Zimmer des Bürgermeisters
(v.l.): Bürgermeister Friedrich Dehmer zeichnete Anja Graser für die langjährigen Dienste aus. Ebenfalls gratulierten der Vorsitzende des Personalrates, Mario Schneider, im Namen der Kolleginnen und Kollegen, sowie der Leiter des Ressorts „Bürgerdienste“, Markus Weiss.

Mit ihrer Ausbildung legte sie damals den Grundstein für ihre Laufbahn im öffentlichen Dienst. Seither ist die heutige Leiterin des Stadtarchivs Dillenburg in unterschiedlichen Aufgaben- und Verantwortungsbereichen tätig.

Karrierestart in der Verwaltung mit fundierter Ausbildung

Nach ihrem Realschulabschluss begann Anja Graser am 1. August 1986 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Stadtverwaltung Dillenburg, die sie im Juni 1989 erfolgreich abschloss. Anschließend war sie als Sachbearbeiterin im Fremdenverkehrsamt des damaligen Hauptamtes eingesetzt, bevor sie im Oktober 1990 in das Einwohnermeldeamt des Ordnungsamtes wechselte.

Bereits in jungen Jahren schlug die gebürtige Manderbacherin ihren Weg in Richtung einer Beamtenlaufbahn ein, für die sie von November 1990 bis August 1992 zunächst die Aufstiegsausbildung für den mittleren Dienst am Hessischen Verwaltungsschulverband absolvierte. Nur zwei Jahre später begann sie ab Oktober 1994 ein Studium an der Verwaltungsfachhochschule, das sie im Jahr 1997 mit Ablegung der Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst als Diplom-Verwaltungswirtin (FH) erfolgreich beendete. Nach ihrer Verbeamtung im Januar 1995 wurde Anja Graser im Juli 1997 in das damalige Bau- und Planungsamt versetzt.

Ihre erste Führungsposition wurde ihr bereits mit 32 Jahren übertragen – als Leitung des damaligen Ressorts 4 – Freizeit, Kultur und Sport aus, zu dem damals auch noch das Jugendhaus und der Bereich Schwimmbäder gehörte. Diese Funktion übte sie bis Februar 2011 aus. Darüber hinaus wurde Anja Graser von 2003 bis 2011 als Geschäftsführerin des Förderkreises Dillenburg e.V. bestellt.

Von der Pressesprecherin zur Leiterin des Stadtarchivs

Von März 2011 bis vor Kurzem war Anja Graser für die Stabsstelle „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Stadtarchiv“ des heutigen Ressort 3 – Bürgerdienste – zuständig. Mit der erstmaligen Einrichtung der Stabsstelle im Jahr 2011 übernahm sie diese Aufgabe und prägte den Außenauftritt der Oranienstadt Dillenburg maßgeblich. Als zentrale Ansprechpartnerin für Presse- und Medienvertreter koordinierte sie die Kommunikation der Verwaltung und nahm als „Sprachrohr“ der Stadt eine wichtige Querschnittsfunktion für die gesamte Verwaltung wahr.

Seit über elf Jahren liegt zudem bereits das Aufgabengebiet „Stadtarchiv“ in ihren Händen. In ihrer aktuellen Position als Leitung des Stadtarchivs führt Anja Graser ein Team aus einem Stadthistoriker, einer Teilzeitkraft, einer geringfügig Beschäftigten sowie einer Auszubildenden und verantwortet rund 15.000 Archivalien. Unter ihrer Federführung wurde im Jahr 2023 der umfangreiche Umzug des Stadtarchivs in das Stadthaus umgesetzt. Dabei wurden unter anderem 5.000 Bücher und Zeitschriften, 1.200 Zeitungsbände, knapp 2.000 Verwaltungsakten sowie umfangreiche Sammlungen von allein 4.100 Fotos, Gemälden und Zeichnungen sowie Personenstandsregister ab dem Jahr 1874 verlagert. Die Bestände sind inzwischen über das vom Hessischen Landesarchiv bereitgestellte Archivinformationssystem „Arcinsys“ online zugänglich.

Auszeichnung und Engagement für den Nachwuchs

Unter der Leitung von Anja Graser wurde das Dillenburger Stadtarchiv gezielt weiterentwickelt und als Kommunalarchiv etabliert. Diese Arbeit wurde im Jahr 2023 mit dem Archivpreis des Landes Hessen ausgezeichnet, der mit 5.000 Euro dotiert ist und von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen alle zwei Jahre an Archive vergeben wird, die sich „besonders um den Erhalt und die Zugänglichmachung von Archivgut“ verdient gemacht haben.

