Wildpark und Museumsanlagen wieder geöffnet

Vier neugierige Zwergziegen halten Ausschau nach Besuchern.

Auch im Wildpark Donsbach und auf dem Schlossberg ist die Zeit des „Lockdowns“ vorbei. Sinkende Infektionszahlen und der Wegfall der Bundesnotbremse machen es möglich, die Einrichtungen wieder zu öffnen. Schlossberg- und Wildpark-Team und natürlich auch die Tiere freuen sich auf die Rückkehr der Besuchenden. Sieben Monate waren Park und Museen geschlossen.

Besuche ab dem 01.06.2021 wieder möglich

Bei beiden Einrichtungen ist ab 01.06.2021 ein Besuch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich, da die Anzahl der Gäste noch begrenzt ist. Im Wildpark Donsbach können derzeit 100 Tierfreunde pro Timeslot die Anlage aufsuchen, nachdem sie unter der Telefonnummer 0151-26330318 einen Zeitraum von maximal zwei Stunden gebucht haben. Dies ist täglich von 10 bis 18 Uhr möglich. Um die Besucherzahlen im Auge zu behalten, hat die Oranienstadt als einzigen Ein- und Ausgang das Kassenhaus vom Dorfgemeinschaftshaus kommend eingerichtet. Hier erhalten alle Gäste ein kleines, nummeriertes Holzmärkchen, was beim Verlassen der Anlage wieder zurückgegeben und von den Mitarbeitenden regelmäßig desinfiziert wird.

Zugang über die Forsthausstraße für Menschen mit Handicap

Menschen mit Handicap können Parkplätze und Zugang an der Forsthausstraße nutzen, der durch eine Schranke versperrt ist. Nach Kontakt zu den Mitarbeitenden unter der o. g. Rufnummer erhalten sie hier ihre Zugangsmöglichkeit. Andere Besuchende nutzen den Haupteingang. Der obere Zugang in den Park ist durch eine Zaunanlage gesichert und bleibt verschlossen. Ähnlich wie bei anderen Einrichtungen und inzwischen im Alltag der Bürger*innen verankert, gelten auf dem gesamten Gelände die allgemeinen Hygiene-, Verhaltens- und Abstandsregeln. Wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht verlässlich eingehalten werden kann, besteht eine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Dies ist im Kassenbereich, am Streichelgehege und in der Oranierhütte der Fall. Auf diese und weitere Schutzmaßnahmen weist die Oranienstadt durch entsprechende Beschilderungen und Markierungen im Park hin.

Toben auf dem Spielplatz

Toben auf dem Abenteuerspielplatz ist genauso wieder möglich, wie das gesellige Verweilen im Biergarten am Kiosk. Hier sind die vorhandenen Sitzplätze mindestens 1,50 Meter voneinander entfernt. Gäste nutzen für ihren Besuch am Tresen oder bei Nutzung der Sanitäranlagen wieder ihren Mund-Nasen-Schutz. Außerdem gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Zusätzlich ist es verpflichtend erforderlich, einen Sitzplatz einzunehmen und die Kontaktdaten zu hinterlassen, um Infektionsketten nachvollziehen zu können. Generell wird das Tragen einer Maske gerne gesehen, es ist allerdings nicht für die gesamte Anlage verpflichtend. An zentralen Punkten stehen Spender mit Handdesinfektionsmittelbereit.

250 Wild- und Nutztiere auf 21 ha

Für den Parkbesuch und auch für die Nutzung der Gastronomie wird ein tagesaktueller Test empfohlen. Futterführungen und Sonderveranstaltung finden vorerst noch nicht statt. Der Park im Stadtteil Donsbach beherbergt rund 250 Wild- und Nutztiere auf 21 ha. Während der siebenmonatigen Schließung hatten zahlreiche Anhänger*innen per Mail und über die sozialen Netzwerke der Oranienstadt regelmäßig nachgefragt, „wann es denn endlich wieder losgeht“. Wildpark-Team und Tiere stehen gleichermaßen in den Startlöchern und freuen sich auf die Rückkehr der zweibeinigen Gäste.

