Saisonabschluss auf dem Schlossberg

Eine Bildcollage der Sehenswürdigkeiten auf dem Schlossberg. Ganz links sieht man den steinernen Wilhelmsturm. Das mittlere Bild zeigt eine Ansicht auf die Villa Grün mit ihren griechisch anmutenden Säulen. Das Bild rechts zeigt einen Blick in die unterirdischen Verteidigungsanlagen mit der neuen Beleuchtung.

Der Dillenburger Museumsverein e.V. lädt für Dienstag, 1. November (Allerheiligen) zum Abschluss der diesjährigen Museumssaison auf den historischen Schlossberg ein.

In 114 Stufen durch die Geschichte des Hauses Oranien-Nassau

Im Wilhelmsturm wird die Geschichte des Hauses Oranien-Nassau, und damit des Niederländischen Königshauses, ausführlich auf vier Ebenen präsentiert. Vor Ort gilt es 114 Stufen zu erklimmen. Oben angekommen, werden die Besuchenden mit einem herrlichen Ausblick vom Balkon über Dillenburg belohnt.

Eine Bildcollage aus Wilhelmsturm, Villa Grün und Kasematten. Foto: Peter Patzwaldt

Wirtschaft und Bergbau

Im Wirtschaftsgeschichtlichen Museum Villa Grün finden die Gäste auf drei Ebenen einen Zugang zur Vergangenheit und Gegenwart der lokalen Wirtschaft vor. Die Geschichte des Bergbaus im früheren Dillkreis wird „Untertage“ im Untergeschoss präsentiert. Die Villa Grün beendet die diesjährige Museumssaison mit der Fotoausstellung „Industriekultur Mittelhessen“ von Jan Bosch. Die Ausstellung zeigt sowohl historische Architektur und Industrielandschaften, als auch lebendige Industriekultur in Form von Porträtaufnahmen.

Führungen durch die unterirdischen Verteidigungsanlagen

Etwas völlig Ungewöhnliches erwartet die Besuchenden bei einer Führung durch die Kasematten. Dabei erfahren die Gäste während einer einstündigen Führung viel Wissenswertes zu den unterirdischen Verteidigungsanlagen, die -nach ihren Namensvettern in Luxemburg-Stadt- als die zweitgrößten in Europa gelten. In den Kasematten ist bei acht Grad Celsius auf angepasste Kleidung zu achten und das holprige Geläuf erfordert ein festes Schuhwerk.

Informationen zu Schloss und Schlossberg

Neben einem Museums- und Kasemattenbesuch lädt das Schlossberggelände darüber hinaus zu einem informativen Spaziergang ein. An neun markanten Standorten sind zwölf Texttafeln aufgestellt, die zur Geschichte des Schlosses und der Verteidigungsanlagen informieren und anhand derer die Mächtigkeit des früheren Schlosses sichtbar wird.

Historisch gewandet

Darsteller der Projektgruppe “Leben im 18. Jahrhundert” des Dillenburger Museumsvereins. Foto: Peter Patzwaldt

Die Projektgruppe „Leben im 18. Jahrhundert“ des Dillenburger Museumsvereins e.V. wird in historischer Uniform die Besuchenden mit Salutschüssen begrüßen: die Kanonen werden von 13.00 bis 17.00 Uhr jeweils zur vollen Stunde befeuert.

Heimische Spazialitäten vom Schlossbergverein

Auch der Schlossbergverein Dillenburg e.V. ist mit von der Partie und unterstützt den Museumsverein tatkräftig. Die ebenfalls in historischer Kleidung kostümierten Damen und Herren verwöhnen die Gäste mit heimischen Spezialitäten und servieren herzhaft belegte Brote. Für die kleinen Gäste werden außerdem süße Überraschungen vorgehalten. Auch eine Tasse Kaffee kommt bei den Gästen erfahrungsgemäß immer sehr gut an – insbesondere nach einer Kasemattenführung.

Stündliche Kasemattenführungen

Die musealen Anlagen sind von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Kasemattenführungen starten stündlich vor dem Wilhelmsturm. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und so steht einem spontanen Besuch der Schlossberganlagen zum Saisonabschluss nichts im Wege. Der Eintrittspreis für beide Museen beträgt 4 € für Erwachsene und 2 € für Kinder. Die Schlossbergkarte kostet 7 € für Erwachsene und 3,50 € für Kinder. Die Schlossbergkarte berichtigt zum Besuch beider Museen sowie zur Teilnahme an einer Kasemattenführung. Weitere Informationen zum Museumsverein und seiner Arbeit unter www.dillenburger-museumsverein.de

Industriekultur Mittelhessen – Fotoausstellung von Jan Bosch

Das Bild ist zweigeteilt. Auf der linken Seite sieht man eine verfallene Treppe und einen Teil eines alten Industriegebäudes, an dem ebenfalls der Zahn der Zeit genagt hat. Es wachsen Gras und Sträucher. Die rechte Seite ist weiß. Dort steht der Text: "Jan Bosch, Industriekultur Mittelhessen, Fotoausstellung 02.09.-01.11.2022, Villa Grün, Schlossberg 3, 35683 Dillenburg, Dienstag bis Sonntag 10-12 und 13-17 Uhr. Darunter sind die Logos des Museumsvereins und der Oranienstadt Dillenburg.

