Jahresabschluss

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Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung vom 25. Juni 2026 die Jahresrechnung der Oranienstadt Dillenburg für das Haushaltsjahr 2021 beschlossen und dem Magistrat die volle Entlastung erteilt.

Den kompletten Jahresabschluss mit dem Rechenschaftsbericht können Sie hier einsehen.

Weiterhin können Sie den Jahresabschluss hier einsehen.

Eine Einsicht in Papierform ist nach Terminvereinbarung im Rathaus über kaemmerei@dillenburg.de ebenfalls möglich.

Dillenburg hat kräftig in die Pedale getreten

Detailaufnahme eines Fahrradpedals von Photorama auf Pixabay. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel.

45.247 Kilometer, 239 Radelnde und ganz viel Einsatz für den Klimaschutz. Die Oranienstadt Dillenburg hat beim STADTRADELN 2026 wieder kräftig in die Pedale getreten. Anfang Oktober zeichnet Bürgermeister Friedrich Dehmer die erfolgreichsten Radlerinnen und Radler aus. Die Bilanz der Aktion: ein Anstieg der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und viele stolze Gesichter.

Mehr als eine Erdumrundung

Drei Wochen lang hieß es wieder: Auto stehen lassen, aufs Rad steigen und Kilometer sammeln. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: 239 Radlerinnen und Radler legten in 20 Teams zusammen 45.247 Kilometer zurück. Um die Strecke einzuschätzen – es ist mehr als eine komplette Erdumrundung. Im Vergleich zum Vorjahr gab es in allen Kategorien leichte Anstiege.

Dabei wurden in diesem Jahr über 7 Tonnen CO2 eingespart. Seit Dillenburg 2022 erstmals beim Stadtradeln an den Start gegangen ist, summiert sich die Einsparung inzwischen auf über 36 Tonnen CO2

„Darauf können wir alle wirklich stolz sein! Dass wir unser Ergebnis vom letzten Jahr wieder steigern konnten, ist einfach sensationell“, sagte Bürgermeister Friedrich Dehmer und betonte: Jeder, der zu diesen Kilometern beigetragen hat, hat etwas für sich und seine Gesundheit getan – und vielleicht auch ein bisschen mehr von unserer Umwelt gesehen, als man durch die Scheibe eines Autos wahrnimmt.“

Schulen zeigen sich vorbildlich bei der Teilnahme

Besonders groß war erneut die Beteiligung der Schulen. Die Grundschule Manderbach brachte 50 und die Goldbachschule Frohnhausen 48 aktive Radlerinnen und Radler an den Start. „Das zeigt, dass die Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Eltern gemeinsam ganz bewusst mit dem Thema Klima, Umwelt und Gesundheit umgehen. Das ist ein sehr positiver Trend!“, resümierte der Radverkehrsbeauftragte Ernst-Walter Schramm.

Sonderausstellung Villa Grün

Collage einzelner Bilder der Ausstellung Kinderblicke

Die Sonderausstellung “Kinderblicke: Unsere Welt im Fokus – Kinder machen Kunst“ ist Samstag, dem 5. September in die Villa Grün zu sehen.

Drei kreative Ideengeber – Johanna, Linus und Emma – gaben den Anstoß zu einem außergewöhnlichen Projekt: in unserer Ausstellung präsentieren Kinder aus Dillenburg und Umgebung ihre selbst aufgenommenen Fotos – voller Kreativität, Neugier und einzigartigen Perspektiven. Entdecken Sie Lieblingsorte, besondere Momente und die kleinen Dinge des Alltags, die Kinder bewegen und inspirieren.

Collage einzelner Bilder der Ausstellung Kinderblicke
Erleben wie Kinder ihre Welt sehen

Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt und Ausdruckskraft der jungen Künstlerinnen und Künstler. Kommen Sie vorbei, staunen Sie und erleben Sie, wie Kinder ihre Welt sehen!