Villa Grün und Wilhelmsturm mit Termin zu besichtigen

Für einen Besuch in der Villa Grün oder im Wilhelmsturm ist ebenfalls eine telefonische Terminvereinbarung erforderlich. Dies ist möglich unter den Telefonnummern 02771/266165 (Villa Grün) und 02771/800065 (Wilhelmsturm). In der Villa Grün können sich maximal 15 und im Turm höchstens 10 Personen zeitgleich aufhalten. Ein tagesaktueller Test ist keine Voraussetzung für einen Zutritt, wird jedoch empfohlen. Allerdings gilt in beiden Museen die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (FFP2- oder OP-Maske). Wer möchte, kann sich an den Museumskassen über die Luca-App freiwillig registrieren. Der Dillenburger Museumsverein e. V. als Träger der Einrichtungen ist verpflichtet, die Kontaktdaten der Gäste festzuhalten, auch ohne App.

Geschichte Oranien-Nassaus

Im Wilhelmsturm informiert die Dauerausstellung derzeit auf zwei Ebenen mit Text-, Foto- und Filmbeiträgen zur Geschichte Oranien-Nassaus mit dem Schwerpunkt niederländisches Königshaus. Die dritte und vierte Etage bleiben coronabedingt für den Besucherverkehr geschlossen. Auch die unterirdischen Verteidigungsanlagen – die Kasematten – können besichtigt werden, wenn genug Teilnehmende pro Tag zusammenkommen. Das Schlossberg-Team bittet auch hier um Voranmeldung unter der Telefonnummer des Wilhelmsturms 02771/800065. Die sonst regelmäßig stattfindende Kasemattenführung um 15 Uhr findet im Moment nur am Wochenende statt. In der Villa Grün lockt derzeit eine attraktive Sonderausstellung: Der Dillenburger Naturfotograf Volkmar Nix stellt großformatige Farbfotos zum Thema „Insekten“ aus. Bei den oft nur wenige Millimeter kleinen Schmetterlingen, Bienen, Wespen oder Käfern werden durch die vielfache Vergrößerung feinste Details sichtbar. Nach den Insektenexponaten trifft der Gast auf Pflanzen, wie diese von der Dillenburger Malerin Anne Freischlad gesehen werden. Beeindruckend ist die Zahl der Farbtöne, mit denen sie ihre Werke zu gestalten weiß. In allen drei Museen ist der Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Besuchenden einzuhalten.

Besuchersaison für Wilhelmsturm eröffnet

Der Wilhelmsturm Foto: Peter Patzwaldt

Mit Beginn der hessischen Sommerferien startete der Wilhelmsturm, das Wahrzeichen der Oranienstadt Dillenburg, coronabedingt verspätet in die Museumssaison. Der Besuch des oranien-nassauischen Museums ist allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Wie auch bei anderen Einrichtungen derzeit hat die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln oberste Priorität. Aufgrund der beengten Räumlichkeiten dürfen sich zeitgleich maximal zehn Besucher im Turm aufhalten. Um den Begegnungsverkehr von Besuchern auf der engen Innentreppe so gering wie möglich zu halten, ist das zweite und dritte Obergeschoss gesperrt. Die abwechslungsreichen Ausstellungen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss bieten jedoch für Gäste ausreichend Gelegenheit, sich über die spannende oranien-nassauische Geschichte zu informieren. Nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten in den vergangenen Jahren wird das Hauptthema der Ausstellung im Wilhelmsturm, die Geschichte Nassaus und Oraniens, in optisch und phonetisch gefälliger Form präsentiert. Der Stammbaum des niederländischen Königshauses in Schrift, Bild und historischen Daten ist einer der Ausstellungsschwerpunkte im Erdgeschoss. Auf der gleichen Ebene wird den Besuchern das Leben und politische Wirken (mit “Wilhelmus von Nassauen, bin ich von deutschem Blut” beginnt die niederländische Nationalhymne) Wilhelms von Oranien, 1533 auf dem Dillenburger Schloss geboren, in Bild und Ton vermittelt. Wer die 42 Treppenstufen ins erste Obergeschoss zurücklegt, den erwartet ein virtueller Filmrundgang “So war’s im Schloss” (bis zur Zerstörung 1760). Als ein Stimmungsbild kann auch das Kasemattenmodell im gleichen Raum dienen, falls Besucher einen Kasemattenrundgang gebucht haben. Diesem Untertage-Rundgang ist ein vorheriger Blick vom Außenrundgang des ersten Obergeschosses über Dillenburg in alle Richtungen, einem beliebten Fotografen-Standort, zu empfehlen.

