Hinweise zum Umgang mit Waschbären

zwei Waschbären

Rasant steigende Waschbärenpopulation wird im städtischen Bereich zunehmend zur Belastung

Waschbär sitzt in einem Schacht eines Hauses.
Die Invasive Art nistet sich auch gerne in Garagen und Dachböden ein; Foto: Cornelia Göbel

Waschbären gelten bei vielen Menschen als niedlich, jedoch werden sie in Hessen zunehmend zu einem ernsten Problem. Was vielen nicht bewusst ist: Waschbären gehören zu invasiven gebietsfremden Arten. Die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Tiere breiten sich seit ihrer Aussetzung am Edersee im Jahr 1934 auch in Hessen weiterhin rasant aus. Sie gefährden die heimische Fauna, indem sie unter anderem Vögel, Amphibien und Reptilien geschickt aufspüren und anschließend fressen. Besonders in städtischen Gebieten, wo die Tiere kaum natürliche Feinde haben, entstehen mittlerweile extreme Populationsdichten, in Städten wie Kassel leben schätzungsweise bereits zum Teil mehr als 100 Waschbären auf einer Fläche von nur einem Quadratkilometer.

Die größten Missverständnisse

Rund um den Umgang mit Waschbären kursieren einige Irrtümer. So wird oft behauptet, eine Bejagung führe zu einer stärkeren Vermehrung der Tiere, dieses Argument basiert jedoch auf der Fehlinterpretation einer Studie aus dem Jahr 1990. Wissenschaftliche Studien oder validierte Daten, die darauf deuten, dass die Bejagung zu einer Zunahme der Waschbärenpopulation führen könnte, gibt es bislang jedoch nicht. Auch der Vorschlag, Waschbären stattdessen zu kastrieren, ist weder praktikabel noch rechtlich zulässig. Eine gezielte Kastration und anschließender Aussetzung von mehreren hunderttausend Tieren wäre organisatorisch unmöglich und widerspricht geltendem EU-Recht bezüglich Umgang mit invasiven Arten. Ebenso ist die Behauptung, Waschbären lebten in matriarchalischen Sozialstrukturen und seien daher besonders sensibel gegenüber Eingriffen, wissenschaftlich nicht belegt.

Waschbärenjagd – Was sagt das Hessische Jagdgesetz (HJG)?

Bezüglich jagdrechtlicher Belange stellt der Landesjagdverband Hessen e.V. nachfolgende Informationen zur Verfügung. Die vollständige Broschüre kann zudem unter folgendem Link eingesehen werden: ljv-hessen.de/waschbaer. Nach § 5 Absatz 3 Satz 1 HJG dürfen Eigentümer und Nutzungsberechtigte von befriedeten Grundflächen sowie von ihnen Beauftragte dort Wildkaninchen und Beutegreifer, wozu auch der Waschbär gehört, fangen, töten und sich aneignen. Die Fangjagd ist für den Grundeigentümer erlaubt, die Jagd mit der Schusswaffe aber nicht. Grundeigentümer können Jagdausübungsberechtigte bitten, für diese eine Fangjagd auszuüben. Jagdausübungsberechtigte können dieser Bitte nachkommen, müssen dies aber nicht.

Was gilt es zu beachten?

Was gilt es zu beachten, wenn Jagdausübungsberechtigte im Wege deren freiwilligen und nicht verpflichtenden Hilfeleistung als durch den Grundeigentümer Beauftragte tätig werden?

  1. Voraussetzung für das Aufstellen von Fanggeräten ist die Teilnahme an einem anerkannten Fangjagdlehrgang (§ 19 Absatz 2 HJG).
  2. Es dürfen ausschließlich Lebendfanggeräte verwendet werden; Totfanggeräte sind in Hessen verboten.
  3. Die Jagd- und Schonzeiten gelten im befriedeten Bezirk nicht (Elterntierschutz ist zu beachten).
  4. Lebend gefangenes Wild, wozu auch der Waschbär gehört, darf ausschließlich mit einer Schusswaffe getötet werden (§ 31 Absatz 3 Hessische Jagdverordnung).
  5. Oftmals besteht der Wunsch des Grundeigentümers oder Nutzungsberechtigten, den gefangenen Waschbären an einem anderen Ort wieder freizulassen. Dies ist nicht erlaubt, denn das Aussetzen von Arten, die dem Jagdrecht unterliegen, bedarf der Genehmigung durch die Untere Jagdbehörde. Die Erlaubnis zum Aussetzen ist nur zu erteilen, wenn eine Gefährdung des lokalen Ökosystems sowie von Biotopen und Tieren der besonders geschützten Arten ausgeschlossen werden kann (§ 23 Absatz 9 HJG). Da dies bei einer invasiven Art wie dem Waschbären nicht möglich ist, muss ein gefangener Waschbär daher entweder mit einer Schusswaffe getötet oder bis zu seinem Lebensende in Gefangenschaft gehalten werden.

