Wir stellen eine Plattform für örtliche Liefer- und Abholdienste zur Verfügung. Diese soll vor allem unseren Gastronomen und Einzelhändlern als Unterstützung in der Krisenzeit dienen.
Hier geht’s zur Übersicht und zur Anmeldung
Einkaufsdienst der FeG Dillenburg
Durch die Corona-Pandemie sind viele Menschen in verpflichtender oder freiwilliger Quarantäne oder gehören auf Grund von Vorerkrankungen oder ihres Alters zu einer Risikogruppe. Das Arbeitsfeld Diakonie der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Dillenburg sieht sich in der Verantwortung, in dieser Ausnahme-Situation für die Stadt da zu sein und bietet seit einigen Tagen einen Einkaufsdienst an.
Helfen ist Herzensanliegen
Nach dem Aufruf nach möglichen Helferinnen und Helfern an die Gemeindemitglieder der FeG Dillenburg, zeigte sich binnen Minuten, dass es vielen ein Herzensanliegen ist, anderen ihre praktische Hilfe anzubieten und Einkäufe für sie zu übernehmen. So haben sich schnell über 20 Freiwillige gefunden, die ihre Hilfe anbieten und darauf warten, dass sich Personen mit ihren Einkaufswünschen melden.
So erreichen Sie den Einkaufsdienst der FeG
Hilfesuchende Menschen können sich auf drei unterschiedlichen Wegen an den Einkaufsdienst der FeG Dillenburg wenden: Per Telefon können benötigte Einkäufe unter der Telefonnummer 02771 – 2 08 08 10 auf einen Anrufbeantworter aufgesprochen werden. Alternativ kann man auf digitalem Wege entweder eine E-Mail an einkaufsdienst@feg-dillenburg.de senden oder auf der Homepage der FeG Dillenburg (www.feg-dillenburg.de/einkaufsdienst) ein auf den FeG-Einkaufsdienst abgestimmtes Formular ausfüllen und absenden. In allen Fällen ist es wichtig, dass der Name, die Adresse mit Wohnort, sowie die Telefonnummer zur Kontaktaufnahme durch Helferinnen und Helfer genannt werden. Dabei werden die Daten ausschließlich zur Vermittlung eines ortsnahen Helfers verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. „Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und sind gerne für Sie da.“, sagen die Mitarbeiter aus dem Arbeitsfeldes Diakonie der FeG Dillenburg.
Weitere Informationen finden Sie im Internet über die Startseite www.feg-dillenburg.de
Fahrbahnsanierung mit Vollsperrung
Ab Mittwoch, 1. April 2020, wird auf der Landesstraße 3042 zwischen Dillenburg-Oberscheld und Eschenburg-Hirzenhain die Asphaltoberfläche saniert um die Griffigkeit der Fahrbahn zu verbessern. Dazu werden auf einer Länge von rund 400 Metern die oberen 4 cm Asphalt abgetragen, eine zusätzliche Asphaltbinderschicht zur Verstärkung der Fahrbahn eingebaut und anschließend 4 cm Asphaltdecke wieder aufgetragen. Weiterhin werden in den Kurvenbereichen Rasenkammersteine eingebaut, um das Bankett zusätzlich zu befestigen.
Die Arbeiten werden voraussichtlich 3 Wochen andauern und unter Vollsperrung ausgeführt. Die Umleitung führt ab Hirzenhain über Nanzenbach und Eibach nach Oberscheld und umgekehrt.
Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter mobil.hessen.de oder verkehrsservice.hessen.de
Info der AWLD zur Abfallentsorgung
Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill hat für Sie einige Informationen zur Abfallentsorgung bereit gestellt.
Geänderte Öffnungszeiten zu Ostern
Die Oranienstadt Dillenburg und die Stadtwerke Dillenburg haben für den Zeitraum vom 10. – 13. April 2020 (Karfreitag bis Ostermontag) folgende Notdienstzeiten und Bereitschaftsnummern für die Bürgerinnen und Bürger eingerichtet:
Die Friedhofsverwaltung hat einen telefonischen Notdienst für die Annahme von Beisetzungen eingerichtet. Dieser ist jeweils am 11. und 13. April von 10.00 – 11.00 Uhr unter folgenden Telefonnummer zu erreichen: 0170-7884974
Für die Stadtwerke Dillenburg sind die üblichen Bereitschaftsdienste unter folgenden Telefonnummern zu erreichen
Baubetriebshof: 0177-2535068
Wasserversorgung: 0175-4129766
Gefahr durch Sturmschäden
Aufgrund der aktuellen Gefährdungslage gelten folgende aktuelle Bedingungen:
Gefahr durch Sturmschäden Aufgrund der aktuellen wetterbedingten Gefährdungslage (Windwurf, angeschobene Bäume, Kronenbrüche) ist die Begehung des WesterwaldSteigs (bzw. der Wäller Touren) nur auf eigene Gefahr möglich. Sollte es einzelne Sperrungen oder temporäre Umleitungen geben, werden wir diesen Hinweis bei der jeweiligen Etappe bzw. Tour ergänzen.
