Glasfaserausbau: Deutsche Glasfaser zieht sich zurück

Glasfaserkabel Bild von Rosy auf Pixabay. Das Bild dient als Navigationselement und führt zum ganzen Artikel

Glasfaserausbau: Deutsche Glasfaser zieht sich zurück –Versorgung über Förderprojekt „Vollausbau“ dennoch weitgehend gesichert

Die Stadtverordnetenversammlung der Oranienstadt Dillenburg hatte am 02. November 2023 einer Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Glasfaser für einen flächendeckenden Glasfaserausbau zugestimmt. Voraussetzung für den privatwirtschaftlichen Ausbau war eine Anschlussquote von mindestens 33 Prozent der Haushalte. Daraufhin erfolgte eine großangelegte Akquise an dessen Ende diese Quote jedoch nicht erreicht wurde.

Trotzdem signalisierte die Deutsche Glasfaser der Stadt über viele Monate hinweg, weiterhin an einem zumindest teilweisen Ausbau interessiert zu sein und zu prüfen, ob dieser auch mit geringerer Beteiligung möglich sei. Kurz vor dem Jahreswechsel erfolgte nun die endgültige Absage des Unternehmens.

In ihrer Mitteilung verweist die Deutsche Glasfaser auf veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen, gestiegene Kapitalkosten sowie Unsicherheiten bei Baupartnern. Das Unternehmen konzentriere sich daher künftig auf bereits begonnene Projekte und werde neue Ausbauvorhaben nur noch sehr selektiv beauftragen. Dies betrifft auch die Oranienstadt Dillenburg. Die entsprechende Aufhebungsvereinbarung liegt der Stadt vor und wird aktuell in den städtischen Gremien diskutiert.

Das Unternehmen hat jedoch zugesichert, dass alle Bürgerinnen und Bürger, die einen Vorvertrag abgeschlossen haben, in den nächsten Tagen und Wochen von Deutsche Glasfaser hierzu auch schriftlich informiert werden.

Förderprojekt „Vollausbau“ stellt flächendeckenden Glasfaserausbau weitgehend sicher

Unabhängig von der Absage der Deutschen Glasfaser hatte die Stadtverordnetenversammlung bereits am 06. November 2025 dem Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung (ÖRV) mit der lahn-dill-breitband zugestimmt. Ziel des Projekts „Vollausbau“ ist die Anbindung nahezu aller unterversorgter Adressen an ein zukunftsfähiges Gigabitnetz. Damit ist der weitgehend vollständige Glasfaserausbau in Dillenburg langfristig gesichert.

Der Hintergrund: Der Ausbau moderner Telekommunikationsnetze ist eigentlich Aufgabe des Marktes. Da sich Investitionen jedoch insbesondere im ländlichen Raum häufig nicht wirtschaftlich darstellen lassen, kommt es seit Jahren zu einem Marktversagen. Um dem entgegenzuwirken, wurde bereits 2011 die kommunale Arbeitsgemeinschaft „lahn-dill-breitband“ (ldb) gegründet – getragen vom Lahn-Dill-Kreis und allen 23 Kommunen. Die ldb hat in den vergangenen Jahren, teils mit Fördermitteln von Bund und Land, maßgeblich zur Verbesserung der Breitbandversorgung beigetragen. Der nächste notwendige Schritt in die Gigabitgesellschaft ist der nahezu flächendeckende Glasfaserausbau (FTTB/FTTH).

Warum das Förderprojekt notwendig ist

Auch beim Glasfaserausbau durch Deutsche Glasfaser wären Bereiche übriggeblieben, die durch diese nicht ausgebaut worden wären. Auch in diesem Fall wären also Adressen ohne Glasfaseranschluss geblieben – eine digitale Spaltung, die die ldb mit dem Projekt „Resterampe“ verhindern will. Bund (50 %) und Land (40 %) haben ihre Förderzusagen bereits erteilt. Die Kommunen tragen einen Eigenanteil von zehn Prozent. Für Dillenburg wurden aktuell 3.044 Adressen in das Förderprojekt aufgenommen. Nicht berücksichtigt werden bereits ausgebaute Gebiete sowie Bereiche mit Kabel-TV-Netzen (HFC/DOCSIS).

Die endgültige Abrechnung erfolgt nach Projektabschluss – voraussichtlich im Jahr 2030 – und umfasst nur tatsächlich angeschlossene Adressen. Der kommunale Eigenanteil der Oranienstadt beträgt derzeit 1.522.000 Euro und wird von 2027 bis 2030 in vier gleichen Jahresraten eingeplant.Für Kommunen mit besonders hoher Belastung besteht zudem die Möglichkeit, eine Kreisförderung zu beantragen. Dies muss zu gegebener Zeit geprüft werden.

Ausblick

Mit dem Abschluss der ÖRV ist sichergestellt, dass nahezu alle unterversorgten Adressen in Dillenburg an das Glasfasernetz angeschlossen werden – unabhängig davon, ob private Anbieter eigenwirtschaftlich tätig werden.