Der Jagdausübungsberechtigte hat im Auftrag des Grundeigentümers einen Waschbären gefangen – was dann?

  1. Jagdausübungsberechtigte dürfen den Waschbären aus der befriedeten Fläche auf die bejagbare Fläche des Jagdbezirkes, zur Tötung verbringen. Zu beachten ist bei einem Verbringen auf die bejagbare Fläche der Elterntierschutz.
  2. Waschbären dürfen auch auf der befriedeten Grundfläche getötet werden, eine Schusswaffe darf allerdings auf der befriedeten Fläche nur bei Vorliegen einer gesonderten Schießerlaubnis zum Einsatz kommen. Eine Schießerlaubnis erteilt die zuständige Untere Waffenbehörde auf Antrag des Jagdausübungsberechtigten. Hat der Jagdausübungsberechtigte eine gesonderte Schießerlaubnis durch die zuständige Waffenbehörde erhalten, ist darauf zu achten, dass das Schießen im befriedeten Bezirk von der Jagdhaftpflichtversicherung abgedeckt ist.

Was können Bürgerinnen und Bürger tun?

zwei Waschbären
Auch wenn sie hübsch anzusehen sind, richten Waschbären mitunter große Schäden an. Foto: Pixabay by webandi

Auch wenn viele Menschen keinen direkten Kontakt mit Waschbären haben lohnt es sich Vorkehrungen zu treffen – insbesondere, wenn man in unmittelbarer Nähe von Waldgebieten wohnt. Eine der wichtigsten Maßnahmen besteht darin, das eigene Haus möglichst waschbärsicher zu gestalten. Dazu gehört etwa auf das Dach ragende Äste zurückzuschneiden, Fallrohre von Regenrinnen mit glatten Blechmanschetten zu versehen und potenzielle Einstiegspunkte wie Dachluken oder Schornsteine gut abzusichern. Gartenhäuser und Garagen sollten immer abgeschlossen werden, um den Tieren keine Gelegenheit zu geben, sich dort einzurichten. Katzenklappen sollen nachts verschlossen werden. Ein weiteres zentrales Thema ist der Umgang mit Nahrungsquellen. Waschbären sind Allesfresser und äußerst geschickt darin, Mülltonnen zu öffnen oder bereitgestelltes Tierfutter zu ergattern. Deshalb sollten Abfallbehälter fest verschlossen und erst am Tag der Abholung an die Straße gestellt werden. Fallobst im Garten sollte regelmäßig entfernt, Haustier- und Vogelfutter über Nacht ins Haus geholt werden. Je weniger Anreize die Tiere finden, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese sich dauerhaft in der Nähe ansiedeln. Falls ein Waschbär dennoch ins Haus oder auf den Dachboden gelangt, sollte man nicht versuchen, ihn selbst zu vertreiben oder sich den Tieren unnötig zu nähern. Sollten Waschbären ein effektives Problem für den Grundeigentümer darstellen und Jagdausübungsberechtigte deren freiwilligen und nicht verpflichtenden Hilfeleistung als Beauftragte durch den Grundeigentümer nicht tätig werden, kann sich der Grundeigentümer stets an einen fachkundigen Kammerjäger wenden.

Warum das Thema ernst genommen werden muss

Der zunehmende Waschbärenbestand ist nicht nur eine Herausforderung für den Arten- und Naturschutz, sondern auch für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer. Die Tiere verursachen Lärm, hinterlassen Kot und können durch das Eindringen ins Dachgeschoss erhebliche Schäden anrichten. Um die Problematik nachhaltig eindämmen zu können, wird langfristig ein Zusammenspiel aus jagdlicher Regulation, baulicher Vorsorge und korrekt informierter Bevölkerung erforderlich. Waschbären sind nachtaktiv, anpassungsfähig und durchaus intelligent. Wer sie verharmlost oder vermenschlicht, unterschätzt sehr leicht die letztendlichen Folgen für die heimische Artenvielfalt. Deshalb sind Aufklärung und realistische Einschätzung wichtig, beispielsweise durch das Projekt ZOWIAC oder Informationen des Hessischen Tierschutzportals. Diese betonen: Ein verantwortungsvoller Umgang mit Wildtieren ist kein Widerspruch zu ihrem Schutz, sondern vielmehr Voraussetzung dafür.