Die Ausstellung der ist ein Projekt der Projektgruppe „Schwerpunkt Gestaltung“ der Gewerblichen Schulen des Lahn-Dill-Kreises.

Die Villa Grün ist vom Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Nähere Informationen unter: www.museumsverein-dillenburg.de

Schutzmann vor Ort

PHK Marcus Hippenstiel und Ordnungspolizeibeamter der Oranienstadt Dillenburg Eike Estevez Kring an einem Polizeiauto vor dem Stadthaus Herefordhaus. Mit Klick aufs Bild geht´s zum Artikel

Im Rahmen des kommunalen Sicherheitsprogramms KOMPASS bietet die Polizei in Dillenburg eine regelmäßige Bürgersprechstunde an. Ziel des Programms ist es, das Sicherheitsempfinden in den Städten und Gemeinden zu stärken und den Austausch zwischen Bevölkerung und Polizei zu fördern.

Schutzmann vor Ort bietet Bürgersprechstunde in Dillenburg an

Der Schutzmann Marcus Hippenstiel und Ordnungspolizeibeamter Eike Estevez Kring an einem Polizeiauto vor dem Stadthaus Herefordhaus.
Schutzmann vor Ort, Marcus Hippenstiel (re.), Ordnungspolizeibeamter der Oranienstadt Dillenburg, Eike Estevez Kring (li.)

Als Schutzmann vor Ort steht Polizeihauptkommissar Marcus Hippenstiel den Bürgerinnen und Bürgern als fester Ansprechpartner zur Verfügung. Die Bürgersprechstunde findet ab 17. August im 14tägigen Rhythmus montags von 14:00 bis 16:00 Uhr im Stadthaus Herefordhaus in Dillenburg statt.

Zu den Aufgaben von PHK Hippenstiel gehören die Entgegennahme von Hinweisen aus der Bevölkerung, die Klärung sicherheitsrelevanter Sachverhalte sowie das Aufnehmen von Straf- und Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Darüber hinaus ist er Ansprechpartner für Vereine und Institutionen in Dillenburg und den Stadtteilen. Auch im Stadtgebiet ist PHK Hippenstiel regelmäßig zu Fuß unterwegs und in sogenannten Präsenzstreifen sichtbar.

Neben seiner Tätigkeit in Dillenburg betreut er zudem die Stadt Haiger. Dort ist er auch montags bis freitags von 07:00 bis 15:30 Uhr beim Polizeiposten Haiger erreichbar.

Kontakt:

Bürgersprechstunde Dillenburg, Telefon 02771 896-198
Polizeiposten Haiger, Telefon 02771 907-280
E-Mail: PPO-Haiger.PPMH@polizei.hessen.de

Allgemeine Infos zum Programm Kommunales Sicherheitssiegel Kompass erhalten Sie bei t.fritsch@dillenburg.de oder 02771-896 155.

Die Gefahren des “Elterntaxis”

Ein blaues Playmobilauto mit einer Playmobilfamilie, als Sinnbild für das "Elterntaxi". Mit Klick aufs Bild geht`s zum Artikel

Die Ordnungsbehörde der Oranienstadt Dillenburg informiert:

Vor Schulen und Kindergärten kommt es häufig zu gefährlichen Situationen, wenn Kinder mit dem Auto direkt bis vor den Eingang der Einrichtung gebracht werden. Ursachen sind unangemessene Geschwindigkeiten, falsches Anhalten und Parken sowie riskante Wendemanöver. Diese Verhaltensweisen gefährden insbesondere die Sicherheit der Kinder.

Wir bitten Sie daher um folgendes Verhalten:

1. Geschwindigkeit einhalten

  • Halten Sie sich strikt an die vorgeschriebene Geschwindigkeit im Bereich von Schulen und Kindergärten.
  • Auswertungen zeigen, dass vornehmlich Eltern während der Hol- und Bringzeiten die Geschwindigkeitsbegrenzungen in diesen Bereichen überschreiten. Dies gefährdet die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, speziell der Kinder.