Erster bestätigter Fall im Lahn-Dill-Kreis
Im Lahn-Dill-Kreis kam es zu einem ersten bestätigten Fall des neuen Coronavirus SARS CoV-2.
Am heutigen Freitag, 28.02.2020 findet um 10 Uhr eine Pressekonferenz mit Landrat Schuster und Minister für Soziales und Integration Kai Klose im Kreishaus Wetzlar statt.
Weitere Informationen
Aktuallisierungen zum bestätigten Fall können Sie hier auf der Seite des Sozialministeriums nachlesen.
Sargöffnung in der ev. Stadtkirche Dillenburg
Auf der Suche nach dem Begräbnisplatz von Graf Adolf von Nassau-Oranien
Dillenburg. Im Rahmen eines internationalen Projekts forschen Lammert Doedens (Historiker aus Groningen/Niederlande), Ralph Hennings (Theologe aus Oldenburg) und Dr. Birgit Großkopf (Johann-Friedrich-Blumenbach-Institut für Zoologie und Anthropologie der Georg-August-Universität Göttingen) zur letzten Ruhestätte von Graf Adolf von Nassau (1568-1648). Adolf von Nassau ist ein Bruder von Wilhelm von Oranien (1533-1584), der in Dillenburg geboren wurde und Stammvater des niederländischen Königshauses ist. Sein jüngerer Bruder Adolf starb während des Achtzigjährigen Krieges bei der Schlacht von Heiligerlee (Provinz Groningen/Niederlande).
Letzte Ruhestätte bisher unklar
Bis heute ist unklar, wo sich seine letzte Ruhestätte befindet. In der St.-Lamberti-Kirche in Oldenburg befindet sich ein sogenannter „Sammelsarg“, in dem zwei vollständige Skelette aufgefunden wurden. Anthropologische Untersuchungen der Universität Göttingen führten zu dem Ergebnis, dass beide Skelette vom Sterbealter und Geschlecht her Adolf von Nassau sein könnten. Von einem Skelett konnte eine DNA – Probe entnommen werden. Wie aber soll Adolf von Nassau nach seinem Tod in Heiligerlee nach Oldenburg gekommen sein? Lammert Doedens bezieht sich dabei auf die engen Bande, die nach der Hochzeit von Wilhelm von Oranien mit Anna von Sachsen 1561 zwischen dem Haus Oldenburg und dem Haus Nassau-Oranien bestanden. Wilhelm von Oranien wählte Graf Anton von Oldenburg als Paten für seinen Sohn Moritz. Belegt ist, dass Graf Anton von Oldenburg und Adolf von Nassau sich mehrfach persönlich begegneten. Im Feldzug 1568 fochten im Lager des Prinzen Ludwig von Nassau auch Oldenburger Truppen. Doedens hält folgendes Szenario für möglich: Nachdem Adolf auf dem Schlachtfeld verstarb, wurde er einbalsamiert und nach Wedde gebracht. Urkunden zufolge sollte er in einer nahegelegenen Stadt bestattet werden, damit der Leichnam nicht in Feindeshände gerät. Angesichts der sozialen Beziehungen zum Haus Oldenburg hält Doedens es für möglich, dass Adolf in Oldenburg beigesetzt wurde, nachdem er durch Forschungen bereits andere nahegelegene Städte als letzten Ruheort ausgeschlossen hat. Um aufzuklären, ob es sich bei dem Skelett in der St.-Lamberti-Kirche in Oldenburg tatsächlich um Adolf handelt, ist ein Vergleich der entnommenen DNA-Probe mit einem nahen, männlichen Verwandten erforderlich.