Der Wilhelmsturmbesuch lässt sich optimal abrunden mit einer Führung durch die Kasematten, Westeuropas zweitgrößte unterirdische Verteidigungsanlagen, und einem Besuch des Wirtschaftsgeschichtlichen Museums in der Villa Grün. Kasemattenführungen (Dauer ca. 60 Minuten) finden samstags und sonntags um 15 Uhr statt, beginnend am Wilhelmsturm. Die Besucherzahl ist pro Führung auf fünfzehn Gäste begrenzt, so dass eine telefonische Anmeldung (02771/800065 dienstags bis sonntags von 10 bis 13 und von 14 bis 17 Uhr) empfohlen wird. Teilnehmer sollten entsprechende Kleidung für eine Temperatur von 8 Grad Celsius sowie festes Schuhwerk tragen.

Die Dauerausstellung im Wirtschaftsgeschichtlichen Museum in der Villa Grün zeigt unter anderem Exponate aus dem früheren Schwerpunkt der Dillkreis-Wirtschaft, der Heiz- und Kochgeräteproduktion und dem Eisenerzbergbau. Als Gegenstück stellen aktuell produzierende Firmen aus dem heimischen Raum ihre Produkte vor. Die Dauerausstellung wird umrahmt von Sonderausstellungen zu wechselnden Themen. Bis zum 26. Juli sind Werke unter dem Titel “Bauhaus – Faszination Form und Farbe” ausgestellt, ab dem 6. August präsentiert der Foto-Aktionskünstler Frank Kunert seine Werke unter dem Titel “Lifestyle”.

Mit der Öffnung des Museums Villa Grün am 16. Mai geht ein bundesweiter Werbeeffekt für das Museum und damit auch für die Stadt Dillenburg einher, den wohl nur die Geocacher in dieser durchschlagenden Form erwartet haben. Einheimische Aktive dieser neuen Form von “Schatzsuche” bzw. Freizeitgestaltung richteten im Museum Villa Grün Suchpunkte ein. Ob aus Bottrop, Berlin, Bonn oder gar Dresden, “ein so schönes Museum in so einem kleinen Städtchen”, so die sächsischen Gäste, vermuten nur wenige Besucher. Nach wenigen Stunden waren nach der Museumsöffnung alle 2020er Geocaching-Termine ausgebucht.

Die Villa Grün ist dienstags bis sonntags von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Die Kombikarte für Villa Grün und Wilhelmsturm kostet für Erwachsene 4 Euro, für Kinder (6 bis 15 Jahre) 2 Euro und der Preis der Familienkarte beläuft sich auf 11 Euro. Für die Schlossbergkarte (Museen und Kasematten) zahlen Erwachsene 7 Euro, Kinder (6 bis 15 Jahre) 3,50 Euro und Familien 18,50 Euro.

Kunstausstellung in den Kasematten

Unter dem Motto „Bollwerk – Zeitgenössische Kunst in den Dillenburger Kasematten“ bietet der Dillenburger Museumsverein e. V. und der Oberhessische Künstlerbund (OKB) vom 16. Juni 2019 bis einschließlich 1. September 2019 auf dem Dillenburger Schloßberg eine außergewöhnliche Attraktion. Erstmals wird in den Kasematten, den Verteidigungsanlagen des ehemaligen Schlosses, eine Kunstausstellung präsentiert.

Mitglieder des OKB und internationale Künstlerinnen und Künstler werden mit Werken unter dem Schwerpunkt „Zeitgenössische Kunst“ dieses Debüt gestalten.

Führungen durch die Ausstellung werden ab dem 16. Juni 2019 bis zum 1. September 2019 an Samstagen und Sonntagen jeweils um 14 Uhr angeboten. Die Führungen beginnen vor der Villa Grün.

Die Führung durch die Kunstausstellung kostet 4 € für Erwachsene und 2 € für Kinder (bis 15 Jahre).

