Um frühzeitig für eine der schönsten Jahreszeiten gerüstet zu sein, sucht die Oranienstadt Dillenburg auf diesem Wege bereits jetzt nach Weihnachtsbäumen für die Ausgestaltung der Kernstadt sowie der Stadtteile in der Adventszeit.
Weihnachtsbaum abgeben
Foto: Peter Patzwaldt
Wer mit dem Gedanken spielt, in diesem Jahr einen Baum abzugeben, meldet sich gerne bei den zuständigen Kollegen der Stadtwerke Dillenburg. Gesucht werden geeignete Weihnachtsbäume mit einer Höhe von 6 bis 8 sowie 12 Metern aus Privatbesitz. Die Bäume sollten möglichst freistehend und mit einem LKW-Kran erreichbar sein und daher nicht weiter als 6 Meter im Grundstück stehen. Die Fällung und Abholung erfolgt im November durch Mitarbeitende der Stadtwerke Dillenburg. Es wird darum gebeten, nur gesunde Bäume anzubieten. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger entstehen selbstverständlich keine Kosten.
Herr Lehn von den Stadtwerken Dillenburg, erreichbar unter der Telefonnummer 02771/896-170, freut sich bei Interesse jederzeit auf Ihren Anruf!
Im Jubiläumsjahr „150 Jahre Wilhelmsturm“ zeigen Stadtarchiv und Museumsverein Dillenburg noch bis Ende Oktober 2025 im Erdgeschoss des Turms eine Sonderausstellung. Unter dem Titel „150 Jahre Wilhelmsturm (1875–2025): Denkmal, Wahrzeichen, Erinnerungsort“ wird die Geschichte dieses außergewöhnlichen Oranierdenkmals anschaulich dargestellt und anhand spannender und teils neu entdeckter Objekte illustriert.
Sonderführungen
Nach dem überaus guten Zuspruch während des Festwochenendes bietet Stadthistoriker Simon Dietrich im Sommer und Herbst drei weitere Sonderführungen durch die Ausstellung an (siehe unten). Die Führung kostet 6 Euro und dauert ungefähr eine halbe Stunde. Treffpunkt ist an der Kasse des Wilhelmsturms.
Auch ohne Führung kann die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Wilhelmsturms (Di-So 10-13 und 14-17 Uhr; Eintritt: 4 Euro) besucht werden.
Pünktlich zur Ausstellungseröffnung ist zudem ein reich bebildertes Begleitheft erschienen, das im Wilhelmsturm erworben werden kann.
Die Aquarena-Nacht, das beliebte Dillenburger Stadtfest, geht in die nächste Runde und elektrisiert auch in diesem Jahr wieder die Oranienstadt!
SAVE THE DATE:
Am Samstag, den 23. August verwandelt sich die Dillenburger Innenstadt erneut in eine große Open-Air-Musiklandschaft. Geselligkeit, stimmungsvolles Ambiente, ausgelassene Partystimmung und die Oranienstadt erleben – all das wird den musikbegeisterten Gästen vor Ort mit einem breiten Spektrum an guter Live-Musik und Kulinarik geboten.
A Tribute to…
Die italienische Formation „Mothership“ bringt die Magie, Kraft und das mystische Flair von Led Zeppelin auf die Bühne. Foto: B. Musik Management
Nachdem das musikalische Konzept vor einiger Zeit überarbeitet wurde, erlangt die Sommersause immer größere Beliebtheit. In den Fokus gerückt sind nun bereits im sechsten Jahr in Folge sogenannte Tribute-Bands aus den musikalischen Genres Pop, Rock und Hard Rock bzw. Heavy Metal. Das Ziel einer Tribute-Band ist es, Musikkompositionen einer bekannten Band möglichst originalgetreu wiederzugeben. Dabei beschränken sich die Künstlergruppen oft nicht nur auf das Kopieren der Musik, sondern eifern ihren Vorbildern auch im äußeren Erscheinungsbild nach und liefern bisweilen eine perfekte Reproduktion von Shows der Originalkünstlergruppen. Besucherinnen und Besucher der Aquarena-Nacht 2025 dürfen sich in diesem Jahr auf insgesamt neun Live-Bands auf drei Bühnen freuen. Auch vor der Party-Bühne im Hofgarten sorgen erneut coole Sounds für ausgelassene Stimmung unter den Partygästen. Damit auch 2025 endlich wieder möglichst viele musikbegeisterte Gäste den Weg in die Oranienstadt finden, wurde für die beliebte Sommersause ein vielversprechendes Programm zusammengestellt.
Tina Turner, Led Zeppelin & Co. – Das Programm steht!