2. Zu Fuß statt „Elterntaxi“

  • Bringen Sie Ihre Kinder nur dann mit dem Auto zur Schule oder zum Kindergarten, wenn es wirklich unvermeidbar ist.
  • Der Schulweg zu Fuß fördert die selbstständige Mobilität und Entwicklung Ihres Kindes.
  • Zu Fuß sammeln Kinder wichtige Erfahrungen für den Straßenverkehr, wie das Einschätzen von Abständen und Geschwindigkeiten.
  • Bewegung an der frischen Luft verbessert die Konzentrationsfähigkeit und sorgt für einen aufmerksamen Start in den Schultag.

3. Nutzen Sie Hol- und Bringzonen

  • Falls Ihre Schule über eine Hol- und Bringzone verfügt, nutzen Sie diese. Hier können Kinder sicher aus- und einsteigen.
  • Wenn keine solche Zone vorhanden ist, lassen Sie Ihr Kind in einem sicheren Abstand zur Schule aussteigen. Wählen Sie einen Bereich, von dem aus Ihr Kind die Schule gefahrlos zu Fuß erreichen kann.

4. Vermeiden Sie zusätzlichen Verkehr vor der Schule oder dem Kindergarten

  • Direkter Verkehr vor der Schule stellt ein großes Risiko für alle Verkehrsteilnehmenden dar.
  • Kinder sind aufgrund ihrer Körpergröße schwer sichtbar, besonders, wenn parkende Fahrzeuge die Sicht versperren.
  • Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Sicherheit aller Kinder.

 Verkehrsregeln einhalten und Vorbild sein

  • Halten Sie sich in der Nähe von Schulen und Kindergärten an alle Verkehrsregeln.
  • Lassen Sie Kinder immer zur Gehwegseite aussteigen.
  • Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr (und unter 150 cm Körpergröße) müssen in speziellen Rückhaltesystemen gesichert werden.
  • Gurtpflicht gilt immer, auch bei kurzen Fahrten!

Statistiken zeigen, dass Kinder im Auto häufiger verunglücken als zu Fuß. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran.

Wichtige Hinweise zu Park- und Halteverboten

Beachten Sie die Straßenverkehrsordnung (StVO), insbesondere:

  • Parkverbot vor und hinter Kreuzungen sowie Einmündungen (jeweils 5 Meter Abstand).
  • Grenzmarkierungen (Zick-Zack-Linien) kennzeichnen Halteverbote.
  • Absolutes Halteverbot an engen oder unübersichtlichen Stellen sowie in Feuerwehrzufahrten.
  • Vor Grundstücksein- und -ausfahrten sowie 15 Meter vor und hinter Bushaltestellen ist das Parken verboten.
  • Wer länger als drei Minuten hält, parkt – und Parkverbote gelten entsprechend.
  • Das Parken, Halten und Befahren von Gehwegen ist gänzlich verboten
Bilder der Verkehrszeichen "Eingeschränktes Halteverbot (286)", "Haltestelle (224)", "Grenzmarkierung (299)" und "Feuerwehrzufahrt".

Weitere Informationen

Besuchen Sie die Webseite www.gib-acht-im-verkehr.de, um mehr über sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu erfahren.

Leider halten sich nicht immer alle an die Straßenverkehrsordnung – sei es nun in blinder Eile oder aus Ignoranz, aus purem Leichtsinn oder unter Einfluss berauschender Mittel – manchmal gibt es auch echte Notfälle.

Darauf müssen auch wir Erwachsenen stets gefasst sein. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es sich auch auf eine grüne Ampel oder einen Fußgängerüberweg nicht blind verlassen darf, dass es etwa beim heulenden Motorgeräusch eines heranrasenden Autos abwarten soll, bis es vorbeigefahren ist, oder dass es auf Jeden Rücksicht nimmt, der unberechenbar unterwegs ist – kurz, dass es die Fehler anderer mit einkalkuliert. Umsichtig zu reagieren ist das A und O, um Unfälle zu vermeiden!