Oranienstadt bei der Reisen & Freizeit Messe Saar 2026

Stand der IKZ auf der Messe in Saarbrücken. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel

Am 21. und 22. Februar 2026 präsentierte sich die Arbeitsgemeinschaft Rendezvous der Wege auf der Reisen & Freizeitmesse in der Saarlandhalle Saarbrücken. Gemeinsam mit regionalen Partnern informierte das Team die Besucherinnen und Besucher über attraktive Freizeitangebote, Wander- und Radmöglichkeiten sowie über die landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten der Region.

Stand der IKZ auf der Messe in Saarbrücken
Stand der IKZ: v.l. Simon Rompf BGM Driedorf, Theresa Fetz-Helfert Touristische Sachbearbeiterin Tourismus Haiger, Annika Erbach Sachbearbeiterin Tourismus Dillenburg

Teil der interkommunalen Kooperation

Die touristische Arbeitsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss der Städte Haiger, Dillenburg und Herborn sowie der Gemeinden Breitscheid, Driedorf, Greifenstein, Sinn, Eschenburg und Dietzhölztal. Ziel der interkommunalen Kooperation ist es, die Region gemeinsam touristisch zu vermarkten und ihre besondere Stärke im Aktiv- und Wandertourismus hervorzuheben.

Mehr als 100 Aussteller

Die Messe war an beiden Tagen – jeweils von 10 bis 18 Uhr – sehr gut besucht. Mehr als 100 Aussteller aus den Bereichen Reisen, Freizeit, Aktivurlaub und Tourismus boten Inspiration und persönliche Beratung. Ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm mit spannenden Reiseberichten zu Destinationen weltweit sorgte zusätzlich für große Aufmerksamkeit.

Erlebniswelt rund um den Urlaub

Besucher am Stand der IKZ in Saarbrücken
Rege Besucherteilnahme und viel Interesse am Stand der IKZ

Die Reisen & Freizeit Messe Saar 2026 war weit mehr als eine klassische Verbrauchermesse – sie erwies sich als inspirierender Treffpunkt für alle, die das Leben aktiv, genussvoll und neugierig gestalten möchten. Die Erlebniswelt rund um Urlaub, Freizeit und Kulinarik sprach ein breites Publikum an und bot vielfältige Anregungen – von Fernreisen über regionale Ausflugsziele bis hin zu neuen Trends im Aktivbereich.

Zweite Teilnahme für “Rendezvous der Wege”

Für „Rendezvous der Wege“ war es bereits die zweite Teilnahme an der Messe in Saarbrücken – und erneut ein voller Erfolg. Die Verantwortlichen zeigen sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung und insbesondere mit der hohen Besucherfrequenz. Viele intensive Gespräche, konkrete Nachfragen und wertvolle neue Kontakte bestätigten das große Interesse an naturnahen und aktiven Urlaubserlebnissen in der Region.

Die Arbeitsgemeinschaft bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse und freut sich bereits auf kommende Veranstaltungen.

Abgelaufen: Oster-Bilderbuchkino in der Stadtbücherei

Cover des Buches Harri Häschen fliegt ©Carlsen Verlag. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel.

Am Donnerstag, 19.3.2026, zeigt die Stadtbücherei das Bilderbuchkino „Harri Häschen fliegt“ (Carlsen Verlag). Ab 15 Uhr starten Kinder ab 3 Jahren mit ihren (Groß-)Eltern in ein turbulentes Oster-Abenteuer und lernen den kleinen, mutigen Hasen Harri kennen. Im Anschluss an die Bilderbuchkino-Vorführung findet im Lesecafé der Bücherei eine Bastelstunde mit den Kindern und ihren (Groß-)Eltern statt.

Der Eintritt ist frei, es wird aber – auf Grund begrenzter Plätze – um Voranmeldung in der Stadtbücherei unter 02771 800435 oder buecherei@dillenburg.de gebeten.

Das Buchcover zu Harri Häschen fliegt ©Carlsen Verlag.

Sperrung: Wartungsarbeiten Schlossbergtunnel

Eine Absperrbake; Das Bild dient auch als Navigationselement und führt zum ganzen Artikel Quelle: Pixabay

An diesem Wochenende erfolgt die nächste turnusmäßige Wartung des Schlossbergtunnels im Verlauf der Bundesstraße 277 in Dillenburg. Hierfür muss der Tunnel im Zeitraum von Freitagabend, 27. Februar, etwa 18 Uhr, bis voraussichtlich Sonntagnachmittag, 01. März, etwa 16 Uhr, voll gesperrt werden.
Der Verkehr wird während dieser Sperrung innerörtlich umgeleitet. In Fahrtrichtung Norden führt die Umleitung über die Frankfurter Straße, die Hindenburgstraße und den Auweg; in Richtung Süden über die K 39, die Hindenburgstraße und die Frankfurter Straße.

