Hessischer Archivpreis für das Dillenburger Stadtarchiv

Behandschuhte Hände auf einem alten Buch. Das Bild dient als Navigationselement und führt zum Post "Dillenburg erhält hessischen Archivpreis" Foto: Kilian Scharf

Große Freude im Dillenburger Rathaus: Das Stadtarchiv erhält den Hessischen Archivpreis 2023. Dafür ausgesprochen hatte sich eine Fachjury bestehend aus Vertretern des Verbands deutscher Archivare und Archivarinnen – Landesverband Hessen, des Verbands der hessischen Kommunalarchivare und –archivarinnen, des Landesarchivs Hessen, der Hessischen Archivberatung und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen in einer gemeinsamen Sitzung im vergangenen Herbst. Die Anerkennung wird im April 2024 verliehen und ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert.

Vielfältige fachliche Aktivitäten

Der Hessische Archivpreis wurde 2005 durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gestiftet. Mit ihm werden seitdem jährlich Archive in Hessen ausgezeichnet, die sich besonders um den Erhalt und die Zugänglichmachung von Archivgut ausgezeichnet haben. Hervorgehoben wurde in der Entscheidung der Fachjury die vielfältigen fachlichen Aktivitäten und Verbesserungen des Stadtarchivs Dillenburg auf professionell vorbildlichem Niveau. Hierzu zählen die Einrichtung einer neuen Stelle 2022, der Umzug des Archivs in neue Räume 2023, die Einführung des webbasierten Archivinformationssystems Arcinsys, die regelmäßige Einwerbung von Fördermitteln aus Bundes- und Landestöpfen sowie die Entscheidung, ab 2024 einen Ausbildungsplatz für den seltenen Beruf des/der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv, einzurichten. In der Jurysitzung konnte sich Dillenburg letztlich gegen mehrere andere Archive durchsetzen.

Wichtiger Beitrag zur kommunalen Archivarbeit

Zu Recht, findet auch Nicole Schlabach als stellvertretende Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen: „Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen setzt sich seit über 30 Jahren für den kulturellen Erhalt und die kulturelle Fortentwicklung in beiden Ländern ein. Mit dem Archivpreis würdigt sie seit 2005 die Leistung von Archiven, die Aufarbeitung von Archivgut ermöglichen, Informationen und Unterstützung der Quellenrecherche gewährleisten sowie die Erinnerungskultur stabilisieren. Die Zusammenarbeit mit dem Landesverband Hessen im VdA ist für unsere Stiftung ein wichtiger Baustein unserer Fördertätigkeit im Bereich Bildung und Wissenschaft. Ich freue mich sehr, dass mit dem Stadtarchiv Dillenburg für 2023 ein würdiger Preisträger gefunden wurde. Das Stadtarchiv rund um das Team von Anja Graser leistet einen wichtigen Beitrag zur kommunalen Archivarbeit in Hessen.“ Dr. Peter Quadflieg begründet die Entscheidung der Jury: „Als Vorsitzender des Landesverbandes Hessen freue ich mich sehr, dass die Fachjury in diesem Jahr mit dem Stadtarchiv Dillenburg einen würdigen Preisträger gefunden hat. Die Kolleginnen und Kollegen in Dillenburg haben in den vergangenen Jahren strukturell wichtige Schritte gemacht, um sich auf den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen. Wir hoffen sehr, dass der Preis ein weiterer Ansporn in der Oranienstadt ist, den couragierten Weg der Professionalisierung des Stadtarchivs fortzusetzen.“

Ideen für die Verwendung des Preisgeldes gibt es schon

Dillenburgs Archivleiterin Anja Graser freut sich sehr über die hohe Anerkennung: „Wir fühlen uns geehrt, dass wir diese wunderbare Auszeichnung entgegennehmen dürfen. Sie ist eine Motivation für das gesamte Archivteam, wie bisher auch schon mit viel Herz und Engagement weiterzumachen. Ohne diese gute Zusammenarbeit und die jahrelange Unterstützung aus Politik, Verwaltungsleitung und Ehrenamtlichen hätten wir die zahlreichen positiven Veränderungen nicht umsetzen können.“ Ideen für die Verwendung des Preisgeldes gibt es auch schon. Der Veranstaltungskalender für 2024 ist gut gefüllt und so kann sich das Archivteam vorstellen, dass die Mittel für den geplanten Tag der offenen Tür oder die Wissenschaftliche Tagung rund um „150 Jahre Wilhelmsturm“ im September verwendet werden.