Zeitraum: 2. September – 1. November 2022, Dienstag – Sonntag von 10:00-12:00 und 13:00-17:00 Uhr

Die Ausstellung des Fotografen Jan Bosch zeigt mit Achitektur-, Landschafts- und Porträtaufnahmen die vielfältige Industriekultur der Region Mittelhessen. Das historische Gebäude des Gruben- und Hüttenbesitzers Carl Grün, heute wirtschaftsgeschichtliches Museum mit einer umfassenden Ausstellung zur wirtschaftlichen Entwicklung des Dillgebietes, bietet das dazu passende Ambiente.

Die zunehmende Industrialisierung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts brachte gravierende wirtschaftliche, gesellschaftliche und auch kulturelle Veränderungen mit sich. Technische Innovationen und Mechanisierung der Arbeit veränderten die Arbeits- und Lebenswelten der Menschen und führten mit der Ausbeutung von Ressourcen sowie der Entstehung großer Industrieanlagen zu radikalen Veränderungen der Landschaft.

Vielseitigkeit

Eine Besonderheit in der Wirtschaftsregion Mittelhessen ist die Vielseitigkeit und dezentrale Verteilung der Industrie, ein spannender Mix aus Rüstungsbetrieben, Berg- und Hüttenwerken sowie Mühlen, Manufakturen, Gießereien, Brauereien und Maschinenbaubetrieben.

Viele Betriebe, die zu Hochzeiten der Industrialisierung gegründet wurden, sind heute hoch spezialisiert und produzieren Hightechprodukte für den Weltmarkt. Die zahlreichen Industriedenkmale werden mit großem und meist ehrenamtlichem Engagement vieler Akteure erhalten und für interessierte Besucher zugänglich gemacht. Somit ist die Industriekultur Mittelhessen nicht nur eine durch Innovation und Kreativität geprägte Erfolgsgeschichte, sondern auch auf vielen Ebenen äußerst lebendig und erlebbar.

Vortrag

13. Oktober 2022, 18.30 Uhr, Villa Grün, Schloßberg 3, 35683 Dillenburg
Referent Rolf Georg: Der historische Eisenerzbergbau im Lahn-Dill-Gebiet (mit Schwerpunkt auf dem Schelder Wald). Eintritt frei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine telefonische Anmeldung unter 02771/266165 zwingend erforderlich.

Jan Bosch

Jan Bosch studierte Geografie und Friedensforschung in Marburg und forschte zu Klima- und Landschaftswandel, sowie deren Auswirkungen auf den Menschen und seinen Lebensraum in Saudi Arabien, Jemen und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Er fotografiert seit über 15 Jahren Kundenaufträge sowie eigene Projekte im In- und Ausland und arbeitet im Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus. Seine Kernthemen sind Menschen, Landschaften und Architektur.

www.janbosch.de

 

 

Theater an der Villa

Flyer Theater an der Villa "Wahrheiten und andere Lügen"

Name der Veranstaltung

Die Theatergruppe Dellerlecker e. V. spielt am 26. und 27.08.2022 an der Freifläche der Villa Grün “Wahrheiten und andere Lügen”. Los geht es jeweils um 19.00 Uhr.

 

1. Dillenburger Märchenfest

Banner 1. Dillenburger Märchenfest
Unter dem Titel „1. Dillenburger Märchenfest“ soll das Publikum an den Pfingstfeiertagen auf den Dillenburger Schlossberganlagen in eine Welt der Vergangenheit und Fantasie entführt werden. Der Verein „Fähnlein zu Dillenburg e.V.“ lädt vom 4. – 6. Juni 2022 zu einem vielversprechenden Veranstaltungsprogramm ein. Gleich zwei Veranstaltungsformate können von den Gästen besucht und bestaunt werden.

Funkenflug und Schattenklang

Den Auftakt am Pfingstwochenende macht am Samstag, den 4. Juni die spektakuläre und atemberaubende Feuershow „Funkenflug und Schattenklang“ unter dem diesjährigen Titel „Zeitreise“. Mit Beginn der Dämmerung werden die Mitglieder des Fähnleins zu Dillenburg die Luft zum Brennen bringen. Den Besuchenden wird eine furiose 90-minütige Show aus Feuer, Licht, Tanz und Musik geboten. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Fähnleins begibt sich das Publikum auf eine Zeitreise von der Gründung Dillenburgs im Jahre 1344 bis in die Gegenwart. Die Feuershow ist am Pfingstsonntag ein weiteres Mal zu sehen. Der Einlass ist jeweils für 19.30 Uhr vorgesehen, die Show beginnt um 21.30 Uhr.

Robin Hood Junior

Das 1. Dillenburger Märchenfest startet am Pfingstsonntag um 12.00 Uhr und endet um 18.00 Uhr. Pfingstmontag geht es ebenfalls um 12.00 Uhr los. Das Ende ist an diesem Tag bis 17.00 Uhr angesetzt. Besuchende dürfen sich am Sonntag um 12.30 Uhr, 15.00 Uhr und 17.30 Uhr sowie am Montag um 12.30 und 15.00 Uhr auf das Abenteuermusical „Robin Hood Junior“ von Jan Radermacher und Timo Riegelsberger freuen. Zwischen den Musicalaufführungen finden am Sonntag außerdem Lesungen bekannter Märchen im Märchenzelt statt. Für einen musikalischen Rahmen sorgt das heimische Duo „Ayrgathán“. Außerdem präsentiert die Mundart-Gruppe der Grundschule am Brunnen in Frohnhausen das Märchen “Froschkönig” auf der Freilichtbühne. Zu bewundern ist das Stück am Pfingstmontag um 14.00 Uhr und 16.30 Uhr.
Die Wachen des Sheriffs (v. l. Sigurd Bombe, Volker Kutzer) machen nicht nur beim Tanzen eine tolle Figur. Foto: Ralf Hillebrand
Die Wachen des Sheriffs (v. l. Sigurd Bombe, Volker Kutzer) machen nicht nur beim Tanzen eine tolle Figur. Foto: Ralf Hillebrand