Mehr zu Hessen Mobil und zum Verkehr auf Landesebene finden Sie unter mobil.hessen.de.

Buren und Vianden Teil der Union der Oranienstädte

Delegation und Vertragspartner vor dem Rathaus Buren.

Während draußen vor der Tür eisige Kälte herrscht, wärmt eine feierliche Zeremonie die Herzen und Gemüter der Delegationen aus Buren, Diest, Vianden und Dillenburg, die sich am 03. Februar 2026 in der Sankt Lambertuskerk in Buren zur offiziellen Unterzeichnung des neuen Vertrags der Union der Oranienstädte eingefunden hatten. Nachdem Breda sich aus der Union verabschiedet hatte, war der Weg für die niederländische Gemeinde Buren und die luxemburgische Gemeinde Vianden freigeworden, sich der Union anzuschließen. Sowohl mit Vianden, welches sich durch die gemeinsame Dynastie mit dem Haus Nassau-Oranien verbunden fühlt, als auch mit Buren, das sich aufgrund seiner Verbindung zur königlichen Familie als Oranienstadt bezeichnen kann, wurde eine gute Wahl getroffen.

Delegation und Vertragspartner vor dem Rathaus Buren.
Empfang mit einem gemeinsamen Gruppenfoto vor dem Rathaus in Maurik (Gemeinde Buren)
(v.l.n.r. stehend) Karl Maier (Buren), Pieter Neven (Buren), Martine de Bas (Buren), Klaus-Achim Wendel (Dillenburg), Helen Verhoef (Buren), Giulia Hormel (Dillenburg), Horst Beckmann (Dillenburg), François Weyrich (BGM Vianden), André Dübbers (Vianden), Lynn Arend (Vianden), Pol Petry (Vianden), Friedrich Dehmer (DBG)
(v.l.n.r. sitzend) Bart Stals (Diest), Wilma Alink (Buren), Michael Lotz (BGM Dillenburg), Hans Martijn Ostendorp (BGM Buren), Geert Cluckers (BGM Diest), Martin Jansen (Buren)

Delegation wurde herzlich empfangen

Die Delegationen aus Diest, Vianden und Dillenburg, die sich aus Bürgermeister Michael Lotz, Stadtverordnetenvorsteher Klaus-Achim Wendel, dem zukünftigen Bürgermeister Friedrich Dehmer, Giulia Hormel vom Amt für Kultur und Tourismus, Magistratsmitglied Helmut Blecher sowie Horst Beckmann vom Ausschuss für Jugend, Soziales, Sport und Kultur zusammengesetzt hatte, wurden nach der Ankunft am 02. Februar in Buren von Bürgermeister Hans Martijn Ostendorp im Rathaus der Stadt willkommen geheißen. Nach einem kurzen Rundgang durch das Gebäude, wurde sich im großzügig gestalteten Sitzungssaal zu einem ersten Meinungs- und Erfahrungsaustausch getroffen. „Ich freue mich, Sie hier in den Niederlanden empfangen zu dürfen“, erklärte Hans Martijn Ostendorp, der sich, unterstützt von seinem Team aus der Verwaltung, als exzellenter und herzlicher Gastgeber erwies.

Umfangreiches Programm

Zwei Tage lang, bis zur Vertragsunterzeichnung in der historischen Lambertuskerk, wo am 08. Juli 1551 Wilhelm von Oranien die junge Gräfin Anna von Buren geheiratet hatte, erwartete die Gästeschar aus den Unionsstädten ein umfangreiches Programm, das sich aus einer Stadtrundfahrt durch die 13 Ortsteile, vorbei an großen Obstgärten und schmucken Häusern, einer Führung durch die historische Kernstadt und einer kulinarischen Tour durch Burens Gastronomie zusammensetzte.

Burens Stadtführer in historischem Kostüm
Burens Stadtführer vor dem Denkmal für Wilhelm von Oranien und Gräfin Anna von Buren vor der Sankt Lambertuskerk

Lokale Spezialitäten, wie eine Senfsuppe, schmackhafte Fisch- und Fleischgerichte, kleine Snacks und der obligatorische Apfelkuchen mit Sahne und Kaffee zum Muntermachen, gehörten zum gerne genommenen Programm. Vorgestellt wurde dabei auch das in Buren gebraute Betuws-Oranienbier, das sich für zukünftige Oranien-Feierlichkeiten als passendes Getränk empfiehlt.

Im Geiste der Freundschaft wirken

Im Geiste der Freundschaft zu wirken, den Austausch in allen Bereichen zwischen den Oranienstädten zu fördern sowie die Zusammenarbeit zu stärken und so zum Gelingen der europäischen Einigung beizutragen, fand Bestätigung bei den großzügigen „Arbeitsessen“. Ohne starre Sitzordnung und über Sprachgrenzen hinweg, wurde der Weg für persönliche Gespräche und zukünftige Freundschaften geebnet.

