Stadt und EAM errichten E-Ladesäulen in Dillenburg


Seit 2024 arbeitet die Stadt mit der EAM daran, Maßnahmen zur Reduktion der kommunalen CO2-Emissionen zu identifizieren, zu planen und umzusetzen. Die E-Mobilität ist dabei ein wichtiger Baustein dieser Energiewendepartnerschaft. Aus diesem Grund haben die Stadt und die EAM EnergiewendePartner GmbH auf dem Stadthallenparkplatz in der Van-Brandes-Straße und auf dem Parkplatz „Auf der Schütte“ in Dillenburg weitere E-Ladesäulen aufgestellt.

Ladesäulen in Betrieb genommen

Menschen mit Auto an einer E-Ladesäule. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel
In Betrieb genommen: Die neuen Ladesäulen können ab sofort genutzt werden. Foto: EAM

Am Dienstag nahmen Bürgermeister Friedrich Dehmer
und Dillenburgs Klimaschutzmanager Dr. Stephan Weidemüller gemeinsam mit
EAM-Projektentwickler Till Walter und dem EAM-Kommunalberater Roald
Schlösser die neuen Säulen offiziell in Betrieb. Eine dritte Ladesäule soll
zukünftig am Seniorenheim „Haus Elisabeth“ aufgestellt werden, wenn dort die
Parkfläche fertig gestellt ist.

Zwei Ladepunkte für 50 kW DC und 22 kW AC

Die neuen Ladesäulen haben zwei Ladepunkte, an denen gleichzeitig mit
50 kW DC und 22 kW AC geladen werden kann. „Wenn man die
Elektromobilität vorantreiben möchte, muss auch entsprechende Lade-Infrastruktur bereitgestellt werden“, erklärte Friedrich Dehmer. „Für die Menschen in unserer Kommune bieten die neuen Lademöglichkeiten einen großen Mehrwert. Deshalb haben wir das bestehende Ladeangebot zusammen mit der EAM erweitert.“ Die EAM wird zukünftig die technische Betriebsführung der Ladesäulen übernehmen.

Sinnvoller Ausbau

Genutzt werden können die Ladepunkte mit allen gängigen Ladekarten- und Apps und bieten zudem die Option des Ad-hoc-Ladens beispielsweise mit PayPal. Hierfür muss der an der Säule angebrachte QR-Code eingescannt werden. Generell laden die Nutzer hier Ökostrom von der EAM. „Als Energiewendepartner der Kommune freut uns die Entwicklung der Lade-Infrastruktur hier in Dillenburg“, sagte Till Walter. „Die Nutzung der bereits vorhandenen Ladepunkte hat gezeigt, dass der Ausbau absolut sinnvoll ist.“