Arbeiten von Laura J. Padgett, Frankfurt und Wennemar Rustige, Gießen, in den Kasematten
Foto: Dieter Hoffmeister

Vom Mittelalter in die Neuzeit – Dillenburg im Wandel der Zeit

Dillenburg. In diesem Jahr blickt Dillenburg auf 675 Jahre bewegte Geschichte zurück. Die Stadtrechte wurden der heutigen Oranienstadt im Jahre 1344 von Kaiser Ludwig dem Bayer verliehen. Mit einer Vielzahl an Aktionen wird in diesem Jahr an die Gründung und die Entwicklung Dillenburgs erinnert.

Großes Festprogramm an Pfingsten auf dem Schlossberg

Am Pfingstwochenende (8. bis 10. Juni) erlebt der Schlossberg im Rahmen des Stadtjubiläums den zweiten Höhepunkt und nach „Kampf um Dillenburg“ erneut einen großen Besucheransturm. Mit Blick auf den geschichtlichen Bezug werden an dem Aktionswochenende die Epochen des 13. bis 20. Jahrhunderts dargestellt. Die Oranienstadt Dillenburg als Veranstalter gestaltet zusammen mit Dillenburger Vereinen, ansässigen Schulen, Kirchengemeinden und Händlern ein tolles und vielfältiges Festprogramm.

Besucheransturm auf dem Schlossberg. Foto: Ralf Hillebrand

 

 

 

 

 

 

Von historischen Handwerksvorführungen und Mitmachaktionen über Theater- und Konzertaufführungen sowie einem nostalgischen Jahrmarkt ist alles vor Ort vertreten und lädt zum Verweilen, Bummeln, Staunen und Mitmachen ein. Samstag- und Sonntagabend geben sich zudem die mittelalterlichen Bands “Galensång” und “Krayenzeit” die Ehre und spielen je ein abendliches Konzert auf dem Schlossberggelände. Drei Tage lang bleibt kaum Zeit zum Verschnaufen.

Das Programm

 

 

 

 

 

 

Der Verein Fähnlein zu Dillenburg e.V. repräsentiert vor Ort das „späte Mittelalter“ mit einem mittelalterlichen Lagerleben. Die Vereinsmitglieder zeigen ein Puppenspiel im „Himmelreich Theater“ und schließen die Aktionstage am Pfingstsamstag und -sonntag mit ihrer spektakulären Feuershow „Funkenflug und Schattenklang“ unter dem Motto „Zeitreise“ ab. Bei Kinderspielen und Bogenschießen im Lager des Fähnleins werden die kleinen und großen Gäste außerdem zum Mitmachen eingeladen. Der Schlossbergverein Dillenburg e.V. präsentiert ein großes Landsknechtlager mit unterschiedlichsten Aktivitäten und rustikaler Verpflegung beim Stockhaus und feiert gleichzeitig das 25jährige Bestehen der Gemeinschaft. Die Projektgruppe „Leben im 18. Jahrhundert“ des Dillenburger Museumsvereins e.V. steht vor Ort für die frühe Neuzeit / Rokoko und öffnet am Pfingstwochenende ihre Taverne. Mit Musik und bester Laune laden die Vereinsmitglieder zum Verweilen ein. Last but not least präsentieren die Kaufmännische Schulen des Lahn-Dill-Kreises (KS Dill) sowie die Christliche Gemeinschaftspflege und die Christlichen Pfadfinder der Adventjugend die „Neuzeit“ mit diversen Aktionen wie einem Escape Room, Erlebnispädagogik, Mitmachaktionen für die kleinen Besucher und Papierschöpfen zum Selbermachen. Ein nostalgischer Jahrmarkt mit Spielständen, ein Karussell und ein kleines Riesenrad ergänzt die abwechslungsreichen Angebote. Außerdem beteiligt sich die Theatergruppe Dellerlecker e.V. mit Vorführungen von mittelalterlichen Prangerszenen, einer Mitmachaktionen für Groß und Klein. Die Katholische Kirche führt ein klassisches Konzert am Pfingstsonntag um 16 Uhr auf der Freilichtbühne auf. Die Zuhörer dürfen sich auf weitere musikalische Beiträge von Chören und auf Auszüge aus dem „Dörrien“-Musical “Dörrien” freuen. Für das leibliche Wohl ist außerdem bestens gesorgt. Als Walking Acts sorgen Gaukler für ein lebendiges Improvisationstheater unter den Gästen. Zu den Feierlichkeiten in diesem Jahr können Interessierte eine eigens gestaltete Jubiläumsmünze erwerben.