Tina“ at its best! Foto: B. Musik Management
Das diesjährige Musikprogramm ist sehr bunt gemischt und besteht aus nationalen sowie internationalen Tribute-Bands, wie auch aus Künstlergruppen mit eigenem Songmaterial. Die Aquarena-Nacht-Gäste dürfen sich u.a. auf Shows von Led Zeppelin (Mothership aus Venetien / Italien), Deep Purple (Purple Rising aus Bad Homburg), Avenged Sevenfold (Danger Line aus der Lombardei / Italien), Sabaton (Ghost Division aus Noord-Brabant / Niederlande), Slipknot (PsychoSocial aus Noord-Brabant/ Niederlande), Tina Turner (This is TINA! aus Noord-Brabant / Niederlande) Marius Müller-Westernhagen (Ladykiller aus Dillenburg), Hitsköpfe (aus Siegen) und Old’s Cool Project (aus Dillenburg) freuen. Aber auch der Hofgarten wird in diesem Jahr natürlich wieder mit in die Feierlichkeit eingebunden und bietet insbesondere den jüngeren Gästen eine attraktive planet Party-Bühne. Man ist sich einig, ein qualitativ hochwertiges, attraktives und zugleich abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt zu haben.
„Purple Rising“ interpretiert die Musik von Deep Purple gekonnt virtuos, ganz im Stil der Siebziger
Musiktreff und DJs
Auch wird den Stadtfest-Gästen abseits der Hauptbühnen ein vorzügliches Rahmenprogramm geboten. Dillenburger Gastronomen und Kaufleute beteiligen sich ebenfalls an der großen Sommersause. So wird es u.a. einen musikalischen Verweil- und Treffpunkt in der Marktstraße geben und im Bereich der Wilhelmstraße drehen heimische DJs die Plattenteller und sorgen dabei für stimmungsvolle Tanzmusik.
Eintritt und Gastronomie
Der Eintritt für die diesjährige Open-Air-Sause beträgt 6 Euro. Die Laufwege zwischen den einzelnen Bühnen sind kurzgehalten und das gastronomische Angebot wieder gewohnt vielfältig. Getränke sind in den Gebinden 0,4 l für jeweils 3 Euro zu erwerben. Der Kaufpreis für einen Stadtfest-Becher beläuft sich auf 1 Euro. Wer aber aus der Vergangenheit noch 0,4er Becher der Aquarena-Nacht besitzt, kann diese selbstverständlich wieder mit zum Fest bringen. Zum dritten Mal in Folge werden vor Ort Bon- bzw. Getränkekassen an den insgesamt vier Einlässen und an zwei zusätzlichen Standorten auf dem Veranstaltungsgelände positioniert. An diesen können Getränkechips erworben werden, die auf dem Veranstaltungsareal gegen Getränke eingetauscht werden können. Getränkechips aus dem vergangen Jahr behalten außerdem ihre Gültigkeit und können auch in diesem Jahr an den Getränkeständen eingelöst werden.
Die Weichen für ein gelungenes Dillenburger Stadtfest sind jedenfalls gestellt. Und so hofft man in Dillenburg und Umgebung auf einen schönen, lauen und vor allem trockenen Sommerabend am Samstag, den 23. August!
Die Aquarena-Nacht 2025, das beliebte Dillenburger Stadtfest, geht in die nächste Runde. Terminiert ist die Sommersause für Samstag, den 23. August 2025. Die Verwaltung der Oranienstadt als Veranstalter hat derzeit insgesamt drei Dienstleistungen in der HAD, der Hessischen Ausschreibungsdatenbank, ausgeschrieben. Es handelt sich dabei um die Gewerke Sicherheit/Security, Getränkelogistik und Technik. In einem zweistufigen Auswahlverfahren wird die Leistung vergeben. Fragen zu den Ausschreibungen beantwortet gerne Frau Elena Wechselberger unter Tel.: 02771 896-158 / E-Mail: stadtmarketing@dillenburg.de.
Die Aquarena-Nacht geht in diesem Jahr am 23. August 2025 in die nächste Runde! Wie auch in den vergangenen Jahren, soll der Betrieb der städtischen Ausschankwagen wieder vertrauensvoll in die Hände der Dillenburger Vereine gegeben werden. Daher möchte die Oranienstadt Dillenburg gerne herzlich dazu einladen, im Rahmen der Aquarena-Nacht 2025 aktiv zu werden und zum Erfolg der Veranstaltung beizutragen!
Vereine erhalten bei Übernahme eines Ausschankwagens eine angemessene Aufwandsentschädigung und können so ihre Vereinskasse aufstocken. Sollte Interesse am Betrieb eines Ausschankwagens bestehen, wenden Sie sich bitte an Elena Wechselberger von der Oranienstadt Dillenburg, Ressort 3 unter Tel.: 02771 896-158 oder per E-Mail: stadtmarketing@dillenburg.de
Im Juni 2025 kann die Oranienstadt Dillenburg auf die Fertigstellung des auf den Trümmern des Dillenburger Schlosses errichteten Wilhelmsturms zurückblicken, die sich dann zum 150. Mal jährt. Dieses Ereignis soll selbstverständlich gebührend gefeiert werden.