Vier direkte Nachkommen in der Stadtkirche Dillenburg
In der ev. Stadtkirche Dillenburg sind vier direkte Nachkommen des Grafen Johann VI., ebenfalls ein Bruder Wilhelm von Oraniens, in der Fürstengruft beigesetzt: Fürst Wilhelm von Nassau-Dillenburg (1670-1724), Herzogin Dorothea Johannette von Holstein-Plön (ϯ 1727), Erbprinz Heinrich August Wilhelm (1700-1718) und Prinzessin Elisabeth Charlotte (1703-1720). Das kirchliche Denkmalamt Darmstadt, die Evangelische Kirche Hessen-Nassau und der Kirchenvorstand der Ev. Kirchengemeinde Dillenburg genehmigten die Sargöffnung, die am Dienstag, 18. Februar 2020 stattfand. Das Öffnen des Sargs von Erbprinz Heinrich August Wilhelm erfolgte durch die Firma Wibbeke – Denkmalpflege GmbH unter Leitung von Dr. Birgit Großkopf, die Probenmaterial entnehmen konnte. An der Universität Göttingen werden nun die DNA-Untersuchungen durchgeführt. Mit einem Ergebnis ist im April 2020 zu rechnen. Wenn Graf Adolf von Nassau in Oldenburg tatsächlich beigesetzt sein sollte, ergeben sich dadurch eine Reihe von Fragen, aber auch Aufschlüsse zur politischen Geschichte Norddeutschlands und der westlichen Niederlande in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Das Beziehungsgeflecht zwischen Oldenburg und Ostfriesland würde in einem neuen Licht erscheinen. Die Politik des Grafen Anton I. gegenüber dem Reich und dem Haus Habsburg sowie seine Haltung gegenüber den Niederlanden dem Haus Nassau-Oranien wären neu zu bestimmen. Während der Arbeiten in der Fürstengruft war das Fotografieren und Filmen von Knochen aus Pietätgründen nicht gestattet. Im Anschluss an die Probenentnahme fand in der evangelischen Stadtkirche ein Pressetermin statt, zu dem Dr. Pfarrer Friedhelm Ackva eingeladen hatte und in der Lammert Doedens seine Forschungsarbeit vorstellte. Neben der heimischen Tagespresse fand sich auch ein Vertreter der verwandten Häuser Stolberg bzw. Solms-Braunfels sowie eine Mitarbeiterin des Weilburger Schlosses ein, die großes Interesse an den historischen Arbeiten und dem damit verbundenen möglichen Ergebnis zeigten.
Textauszüge aus: „Leben und Sterben des Grafen Adolf von Nassau“ von Lammert Doedens, erschienen im Sonderdruck „Oranien und Nassau in Europa“ von Rouven Pons, Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 2018


Patchwork- und Handarbeitstag
Am Samstag, 29. Februar 2020, von 10 bis 17 Uhr in den Räumen der Freien evangelischen Gemeinde Dillenburg, Stadionstr. 4 können Sie alles rund um das Handarbeiten finden. Wie auch in den vergangenen Jahren unterstützt der Förderverein der Otfried Preußler Schule Dillenburg wieder aktiv mit vielen Helfern die Veranstaltung. Insbesondere die Cafeteria, die durch Kuchenspenden von den Eltern und Lehrern bestückt wird, erfreut sich großer Beliebtheit.
Erlöse kommen der Otfried-Preußler-Schule zugute
Auch in diesem Jahr werden die Erlöse aus Cafeteria, Tombola sowie dem Gewinn aus den Eintrittsgeldern des Marktes der Otfried Preußler Schule Dillenburg zugutekommen. Viele altbekannte Aussteller aus den Vorjahren, aber auch neue Händler aus dem gesamten Bundesgebiet präsentieren ihre reichhaltigen Sortimente, aktuelle Stoffkollektionen, Zubehöre, Bücher und Fachzeitschriften und Stickgarne sowie Wolle. Frau Michel wird am Spinnrad zeigen, wie man tolle Wolle zum Stricken gewinnen kann. Neu in diesem Jahr sind Stände mit fertigen mit viel Liebe in Handarbeit hergestellte Kleinigkeiten – das ein oder andere Ostergeschenk lässt sich hier bestimm finden. Wunderschöne, hochwertige Geschenk- und Dekoartikeln sowie Frühlingsblumen runden das Angebot ab.
Hilfe die ankommt
Unter dem Motto „Gemeinsam für Äthiopien – Hilfe die ankommt“ wird auch in diesem Jahr Frau Lemberg kleine selbstgestaltete Projekte verkaufen. Der Erlös geht an die Stiftung „Menschen für Menschen“, der Karlheinz Böhm Äthiopienhilfe. Die Stiftung leistet Hilfe zur Selbstentwicklung. Schließlich können sich die Besucher in der Cafeteria bei Kaffee und Kuchen stärken
Stadtkasse Dillenburg geschlossen
Die Stadtkasse Dillenburg bleibt am Donnerstag, 20. Februar 2020 geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ab Freitag wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da.