Fazit

Es wichtig, populären Irrtümern nicht aufzusitzen und sich fundiert zu informieren – etwa über die Plattform zowiac.eu, welche einen aktuellen Faktencheck rund um das Thema Waschbären bietet. Waschbären mögen auf den ersten Blick niedlich oder gar freundlich wirken, doch in der Realität stellen sie eine wachsende Gefahr für die heimische Artenvielfalt und die städtische Infrastruktur dar. Mit einfachen Maßnahmen können Bürgerinnen und Bürger aktiv dazu beitragen, absehbare Konflikte mit den Tieren zu vermeiden. In befriedeten Gebieten können Jagdausübungsberechtigte bezüglich einer Waschbärenproblematik unterstützen, verpflichtet sind sie dazu allerdings nicht. Zertifizierte Schädlingsbekämpfer sind hierfür kompetente Kontaktpersonen.

Förderprogramm für Mini-PV-Anlagen beendet

Balkonkraftwerk

Die Oranienstadt Dillenburg bezuschusste seit April 2025 den Kauf von Balkonkraftwerken. Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich über eine Förderung von 20% der Kosten (maximal 150 €) ihrer neu gekauften Mini-PV-Anlage freuen. Über eine Laufzeit von mehr als einem Jahr wurde der Fördertopf geleert und das Förderprogramm somit beendet. Die Stadtverwaltung kann zum Schluss ein positives Fazit ziehen: Insgesamt konnten 113 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 89 kWp gefördert werden.

Die Oranienstadt bittet daher Ihre Bürgerinnen und Bürger ab sofort keine weiteren Förderanträge mehr einzureichen.

Balkonkraftwerk
Fink&Fuchs – Kunde: LEA Hessen – PV Modul (Shooting Balkonkraftwerk) 23.10.2023 – ©markusfeger.de/Fink&Fuchs

Bildunterschrift: PV Modul (c)LEA Hessen

Aktuelles zu den Spielplätzen in Dillenburg

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Die Oranienstadt Dillenburg unterhält derzeit 35 öffentliche Spielplätze im gesamten Stadtgebiet. Damit Kinder und Jugendliche sichere und attraktive Spielmöglichkeiten vorfinden, werden die Anlagen regelmäßig gepflegt und die Spielgeräte durch eigenes sowie externes Fachpersonal überprüft.

Die Unterhaltung und regelmäßige Pflege der städtischen Spielplätze sind mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden. Dennoch investiert die Stadt kontinuierlich in attraktive und sichere Spielangebote für Kinder und Familien.

Im letzten Jahr konnten im Rahmen der verfügbaren Mittel mehrere Spielplätze durch die Installation neuer Spielgeräte aufgewertet werden.

Auf den folgenden Spielplätzen wurden neue Spielgeräte installiert:

  • Kernstadt: In den Thalen (Rutsche und Schaukel) und Galgenberg-Löhren (Rutsche)
  • Eibach: Bei der Kirche (Schaukel)
  • Manderbach: Neustraße (Trampolin)

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein Manderbach, der mit einer Spende die Anschaffung eines neuen Trampolins sowie zweier neuer Tornetze für den Spielplatz in der Neustraße in Manderbach ermöglicht hat.

Die verfügbaren Haushaltsmittel reichen leider derzeit jedoch nicht aus, um alle Spielplätze im Stadtgebiet vollständig und im gewohnten Umfang instand zu halten. Wo Spielgeräte nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entsprechen und eine kurzfristige Erneuerung finanziell nicht möglich ist, müssen diese aus Gründen der Verkehrssicherheit stillgelegt oder zurückgebaut werden.

Hiervon betroffen sind unter anderem die Schließung des Spielturms auf dem Spielplatz im Stadtteil Eibach“ Bei der Kirche“, sowie die Demontage der Seilbahn auf dem Spielplatz „Am Feuerwehrgerätehaus“ im Stadtteil Frohnhausen.