Alle Verkehrsteilnehmenden müssen immer ganz besondere Rücksicht auf Kinder nehmen.

Im Zweifel immer runter vom Gas und Kindern das Überqueren der Straße ermöglichen.

Vielen Dank für Ihre Rücksichtnahme und Ihr Verständnis!

Ihre
Ordnungsbehörde der Oranienstadt Dillenburg

Wasser sparen

Ein tropfender Wasserhahn. Mit Klick aufs Bild gehts zum Artikel

Wasser sparen und Grundwasser schützen.

Abteilung Umwelt, Natur und Wasser des Lahn-Dill-Kreises ruft zu einem bewussten Umgang mit der Ressource Wasser auf

Die anhaltend heiße und trockene Wetterlage der vergangenen Wochen wirkt sich auf die Grundwasservorräte im Lahn-Dill-Kreis aus. An einigen Grundwassermessstellen werden bereits niedrige bis sehr niedrige Werte registriert. Die Abteilung Umwelt, Natur und Wasser des Lahn-Dill-Kreises bittet die Bevölkerung deshalb darum, den eigenen Wasserverbrauch zu reduzieren und die vorhandenen Wasserreserven zu schonen. Auch zwischenzeitliche Regenfälle können die natürlichen Wasserspeicher nicht unmittelbar wieder auffüllen.

Nach Angaben des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) war der August im Vergleich zu vergangenen Referenzperioden bislang zwar unterdurchschnittlich trocken. Dennoch können die derzeit niedrigen Grundwasserstände problematisch sein. Schließlich wird ein großer Teil des Trinkwassers aus Grundwasser gewonnen.

Wasser im Garten sparsam einsetzen

Gerade bei der Gartenbewässerung lässt sich der Verbrauch mit einfachen Maßnahmen deutlich reduzieren:

  • Wasserentnahmen aus Flüssen, Bächen, Seen und Teichen sollten vermieden werden.
  • Regenwasser kann in Regentonnen gesammelt und zur Bewässerung des Gartens genutzt werden. Dadurch lässt sich Leitungswasser einsparen.
  • Pflanzen sollten möglichst morgens oder abends direkt am Boden gegossen werden. So gelangt das Wasser gezielt an die Wurzeln und verdunstet weniger.
  • Empfehlenswert ist es, seltener, dafür aber mit größeren Mengen zu gießen.
  • Auf die Bewässerung größerer Rasenflächen sollte während längerer Trockenperioden möglichst verzichtet werden. Rasenflächen können sich nach ausreichendem Regen in der Regel schnell wieder erholen.
  • Pools sollten während längerer Trockenphasen möglichst selten neu befüllt werden. Eine Abdeckung kann zudem die Verdunstung deutlich reduzieren.

Auch im Haushalt zählt jeder Liter

Im Alltag kann mit kleinen Veränderungen Wasser eingespart werden:

  • Das Auto sollte nicht zu Hause mit Leitungswasser gewaschen werden. Für die Autowäsche sollten Waschanlagen genutzt werden.
  • Kurze Duschen verbrauchen deutlich weniger Wasser als ein Vollbad.
  • Wassersparende Armaturen und Duschköpfe können den Wasserverbrauch und damit auch die Kosten reduzieren.
  • Wasch- und Spülmaschinen sollten möglichst nur bei voller Beladung betrieben werden.
  • Beim Zähneputzen und Einseifen sollte der Wasserhahn nicht unnötig laufen.

Gemeinsam Wasserreserven schützen

Ein bewusster Umgang mit Wasser ist insbesondere während längerer Trockenperioden von großer Bedeutung. Jede eingesparte Menge trägt dazu bei, die knappen Wasserreserven zu schonen und einer weiteren Verschärfung der Situation entgegenzuwirken.

Die Abteilung Umwelt, Natur und Wasser des Lahn-Dill-Kreises appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, den eigenen Wasserverbrauch zu hinterfragen und mit einfachen Maßnahmen einen Beitrag zum Schutz der Ressource Wasser zu leisten.