Gastgeschenke und Grußworte von Hans Martijn Ostendorp und Michael Lotz  unterstrichen die historische Verbindung und die Wichtigkeit der Freundschaft zwischen den Partnerstädten: „Wir haben wunderschöne Zusammenkünfte gefeiert und Momente voller Wertschätzung, wie wir sie auch gerade wieder hier in Buren erlebt haben, sind ein wichtiger Markierungspunkt in der Geschichte unserer Städte und für mich ganz persönlich ein Höhepunkt für meinen Dienst als Bürgermeister in einer der alten Oranienstädte. Das macht mich stolz und ich bin sicher, dass mein Nachfolger Friedrich Dehmer diesen Weg fortsetzt“, so Michael Lotz.  

Unterzeichnung in der Sankt Lambertuskerk

Früh begann der Tag der Vertragsunterzeichnung mit einem Empfang in einer Pfannkuchenbäckerei und endete schließlich als Höhepunkt in der Sankt Lambertuskerk, wo Hans Martijn Ostendorp (Buren), Geert Cluckers (Diest), François  Weyrich (Vianden) Michael Lotz (Dillenburg) die Vereinbarung der Union der Oranienstädte unterzeichneten und mit der gemeinsam gesungenen Oranien-Hymne besiegelten.

Vertragsunterzeichnung
Die Bürgermeister der Oranienstädte, (v.l.n.r.) Hans Martijn Ostendorp (Buren), Geert Cluckers (Diest), Michael Lotz (Dillenburg) und François Weyrich (Vianden) unterzeichnen den Vertrag zum Beitritt von Buren und Vianden zur Union der Oranienstädte in der Sankt Lambertuskerk

“In Freundschaft miteinander verbunden”

Michael Lotz hatte betont, dass ein neuer Vertrag unterzeichnet wurde, der das fortsetzt, was 1963 erstmal bekräftigt wurde, um die gemeinsame Geschichte zu erforschen und den persönlichen Kontakt zwischen den Menschen zu fördern: „Und diese Tradition setzen wir heute fort, mit neuen Freunden, mit neuen Schwesterstädten an unsere Seite und einem Vertrag, der in eine neue Form gegossen wurde“, so Lotz. Dem schloss sich Hans Martijn Ostendorp mit folgenden Worten an: „Wir fühlen uns in Freundschaft miteinander verbunden.“   

Die Aussichten stehen gut, dass die erneuerte Union als Motor für den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt dient und die Wissenschaft, die Kunst, die Kultur und den Tourismus fördert.     

Sprechstunde des Ortsgerichts entfällt

Logo der Oranienstadt Dillenburg. Mit Klick aufs Bild gehts zum ganzen Artikel

Die Sprechstunde des Ortsgericht Dillenburg, geplant für Donnerstag, 12.03.2026 muss leider entfallen.

Weitere Termine werden nach vorheriger Vereinbarung in ungeraden Wochen donnerstags von 17.30 – 18.00 Uhr angeboten. Diese können telefonisch unter 02771-81064 vereinbart werden.

Vorhang auf für die 7. Dillenburger Figuren Theater Tage

Logo Dillenburger Figuren Theater Tage. Mit Klick aufs Bild geht´s zum Artikel

Renommierte Theaterbühnen erneut zu Gast in der Oranienstadt

Zum bereits siebten Mal in Folge heißt es in der Oranienstadt Dillenburg: Vorhang auf für die „7. Dillenburger Figuren Theater Tage“! Vom 26. – 29. März 2026 findet die beliebte Veranstaltungsreihe erneut in Dillenburg statt. Tickets für die insgesamt vier Familienvorstellungen sind ab dem 9. März 2026 in der Tourist-Information erhältlich.

Qualitativ hochwertiges Programm

Mit der Verpflichtung renommierter und etablierter Figuren Theater aus der gesamten Bundesrepublik setzt die Oranienstadt Dillenburg als Veranstalter auf ein qualitativ hochwertiges Programm für Familien, Kinder und Erwachsene. Die bekannten Theater stehen für eine hohe Spielqualität, die dem künstlerischen Anspruch an modernes, erlebnisorientiertes Puppentheater gerecht wird. Neben bereits vorhandenen Veranstaltungen zählt die im Jahr 2018 ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe als ein weiteres Highlight im kulturellen Programm Dillenburgs und ist im Lahn-Dill-Kreis in dieser Form einzigartig. Die liebevoll in Szene gesetzten Aufführungen für Groß und Klein erfreuen sich jedes Mal aufs Neue großer Beliebtheit.