Auch die Förderung des Nachwuchses ist ihr ein wichtiges Anliegen: Seit dem 1. August 2025 bildet Anja Graser eine Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Archiv aus.

Am 1. August 2026 konnte Anja Graser auf 40 Jahre Tätigkeit im öffentlichen Dienst bei der Oranienstadt Dillenburg zurückblicken.

Gratulation durch Bürgermeister Friedrich Dehmer

Bürgermeister Friedrich Dehmer und weitere Vertreter der Stadtverwaltung gratulierten Anja Graser herzlich am 3. August zu ihrem besonderen Dienstjubiläum, dankten ihr für ihr langjähriges Engagement und ihren großen Einsatz und wünschten ihr für die Zukunft weiterhin viel Erfolg, ganz besonders Gesundheit und Freude bei ihrer Tätigkeit.

Rückblickend empfand Anja Graser besonders die Zeit als junge Führungskraft mit einer Vielzahl an Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen als sehr herausfordernd. Diese Zeit habe sie besonders geprägt – sie sei aber ehrgeizig gewesen und habe diese Ressortleiterfunktion gestemmt. Wie sie sich anlässlich ihres Jubiläums zurückerinnert habe, habe es im Laufe ihrer 40-jährigen Tätigkeit glücklicherweise immer Aufgaben gegeben, die ihr Freude bereitet hätten – wie insbesondere die Querschnittsaufgaben, die ihr zunehmend übertragen wurden. In ihrer Funktion als Pressesprecherin sei es immer ihr Bestreben gewesen, die Stadt gut dastehen zu lassen. Auch stellte Anja Graser heraus, dass sie immer gerne über den Tellerrand hinausgeschaut und gerne noch Aufgaben hinzugenommen habe. Zu ihrem aktuellen Tätigkeitsbereich sei sie dagegen eher „auf sehr ausdrücklichen Wunsch“ des ehemaligen Bürgermeisters Michael Lotz gekommen, wie sie mit einem großen Lachen berichtete. Heute sei sie sehr begeistert von diesem Tätigkeitsfeld. In das Archivwesen habe sie sich selbst einarbeiten müssen und dafür zunächst die Archivschule in Marburg besucht, um sich dieses neue Aufgabengebiet erschließen zu können. Anja Graser habe sich dadurch zwischenzeitlich nicht nur neues Wissen, wie die insbesondere die sichere Aufbewahrung von Archivgut, sondern auch die Entscheidungsfindung, was aufbewahrungsbedürftig ist und was nicht sowie das Lesen der alten deutschen Schrift aneignen können, wie sie betonte. Während ihrer Laufbahn habe Anja Graser auch viele Netzwerke knüpfen können, wovon sie heute noch bei der Quellenrecherche profitiere. Bürgermeister Friedrich Dehmer hob am Beispiel des aktuellen Stadtverordneten-Antrags zur Aufarbeitung der NS-Zeit hervor, dass ihre aktuelle Tätigkeit eine spannende und sehr wichtige Pflichtaufgabe für Kommunen sei, die über den normalen Tellerrand hinausginge und sogar Generationen überdauere. Zu der heutzutage nicht selbstverständlichen „Lebensleistung“ gratulierte auch Personalratsvorsitzender Mario Schneider und überreichte ein Präsent sowie Glückwünsche von den Kolleginnen und Kollegen. Den Glückwünschen schloss sich der Ressortleiter Markus Weiß von Herzen an.

Foto:

(v.l.): Bürgermeister Friedrich Dehmer zeichnete Anja Graser für die langjährigen Dienste aus. Ebenfalls gratulierten der Vorsitzende des Personalrates, Mario Schneider, im Namen der Kolleginnen und Kollegen, sowie der Leiter des Ressorts „Bürgerdienste“, Markus Weiss.