Tolles Rahmenprogramm für Jung und Alt

Für Jung und Alt gibt es darüber hinaus es ein tolles Rahmenprogramm zum Bestaunen und Mitmachen. Die „Theatergruppe Dellerlecker e.V.“ bietet am Pfingstmontag von 12.00 bis 17.00 Uhr die eigens kreierte Theaterreise „Achtsam mit Alice” an. Dieses Projekt wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Programms LandKulturPerlen. Auch wird den kleinen Besuchenden des Schlossbergs „Drachenfüttern“, Buttonherstellung, Mal- und Bastelaktionen, Glücksraddrehen, Bogenschießen, Kinderschminken und Karussellfahren angeboten. Die Stadtbücherei Dillenburg zeigt zudem eine kleine Märchenbuch-Ausstellung und heimische Gewerbe präsentieren ihre Handwerkskunst. Neben selbstgenähter Kinderbekleidung dürfen sich die Gäste am Pfingstsonntag auf traumhafte, liebevoll handgefertigte Filzfiguren freuen. Pfingstmontag treffen die Besuchenden dann auf den Stand von „Mines Plotterie“ mit individuell gestalteten Artikeln. Die katholische Pfarrei Zum Guten Hirten an der Dill bereichert das Märchenfest am Pfingstmontag außerdem mit rund 6.000 Bauklötzchen. Hier kann die ganze Familie unter dem Motto „Wer baut den höchsten Rapunzelturm?!” die unterschiedlichsten Kunstwerke konstruieren. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Mit selbstgebackenem Kuchen versorgen u.a. Mitglieder des Schlossbergvereins Dillenburg e.V. die Gäste vor Ort. Daneben werden weitere kulinarische Köstlichkeiten wie Eisspezialitäten, Crêpes, Langos, verschiedene Kartoffelkreationen und deftig Gegrilltes angeboten.

Eintritt und Vorverkauf

Der Eintritt kostet am Tag für Erwachsene 6,-€ und Kinder von 4 bis 12 Jahren zahlen 3,-€. Der Eintritt für die Feuershow am Abend beträgt für Erwachsene 10,-€ und für Kinder von 4 bis 12 Jahren 5,-€. Der Kartenvorverkauf zum 1. Dillenburger Märchenfest und die Feuershow “Zeitreise” des Dillenburger Vereins „Fähnlein zu Dillenburg e.V.“ ist bereits angelaufen. Die Karten können entweder in der Tourist-Information der Oranienstadt Dillenburg im Alten Rathaus (Hauptstraße 19) oder online über die vereinseigene Webseite www.faehnlein-zu-dillenburg.de erworben werden. Vor Ort wird darüber hinaus eine Tages- bzw. Abendkasse eingerichtet. Die drei Veranstaltungstage werden durchgeführt mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Dillenburg, der Zufall Logistics Group sowie der Oranienstadt Dillenburg. Die direkte Zufahrt zum Schlossberggelände ist an den Veranstaltungstagen nicht gegeben. Besuchenden stehen Parkflächen im umliegenden Wohngebiet und an den angrenzenden Tennisplätzen zur Verfügung.

Das Bühnenprogramm in der Übersicht:

Musical „Robin Hood junior“ Sonntag, 05.06.2022: 12.30 Uhr, 15.00 Uhr & 17.30 Uhr Montag, 06.06.2022: 12.30 Uhr, 15.00 Uhr Märchen „Der Fräschekönich“ Montag, 06.06.2022: 14.00 Uhr & 16.30 Uhr Feuershow „Funkenflug und Schattenklang“ Samstag, 04.06.2022: 21.30 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) Sonntag, 05.06.2022: 21.30 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)d

Saisonauftakt auf dem Schlossberg

Bildcollage Schlossberg mit Wilhelmsturm, Villa Grün und Kasematten

Am Freitag, 1. April beginnt die diesjährige Museumssaison auf dem Dillenburger Schlossberg. Die Besuchenden können wieder das Oranien-Nassauische Museum im Wilhelmsturm und das wirtschaftsgeschichtliche Museum in der Villa Grün besuchen. Auch finden wieder Führungen durch die Kasematten statt.

Bildcollage Schlossberg mit Wilhelmsturm, Villa Grün und Kasematten
Die Museumsanlagen auf dem Schlossberg starten in die neue Saison. Foto: Peter Patzwaldt

Mit buntem Rahmenprogramm  vom 1. bis 3. April startet die neue Museumssaison

Im Wilhelmsturm wird die Oranien-Nassauische Geschichte auf vier Ausstellungsebenen umfassend präsentiert. Die Besuchenden erfahren Wissenswertes über das Leben und politische Wirken des Wilhelm von Oranien (1533 auf dem Dillenburger Schloss geboren) und der historischen Verbindung des niederländischen Königshauses zu Dillenburg. Nach dem Rundgang können die Besuchenden im Außenbereich des ersten Obergeschosses eine herrliche Aussicht auf die Oranienstadt Dillenburg genießen.