Vier tolle Stücke auf der Figurentheaterbühne

Die lange Geschichte des Figurenspiels reicht zurück bis ins antike Griechenland und alte Ägypten. In fast jeder Region der Welt kennt man die sprechenden und schauspielenden Holzfiguren. Gleich vier inspirierende Stücke laden in diesem Jahr in diese vielfältige Welt des wundervollen Figurentheaters ein: „Der gestreifte Kater und die Schwalbe Sinhá“, „Joli und der Zuckerdrache“, „Frau Holle“ und „Die drei Schweinchen und der Wolf“. Obwohl viele Menschen Marionetten und Puppentheaterstücke aus ihrer Kindheit kennen, hat sich das Spiel mit den Puppen im Laufe der Jahre deutlich verändert. Bei den professionellen Inszenierungen mit kunstvollen Texten, flinken Händen sowie einer Vielzahl unterschiedlicher Stimmen erwecken die ausgebildeten Puppenspielerinnen und -spieler ihre handgeschnitzten Figuren zum Leben und kreieren so kunstvolle Aufführungen von großer Intensität. Für viele Begeisterte sind sie sogar lebendiger als die animierten Figuren in 3D Hollywood-Produktionen. Die Inszenierungen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass jedes noch so kleine Detail höchste Aufmerksamkeit und Sorgfalt in der Umsetzung erfährt. Sei es bei den ausdrucksstarken, sehr fein geschnitzten Figuren, den Kostümen, der Bühnenausstattung oder der Licht-und Tontechnik.

Der gestreifte Kater und die Schwalbe Sinhá

Den Auftakt in der Veranstaltungsreihe der 7. Dillenburger Figuren Theater Tage am Donnerstag, 26. März macht in der Oranienstadt das Figurentheater Gingganz aus Niedersachsen mit dem Stück „Der gestreifte Kater und die Schwalbe Sinhá“, frei nach Jorge Amado. Gezeigt wird eine Geschichte über Vorurteile, wie sie hier und da und dort und überall genauso passieren könnte.

Figuren aus dem Stück "Der gestreifte Kater und die Schwalbe Sinhá"
Michael Staemmler vom Figurentheater Gingganz zeigt „Der gestreifte Kater und die Schwalbe Sinhá“, nach der Fabel von Jorge Amado

Joli und der Zuckerdrache

Am Freitag, 27. März geht es weiter mit einem musikalischen Süßigkeitenabenteuer. Bei der Inszenierung „Joli und der Zuckerdrache“ der Freien Bühne Neuwied geht es um eine Bäckerei, einen zuckersüßen Drachen und Joli, der gemeinsam mit dem Drachen die Bäckerei seines Vaters vor dem Ruin retten will. Freundschaft und Zusammenhalt werden bei dieser Vorführung ganz großgeschrieben.

Frau Holle

Am Samstagnachmittag, den 28. März darf sich das Publikum auf die prominente Vorstellung von „Frau Holle“, nach den Gebrüder Grimm, freuen. Eine fleißige Stieftochter wird für ihre Hilfe bei Frau Holle mit Gold belohnt, während die faule leibliche Tochter für ihre Trägheit mit Pech bestraft wird, was die Belohnung von Tugenden wie Fleiß und Hilfsbereitschaft verdeutlicht. Gespielt und wundervoll inszeniert wird das Figurenspiel von Johanna Sperlich vom Hohenloher Figurentheater.

Die Figur der Goldmarie aus Frau Holle vor einem Apfelbaum auf der Figurentheaterbühne
„Frau Holle“ ist am Samstag, den 28.03.2026 im Rahmen der 7. Dillenburger Figuren Theater Tage zu bestaunen

Die drei Schweinchen und der Wolf

Den Abschluss in der diesjährigen Veranstaltungsreihe der zauberhaften Familienvorführungen macht am Sonntag, 29. März die Vorstellung „Die drei Schweinchen und der Wolf“: eine lustige Schweinerei über’s Häuslebauen nach einem alten englischen Märchen. Liebevoll aufgeführt wird das bekannte Stück von Johann Karl König vom Hermannshoftheater aus der Lüneburger Heide.

Veranstaltungsort

Die Familienvorstellungen, freigegeben für Kinder ab 4 und 5 Jahren, finden am Donnerstag und Freitag jeweils um 16.00 Uhr im Atrium der Wilhelm-von-Oranien-Schule in der Jahnstraße in Dillenburg statt. Die weiteren Vorstellungen beginnen am Samstag und Sonntag jeweils um 15.00 Uhr.

Eintrittskarten

Eintrittskarten sind ab dem 9. März 2026 im Vorverkauf in der Tourist-Information in den Räumlichkeiten des Alten Rathauses (Hauptstraße 19) in Dillenburg erhältlich. Der Eintritt beträgt 7 € p.P. für die Familien-Vorführungen am Nachmittag. Für Kurzentschlossene wird eine Tageskasse vor Ort an den jeweiligen Veranstaltungstagen ab 30 min. vor Veranstaltungsbeginn eingerichtet – Tickets sind erhältlich, solange der Vorrat reicht.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Vorführungen der 7. Dillenburger Figuren Theater Tage sind in Kürze in ausliegenden Flyern sowie digital unter www.dillenburg.live einsehbar.