Hinweise zum Umgang mit Waschbären

zwei Waschbären

Rasant steigende Waschbärenpopulation wird im städtischen Bereich zunehmend zur Belastung

Waschbär sitzt in einem Schacht eines Hauses.
Die Invasive Art nistet sich auch gerne in Garagen und Dachböden ein; Foto: Cornelia Göbel

Waschbären gelten bei vielen Menschen als niedlich, jedoch werden sie in Hessen zunehmend zu einem ernsten Problem. Was vielen nicht bewusst ist: Waschbären gehören zu invasiven gebietsfremden Arten. Die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Tiere breiten sich seit ihrer Aussetzung am Edersee im Jahr 1934 auch in Hessen weiterhin rasant aus. Sie gefährden die heimische Fauna, indem sie unter anderem Vögel, Amphibien und Reptilien geschickt aufspüren und anschließend fressen. Besonders in städtischen Gebieten, wo die Tiere kaum natürliche Feinde haben, entstehen mittlerweile extreme Populationsdichten, in Städten wie Kassel leben schätzungsweise bereits zum Teil mehr als 100 Waschbären auf einer Fläche von nur einem Quadratkilometer.

Die größten Missverständnisse

Rund um den Umgang mit Waschbären kursieren einige Irrtümer. So wird oft behauptet, eine Bejagung führe zu einer stärkeren Vermehrung der Tiere, dieses Argument basiert jedoch auf der Fehlinterpretation einer Studie aus dem Jahr 1990. Wissenschaftliche Studien oder validierte Daten, die darauf deuten, dass die Bejagung zu einer Zunahme der Waschbärenpopulation führen könnte, gibt es bislang jedoch nicht. Auch der Vorschlag, Waschbären stattdessen zu kastrieren, ist weder praktikabel noch rechtlich zulässig. Eine gezielte Kastration und anschließender Aussetzung von mehreren hunderttausend Tieren wäre organisatorisch unmöglich und widerspricht geltendem EU-Recht bezüglich Umgang mit invasiven Arten. Ebenso ist die Behauptung, Waschbären lebten in matriarchalischen Sozialstrukturen und seien daher besonders sensibel gegenüber Eingriffen, wissenschaftlich nicht belegt.

Waschbärenjagd – Was sagt das Hessische Jagdgesetz (HJG)?

Bezüglich jagdrechtlicher Belange stellt der Landesjagdverband Hessen e.V. nachfolgende Informationen zur Verfügung. Die vollständige Broschüre kann zudem unter folgendem Link eingesehen werden: ljv-hessen.de/waschbaer. Nach § 5 Absatz 3 Satz 1 HJG dürfen Eigentümer und Nutzungsberechtigte von befriedeten Grundflächen sowie von ihnen Beauftragte dort Wildkaninchen und Beutegreifer, wozu auch der Waschbär gehört, fangen, töten und sich aneignen. Die Fangjagd ist für den Grundeigentümer erlaubt, die Jagd mit der Schusswaffe aber nicht. Grundeigentümer können Jagdausübungsberechtigte bitten, für diese eine Fangjagd auszuüben. Jagdausübungsberechtigte können dieser Bitte nachkommen, müssen dies aber nicht.

Was gilt es zu beachten?

Was gilt es zu beachten, wenn Jagdausübungsberechtigte im Wege deren freiwilligen und nicht verpflichtenden Hilfeleistung als durch den Grundeigentümer Beauftragte tätig werden?

  1. Voraussetzung für das Aufstellen von Fanggeräten ist die Teilnahme an einem anerkannten Fangjagdlehrgang (§ 19 Absatz 2 HJG).
  2. Es dürfen ausschließlich Lebendfanggeräte verwendet werden; Totfanggeräte sind in Hessen verboten.
  3. Die Jagd- und Schonzeiten gelten im befriedeten Bezirk nicht (Elterntierschutz ist zu beachten).
  4. Lebend gefangenes Wild, wozu auch der Waschbär gehört, darf ausschließlich mit einer Schusswaffe getötet werden (§ 31 Absatz 3 Hessische Jagdverordnung).
  5. Oftmals besteht der Wunsch des Grundeigentümers oder Nutzungsberechtigten, den gefangenen Waschbären an einem anderen Ort wieder freizulassen. Dies ist nicht erlaubt, denn das Aussetzen von Arten, die dem Jagdrecht unterliegen, bedarf der Genehmigung durch die Untere Jagdbehörde. Die Erlaubnis zum Aussetzen ist nur zu erteilen, wenn eine Gefährdung des lokalen Ökosystems sowie von Biotopen und Tieren der besonders geschützten Arten ausgeschlossen werden kann (§ 23 Absatz 9 HJG). Da dies bei einer invasiven Art wie dem Waschbären nicht möglich ist, muss ein gefangener Waschbär daher entweder mit einer Schusswaffe getötet oder bis zu seinem Lebensende in Gefangenschaft gehalten werden.