Bergbau und Industrie heute

Im Museum Villa Grün finden die Gäste einen Zugang zur Vergangenheit und Gegenwart der lokalen Wirtschaft. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung „Industrie heute“ öffnet sich im Obergeschoss ein Panorama historischer Öfen und Herde, deren Produktion bis vor etwa 50 Jahren neben dem Bergbau der Wirtschaftsschwerpunkt des Dillkreises war. Untertage-Atmosphäre erwartet hingegen die Besuchenden im Untergeschoss, die in der Abteilung „Rohstoffe und Wirtschaft“ in die Welt des Bergbaus eintauchen können: Hier erhalten Interessierte einen umfassenden Einblick in die Bergbaugeschichte. Vom 1. – 3. April sind beide Museen durchgängig von 10.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Eintritt: Erw. 4 € / Ki. (bis 15 Jahren) 2 €.

Dillenburgs Unterwelt erleben

Der Höhepunkt eines jeden Schlossbergbesuchs ist eine Kasemattenführung. Die Besuchenden werden rund einen Kilometer durch mehr oder weniger schmale Gänge unter dem ehemaligen Schloss geführt, bestaunen eine kirchenkuppel-ähnliche Halle („die große Durchfahrt“) und erfahren, dass bis zu 2.000 Soldaten aus diesen Verließen das ehemalige Schloss zu verteidigen versuchten. Im Zeitraum vom 1. – 3. April findet jeweils um 15.00 Uhr eine Kasemattenführung statt. Für die Teilnahme an einer Kasemattenführung ist eine telefonische Anmeldung unter 02771/800065 erforderlich, da die Teilnahmezahl begrenzt ist. Eintritt: Erw. 4 € / Ki. (bis 15 Jahren) 2 €.

Informationstafeln auf dem Schlossberg

Das historische Schlossberggelände lädt ebenfalls zu einem informativen Rundgang ein. Auf dem Gelände sind an neun markanten Standorten zwölf Informationstafeln aufgestellt, die die Mächtigkeit des früheren Schlosses aufzeigen. Die Outdoor-Führungen finden am 2. und 3. April jeweils um 14.00 Uhr statt.

Treffpunkt: Villa Grün; Eintritt: 2 €.

Projektgruppe begrüßt die neue Saison

Die Projektgruppe „Leben im 18. Jahrhundert“ des Dillenburger Museumsvereins e. V. wird in historischer Uniform die Besuchenden begrüßen. Ein Feldlager auf dem Schlossberg vermittelt den Gästen einen Einblick in das Leben im 18. Jahrhundert. Auf Gesangseinlagen dürfen sich die Besuchenden ebenfalls freuen. Auch der Schlossbergverein Dillenburg e.V. ist bei der Eröffnung der Museumssaison mit dabei. Die ebenfalls in historischer Kleidung kostümierten Damen laden die Besuchenden herzlich zu Kaffee und Kuchen ins Stockhaus ein (Samstag, 2. April von 13.00 – 17.00 Uhr und Sonntag, 3. April von 11.00 – 17.00 Uhr).

Sonderausstellungen im Museum Villa Grün

Plakat zur Sonderausstellung "Handel und Gewerbe"

Die Ausstellung „Handel und Gewerbe in der Friedrichstraße und Umgebung in den 1950er Jahren“ eröffnet das diesjährige Sonderausstellungsprogramm in der Villa Grün. Vom 1. April bis28. Mai wird das Dillenburger Stadtviertel rund um die Friedrichstraße als reges Handels- und Gewerbeviertel gezeigt.

Die Besuchenden erfahren, dass in den 1950er Jahren die Friedrichstraße, die Presber- und Sophienstraße

sowie im Neuen Weg mit zahlreichen Handwerksbetrieben, Kaufleuten, Gewerbetreibenden, Lebensmittelgeschäften, Bäckereien und Metzgereien ein fast autarkes Viertel bildeten.
Vom 3. Juni bis 28. August folgt die Ausstellung „Surreale Welten“. Surrealismus („Über der Wirklichkeit“‘) ist fern von Logik und Vernunft und entführt die Besuchenden in völlig andere Welten. In dieser Schau werden Werke u.a. von Salvador Dalí, René Magritte und Joan Miró zu sehen sein. Ab dem 2. September ist der freie Fotograf Jan Bosch mit der Ausstellung „Industriekultur Mittelhessen“ in der Villa Grün zu Gast. Mit seinen Fotografien hält er historische Architektur und Industrielandschaften im heimischen Raum eindrucksvoll fest. Die Fotoausstellung ist bis einschließlich 1. November zu sehen.

Das Kapellchen wird mit einer Kunstausstellung der Öffentlichkeit präsentiert

Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wird das „Kapellchen“ am Samstag, 2. April und am Sonntag, 3. April jeweils von 12.00 – 16.00 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert. Dieses Gewölbe, das zum Bollwerk Jägergemach gehört, wurde von den damaligen Bürgerinnen und Bürgern „Kapellchen“ genannt, da die Bauweise dem Innenraum einer Kirche ähnelt. Das Kapellchen soll zukünftig für diverse kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen und Musikaufführungen genutzt werden. Im Rahmen der Einweihung wird der in Dillenburg geborene Künstler Christoph Diehl seine ausdrucksstarken Werke im Kapellchen ausstellen. Der Künstler wird an beiden Tage persönlich vor Ort sein und für Kunstgespräche zur Verfügung stehen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Kinder-Malaktion in der Villa Grün

In der Villa Grün findet am Samstag, 2. April und Sonntag, 3. April in der Zeit von 12.00 – 16.00 Uhr eine Postkarten-Malaktion statt. Unter dem Motto „Kunst in Kleinformat“ sind alle Kinder herzlich eingeladen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und Postkarten-Rohlinge in kleine Kunstwerke zu verwandeln. Die Meisterwerke können die jungen Künstlerinnen und Künstler an der Museumskasse als Grußkarte an Familienangehörige oder Freunde versenden. Teilnahme: Kostenfrei mit Eintrittskarte.