Die Stadt bedauert diese Einschränkungen. Ziel bleibt es, die Spielplätze Schritt für Schritt zu modernisieren und die außer Betrieb genommenen Spielgeräte zu ersetzen, sobald die finanzielle Situation dies zulässt. Bis dahin werden die Spielplätze weiterhin regelmäßig kontrolliert und notwendige Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit umgesetzt.

Die Oranienstadt Dillenburg bittet alle Bürgerinnen und Bürger sowie insbesondere die betroffenen Familien um Verständnis. Auch unter den derzeit schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen wird alles darangesetzt, den Kindern und Jugendlichen sichere und möglichst attraktive Spielangebote im Stadtgebiet zu erhalten.

Neue Kugelbahn im Mitmachgarten eröffnet

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Im Mitmachgarten des KiKuz an der katholischen Kirche wurde am 12.07.2026 die neue große Kugelbahn offiziell eröffnet.

Die Kugelbahn besteht aus Holzdachrinnen und wurde von Zimmermann Jörg Krauskopf gemeinsam mit Kindern gebaut. Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren arbeiteten mit viel Einsatz und Kreativität an dem Projekt. Gemeinsam mit dem Künstler Christopher Diehl gestalteten und verschönerten sie die Bahn.

Zur offiziellen Eröffnung hatte Christine Krauskopf vom KiKuz eingeladen. Für die Oranienstadt Dillenburg nahmen die Magistratsmitglieder Uta Hübscher und Klaus Mittendorf sowie die Mitglieder des Ortsbeirats der Kernstadt Nils Mittendorf und Sebastian Weil teil.

Die neue Kugelbahn ergänzt den Mitmachgarten um ein weiteres Angebot für Kinder. Sie lädt zum Spielen, Ausprobieren und gemeinsamen Entdecken ein.

Die neue Kugelbahn im Mitmachgarten des KiKuz an der katholischen Kirche. Foto: Oranienstadt Dillenburg
Die neue Kugelbahn im Mitmachgarten des KiKuz an der katholischen Kirche.
Foto: Oranienstadt Dillenburg

Der Bau der Kugelbahn wurde durch die Alevitische Gemeinde im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ gefördert.

Die Oranienstadt Dillenburg bedankt sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und wünscht den Kindern viel Freude mit der neuen Kugelbahn.

Waldbrandgefahr – Worauf ist zu achten?

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Die vergangenen Wochen waren von hohen Temperaturen, viel Sonnenschein und nur geringen Niederschlägen geprägt.

Dadurch trocknen Böden, Pflanzen und das abgestorbene Laub auf dem Waldboden immer weiter aus. Auch Äste, Nadeln und Gräser verlieren ihre Feuchtigkeit und werden leicht entzündlich.

Schon ein kleiner Funke kann ausreichen

Unter diesen Bedingungen reicht oft schon ein kleiner Funke aus, um einen Brand auszulösen.

Weggeworfene Zigaretten, Grill- oder Lagerfeuer oder sogar heiße Fahrzeugteile auf trockenem Gras können ausreichen, um einen Brand zu ver-ursachen.

Wind kann die Flammen anschließend schnell ausbreiten und die Löscharbeiten erheblich erschweren.

So könne Sie Waldbrände verhindern

Tragen Sie dazu bei, unsere Wälder zu schützen und achten Sie insbesondere darauf, dass Sie…

  • offenes Feuer im Wald vermeiden
  • nicht im Wald rauchen
  • kein Glas im Wald entsorgen
  • Fahrzeuge ausschließlich auf gekennzeichneten Flächen parken

Rauch oder Feuer entdeckt?

Zögern Sie nicht und alarmieren Sie bitte sofort die Feuerwehr über den

Notruf 112.

Gemeinsam können wir dazu beitragen, unsere Wälder und die darin lebenden Tiere und Pflanzen zu schützen.

Kostenlosen Glasfaseranschluss in Dillenburg sichern

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Der Glasfasernetzausbau hat Dillenburg nun endlich erreicht. Der Netzausbau hat bereits begonnen und schon bald können sich die Haushalte an das neu verlegte Glasfasernetz anschließen lassen.

Kostenfreien Glasfaseranschluss jetzt sichern

Im Rahmen des geförderten Glasfaser Netzausbaus im Lahn-Dill-Kreis können zahlreiche Haushalte von einem kostenfreien Glasfaseranschluss profitieren. Voraussetzung für einen kostenfreien Glasfaseranschluss ist, dass die Eigentümerin oder der Eigentümer des jeweiligen Gebäudes einen Antrag auf die Verlegung des Glasfaseranschlusses stellt. Mieterinnen und Mieter können den Antrag nicht selbst einreichen.