Der Jagdausübungsberechtigte hat im Auftrag des Grundeigentümers einen Waschbären gefangen – was dann?

  1. Jagdausübungsberechtigte dürfen den Waschbären aus der befriedeten Fläche auf die bejagbare Fläche des Jagdbezirkes, zur Tötung verbringen. Zu beachten ist bei einem Verbringen auf die bejagbare Fläche der Elterntierschutz.
  2. Waschbären dürfen auch auf der befriedeten Grundfläche getötet werden, eine Schusswaffe darf allerdings auf der befriedeten Fläche nur bei Vorliegen einer gesonderten Schießerlaubnis zum Einsatz kommen. Eine Schießerlaubnis erteilt die zuständige Untere Waffenbehörde auf Antrag des Jagdausübungsberechtigten. Hat der Jagdausübungsberechtigte eine gesonderte Schießerlaubnis durch die zuständige Waffenbehörde erhalten, ist darauf zu achten, dass das Schießen im befriedeten Bezirk von der Jagdhaftpflichtversicherung abgedeckt ist.

Was können Bürgerinnen und Bürger tun?

zwei Waschbären
Auch wenn sie hübsch anzusehen sind, richten Waschbären mitunter große Schäden an. Foto: Pixabay by webandi

Auch wenn viele Menschen keinen direkten Kontakt mit Waschbären haben lohnt es sich Vorkehrungen zu treffen – insbesondere, wenn man in unmittelbarer Nähe von Waldgebieten wohnt. Eine der wichtigsten Maßnahmen besteht darin, das eigene Haus möglichst waschbärsicher zu gestalten. Dazu gehört etwa auf das Dach ragende Äste zurückzuschneiden, Fallrohre von Regenrinnen mit glatten Blechmanschetten zu versehen und potenzielle Einstiegspunkte wie Dachluken oder Schornsteine gut abzusichern. Gartenhäuser und Garagen sollten immer abgeschlossen werden, um den Tieren keine Gelegenheit zu geben, sich dort einzurichten. Katzenklappen sollen nachts verschlossen werden. Ein weiteres zentrales Thema ist der Umgang mit Nahrungsquellen. Waschbären sind Allesfresser und äußerst geschickt darin, Mülltonnen zu öffnen oder bereitgestelltes Tierfutter zu ergattern. Deshalb sollten Abfallbehälter fest verschlossen und erst am Tag der Abholung an die Straße gestellt werden. Fallobst im Garten sollte regelmäßig entfernt, Haustier- und Vogelfutter über Nacht ins Haus geholt werden. Je weniger Anreize die Tiere finden, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese sich dauerhaft in der Nähe ansiedeln. Falls ein Waschbär dennoch ins Haus oder auf den Dachboden gelangt, sollte man nicht versuchen, ihn selbst zu vertreiben oder sich den Tieren unnötig zu nähern. Sollten Waschbären ein effektives Problem für den Grundeigentümer darstellen und Jagdausübungsberechtigte deren freiwilligen und nicht verpflichtenden Hilfeleistung als Beauftragte durch den Grundeigentümer nicht tätig werden, kann sich der Grundeigentümer stets an einen fachkundigen Kammerjäger wenden.

Warum das Thema ernst genommen werden muss

Der zunehmende Waschbärenbestand ist nicht nur eine Herausforderung für den Arten- und Naturschutz, sondern auch für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer. Die Tiere verursachen Lärm, hinterlassen Kot und können durch das Eindringen ins Dachgeschoss erhebliche Schäden anrichten. Um die Problematik nachhaltig eindämmen zu können, wird langfristig ein Zusammenspiel aus jagdlicher Regulation, baulicher Vorsorge und korrekt informierter Bevölkerung erforderlich. Waschbären sind nachtaktiv, anpassungsfähig und durchaus intelligent. Wer sie verharmlost oder vermenschlicht, unterschätzt sehr leicht die letztendlichen Folgen für die heimische Artenvielfalt. Deshalb sind Aufklärung und realistische Einschätzung wichtig, beispielsweise durch das Projekt ZOWIAC oder Informationen des Hessischen Tierschutzportals. Diese betonen: Ein verantwortungsvoller Umgang mit Wildtieren ist kein Widerspruch zu ihrem Schutz, sondern vielmehr Voraussetzung dafür.