Saisoneröffnung auf einen Blick:

  • Der Wilhelmsturm und die Villa Grün sind vom 1. – 3. April von 10.00 – 17.00 Uhr durchgängig geöffnet
  • Kasemattenführungen finden vom 1. – 3. April, jeweils um 15.00 Uhr statt.

Für die Teilnahme an einer Kasemattenführung ist eine telefonische Anmeldung unter 02771/800065 erforderlich. Treffpunkt: Wilhelmsturm

  • Schlossbergführungen im Außengelände: 2. und 3. April, jeweils um 14.00 Uhr.

Treffpunkt: Museum Villa Grün

  • Kinder-Malaktion in der Villa Grün: 2. – 3. April, jeweils um 12.00 – 16.00 Uhr
  • Öffnungszeiten Kapellchen: 2. – 3. April, jeweils von 12.00 – 16.00 Uhr
  • Kaffee und Kuchen im Stockhaus: 2. April von 13.00 – 17.00 Uhr und 3. April von 11.00 – 17.00 Uhr

Das Museumsteam freut sich auf Ihren Besuch!

Hinweis für Besuchende: Derzeit gilt die 3G-Regel: Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und getestete Personen mit tagesaktuellem Negativ-Nachweis und einer medizinischen Maske über Mund und Nase (OP- oder FFP2-Maske).

Saisonabschluss auf dem Schlossberg

Luftbild vom Schlossberg

Saisonabschluss auf dem Schlossberg

Der Dillenburger Museumsverein e. V. und die Oranienstadt Dillenburg laden am 1. November traditionell zum Abschluss der Museumssaison in die Oranienstadt ein. Die Besuchenden dürfen sich auf ein kulturelles und kulinarisches Angebot freuen.

Kultureller Ausklang auf dem Dillenburger Schlossberg

Die Museumslandschaft auf dem Dillenburger Schlossberg bietet den

Die Dauerausstellung in der Villa Grün zu Industrie und Wirtschaft Foto: Oranienstadt Dillenburg
Die Dauerausstellung in der Villa Grün zu Industrie und Wirtschaft Foto: Oranienstadt Dillenburg

Besuchenden im historischen Ambiente einen tiefen Einblick in die oranien-nassauische Geschichte sowie in die Industriekultur des früheren Dillkreises. Im Wilhelmsturm wird die Historie des Hauses
Oranien-Nassau präsentiert. Anhand von Schautafeln, Filmen und Modellen erfahren Interessierte Wissenswertes über das Stammhaus des niederländischen Königshauses. Eine großdimensionale Tafel informiert zur Personengeschichte des Hauses Oranien-Nassau ab dem Jahr 1025 bis zur jetzigen Thronfolgerin mit Portraitfotos bzw. -zeichnungen. Im Museum Villa Grün finden die Gäste in einer Dauerausstellung auf drei Ebenen einen Zugang zur Vergangenheit und Gegenwart der lokalen Wirtschaft. Nach einem Rundgang durch eine Ausstellung von Exponaten hiesiger Unternehmen öffnet sich im Obergeschoss ein Panorama historischer Öfen und Herde, deren Produktion bis vor etwa 50 Jahren neben dem Bergbau der Schwerpunkt der Dillkreiswirtschaft war.

“Untertage”

Die Geschichte des Bergbaus im Dillkreis wird „untertage“ im Untergeschoss der Villa Grün gezeigt. Etwas völlig Ungewöhnliches erwartet die Besuchenden bei einer Führung durch die Kasematten. Dort erfährt man bei einer einstündigen Führung allerhand Wissenswertes zu den unterirdischen Verteidigungsanlagen, die nach den Kasematten in Luxemburg als die zweitgrößten Anlagen Europas gelten. Die Besuchenden werden rund einen Kilometer auf mehr oder weniger schmalen Gängen unter dem ehemaligen Schloss geführt, bestaunen eine kirchenkuppelähnliche Halle („die große Durchfahrt“) und erfahren, dass bis zu 2.000 Soldaten aus diesen Verliesen das ehemalige Schloss zu verteidigen versuchten. In nur wenigen Sekunden vermitteln die Gästeführenden den teilnehmenden Gästen einen Eindruck von der Mächtigkeit der Kasematten: Sie kippen ein Glas Wasser in einen Brunnen und nach sieben Sekunden hört man das „Aufplatschen“ des Wassers auf dem Grund – nach stattlichen 62 Metern Fallhöhe. Das historische Schlossberggelände lädt ebenfalls zu einem informativen Spaziergang ein. Auf dem Gelände sind an neun markanten Standorten insgesamt zwölf Texttafeln aufgestellt, die die frühere Schloss- und Verteidigungsanlage erläutern.

Salutschüsse und süßer Genuss

Die Projektgruppe „Leben im 18. Jahrhundert“ des Dillenburger Museumsvereins e.V. wird an diesem Tag in historischer Uniform die Besuchenden mit Salutschüssen begrüßen. Die Kanonen werden von 13 bis 17 Uhr jeweils zur vollen Stunde vorgeführt. Unterstützt wird der Museumsverein zudem vom Schlossbergverein Dillenburg e. V. Die in historischer Kleidung kostümierten Damen und Herren werden für einen besonderen und süßen Genuss sorgen. Solange der Vorrat reicht, wird hausgemachter Kuchen serviert. Getränke wie Wasser, Cola, Fanta, sowie Kaffee und Kakao für Kinder werden ebenfalls angeboten. Die kleinen Museumsgäste dürfen sich darüber hinaus auf eine kleine Überraschung freuen.