Allerdings gibt es auch Einschränkungen. Nach der geltenden Gesetzeslage gelten die vorhandenen Kabelanschlüsse von Unitymedia/Vodafone als gigabitfähig. Deshalb dürfen diese Adressen im Rahmen eines öffentlichen Förderprojekts nicht zusätzlich mit Glasfaser erschlossen werden. Betroffen sind rund 2.900 Adressen in nahezu allen Stadtteilen – ausgenommen sind lediglich Donsbach und Manderbach.

Für unbebaute Grundstücke ist derzeit keine Registrierung möglich. Ein kostenfreier Hausanschluss kann nur erfolgen, wenn bereits ein Gebäude vorhanden ist. Baugrundstücke werden beim Ausbau in der Regel dennoch berücksichtigt, indem die Glasfaser bis an die Grundstücksgrenze beziehungsweise bis zu einem Meter auf das Grundstück verlegt wird. Wird das Grundstück später bebaut, muss der Anschluss voraussichtlich kostenpflichtig bis ins Gebäude verlängert werden.

Bei bebauten Grundstücken für die kein Antrag gestellt wurde verhält es sich analog, die Glasfaser wird bis zu einem Meter auf das Grundstück gelegt, aber das Gebäude wird nicht angeschlossen.

In der ersten Ausbauphase werden die Ortsteile Manderbach, Frohnhausen und Donsbach angeschlossen, die weiteren Ortsteile folgen in späteren Phasen. Da der Ausbau der ersten Phase bereits in wenigen Wochen begonnen werden soll, müssen die Anträge für die Ortsteile Manderbach, Frohnhausen und Donsbach zeitnah gestellt werden.

Weitere Information finden Sie auf www.lahn-dill-breitband.de .

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Glasfaseranschluss jetzt auf unserer Homepage verfügbar

Damit möglichst viele Eigentümerinnen und Eigentümer die Möglichkeit eines kostenfreien Glasfaser-Hausanschlusses nutzen können, stellen wir Ihnen eine übersichtliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verfügung. Diese erklärt anschaulich, wie die Registrierung über das Online-Portal durchgeführt werden kann.

Hier gelangen Sie zur Schritt-für-Schritt Anleitung im PDF-Format

Fragen zum Glasfaser Netzausbau sowie zum Antragsverfahren

Sofern Fragen hinsichtlich des Glasfaser Netzausbaus oder dem Antragsverfahren bestehen, steht Ihnen die Lahn-Dill-Breitband gerne zur Verfügung. Senden Sie Ihr Anliegen gerne per E-Mail an info@lahn-dill-breitband.de.

Pflanzaktion im Dillenburger Stadtgebiet

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Aufgrund der angespannten Haushaltslage ist eine übliche saisonale Bepflanzung im Stadtgebiet kaum möglich. Für die Beschaffung der Pflanzen fehlen sowohl die finanziellen Mittel als auch die rechtlichen Voraussetzungen.

Jedoch soll auf eine Bepflanzung der öffentlichen Flächen nicht verzichtet werden. Die Stadtverwaltung hat demzufolge eine Pflanzaktion im Stadtgebiet geplant.

Gemeinsam für ein grünes Stadtbild

Bei der Dillenburger Planzaktion haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Pflanzen zu spenden, die anschließend in die Pflanzkübel auf öffentlichen Flächen eingepflanzt werden.

Dank der großzügigen Pflanzenspende konnten die Mitarbeitenden der Stadtwerke am 02. Juli 2026 die Pflanzkübel am Wilhelmsturm sowie an der Kirchbergtreppe neu bepflanzen.

Ein herzliches Dankeschön

Ein besonderer Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern, die mit ihren Pflanzenspenden zum Gelingen der Aktion beigetragen haben. Unser Dank gilt ebenso den Mitarbeitenden der Stadtwerke, die die Pflanzkübel mit großem Einsatz und Sorgfalt bepflanzt haben.

Mitarbeitende der Stadtwerke
Mitarbeitende der Stadtwerke, die die
gespendeten Pflanzen einpflanzen.
Foto: Oranienstadt Dillenurg

Feierliche Eröffnung der Skateranlage

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Mit der offiziellen Eröffnung der neuen Skateranlage ist der erste Bauabschnitt des geplanten Jugendparks in Dillenburg erfolgreich abgeschlossen.