Voll besetzter Saal bei den Figuren Theater Tagen.
Volles Haus bei den Figuren Theater Tagen – leuchtende Kinderaugen sind bei den liebevoll gestalteten Inszenierungen garantiert!

Briefwahl beantragen und per Briefwahl wählen

Bild Oranienstadt Dillenburg wählt. Mit Klick aufs Bild gehts zum Artikel

Manchmal klappt es einfach nicht, persönlich ins Wahllokal zu gehen, um seine Stimme abzugeben. Da ist vielleicht der lange geplante Urlaub, eine Familienfeier oder eine plötzliche Erkrankung. Zum Glück gibt es die Möglichkeit, seine Stimme per Briefwahl abzugeben. Wie genau Briefwahlunterlagen beantragt werden können, und was es mit Wahlschein, Wahlbrief, Stimmzettel und Stimmzettelumschlag auf sich hat, soll im Nachfolgenden erklärt werden.

Wahlbenachrichtigungen

Für die Kommunalwahlen erhalten alle Wahlberechtigten bis spätestens zum 22.02.2026 eine Wahlbenachrichtigung.

Auf der Wahlbenachrichtigung sind folgende Daten enthalten: Familienname, Vorname(n) und die Wohnung des Wahlberechtigten, der Wahlraum mit einer Kennzeichnung, ob der Zugang barrierefrei ist, die Wahlzeit, die Nummer, unter der der Wahlberechtigte in das Wählerverzeichnis eingetragen ist, die Aufforderung, die Wahlbenachrichtigung und einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, als Unionsbürger einen gültigen Identitätsausweis, bei der Wahl mitzubringen, die Belehrung, dass die Wahlbenachrichtigung einen Wahlschein nicht ersetzt und daher nicht zur Wahl in einem anderen als dem angegebenen Wahlraum berechtigt, die Belehrung, dass jeder Wahlberechtigte sein Wahlrecht nur einmal und nur persönlich ausüben kann, einen Hinweis, wo Informationen über barrierefreie Wahlräume zu erhalten sind, sowie die Belehrung über die Beantragung eines Wahlscheins und die Übersendung von Briefwahlunterlagen.

Wie beantrage ich Briefwahl

Zur Beantragung von Briefwahl ist grundsätzlich ein Antrag beim Bürgerbüro der Oranienstadt Dillenburg zu stellen. Ein entsprechender Vordruck ist auf der Wahlbenachrichtigung enthalten, die dem Wahlberechtigten per Post zugestellt wird. Der Antrag kann formlos – mündlich oder schriftlich – gestellt werden. Die Schriftform gilt auch durch Telefax oder Email als gewahrt. Eine telefonische Antragstellung ist allerdings nicht möglich. Zur Identifizierung des Antragstellers bzw. der Antragstellerin benötigt das Bürgerbüro den Familiennamen, den/die Vornamen und das Geburtsdatum.

Auch ohne vorherige Zustellung der Wahlbenachrichtigung können die Briefwahlunterlagen bereits ab 02.02.2026 durch Brief, Telefax oder Email beantragt werden. 

Der Antrag kann direkt vor Ort gestellt werden und die Briefwahlunterlagen können im Bürgerbüro anschließend ausgefüllt werden, da eine Wahlkabine und Wahlurne vorhanden sind. Zur Beantragung ist ein gültiges Ausweispapier erforderlich.

Hierfür können die Öffnungszeiten mit und auch ohne Termin in Anspruch genommen werden. Die terminfreien Zeiten sind dienstags in der Zeit von 12.30 Uhr bis 16.00 Uhr und jeden Mittwoch in der Zeit von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Für die Sprechzeiten mit Termin gelten folgende Uhrzeiten: Montag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr; Dienstag und Freitag von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr; Donnerstag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Samstags ist das Bürgerbüro in der Zeit von 8.00 -11.00 Uhr zu erreichen. Terminvereinbarungen können telefonisch unter 02771/896-200 erfolgen sowie online auf der städtischen Homepage.

Briefwahl online beantragen

Ebenfalls besteht die Möglichkeit, einen Antrag zur Briefwahl online zu stellen. Der Online-Wahlschein-Antrag (Oliwa) steht in der Zeit vom 02.02. – 10.03.2026 hier zur Verfügung.

Bitte beachten Sie die Bearbeitungs- und Postlaufzeiten

Bei der Antragstellung muss der besondere Zeitaufwand bedacht werden: für die Postlaufzeit zum Bürgerbüro, die Bearbeitungsdauer, die Postlaufzeit zum Wahlberechtigten, die Zeit, die für das Ausfüllen der Unterlagen benötigt wird sowie der Rücktransport. Die orangenen Wahlbriefe können entweder per Post zurückgesandt oder bei der Stadtverwaltung abgegeben, sowie auch in den Briefkästen des Rathauses (Rathausstraße 7) oder des Stadthauses/ Herefordhauses (Bahnhofsplatz 1) eingeworfen werden.  Es muss unbedingt beachtet werden, dass die Briefe bis zum Wahlsonntag um 18.00 Uhr eingeworfen sein müssen, da diese sonst für die Stimmauszählung nicht berücksichtigt werden können. Daher gilt die Empfehlung: Briefwahl so früh wie möglich beantragen!