Behandschuhte Hände auf einem alten Buch. Das Bild dient als Navigationselement und führt zum Post "Dillenburg erhält hessischen Archivpreis" Foto: Kilian Scharf
Das Archiv der Oranienstadt Dillenburg bewahrt kommunale Dokumente und Güter für künftige Generationen Foto: Kilian Scharf

Urkunden und Güter für künftige Generationen

Auch Dillenburgs Bürgermeister Michael Lotz ist begeistert: „Als Kind habe ich mich im Geschichtsunterricht immer gefragt, warum so viele Kenntnisse und Dinge, die die Menschen einmal wussten, im Laufe der Zeit verloren gehen konnten. Und um genau das zu verhindern, gibt es heute ein ausgefeiltes Archivwesen. Informationen, wichtige Vorgänge, Urkunden und Güter werden so aufbewahrt, dass sie auch zukünftigen Generationen über unsere Zeit erzählen können. Was wurde wann von wem entschieden, welche Entwicklungen gab es an wichtigen Stellen und viele spannende Dokumente werden unter anderem so sachgerecht gesichert und aufbewahrt. Archive sind unser kollektives Gedächtnis und deshalb gleichermaßen wichtig wie spannend. Dass wir nun sogar als Oranienstadt mit dem Hessischen Archivpreis 2023 ausgezeichnet werden, ist für uns eine wunderbare Bestätigung und ein Ansporn, dass wir auch zukünftig das Erbe unserer Stadt bewahren werden.“

Kommunale Geschichte auf rund 400 qm

Die Verleihung des Preises findet im Rahmen der Frühjahrstagung des Verbands der hessischen Kommunalarchivare und –archivarinnen in Dillenburg statt.

Das Stadtarchiv Dillenburg befindet sich im Stadthaus-Herefordhaus am Bahnhofsplatz in Dillenburg. Hier finden Interessierte auf rund 400 qm rund 15.000 Archivalien mit den Schwerpunkten oranien-nassauische-Geschichte, Stadtgeschichte sowie heimische Vereins- und Wirtschaftsgeschichte. Erreichbar ist das Archivteam unter der Telefonnummer 02771/896-171 oder per Mail archiv@dillenburg.de. Zu finden ist das Archiv auch bei Facebook und Instagram.

Bauleitplanung “In den Thalen”

Logo der Oranienstadt Dillenburg. Sie gelangen hier zum ganzen Artikel. Beschreibung: Ein orangefarbener stilisierter Wilhelmsturm steht auf einer blauen geschwungenen Linie, die die Dill symbolisieren soll. Rechts daneben stehen in antrazith die Worte "Oranienstadt Dillenburg". Das Wort Dillenburg ist dabei fett geschrieben.

Die Stadtverordnetenversammlung der Oranienstadt Dillenburg hat in ihrer Sitzung am 07.12.2023 über die im Rahmen der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung nach § 13a i. V. m. § 13 Abs. 2 Nr. 2 und 3 BauGB vorgelegten Stellungnahmen gemäß § 1 Abs. 7 BauGB abgewogen und beschlossen. Alsdann wurde der Bebauungsplan L1 „In den Thalen“, 1. Änderung, in der Kernstadt Dillenburg gemäß § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung beschlossen. Die Begründung und der Umweltfachbeitrag wurden gebilligt.

Weihnachtsbäume in der Kernstadt werden abgeholt

Jugendliche des THW und der Feuerwehr sammeln ausrangierte Weihnachtsbäume ein.

 „Am 13. Januar Weihnachtsbaumsammlung, Erbseneintopf und Waffeln in Dillenburg“

Traditionell sammeln die THW-Jugendgruppe und die Jugendfeuerwehr aus Dillenburg wieder in der Dillenburger Kernstadt die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Die Bäume werden kostenlos entsorgt, jedoch wird um eine Spende für die Nachwuchsarbeit bei Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) gebeten.