Mittelalterliche Bands sorgen für Stimmung

Die Band Galensång

 

 

 

 

 

 

 

 

Die mittelalterlichen Bands Galensång und Krayenzeit sorgen am Pfingstsamstag und -sonntag mit je einem abendlichen Konzert für beste musikalische Unterhaltung.
Geballte Dudelsackpower aus Südwestfalen gefällig? Dann sind die Jungs von Galensång genau das Richtige. Die acht Spielmänner aus Bad Berleburg zelebrieren seit nunmehr zehn Jahren Mittelaltermusik auf besondere Art und Weise. Ausgefeilte und eingängige Melodien mit Dudelsack und Schalmeien, unterstützt durch Gitarre, Bass sowie treibende Trommelrhythmen, sind das Aushängeschild der Berleburger. Mit ihren Live-Shows konnten sie bereits viele Herzen erobern und Menschen zu stimmungsvollen Tanzeinlagen animieren. Zu hören ist Galensång am Samstag 8. Juni um 19 Uhr auf der Freilichtbühne.

Es ist Krayenzeit

 

 

 

 

 

 

Eine neue Zeit ist angebrochen. Eine Zeit der Erleuchtung, des Fortschritts, der neuen Wege. Nicht unbedingt im Weltgeschehen, das leider nicht. Aber in der Musik. Jetzt ist die Zeit der neuen Helden. Die Zeit der Krähen. Die Bühne ist bereit, die Welt hält den Atem an. Es ist Krayenzeit – das Ludwigsburger Ensemble steht für mittelalterlichen Folk Rock und tritt am Sonntag, 9. Juni um 19 Uhr unterhalb des Wilhelmsturms auf.

Die Veranstaltungszeiten im Überblick:

Samstag und Sonntag 12 bis 23 Uhr, Montag 12 bis 17 Uhr. Die Museen auf dem Schlossberg sind zu den regulären Zeiten geöffnet. Weitere Infos auf dillenburg.live.

Parken

Die direkte Zufahrt zum Schlossberg ist aufgrund notwendiger Sperrmaßnahmen nicht möglich. Besuchern stehen ausgewiesene Parkflächen „Auf der Schütte“ sowie im umliegenden Wohngebiet zur Verfügung.

Dillenburg feiert Jubiläum

Es darf gefeiert werden! In diesem Jahr blickt Dillenburg auf 675 Jahre bewegte Geschichte zurück. Die Stadtrechte wurden im Jahre 1344 von Kaiser Ludwig dem Bayer dem Ort verliehen. Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen wird an die Gründung und die Entwicklung der Oranienstadt erinnert.

Städtebrief 1344

Passender Auftakt zum Jubiläum ist der „Konigsdag“ (Königstag) am 27. April. Zum Geburtstag von König Willem-Alexander der Niederlande wollen die Dillenburger zusammen mit der niederländischen Bevölkerung den Monarchen hochleben lassen. Kanonendonner, Flohmarkt, Feuershow, Schwertkampf und Führungen durch die unterirdischen Befestigungsanlagen sowie Konzertdarbietungen sind einige der Höhepunkte an diesem Tag. Zum Stöbern lädt der „Vrijmarkt“ (Flohmarkt) ein, und für die Kinder wird eine Hüpfburgenlandschaft aufgebaut. Unter dem Wilhelmsturm garantiert die Stadtverwaltung an diesem Samstag ein abwechslungsreiches Programm. Auch ist ein Foto-Flashmob geplant, zu dem herzlich eingeladen wird. Besucher erhalten vor Ort orange-farbige Give-Aways für ein Gemeinschaftsfoto zu Ehren des niederländischen Königs.