Letzter Tag zur Antragstellung

Der letzte Zeitpunkt zur Antragstellung für Briefwahl ist der Freitag vor der Wahl am 13.03.2026 um 13.00 Uhr. Nur in Ausnahmefällen, wie z. B. einer nachgewiesenen plötzlichen Erkrankung können Wahlberechtigte bis zum Wahltag, 15.00 Uhr im Bürgerbüro einen Wahlschein beantragen.

Briefwahl für einen anderen beantragen

Wer die Briefwahlunterlagen für einen anderen beantragen will, benötigt dazu eine schriftliche Vollmacht. Falls für die Antragsstellung die Wahlbenachrichtigung benutzt wird, ist dort die Bevollmächtigung bereits vorgedruckt und muss vom Vollmachtgeber lediglich unterschrieben werden. Briefwahlunterlagen müssen regelmäßig der oder dem Wahlberechtigten selbst zugestellt oder ausgehändigt werden. Die Unterlagen werden bei postalischer Versendung an die Adresse des Betroffenen oder an die von ihm angegebene Adresse wie zum Beispiel Urlaubs-, Klinik- oder Kuradresse gerichtet. Die Abholung durch eine bevollmächtigte Person ist ausnahmsweise zugelassen, wenn eine schriftliche Vollmacht vorliegt und die bevollmächtigte Person nicht für mehr als vier Wahlberechtigte auftritt. Dies muss die bevollmächtigte Person dem Bürgerbüro bei Entgegennahme der Briefwahlunterlagen schriftlich versichern. Damit soll Familien– und Nachbarhilfe zugelassen, gleichzeitig aber Missbrauch ausgeschlossen werden.

Auslegung des Wählerverzeichnisses zur Einsichtnahme

Es wird darauf hingewiesen, dass das Wählerverzeichnis der Oranienstadt Dillenburg für die Direktwahl in der Zeit vom 23.02. – 27.02.2026 während der allgemeinen Öffnungszeiten in 35683 Dillenburg, Stadthaus/Herefordhaus, Bürgerbüro, Bahnhofsplatz 1 (barrierefreier Zugang) für Wahlberechtigte zur Einsichtnahme bereitgehalten wird. Jeder Wahlberechtigte kann die Richtigkeit oder Vollständigkeit der zu seiner Person im Wählerverzeichnis eingetragenen Daten überprüfen. Wer das Wählerverzeichnis für unrichtig oder unvollständig hält, kann während der Einsichtsfrist, spätestens am 27.02.2026, 12.00 Uhr Einspruch einlegen. Die Öffnungszeiten des Bürgerbüros sind hierbei zu beachten.

Weitere Auskünfte bezüglich der Wahlscheinbeantragung und melderechtlicher Informationen in Bezug auf die Wahl gibt das Bürgerbüro unter der Rufnummer 02771/896-200.

Was muss mit ins Wahllokal?

Um am Wahlsonntag im Wahllokal wählen zu können, muss die Wahlbenachrichtigung und ein gültiges Ausweispapier in das Wahllokal mitgenommen werden. Die Wahlberechtigten gehen in dem Wahllokal wählen, welches auf ihrer Wahlbenachrichtigung angegeben ist.

Wahllokale

Die Oranienstadt Dillenburg ist bemüht, barrierefreie Wahllokale zu nutzen, soweit dies möglich ist. Alle 14 Wahllokale im Stadtgebiet sind bei der kommenden Wahl barrierefrei zugänglich. Eine Aufstellung aller Wahllokale finden Sie hier.

Wie ist das Wahlgeheimnis bei der Briefwahl?

Wahlen in Deutschland werden als allgemeine, gleiche, freie und geheime Wahlen durchgeführt. Nun fragt sich vielleicht mancher: „Wie geheim ist denn meine Stimmabgabe bei der Briefwahl?“. Die Frage ist berechtigt und die Antwort lautet: Ihre Stimmabgabe bleibt geheim!

Zwar sind auf dem Wahlschein die Angaben zum Wähler vermerkt, aber da der Wahlschein immer separat in dem orangenen Umschlag liegt, und nicht in die Stimmzettelumschläge gesteckt wird, kann bei der Vielzahl der eingehenden Wahlbriefe nicht nachvollzogen werden, wer was gewählt hat.