Sonderausstellung zum letzten Mal zu sehen

Am 1. November besteht die letzte Gelegenheit, die Sonderausstellung

Plakat zur Sonderausstellung "Filmtricks" in der Villa Grün
Sonderausstellung “Filmtricks” in der Villa Grün Foto: Galileo-Park

„Fantastische Welten, perfekte Illusionen – Visuelle Effekte im Film“ im Museum Villa Grün zu besuchen. In dieser Schau werden die vielfältigen Verfahren der Filmtricks vorgestellt. Anhand von Schautafeln sowie Originalmodellen erfahren die Betrachtenden, mit welchen Tricks die Filmbranche arbeitet, um in die Welt der Illusionen zu entführen. An mehreren Mitmach-Stationen können die Gäste selbst aktiv werden: entweder als Regisseur*in des eigenen Trickfilms oder als Schauspieler*in bei einem Flug mit der Propellermaschine. Präsentiert wird die Sonderausstellung vom Galileo-Park (Lennestadt-Meggen) in Kooperation mit dem Filmmuseum Düsseldorf.

Kasemattenführungen und Museen

An Allerheiligen sind beide Museen (Wilhelmsturm und Villa Grün)

Eine Gruppe bei einer Führung durch die Kasematten. Foto Peter Patzwaldt
Dillenburgs Unterwelt bei einer Kasemattenführung erkunden Foto: Peter Patzwaldt

durchgängig von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Kasemattenführungen finden stündlich von 11 bis 17 Uhr statt. Für die Teilnahme an einer Führung ist eine telefonische Voranmeldung unter 02771/800065 zwingend erforderlich, da die Zahl der Teilnehmenden aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation stark begrenzt ist. Es gilt die 3G-Regel: Zutritt nur für geimpfte, genesene und getestete Personen (ab 6 Jahren) mit entsprechendem Nachweis und Lichtbild-dokument.  Die allgemeinen Hygienemaßnahmen wie Mund- und Nasenschutzpflicht (Op- oder FFP2-Maske) und Abstandswahrung gelten nach wie vor. Im Wilhelmsturm ist Corona-bedingt nur das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss begehbar. Kasemattenführung nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter 02771/800065.

Kunst des Filmtricks im Museum Villa Grün

Plakat zur Sonderausstellung "Filmtricks" in der Villa Grün

Plakat zur Sonderausstellung "Filmtricks" in der Villa Grün
Plakat zur Sonderausstellung “Filmtricks” in der Villa Grün

In der aktuellen Sonderausstellung “Fantastische Welten, perfekte Illusionen – Visuelle Effekte im Film“ erfahren die Besucher, mit welchen Ticks die Filmbranche arbeitet, um die Zuschauer in die Welt der Illusionen zu entführen. Die Besucher können sich auf spannende Mitmach-Stationen freuen, an denen sie selber aktiv werden dürfen: entweder als Regisseur ihres eigenen Trickfilms oder als Schauspieler bei einem Flug mit der Propellermaschine. Die Ausstellung wird vom Galileo-Park (Lennestadt-Meggen) in Kooperation mit dem Filmmuseum Düsseldorf präsentiert und ist nur noch bis einschließlich 1. November im Museum Villa Grün zu sehen.

Das Museumsteam freut sich auf Ihren Besuch!

Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 17:00 Uhr.

Bitte beachten Sie folgende Regelungen:

3G-Regel: Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen. Wir bitten Sie, den entsprechenden Nachweis sowie ein Lichtbilddokument an der Museumskasse vorzuzeigen.

Die bestehenden Hygienemaßnahmen wie Abstandsregel und das Tragen einer medizinischen Maske über Mund und Nase (ab 6 Jahren) gelten nach wie vor.

Dillenburger Open-Air Kino


Endlich in Dillenburg


Endlich auch Freiluftkino unterm Sternenzelt in Dillenburg. Zwischen dem 24. und 29. August findet ein großes Kino vor der großartigen Kulisse des Wilhelmturms auf dem Schlossberg statt. An sechs Abenden haben die Besucher die Möglichkeit, jeweils ab 20:45 Uhr ein abwechslungsreiches Filmprogramm in einem einmaligen Ambiente zu erleben. Mit einer über 34m² großen Leinwand und einer farbig illuminierten Umgebung, taucht man ein in die fantastischen Filmwelten voller Herz und Humor.


Den Start macht am 24. August der erfolgreichste deutsche Film des Sommers: CATWEAZLE. Mit Otto Waalkes in der Hauptrolle des skurrilen Zauberers, den es aus dem finsteren Mittelalter in das bunte Jetzt verschlägt, wird für viele Freunde des „BBC“-Originals ein Traum war – denn Otto verzaubert die Lachmuskeln garantiert.


Am 25. August gibt es einen Blick auf den erfolgreichsten Musik(er)film der letzten Jahre: BOHEMIAN RHAPSODY. Die Lebensgeschichte des Queen-Sängers Freddy Mercury lockte viele Millionen Zuschauer in die Kinos und war deutschlandweit einer der erfolgreichsten Open-Air-Filme im Jahr 2019. Und auch 2021 hat der Film auf großer Leinwand nichts von seiner Wirkung verloren.