Forstministerium hebt Alarmstufe A auf

Wappen des Landes Hessen. Das Bild dient als Navigationselement und führt zum vollständigen Artikel.

Die Waldbrandgefahrenlage in Hessens Wäldern hat sich etwas entspannt. Vor allem die landesweiten Niederschläge in Verbindung mit einem deutlichen Temperaturrückgang führen in weiten Teilen Hessens zu einer spürbaren Abnahme der akuten Waldbrandgefahr. Auch für die nächsten Tage ist nach der aktuellen Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes nicht mit einer erneuten flächendeckenden und anhaltenden Zunahme der Waldbrandgefährdung auf kritische Werte zu rechnen.

Weiterhin ist dennoch Vorsicht geboten

Das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat hebt daher die am 3. August 2026 in Kraft gesetzte Waldbrandalarmstufe A, die zweithöchste Stufe, mit sofortiger Wirkung auf. Damit gilt aktuell keine Alarmstufe mehr. Die Bevölkerung wird aber weiterhin um vorsichtiges Verhalten gebeten. Vertrocknete Vegetation und Blätter stellen trotz der ersten Regenfälle weiterhin eine potentielle Gefahr dar. Die lange Phase der Trockenheit, es war bislang einer der trockensten Sommer in Hessen seit Aufzeichnungsbeginn, ist vorerst noch nicht überwunden.

Seit Jahresbeginn 160 Waldbrände

Für die im Einzelfall nach wie vor erforderliche Schließung von Grillstellen in besonders brandgefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen wird um Verständnis gebeten. Das erneute Ausrufen der Alarmstufe A ist angesichts der bisherigen Trockenheit nicht auszuschließen. Nachdem der Juli 2026 in Hessen der trockenste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen und zugleich außergewöhnlich warm war, kam es seit Anfang August zu einer anhaltenden, landesweiten Zunahme der Waldbrandgefahr. Nach vorläufigen Daten gab es allein seit dem 3. August 2026 knapp 50 Waldbrände mit einer Schadfläche von rund 380.000 Quadratmetern. Seit Jahresbeginn kam es zu mindestens 160 Waldbränden mit einer Schadfläche von rund 560.000 Quadratmetern, das entspricht in etwa der Größe von 78 Fußballfeldern.

Geschultes Zusammenwirken und persönlicher Einsatz verhindert Schlimmeres

Sehr große Schäden konnten nur durch das rasche und geschulte Zusammenwirken vieler Kräfte bei der Waldbrandabwehr und Waldbrandbekämpfung verhindert werden. Hierzu zählen neben den vorsorgenden Maßnahmen der Forstverwaltung insbesondere das gute Zusammenwirken von Feuerwehr und Forstleuten im Einsatzfall. Die örtlichen Feuerwehren und vielen freiwilligen Helfer haben unter großem persönlichem Einsatz größere Schäden verhindert. Ihnen gilt unser besonderer Dank. Es ist auch erkennbar, dass die Bevölkerung sensibel mit der Gefahrenlage umgegangen ist und die Warnungen der vergangenen Wochen ernst genommen hat. Weitere Informationen zum Thema Waldbrandgefahr und den Alarmstufen finden Sie hier: https://umwelt.hessen.de/wald/klimastabiler-wald/waldbrandgefahr

Partielle Sonnenfinsternis

Sonne berührt den Horizont während der partiellen Sonnenfinsternis.

Rund 100 Interessierte hatten sich am gestrigen Abend (12.08.2026) mit Picknickdecken und Campingstühlen auf dem Donsbacher Kornberg versammelt um ein besonderes Himmelsphänomen zu betrachten: Eine partielle Sonnenfinsternis.

Dabei hatte jeder so seine eigene Methode dem faszinierenden Schauspiel zu folgen.

Besonders spektakuläre Aufnahmen gelangen dabei Dorit Betz und Armin Moritz über die von Ihnen mitgebrachten Teleskope.