Alle Jahre wieder! Die gemeinsame Aktion der Dillenburger Jugendfeuerwehr und der THW-Jugend hat bereits seit vielen Jahren Tradition: Wie in den vergangenen Jahren werden am ersten Samstag nach den „Heiligen Drei Königen“, also am 13. Januar in der Dillenburger Kernstadt wieder ausgediente Weihnachtsbäume vom Nachwuchs des Technischen Hilfswerkes und den „Jung-Florianern“ eingesammelt. Die Bäume werden gegen eine Spende für die Nachwuchsarbeit der Feuerwehr und der THW-Jugend abgeholt.

Um 9 Uhr ziehen die Jungen und Mädchen am 13. Januar los.

Die ausrangierten Christbäume sollten gut sichtbar an die Straßenränder gestellt werden und sollten dem Eigentümer-Haushalt gut zuzuordnen sein. Damit die Jugendlichen gerade bei Mehrfamilienhäusern nicht alle Bewohner raus klingeln müssen, um die Spende abzuholen, sollte der Baum am besten mit einem Zettel versehen werden, auf dem der Name des Eigentümers und die Hausnummer stehen. Bitte keine Spenden an die Bäume hängen!

Ab 11 Uhr Erbseneintopf und Waffeln

Wer samstags vormittags nicht zuhause ist, kann seine Spende gerne auch am Stand vor dem Edeka-Markt abgeben, denn Hand in Hand arbeiten die jungen Katastrophenschützer auch auf dem Parkplatz des “EDEKA-Markt Mitsch” in der Rolfesstraße zusammen. Dort verkaufen die Jugendlichen ab 11 Uhr Erbseneintopf aus der Gulaschkanone sowie frische gebackene Waffeln und Crêpes. Beides kann dort im Zelt verzehrt werden. Gerne werden auch von zu Hause mitgebrachte Töpfe und Schüsseln gefüllt. Gut 300 Portionen können die Mädchen und Jungen “über die Theke reichen”. In der selbst gemachten Erbsensuppe sind über 60 Kilogramm Gemüse (Erbsen, Karotten, Zwiebeln und Kartoffeln) und Fleisch enthalten. Der Erlös des Verkaufs kommt ebenfalls der Arbeit der THW-Jugend und der Jugendfeuerwehr zu Gute. Weitere Informationen zur vielfältigen Jugendarbeit der Feuerwehr und des THW im Internet: www.thw-jugend-dillenburg.de und www.jugendfeuerwehr-dillenburg.de. Gerne werden in beiden Jugendorganisationen noch neue Mitglieder aufgenommen.

Die Oranienstadt Dillenburg auf der Touristik Messe Koblenz

Die Touristikmesse Koblenz ist die Reisemesse im Oberen Mittelrheintal und findet vom 03.02.-04.02.2024 statt. Die Oranienstadt Dillenburg wird auch in diesem Jahr wieder mit dem „Hessischen Westerwald“ gemeinsam mit den Städten Haiger und Herborn sowie den Gemeinden Breitscheid, Driedorf, Greifenstein, Sinn, Eschenburg und Dietzhölztal vor Ort vertreten sein.

Zahlreiche Ausstellende präsentieren auf der Touristikmesse Koblenz ein breit gefächertes Angebot rund um die Themenbereiche Reisen, Freizeit, Outdoor und Genuss. So umfasst das Angebotsspektrum neben Urlaubsregionen und Reisen weltweit, Premium-Busreisen, Kreuzfahrten, Premium-Rad- und Wanderwege, Fahrrad- und Wanderreisen weltweit, Hotellerie, Genussurlaub, Kurzreisen sowie Naherholung – die Urlaubs- und Freizeitmöglichkeiten vor der Tür, Camping- und Reisemobile. Fahrrad- und Outdoor-Zubehör sowie kulinarische Spezialitäten und Genussmittel ergänzen das Angebot. Ein attraktives Rahmenprogramm mit Vorträgen und Unterhaltung rundet die Koblenzer Touristikmesse ab. Der Hessische Westerwald präsentiert Vorträge zu den Themen Dillenburger Schlossberg und Herbstlabyrinth.