Nicht nur weil Dillenburg Standort des Landesgestüts ist, hat DREAM HORSE es am 26. August ins Programm geschafft. Diese „very british“ geprägte Komödie über ein kleines walisisches Dorf, in dem eine Gruppe verrückter Charaktere beschließen gemeinsam ein Rennpferd zu züchten, ist der Film-Tipp nicht nur für Pferde-Freunde und Cineasten.


Dass wir in bewegten Zeiten Leben, beweist die Kooperation zwischen dem Dillenburger Open-Air-Kino und Greenpeace am 27. August. An diesem Abend lädt Greenpeace bei freiem Eintritt ein zu einem live moderierten Kinoevent der besonderen Art. Unter dem Titel DIE WELT IM WANDEL lädt der international renommierte Fotograf Markkus Mauthe ein, auf eine Reise Foto- und Filmreise durch die Natur und dokumentiert den Wandel in den letzten Jahrzehnten.


Ein weiterer Höhepunkt wartet am 28. August mit dem Musical-Film IN THE HEIGHTS. Vom Schöpfer des weltweiten Musical-Phänomens „Hamilton“ stammt dieser bewegende Film über die Träume und Sorgen der Einwohner des New Yorker Stadtviertels Washington Heights. Mitreißend, zutiefst emotional und bildgewaltig … diesen Film sollte man nicht verpassen.

Zum Abschluss halten die Veranstalter noch einen ganz besonderen Leckerbissen bereit. Schon seit vielen Jahren tourt die European-Outdoor-Film-Tour erfolgreich durch ganz Europa und präsentiert die besten Outdoor- und Extremsport-Filme des Jahres in einem abendfüllenden Programm. Am 29. August präsentiert das Open-Air-Kino ein BEST OF der E.O.F.T. der letzten Jahre. Filme, die sie so garantiert nicht auf Netflix oder Disney+ finden, sondern nur auf großer Leinwand und nur im Kino.


Doch stellt sich nicht nur die Frage nach dem Programm, sondern auch nach dem, der trotz Pandemie den Schritt nach vorne wagt und das Dillenburger Open-Air-Kino erstmals veranstaltet. Nach 24 Jahren Open-Air Kino Erfahrung in Siegen begibt sich Veranstalter Martin Horne aus Siegen nun auch nach Dillenburg. Schon seit vielen Jahren gab es immer wieder zaghafte Versuche die Idee des Open-Air-Kinos nach Dillenburg zu bringen. Doch immer scheiterte es an verschiedenen Dingen, bis in diesem Jahr Martin Horne auf Elena Wechselberger von der städtischen Eventabteilung traf, die das Kino-Team tatkräftig unterstützte. „Wenn man so mit offenen Armen empfangen wird, wie kann man da schon Nein sagen“, kommentiert Martin Horne seine Entscheidung für Dillenburg.


Natürlich hat auch Horne die Pandemie hart getroffen, doch trotz der Schwierigkeiten, die Corona noch immer bereitet, schlägt sich das Team um Martin Horne wacker und gibt nicht auf. Fing es bei der Filmauswahl schon an, so ging es bei den Corona-Bestimmungen weiter. Aufgrund des ausreichenden Platzes bedarf es keiner platzgenauen Buchung. Die Tickets zum Preis von 8,50 € bis 11 Euro (zzgl. VVK-Gebühr) (am 27.8. 0,00 €) müssen zwar im Vorfeld online unter kinoheld.de gekauft werden (Rückverfolgbarkeit), die BesucherInnen dürfen allerdings Platz nehmen, wo sie möchten. Die Maskenpflicht gilt bis zum Erreichen und ab dem Verlassen des Sitzplatzes. „Viele stecken den Kopf in den Sand oder verharren wie das Kaninchen vor der Schlange, doch uns ist es wichtig in so bewegten Zeiten ein Zeichen für die Kultur zu setzen“, so der Veranstalter. Neben dem Filmprogramm darf natürlich auch das leibliche Wohl nicht fehlen. Neben gekühlten Getränken gibt es natürlich auch frisches Popcorn und Nachos. Auch für Weinliebhaber wird es ein paar erlesene Tropfen geben.


Ein besonderer Dank gilt unseren Sponsoren „Clever Fit Dillenburg“, „Moon River Design“ und der Oranienstadt Dillenburg und ihrem engagierten Stadtmarketing.


Das vollständige Programm und die Tickets findet man ab dem 5. August online unter www.dillenburger-openairkino.de.

Wildpark und Museumsanlagen wieder geöffnet

Vier neugierige Zwergziegen halten Ausschau nach Besuchern.

Auch im Wildpark Donsbach und auf dem Schlossberg ist die Zeit des „Lockdowns“ vorbei. Sinkende Infektionszahlen und der Wegfall der Bundesnotbremse machen es möglich, die Einrichtungen wieder zu öffnen. Schlossberg- und Wildpark-Team und natürlich auch die Tiere freuen sich auf die Rückkehr der Besuchenden. Sieben Monate waren Park und Museen geschlossen.