Die 480 m² große Skateranlage bildet einen wichtigen Meilenstein bei der Entwicklung des Jugendparks. Auf der Aktionsfläche stehen Kindern und Jugendlichen verschiedene Rampen und Rails zur Verfügung. Sowohl Anfänger als auch erfahrene Skater finden hier passende Herausforderunge

Skatepark
Skatepark mit verschiedenen Rampen und Rails. Foo: Oranienstadt Dillenburg

Am 29.06.2026 eröffnete Bürgermeister Dehmer den Skaterpark feierlich. Neben ihm war auch die Bundestagsabgeordnete Frau Dagmar Schmidt, der Stadtverordnetenvorsteher Herr Wendel, Vertreter/-innen der politischen Gremien, Vertreter der Kinder- und Jugend-vertretung, sowie einige Jugendliche des Skateclubs anwesend. Gemeinsam gaben sie die Anlage offiziell für die Öffentlichkeit frei.

Bürgermeister Dehmer, Stadtverordnetenvorsteher Herr Wendel, Bundestagsabgeordnete Frau Dagmar Schmidt, Vertreterinnen und Vertreter der politischen Gremien, Kinder und Jugendvertretung  sowie Besucherinnen und Besucher bei der Eröffnung des Jugendparks.
Bürgermeister Dehmer, Stadtverordnetenvorsteher Herr Wendel, Bundestagsabgeordnete Frau Dagmar Schmidt, Vertreterinnen und Vertreter der politischen Gremien, Kinder und Jugendvertretung sowie Besucherinnen und Besucher bei der Eröffnung des Jugendparks. Foto: Oranienstadt Dillenburg

Weitere Planungsschritte des Jugendparks

Mit dem Abschluss des ersten Bauabschnittes ist der Jugendpark jedoch noch nicht vollständig fertiggestellt.

Für den zweiten Bauabschnitt ist eine 625 m² große Grünfläche mit einem Meeting Point geplant. Dieser Bereich verfügt über einen Trinkwasserbrunnen, damit eine Erfrischung nicht ausbleibt. Ein Kleinspielfeld für alle gängigen Ballsportarten ist im dritten Bauabschnitt vorgesehen.

Die Verwaltung ist stets bemüht die Wünsche und Interessen der Kinder und Jugendlichen bei dem Bau des Jugendparks zu verwirklichen.

Viel Erfolg bei jedem Trick und allzeit gute Fahrt!

Die Oranienstadt Dillenburg wünscht allen Besucherinnen und Besuchern viel Spaß beim Skaten, Scootern und BMX-Fahren.

Nutzt die neue Anlage mit Rücksicht aufeinander und genießt die vielfältigen Möglichkeiten, die der Skatepark bietet.

Wir freuen uns, wenn die Anlage zu einem lebendigen Treffpunkt für Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft wird.

Umwege an der A45-Anschlussstelle Dillenburg

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Im Zuge des A45-Ersatzneubaus der Talbrücke Sechshelden baut die Autobahn Westfalen im Bereich der Anschlussstelle Dillenburg ein neues Regenrückhaltebecken.

Ab Donnerstag, 02.07.2026 beginnen die Kanalarbeiten.
Deshalb sind in der Anschlussstelle Dillenburg die Ein- und Ausfahrten zu unterschiedlichen Zeiten gesperrt.

Wann sind die Ein-/Ausfahren betroffen?

  • 03.07. (21:00 Uhr) bis 06.07. (05:30 Uhr): Ausfahrt in Fahrtrichtung Dortmund
  • 09.07. (21:00 Uhr) bis 13.07. (05:30 Uhr): Ein- und Ausfahrt in Fahrtrichtung Frankfurt
  • 13.07. (21:00 Uhr) bis 10.08. (05:30 Uhr): Einfahrt Fahrtrichtung Dortmund

Die Umleitungen sind ausgeschildert.
Sie führen über die Bedarfsumleitungen oder die angrenzenden Anschlussstellen.

Verlängerung der Baumaßnahme in der Löhrenstraße

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Die laufenden Bauarbeiten in der Löhrenstraße müssen verlängert werden. Die bestehende Baustelle sowie die dazugehörige Umleitungsbeschilderung bleiben voraussichtlich bis zum 22.07.2026 bestehen.

Wir bitten alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Verzögerung und die daraus entstehenden Unannehmlichkeiten. Wir sind bemüht, die Arbeiten so schnell wie möglich abzuschließen.