Fazit

Es wichtig, populären Irrtümern nicht aufzusitzen und sich fundiert zu informieren – etwa über die Plattform zowiac.eu, welche einen aktuellen Faktencheck rund um das Thema Waschbären bietet. Waschbären mögen auf den ersten Blick niedlich oder gar freundlich wirken, doch in der Realität stellen sie eine wachsende Gefahr für die heimische Artenvielfalt und die städtische Infrastruktur dar. Mit einfachen Maßnahmen können Bürgerinnen und Bürger aktiv dazu beitragen, absehbare Konflikte mit den Tieren zu vermeiden. In befriedeten Gebieten können Jagdausübungsberechtigte bezüglich einer Waschbärenproblematik unterstützen, verpflichtet sind sie dazu allerdings nicht. Zertifizierte Schädlingsbekämpfer sind hierfür kompetente Kontaktpersonen.

Förderprogramm für Mini-PV-Anlagen beendet

Balkonkraftwerk

Die Oranienstadt Dillenburg bezuschusste seit April 2025 den Kauf von Balkonkraftwerken. Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich über eine Förderung von 20% der Kosten (maximal 150 €) ihrer neu gekauften Mini-PV-Anlage freuen. Über eine Laufzeit von mehr als einem Jahr wurde der Fördertopf geleert und das Förderprogramm somit beendet. Die Stadtverwaltung kann zum Schluss ein positives Fazit ziehen: Insgesamt konnten 113 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 89 kWp gefördert werden.

Die Oranienstadt bittet daher Ihre Bürgerinnen und Bürger ab sofort keine weiteren Förderanträge mehr einzureichen.

Balkonkraftwerk
Fink&Fuchs – Kunde: LEA Hessen – PV Modul (Shooting Balkonkraftwerk) 23.10.2023 – ©markusfeger.de/Fink&Fuchs

Bildunterschrift: PV Modul (c)LEA Hessen

Aktuelles zu den Spielplätzen in Dillenburg

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Die Oranienstadt Dillenburg unterhält derzeit 35 öffentliche Spielplätze im gesamten Stadtgebiet. Damit Kinder und Jugendliche sichere und attraktive Spielmöglichkeiten vorfinden, werden die Anlagen regelmäßig gepflegt und die Spielgeräte durch eigenes sowie externes Fachpersonal überprüft.

Die Unterhaltung und regelmäßige Pflege der städtischen Spielplätze sind mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden. Dennoch investiert die Stadt kontinuierlich in attraktive und sichere Spielangebote für Kinder und Familien.

Im letzten Jahr konnten im Rahmen der verfügbaren Mittel mehrere Spielplätze durch die Installation neuer Spielgeräte aufgewertet werden.

Auf den folgenden Spielplätzen wurden neue Spielgeräte installiert:

  • Kernstadt: In den Thalen (Rutsche und Schaukel) und Galgenberg-Löhren (Rutsche)
  • Eibach: Bei der Kirche (Schaukel)
  • Manderbach: Neustraße (Trampolin)

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein Manderbach, der mit einer Spende die Anschaffung eines neuen Trampolins sowie zweier neuer Tornetze für den Spielplatz in der Neustraße in Manderbach ermöglicht hat.

Die verfügbaren Haushaltsmittel reichen leider derzeit jedoch nicht aus, um alle Spielplätze im Stadtgebiet vollständig und im gewohnten Umfang instand zu halten. Wo Spielgeräte nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entsprechen und eine kurzfristige Erneuerung finanziell nicht möglich ist, müssen diese aus Gründen der Verkehrssicherheit stillgelegt oder zurückgebaut werden.

Hiervon betroffen sind unter anderem die Schließung des Spielturms auf dem Spielplatz im Stadtteil Eibach“ Bei der Kirche“, sowie die Demontage der Seilbahn auf dem Spielplatz „Am Feuerwehrgerätehaus“ im Stadtteil Frohnhausen.