Besuche ab dem 01.06.2021 wieder möglich

Bei beiden Einrichtungen ist ab 01.06.2021 ein Besuch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich, da die Anzahl der Gäste noch begrenzt ist. Im Wildpark Donsbach können derzeit 100 Tierfreunde pro Timeslot die Anlage aufsuchen, nachdem sie unter der Telefonnummer 0151-26330318 einen Zeitraum von maximal zwei Stunden gebucht haben. Dies ist täglich von 10 bis 18 Uhr möglich. Um die Besucherzahlen im Auge zu behalten, hat die Oranienstadt als einzigen Ein- und Ausgang das Kassenhaus vom Dorfgemeinschaftshaus kommend eingerichtet. Hier erhalten alle Gäste ein kleines, nummeriertes Holzmärkchen, was beim Verlassen der Anlage wieder zurückgegeben und von den Mitarbeitenden regelmäßig desinfiziert wird.

Zugang über die Forsthausstraße für Menschen mit Handicap

Menschen mit Handicap können Parkplätze und Zugang an der Forsthausstraße nutzen, der durch eine Schranke versperrt ist. Nach Kontakt zu den Mitarbeitenden unter der o. g. Rufnummer erhalten sie hier ihre Zugangsmöglichkeit. Andere Besuchende nutzen den Haupteingang. Der obere Zugang in den Park ist durch eine Zaunanlage gesichert und bleibt verschlossen. Ähnlich wie bei anderen Einrichtungen und inzwischen im Alltag der Bürger*innen verankert, gelten auf dem gesamten Gelände die allgemeinen Hygiene-, Verhaltens- und Abstandsregeln. Wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht verlässlich eingehalten werden kann, besteht eine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Dies ist im Kassenbereich, am Streichelgehege und in der Oranierhütte der Fall. Auf diese und weitere Schutzmaßnahmen weist die Oranienstadt durch entsprechende Beschilderungen und Markierungen im Park hin.

Toben auf dem Spielplatz

Toben auf dem Abenteuerspielplatz ist genauso wieder möglich, wie das gesellige Verweilen im Biergarten am Kiosk. Hier sind die vorhandenen Sitzplätze mindestens 1,50 Meter voneinander entfernt. Gäste nutzen für ihren Besuch am Tresen oder bei Nutzung der Sanitäranlagen wieder ihren Mund-Nasen-Schutz. Außerdem gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Zusätzlich ist es verpflichtend erforderlich, einen Sitzplatz einzunehmen und die Kontaktdaten zu hinterlassen, um Infektionsketten nachvollziehen zu können. Generell wird das Tragen einer Maske gerne gesehen, es ist allerdings nicht für die gesamte Anlage verpflichtend. An zentralen Punkten stehen Spender mit Handdesinfektionsmittelbereit.

250 Wild- und Nutztiere auf 21 ha

Für den Parkbesuch und auch für die Nutzung der Gastronomie wird ein tagesaktueller Test empfohlen. Futterführungen und Sonderveranstaltung finden vorerst noch nicht statt. Der Park im Stadtteil Donsbach beherbergt rund 250 Wild- und Nutztiere auf 21 ha. Während der siebenmonatigen Schließung hatten zahlreiche Anhänger*innen per Mail und über die sozialen Netzwerke der Oranienstadt regelmäßig nachgefragt, „wann es denn endlich wieder losgeht“. Wildpark-Team und Tiere stehen gleichermaßen in den Startlöchern und freuen sich auf die Rückkehr der zweibeinigen Gäste.

Villa Grün und Wilhelmsturm mit Termin zu besichtigen

Für einen Besuch in der Villa Grün oder im Wilhelmsturm ist ebenfalls eine telefonische Terminvereinbarung erforderlich. Dies ist möglich unter den Telefonnummern 02771/266165 (Villa Grün) und 02771/800065 (Wilhelmsturm). In der Villa Grün können sich maximal 15 und im Turm höchstens 10 Personen zeitgleich aufhalten. Ein tagesaktueller Test ist keine Voraussetzung für einen Zutritt, wird jedoch empfohlen. Allerdings gilt in beiden Museen die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (FFP2- oder OP-Maske). Wer möchte, kann sich an den Museumskassen über die Luca-App freiwillig registrieren. Der Dillenburger Museumsverein e. V. als Träger der Einrichtungen ist verpflichtet, die Kontaktdaten der Gäste festzuhalten, auch ohne App.

Geschichte Oranien-Nassaus

Im Wilhelmsturm informiert die Dauerausstellung derzeit auf zwei Ebenen mit Text-, Foto- und Filmbeiträgen zur Geschichte Oranien-Nassaus mit dem Schwerpunkt niederländisches Königshaus. Die dritte und vierte Etage bleiben coronabedingt für den Besucherverkehr geschlossen. Auch die unterirdischen Verteidigungsanlagen – die Kasematten – können besichtigt werden, wenn genug Teilnehmende pro Tag zusammenkommen. Das Schlossberg-Team bittet auch hier um Voranmeldung unter der Telefonnummer des Wilhelmsturms 02771/800065. Die sonst regelmäßig stattfindende Kasemattenführung um 15 Uhr findet im Moment nur am Wochenende statt. In der Villa Grün lockt derzeit eine attraktive Sonderausstellung: Der Dillenburger Naturfotograf Volkmar Nix stellt großformatige Farbfotos zum Thema „Insekten“ aus. Bei den oft nur wenige Millimeter kleinen Schmetterlingen, Bienen, Wespen oder Käfern werden durch die vielfache Vergrößerung feinste Details sichtbar. Nach den Insektenexponaten trifft der Gast auf Pflanzen, wie diese von der Dillenburger Malerin Anne Freischlad gesehen werden. Beeindruckend ist die Zahl der Farbtöne, mit denen sie ihre Werke zu gestalten weiß. In allen drei Museen ist der Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Besuchenden einzuhalten.