Das Vortragsprogramm kann unter der folgenden Webseite aufgerufen werden:

Touristik Messe Koblenz – Informationen für Besucher (mattfeldt-saenger.de)

Bei Fragen rund um die Messe in Koblenz ist die Tourist-Information im Alten Rathaus gerne für Sie da. (Öffnungszeiten: montags bis freitags jeweils von 08:30h – 12:00h und 12:30h – 16:00h, Hauptstraße 19, 35683 Dillenburg, Tel. 02771/896-151, E-Mail: touristinfo@dillenburg.de)

Infoveranstaltung am 20. Januar 2024 zur Steinbrucherweiterung und Pachtverlängerung

Ein "i" in einem orangenen Kreis als Hinweis auf eine Information

Der Oberschelder Steinbruch im Blickerwald soll erweitert werden. Die Pläne der Hermann-Hofmann-Basalt- und Diabaswerk GmbH sind für viele Oberschelder von großem Interesse – nicht zuletzt weil eine steigende Belastung durch Lärm, Dreck und Sprengungen befürchtet wird. Auf Initiative des Ortsbeirats um Ortsvorsteherin Heidi Brandes wird es

am Samstag, dem 20. Januar 2024,

um 15.30 Uhr

im Dorfgemeinschaftshaus Oberscheld

eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema geben.

Ralf Hofmann, seit Jahren Ansprechpartner der Oberschelder bei Belangen rund um den Steinbruch, wird an diesem Nachmittag über die Pläne des Unternehmens informieren. Er hat dem Ortsbeirat Anfang Oktober bei einem Ortstermin im Steinbruch das Vorhaben erläutert. Der aktuelle Pachtvertrag des Steinbruchs läuft noch fünf Jahre lang. Für diesen Zeitraum ist im bestehenden Steinbruch noch ausreichend geeignetes Material vorhanden. Jährlich werden zwischen 400 000 und 600 000 Tonnen Gestein abgebaut, das zum Großteil im Straßenbau und in der Betonindustrie verwendet wird.

Damit Planungssicherheit für alle Beteiligten gewährleistet sei und auch über 2028/29 hinaus der Bedarf in der Region aus einem örtlichen Steinbruch gedeckt werden könne, habe die Hermann-Hofmann-Gruppe schon frühzeitig alles für die Erweiterung in die Wege geleitet, so Ralf Hofmann im Gespräch mit dem Ortsbeirat. Zunächst sollte der Abbau südlich in Richtung Herbornseelbach weitergetrieben werden. Das jedoch lasse sich nicht verwirklichen, weil dieses Gebiet im von der Regionalversammlung Mittelhessen (RVM, Vertreter mittelhessischer Städte, Gemeinden und Landkreise) verabschiedeten Teilregionalplan zum Vorranggebiet für Windkraftanlagen erklärt worden ist. Das Unternehmen müsse daher nach Alternativen suchen.

Die Steinbrucherweiterung solle nun Richtung Rinkenbach/Falkenstein erfolgen, so Hofmann. Der Steinbruchbetreiber will aber auch seine ursprüngliche Planung Richtung Herbornseelbach weiter betreiben, falls die Windvorrangfläche gestrichen wird und eine Erweiterung dort möglich wird. Beide Erweiterungsgebiete – Rinkenbach und Herbornseelbach – sollen in den Regionalplan aufgenommen werden, so Hofmann. Danach folge das Planfeststellungsverfahren, bei dem auch verschiedene Verbände eingebunden sind. Die Hermann-Hofmann-Gruppe müsse für die Erweiterung 2,4 Hektar Land – vornehmlich von der Stadt Herborn und dem Land Hessen, in geringerem Maß von der Stadt Dillenburg – pachten. Entsprechende Gespräche seien positiv verlaufen, so Hofmann weiter.

Die Gesamtfläche des Steinbruchgebietes ist 87 Hektar groß, mehr als 87 Fußballfelder. Innerhalb von 30 Jahren sollen rund 10,3 Millionen Kubikmeter Gestein abgebaut werden. Im Anschluss muss das Unternehmen die Fläche rekultivieren. Für den laufenden Betrieb ist eine finanzielle Sicherheitsleistung dafür schon hinterlegt, für eine Erweiterung muss das erfolgen, sobald sie beginnt. Nach Hofmanns Angaben beträgt sie 30 000 Euro pro Hektar, also 2,6 Millionen Euro.