Der Briefwahlvorstand öffnet am Wahltag zunächst nur den orangenen Wahlbrief und entnimmt den Wahlschein, um zu sehen, ob der Wähler überhaupt wahlberechtigt ist. Die innenliegenden Umschläge, die die jeweiligen Stimmzettel enthalten, werden in eine Wahlurne eingeworfen, die erst um 18.00 Uhr geöffnet werden darf. Damit kann nicht nachvollzogen werden, welcher Stimmzettelumschlag bzw. welche Umschläge zu welchem Wahlschein gehört.

Je nach Wahlberechtigung erhalten die Wahlberechtigten einen weißen Umschlag für die Gemeindewahl, einen roten für die Kreiswahl, einen grünen für die Ortsbeiratswahl und einen blauen für die Ausländerbeiratswahl – und den farblich gleichen Stimmzettel je Wahl.

Darüber hinaus findet die Auszählung der Stimmen öffentlich statt. Der Wahlraum ist also für jedermann zugänglich, sofern er nicht die Auszählung stört.

Für das Ausfüllen der Briefwahlunterlagen wichtige Informationen zur Stimmabgabe mit der Besonderheit bei Kommunalwahlen „kumulieren“ und „panaschieren“:

Wie viele Stimmen habe ich?

Sie haben so viele Stimmen, wie Vertreterinnen und Vertreter für die jeweilige Wahl zu wählen sind.

Wie kann ich meine Stimmen auf dem Stimmzettel verteilen?

Sie können Ihre Stimmen einzeln an beliebige Bewerberinnen und Bewerber auf dem Stimmzettel vergeben. Dabei dürfen Sie auch Personen aus verschiedenen Wahlvorschlägen (Listen) auswählen; dieses Verfahren nennt man „Panaschieren“. Jeder Bewerberin und jedem Bewerber Ihrer Wahl können Sie von Ihren Stimmen eine, aber auch zwei oder höchstens drei Stimmen geben; das Anhäufen von zwei oder drei Stimmen auf eine Kandidatin oder einen Kandidaten nennt man „Kumulieren“. Beide Möglichkeiten können auch gleichzeitig genutzt werden. Achten Sie darauf, dass Sie hierbei Ihre Gesamtstimmenzahl nicht überschreiten.

Muss ich überhaupt Stimmen einzeln vergeben?

Nein. Wenn Sie einer Liste, so wie sie auf dem Stimmzettel abgedruckt ist, insgesamt und unverändert Ihr Vertrauen schenken wollen, können Sie Ihre Stimmen auch komplett abgeben, indem Sie diese Liste in dem dafür vorgesehenen Kreis in der Kopfleiste ankreuzen. Das Listenkreuz bewirkt, dass bei der Auszählung die Bewerberinnen und Bewerber dieser Liste in der dort genannten Reihenfolge von oben nach unten jeweils eine Stimme erhalten. Sind danach noch nicht alle Stimmen vergeben, weil auf der Liste weniger Namen stehen als Vertreterinnen und Vertreter zu wählen sind, wird die beschriebene Stimmenverteilung von oben nach unten so lange wiederholt, bis alle Ihre Stimmen aufgebraucht sind oder jede Kandidatin und jeder Kandidat der von Ihnen angekreuzten Liste die höchstzulässige Zahl von drei Stimmen erhalten hat.

Kann ich auch nur einen Teil meiner Stimmen einzeln vergeben?

Ja. Sie können auch nur einen Teil Ihrer Stimmen an einzelne Bewerberinnen und Bewerber vergeben. Damit in diesem Fall der Rest Ihrer Stimmen nicht verfällt, können Sie zusätzlich zur Vergabe von Einzelstimmen eine Liste in dem dafür vorgesehenen Kreis in der Kopfleiste ankreuzen. Durch dieses Listenkreuz kommen Ihre restlichen Stimmen der angekreuzten Liste zugute: Diese Stimmen werden den Kandidatinnen und Kandidaten der Liste von oben nach unten in der Weise zugeteilt, dass alle die, die von Ihnen weniger als drei Einzelstimmen bekommen haben, eine weitere Stimme erhalten bis alle Ihre Stimmen verteilt sind oder alle nicht gestrichenen Bewerberinnen und Bewerber der angekreuzten Liste drei Stimmen haben.

Kann ich Bewerberinnen und Bewerber streichen?

Ja. Falls Sie eine Liste in der Kopfleiste angekreuzt haben, können Sie einzelne Namen aus dieser Liste streichen. Dies führt dazu, dass die gestrichenen Bewerberinnen und Bewerber keine Ihrer Stimmen erhalten.

Gibt es sonst noch irgendetwas zu beachten?

Eigentlich nur Selbstverständlichkeiten: Vergeben Sie nicht mehr Stimmen, als Sie dürfen. Kreuzen Sie nicht mehr als eine Liste an. Geben Sie keinem Kandidaten mehr als drei Stimmen. Sie riskieren sonst, dass ein Teil Ihrer Stimmen verloren geht oder Ihre Stimmabgabe insgesamt ungültig ist.