Ende Mai, am Himmelfahrtwochenende, erlebt der Schlossberg im Rahmen des Jubiläums einen weiteren Besucheransturm. Diesmal locken Feldlager und „Historischer Markt“. Die Oranienstadt richtet gemeinschaftlich mit der Projektgruppe „Leben im 18. Jahrhundert“ des Dillenburger Museumsvereins e.V. die Veranstaltung aus und erwartet 200 Teilnehmer aus ganz Europa. Einer der Höhepunkte des Wochenendes: Auf der Freilichtbühne wird der spannende „Kampf um Dillenburg“ aufgeführt. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht. Bereits eine Woche später, an Pfingsten, lautet das Motto in der Oranienstadt „Dillenburg im Wandel der Zeit/Historischer Schlossberg“. Mit Blick auf den geschichtlichen Bezug werden auf dem Schlossberg die Epochen des 13. bis 20. Jahrhunderts im Zuge des Aktionswochenendes dargestellt.

Foto: Rudolf Krenzer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für das eigentliche Festwochenende haben die Veranstalter vier Tage im September (19. bis 22. September) im Kalender markiert. Die Delegationen der Partnerstädte werden am Donnerstag offiziell in den Räumen der FeG Dillenburg in der Stadionstraße empfangen. Den feierlichen Rahmen nutzt die Deutsch-Englische-Gesellschaft, um ihr 30-jähriges Bestehen zu feiern. Die Theatergruppe Dellerlecker plant am Freitag und Sonntag im Rahmen des Festwochenendes je eine Theateraufführung. Sie zeigen ein “Re-Make” ihres ersten Stücks, das sie auf die Bühne brachten mit dem Titel „Die deutschen Kleinstädter“. Für den Rest des Wochenendes spielt sich das Geschehen dann im Bereich des Hessischen Landgestüts und der Wilhelmstraße ab. In tollem Ambiente folgt am Freitag der bunte Abend mit Veranstaltungen und Vorträgen zur Dillenburger Geschichte und einigen Musikdarbietungen sowie einem Konzertabend. Vorgesehen ist zudem eine Aufführung der Theatergruppe der Dellerlecker, die ihr 40-jähriges Bestehen feiert. Den Samstag gestalten u.a. weiterhin die Dillenburger Vereine. Ob sie sich mit einem Festzug oder aber mit Ständen präsentieren, muss noch final entschieden werden. Interessierte Teilnehmer können sich auch weiterhin beim Veranstaltungsteam rund um Elena Wechselberger im Alten Rathaus melden. Der Abschluss ist am Abend mit einer großen Konzertveranstaltung geplant. Zum Ökumenischen Gottesdienst sind die Dillenburger und ihre Gäste am Sonntag herzlich eingeladen; anschließend klingt das Festwochenende mit einem musikalischen Jazz-Frühschoppen aus. Parallel dazu veranstaltet das Hessische Landgestüt einen Tag der offenen Tür. Vorgesehen ist auch, ab Anfang September in der Stadt Führungen anzubieten. Beim Rundgang durch die Innenstadt werden die kundigen Führer auf die Entwicklung Dillenburgs eingehen und sicherlich auch einige interessante Geschichten aus dem Alltag seiner Bewohner erzählen.

Text: Kilian Scharf

Romantischer Weihnachtsmarkt am Stockhaus

Das Bild zeigt die heilige Familie und die heiligen drei Könige in der Krippe

Der Dillenburger Schloßbergverein e.V. veranstaltet in diesem Jahr zum 6.Mal den romantischen Weihnachtsmarkt am Stockhaus. Es gibt alles was zu einem Weihnachtsmarkt dazu gehört. Wir haben 5- 6 Buden mit selbstgemachten
Artikeln zum Verkauf. Unser Highlight ist wieder die Tombola mit Sofortgewinnen. Speis und Trank kann in gemütlicher Atmosphäre genossen werden. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich verwöhnen.

Datum der Veranstaltung

01.12.2018 – 02.12.2018

Uhrzeit der Veranstaltung

jeweils von 12 – 20 Uhr

Veranstaltungsort

Stockhaus am Wilhelmsturm auf dem Schlossberg

Straße und Hausnummer des Veranstaltungsorts

Schlossberg

PLZ und Ort der Veranstaltung

35683 Dillenburg

Ansprechpartner bei Rückfragen

Karin Hermsteiner

Telefonnummer des Ansprechpartners

027715395

Email Adresse des Ansprechpartners

khermsteiner@web.de

Beschreibung Ihrer Veranstaltung

Unser romantischer Weihnachtsmarkt findet i

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