Wie wertvoll der Wald im geplanten Erweiterungsgebiet Rinkenbach sei, stehe noch nicht fest. Klar sei aber schon jetzt, dass in diesem Bereich nur kleinere Sprengungen gezündet werden könnten, um die Lärmbelästigung im Rahmen zu halten. Messungen würden in der Danziger Straße sowie im Fall von Beschwerden bei den Betroffenen vorgenommen.

Siegfried Mayr, Mitglied der seit über 30 Jahren bestehenden Bürgerinitiative, die die Interessen der Oberschelder gegenüber dem Steinbruch vertritt, verwies auf die bisherige gute Zusammenarbeit mit dem Unternehmen, die zu vielen Verbesserungen für die Oberschelder geführt hätten. Die regelmäßigen Treffen, die in der Corona-Pandemie nicht mehr stattgefunden haben, sollen wieder aufgenommen werden, so Ortsbeirat und Unternehmensvertreter.

Solarenergiepark Tongrube

Logo der Oranienstadt Dillenburg. Sie gelangen hier zum ganzen Artikel. Beschreibung: Ein orangefarbener stilisierter Wilhelmsturm steht auf einer blauen geschwungenen Linie, die die Dill symbolisieren soll. Rechts daneben stehen in antrazith die Worte "Oranienstadt Dillenburg". Das Wort Dillenburg ist dabei fett geschrieben.

Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung vom 07.12.2023 die Offenlage des Bebauungs- und Flächennutzungsplans für den “Solarenergiepark Tongrube” beschlossen.

Die dazu gehörenden Dokumente finden Sie nachfolgend im PDF-Format:

Flächennutzungsplan

Bauleitplanung

Umweltbericht

Artenschutz

Biotop

Amphibien

Landschaftsbildbewertung

Fledermaus

Klima

Stellungnahmen

Altlastenuntersuchung

Historische Erkundung

    L 3042: Sanierung Trogbauwerk Schelde in Niederscheld

    Logo Hessen Mobil. Mit Klick auf das Bild gelangen Sie zum ganzen Artikel.

    Seit Anfang September saniert Hessen Mobil im ersten Bauabschnitt das Trogbauwerk Schelde im Bereich der Landesstraße 3042 (Hauptstraße) in Dillenburg-Niederscheld. An dem Trogbauwerk – der Stützwand zwischen der Landesstraße und der Schelde – wird der Beton instandgesetzt und anschließend die Oberfläche zum Schutz neu beschichtet. Darüber hinaus wird die Kappe der Stützwand abgebrochen und erneuert und somit der darauf liegende Gehweg inklusive Geländer erneuert.

    Arbeiten am ersten Bauabschnitt werden vor Weihnachten fertiggestellt

    Die Arbeiten im Straßenbereich des ersten Bauabschnitts im Bereich der Niederschelder Hauptstraße zwischen der Einmündung Hammerweg und der Einmündung Dillgasse werden diese Woche fertiggestellt. Witterungsbedingt konnten noch nicht alle wasserseitigen Sanierungsarbeiten am Bauwerk durchgeführt werden und werden bei geeigneten Witterungsverhältnissen nachgeholt. Für diese Arbeiten ist jedoch voraussichtlich keine Vollsperrung der Straße erforderlich. Im Laufe des Dienstags konnte die aktuelle Vollsperrung zwischen dem Hammerweg und der Dillgasse aufgehoben und die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

    Zweiter Bauabschnitt unter halbseitiger Sperrung

    Im kommenden Frühjahr wird der Stützwandbereich der L 3042 zwischen der Neugasse/Nixgasse und der Mühlgasse saniert. Während dieses zweiten Bauabschnitts kann unter halbseitiger Sperrung der Hauptstraße gearbeitet werden. Der Verkehr wird dann zwischen den Brücken über die Schelde zur Neugasse sowie zur Mühlgasse mit Baustellenampeln geregelt und am Baufeld vorbeigeleitet. Damit diese ampelgeregelte Strecke nicht zu lang wird und der Verkehr sich dadurch zurückstaut, soll dieser Bauabschnitt wiederum in zwei Bauphasen unterteilt werden. Voraussichtlich rund drei bis vier Monate Bauzeit sind für diesen zweiten Bauabschnitt vorgesehen.

    Mehr zu Hessen Mobil und zum Verkehr auf Landesebene finden Sie unter mobil.hessen.de.