Verschiedene Phasen der partiellen Sonnenfinsternis als Collage.
Bilder: Dorit Betz
Verschiedene Phasen der partiellen Sonnenfinsternis als Collage.
Bilder: Armin Moritz

Wir bedanken uns herzlich für die zur Verfügung gestellten Bilder.

Allgemeinverfügung zur Abwehr von Waldbränden

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Gemäß §§ 1, 11 des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG), in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Januar 2005 (GVBl. I S. 14), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 5. Februar 2026 (GVBl. 2026 Nr. 8), sowie § 35 Satz 2 des Hessischen Verwaltungsverfahrensgesetzes (HVwVfG) erlässt die Oranienstadt Dillenburg folgende Allgemeinverfügung zur Abwehr von Waldbränden.

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Auftaktveranstaltung Stadtradeln

Am Samstag (8.8.26), um 13:00 Uhr trafen sich 21 radelfreudige Dillenburgerinnen und Dillenburger um gemeinsam die erste Tour des diesjährigen Stadtradelns anzugehen. Unter Mitwirkung von Bürgermeister, Friedrich Dehmer, ging es zunächst über die Alte Rheinstraße, und den Kornberg, bis zum Parkplatz Stangenwaage. Dort kam es zu dem Treffen mit den neun Pedaleuren aus Haiger, die leider ohne ihren Bürgermeister, Christian Helfert, der kurzfristig verhindert war, die Tour angetreten hatten.

Offizielle Eröffnung der gemeinsamen Kampagne

Am Ort der Zusammenkunft kam es dann zu der offiziellen Eröffnung der Radfahrkampagne Stadtradeln 2026, die die beiden Kommunen Dillenburg und Haiger auch in diesem Jahr wieder gemeinsam geplant haben. Der Dillenburger Radverkehrsbeauftragte Ernst-Walter Schramm eröffnete die gemeinsame Aktion mit den Worten: „Ich bin überwältigt, wie viele Leute bei der aktuellen Tour an den Start gehen, um ein Zeichen für den Umweltschutz zu setzen“.

Radfahrer beim Auftakt des Stadtradelns
Gruppenbild von dem Zusammentreffen der 30 Radler der beiden Kommunen Dillenburg und Haiger auf dem Parkplatz Stangenwaage (Foto ews)

“Auf die Räder, fertig, los!”

Friedrich Dehmer betonte in seiner Begrüßungsrede, dass er mit dem Rad dabei ist, weil es ihm wichtig ist, etwas zu tun, um das Klima zu schützen. Zudem macht das Radfahren in der freien Natur den Kopf frei, man tut etwas für die eigene Gesundheit und kann nette Gespräche führen. Er gab die Tour frei mit den Worten: „Auf die Räder, fertig, los!“

Blockhütte Haiger, Tierpark Donsbach

Weiter ging dann die Fahrt an der Blockhütte Haiger und dem Tierpark Donsbach vorbei, entlang des Donsbach und dem „Neuhaus“. Von dort ging es dann wieder hoch in den Wald, bis zum Haigertor. Jetzt waren die meisten froh, dass es in Richtung Tal Tempe nur noch bergab ging. Auf dem dortigen Wachholderweg gab es natürlich auch noch einiges in Bezug auf den Klimaschutz zu sehen und zu hören.

Gemeinsamer Abschluss im Biergarten des Hofgartens

Den Abschluss bildete in Dillenburg noch ein gemeinsamer Besuch des Hofgartens in Dillenburg, wo sich die Radler ein kaltes Getränk gönnten. Man hat beschlossen, dass es eine wunderschöne Tour war, der gerne noch weitere gemeinsame Strecken in den nächsten drei Wochen folgen dürfen!

Die Teilnehmer des Stadtradelns im Biergarten des Hofgartens
Gemeinsamer Abschluss der Teilnehmer im Biergarten mit alkoholfreien Getränken. Alle waren zufrieden. (Foto ews)