Die Stadt bedauert diese Einschränkungen. Ziel bleibt es, die Spielplätze Schritt für Schritt zu modernisieren und die außer Betrieb genommenen Spielgeräte zu ersetzen, sobald die finanzielle Situation dies zulässt. Bis dahin werden die Spielplätze weiterhin regelmäßig kontrolliert und notwendige Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit umgesetzt.

Die Oranienstadt Dillenburg bittet alle Bürgerinnen und Bürger sowie insbesondere die betroffenen Familien um Verständnis. Auch unter den derzeit schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen wird alles darangesetzt, den Kindern und Jugendlichen sichere und möglichst attraktive Spielangebote im Stadtgebiet zu erhalten.

Neue Kugelbahn im Mitmachgarten eröffnet

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Im Mitmachgarten des KiKuz an der katholischen Kirche wurde am 12.07.2026 die neue große Kugelbahn offiziell eröffnet.

Die Kugelbahn besteht aus Holzdachrinnen und wurde von Zimmermann Jörg Krauskopf gemeinsam mit Kindern gebaut. Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren arbeiteten mit viel Einsatz und Kreativität an dem Projekt. Gemeinsam mit dem Künstler Christopher Diehl gestalteten und verschönerten sie die Bahn.

Zur offiziellen Eröffnung hatte Christine Krauskopf vom KiKuz eingeladen. Für die Oranienstadt Dillenburg nahmen die Magistratsmitglieder Uta Hübscher und Klaus Mittendorf sowie die Mitglieder des Ortsbeirats der Kernstadt Nils Mittendorf und Sebastian Weil teil.

Die neue Kugelbahn ergänzt den Mitmachgarten um ein weiteres Angebot für Kinder. Sie lädt zum Spielen, Ausprobieren und gemeinsamen Entdecken ein.

Die neue Kugelbahn im Mitmachgarten des KiKuz an der katholischen Kirche. Foto: Oranienstadt Dillenburg
Die neue Kugelbahn im Mitmachgarten des KiKuz an der katholischen Kirche.
Foto: Oranienstadt Dillenburg

Der Bau der Kugelbahn wurde durch die Alevitische Gemeinde im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ gefördert.

Die Oranienstadt Dillenburg bedankt sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und wünscht den Kindern viel Freude mit der neuen Kugelbahn.

Waldbrandgefahr – Worauf ist zu achten?

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Die vergangenen Wochen waren von hohen Temperaturen, viel Sonnenschein und nur geringen Niederschlägen geprägt.

Dadurch trocknen Böden, Pflanzen und das abgestorbene Laub auf dem Waldboden immer weiter aus. Auch Äste, Nadeln und Gräser verlieren ihre Feuchtigkeit und werden leicht entzündlich.

Schon ein kleiner Funke kann ausreichen

Unter diesen Bedingungen reicht oft schon ein kleiner Funke aus, um einen Brand auszulösen.

Weggeworfene Zigaretten, Grill- oder Lagerfeuer oder sogar heiße Fahrzeugteile auf trockenem Gras können ausreichen, um einen Brand zu ver-ursachen.

Wind kann die Flammen anschließend schnell ausbreiten und die Löscharbeiten erheblich erschweren.

So könne Sie Waldbrände verhindern

Tragen Sie dazu bei, unsere Wälder zu schützen und achten Sie insbesondere darauf, dass Sie…

  • offenes Feuer im Wald vermeiden
  • nicht im Wald rauchen
  • kein Glas im Wald entsorgen
  • Fahrzeuge ausschließlich auf gekennzeichneten Flächen parken

Rauch oder Feuer entdeckt?

Zögern Sie nicht und alarmieren Sie bitte sofort die Feuerwehr über den

Notruf 112.

Gemeinsam können wir dazu beitragen, unsere Wälder und die darin lebenden Tiere und Pflanzen zu schützen.

Kostenlosen Glasfaseranschluss in Dillenburg sichern

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Der Glasfasernetzausbau hat Dillenburg nun endlich erreicht. Der Netzausbau hat bereits begonnen und schon bald können sich die Haushalte an das neu verlegte Glasfasernetz anschließen lassen.

Kostenfreien Glasfaseranschluss jetzt sichern

Im Rahmen des geförderten Glasfaser Netzausbaus im Lahn-Dill-Kreis können zahlreiche Haushalte von einem kostenfreien Glasfaseranschluss profitieren. Voraussetzung für einen kostenfreien Glasfaseranschluss ist, dass die Eigentümerin oder der Eigentümer des jeweiligen Gebäudes einen Antrag auf die Verlegung des Glasfaseranschlusses stellt. Mieterinnen und Mieter können den Antrag nicht selbst einreichen.

