Waldbrandgefahr – Worauf ist zu achten?

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Die vergangenen Wochen waren von hohen Temperaturen, viel Sonnenschein und nur geringen Niederschlägen geprägt.

Dadurch trocknen Böden, Pflanzen und das abgestorbene Laub auf dem Waldboden immer weiter aus. Auch Äste, Nadeln und Gräser verlieren ihre Feuchtigkeit und werden leicht entzündlich.

Schon ein kleiner Funke kann ausreichen

Unter diesen Bedingungen reicht oft schon ein kleiner Funke aus, um einen Brand auszulösen.

Weggeworfene Zigaretten, Grill- oder Lagerfeuer oder sogar heiße Fahrzeugteile auf trockenem Gras können ausreichen, um einen Brand zu ver-ursachen.

Wind kann die Flammen anschließend schnell ausbreiten und die Löscharbeiten erheblich erschweren.

So könne Sie Waldbrände verhindern

Tragen Sie dazu bei, unsere Wälder zu schützen und achten Sie insbesondere darauf, dass Sie…

  • offenes Feuer im Wald vermeiden
  • nicht im Wald rauchen
  • kein Glas im Wald entsorgen
  • Fahrzeuge ausschließlich auf gekennzeichneten Flächen parken

Rauch oder Feuer entdeckt?

Zögern Sie nicht und alarmieren Sie bitte sofort die Feuerwehr über den

Notruf 112.

Gemeinsam können wir dazu beitragen, unsere Wälder und die darin lebenden Tiere und Pflanzen zu schützen.

Betretungsverbot Waldgebiet Hemmrain

Das Bild zeigt eine Plankarte des abgesperrten Waldbrandgebietes und wurde von HessenForst zur Verfügung gestellt.

HessenForst hat für den Wald rund um die Brandgebiete an der Auerhahnshütte, die sich in den Gemarkungen Dillenburg und Haiger befinden, aus Sicherheitsgründen ein Betretungsverbot für sämtlichen Besucherverkehr ausgesprochen. Der Bereich ist aus der abgebildeten Karte ersichtlich. Das Betretungsverbot gilt vorläufig bis auf Weiteres. Sobald die Gefahrenlage es zulässt, wird die Sperrung wieder aufgehoben.

Eine Plankarte des abgesperrten Waldgebietes Hemmrein

Waldbrände zwischen Haiger und Dillenburg: Lage stabil

Verschiedene aufgerollte Feuerwehrschläuche in weißer und neongelber Farbe

Wetzlar/Dillenburg/Herborn (ldk): Die Lage im Waldgebiet zwischen Haiger und Dillenburg entspannt sich weiter. Zwar hat der Waldboden zum Teil noch immer sehr hohe Temperaturen. Der Lösch-Rückezug mit gepanzertem Führerhaus und 8000-Liter-Wassertank, der den Bannwald gestern auf Schneisen umfahren und im Randbereich bewässert hat, wird aktuell allerdings nicht mehr benötigt. Kleinere Glutnester, die jetzt noch vereinzelt entstehen, können vom Personal vor Ort bewässert werden. Die Einsatzleitung ist von der Stadt Haiger an HessenForst übergeben worden. Die Mitarbeitenden von HessenForst machen die Brandnachschau im Bannwald und kontrollieren das betroffene Gebiet in regelmäßigen Streifenfahrten. Sie werden von den Haigerer Feuerwehren im Bedarfsfall unterstützt.

Feuerpatschen liegen auf dem mit rötlichen Fliesen ausgelegten Boden eines Feuerwehrgerätehauses
Sogenannte Feuerpatschen sind ebenfalls bei der Brandbekämpfung zum Einsatz gekommen. Foto: Lahn-Dill-Kreis

Aufräumarbeiten im Wald laufen

Mittlerweile sind die Kameradinnen und Kameraden der Haigerer Feuerwehren mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Vor Ort im Wald ist noch jede Menge Material liegen geblieben, was jetzt aufgesammelt, gereinigt und sortiert werden muss. Das betrifft zum Beispiel sämtliche Wasserschläuche, die zusätzlich noch auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft werden müssen. Die Aufräumarbeiten können sich noch bis zu zwei Wochen hinziehen. Zeitgleich sind die Feuerwehren der Stadt Haiger in Alarmbereitschaft, falls sie HessenForst noch einmal unterstützen müssen.