Allerdings gibt es auch Einschränkungen. Nach der geltenden Gesetzeslage gelten die vorhandenen Kabelanschlüsse von Unitymedia/Vodafone als gigabitfähig. Deshalb dürfen diese Adressen im Rahmen eines öffentlichen Förderprojekts nicht zusätzlich mit Glasfaser erschlossen werden. Betroffen sind rund 2.900 Adressen in nahezu allen Stadtteilen – ausgenommen sind lediglich Donsbach und Manderbach.

Für unbebaute Grundstücke ist derzeit keine Registrierung möglich. Ein kostenfreier Hausanschluss kann nur erfolgen, wenn bereits ein Gebäude vorhanden ist. Baugrundstücke werden beim Ausbau in der Regel dennoch berücksichtigt, indem die Glasfaser bis an die Grundstücksgrenze beziehungsweise bis zu einem Meter auf das Grundstück verlegt wird. Wird das Grundstück später bebaut, muss der Anschluss voraussichtlich kostenpflichtig bis ins Gebäude verlängert werden.

Bei bebauten Grundstücken für die kein Antrag gestellt wurde verhält es sich analog, die Glasfaser wird bis zu einem Meter auf das Grundstück gelegt, aber das Gebäude wird nicht angeschlossen.

In der ersten Ausbauphase werden die Ortsteile Manderbach, Frohnhausen und Donsbach angeschlossen, die weiteren Ortsteile folgen in späteren Phasen. Da der Ausbau der ersten Phase bereits in wenigen Wochen begonnen werden soll, müssen die Anträge für die Ortsteile Manderbach, Frohnhausen und Donsbach zeitnah gestellt werden.

Weitere Information finden Sie auf www.lahn-dill-breitband.de .

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Glasfaseranschluss jetzt auf unserer Homepage verfügbar

Damit möglichst viele Eigentümerinnen und Eigentümer die Möglichkeit eines kostenfreien Glasfaser-Hausanschlusses nutzen können, stellen wir Ihnen eine übersichtliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verfügung. Diese erklärt anschaulich, wie die Registrierung über das Online-Portal durchgeführt werden kann.

Hier gelangen Sie zur Schritt-für-Schritt Anleitung im PDF-Format

Fragen zum Glasfaser Netzausbau sowie zum Antragsverfahren

Sofern Fragen hinsichtlich des Glasfaser Netzausbaus oder dem Antragsverfahren bestehen, steht Ihnen die Lahn-Dill-Breitband gerne zur Verfügung. Senden Sie Ihr Anliegen gerne per E-Mail an info@lahn-dill-breitband.de.

Pflanzaktion im Dillenburger Stadtgebiet

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Aufgrund der angespannten Haushaltslage ist eine übliche saisonale Bepflanzung im Stadtgebiet kaum möglich. Für die Beschaffung der Pflanzen fehlen sowohl die finanziellen Mittel als auch die rechtlichen Voraussetzungen.

Jedoch soll auf eine Bepflanzung der öffentlichen Flächen nicht verzichtet werden. Die Stadtverwaltung hat demzufolge eine Pflanzaktion im Stadtgebiet geplant.

Gemeinsam für ein grünes Stadtbild

Bei der Dillenburger Planzaktion haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Pflanzen zu spenden, die anschließend in die Pflanzkübel auf öffentlichen Flächen eingepflanzt werden.

Dank der großzügigen Pflanzenspende konnten die Mitarbeitenden der Stadtwerke am 02. Juli 2026 die Pflanzkübel am Wilhelmsturm sowie an der Kirchbergtreppe neu bepflanzen.

Ein herzliches Dankeschön

Ein besonderer Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern, die mit ihren Pflanzenspenden zum Gelingen der Aktion beigetragen haben. Unser Dank gilt ebenso den Mitarbeitenden der Stadtwerke, die die Pflanzkübel mit großem Einsatz und Sorgfalt bepflanzt haben.

Mitarbeitende der Stadtwerke
Mitarbeitende der Stadtwerke, die die
gespendeten Pflanzen einpflanzen.
Foto: Oranienstadt Dillenurg