Aufruf zur Beteiligung
Wichtig ist der Verwaltung dabei, dass alle an diesem Fest interessierten Dillenburger Vereine, schulischen Einrichtungen, Musikgruppen, Kirchen und Gemeinden sowie weitere Institutionen ihre Vorschläge in die Planung mit einbringen können. Sollte Interesse an einer Beteiligung bestehen, so freut sich das Dillenburger Stadtmarketing über Ihre Kontaktaufnahme (E-Mail: stadtmarketing@dillenburg.de; Telefon: 02771/896-158, alternativ 02771/896-162).
Geplant ist ein zentrales Veranstaltungswochenende vom 27. – 29. Juni 2025, welches auf den historischen Schlossberganlagen ausgetragen wird. Eine Beteiligung darüber hinaus ist in Abstimmung mit dem Stadtmarketing selbstverständlich möglich.
Alle Jahre wieder! Das Jahr neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu und die wohl schönste und besinnlichste Zeit steht uns allen bevor.
Dillenburger Winterzauber
Auf dem innerstädtischen Wilhelmsplatz findet erneut der „Dillenburger Winterzauber“ statt. Besuchende des Winterzaubers dürfen sich vom 25. November bis einschließlich 30. Dezember 2024 wieder auf ein stimmungsvolles Ambiente inmitten der Oranienstadt freuen. Das Weihnachtsdorf ist täglich von 12.00 – 22.00 Uhr geöffnet (Ausnahmen: am 24. Dezember bis 14.00 Uhr; am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag geschlossen). Am Montag, den 25. November 2024 öffnet der Winterzauber um 17.00 Uhr seine Pforten. Der Veranstalter Twenty4seven Events in Person von Valeri Bär sowie die Oranienstadt Dillenburg als Kooperationspartnerin freuen sich auf ein reges und buntes Treiben vor Ort!
Beste Stimmung beim Dillenburger Winterzauber. Foto: Oranienstadt Dillenburg
Bei bester Stimmung und in schönem Ambiente warten Glühwein, Kinderpunsch, weitere besondere und weihnachtliche Heißgetränke, regionale Bierspezialitäten und kulinarische Leckereien auf den Verzehr durch zahlreiche Winterzauber-Gäste.
Auf der großzügigen Bühne vor Ort treten freitags und samstags jeweils zwischen 18.00 – 20.00 Uhr verschiedene lokale Künstlerinnen und Künstler auf und sorgen mit ihren Auftritten für eine ausgelassene Stimmung.
Lokale Künstler sorgen für ausgelassene Stimmung
Den Anfang macht am Eröffnungstag (25.11.) die 7-köpfige Coverband „X-CHORDS“, die mit einer ausgeglichenen Sammlung aus Rock, Pop, Neuer Deutscher Welle und Stimmungsmusik an den Start geht. Am darauffolgenden Wochenende verzaubert am Freitag (29.11.) Patrick Keil, leidenschaftlicher Sänger und Ausnahmemusiker, zusammen mit Multiinstrumentalist Giuseppe Cunsolo, die Winterzauber-Gäste mit deutschen Coversongs. Am Samstag (30.11.) geht es weiter mit „Streamless4“, die mit Irish Folk zu überzeugen wissen. Weiter geht es am Freitag, den 06.12. mit der bezaubernden Jördis Tielsch, die das Winterzauber-Publikum mit ihrer phänomenalen Bühnenpräsenz und ihrer unvergleichlichen Stimme auf eine musikalische Reise handgemachter Musik mitnimmt. Back 2 the 80s heizen den Besucherinnen und Besuchern mit bekanntesten Weihnachtshits aus den 80er-Jahren am Samstag, den 07.12. ein.
Handgemachte Musik
Weiter geht’s im Programm am Freitag (13.12.) mit dem Dynamischen Duo, das ihr Publikum mit Authentizität und Charisma zu überzeugen weiß. Am Samstag (14.12.) sorgt die Coverband EVE als heimischer Partygarant mit einer Unplugged-Weihnachtskonzertversion für gute Stimmung. Nicht wegzudenken sind die „Ladykiller“, die Songs von Deutschrock-Legende Marius Müller-Westernhagen zum Besten geben. Die 5-köpfige Combo rockt die Winterzauber-Bühne am Freitag (20.12.). Mit dem harmonischen Flair ihrer Gitarren und ihren Stimmen verleihen sie u.a. Welthits von Eric Clapton, den Eagles sowie Eigenkompositionen eine unverwechselbare Note. Die Rede ist von den „Guitarreros“. Das Akustik Duo ist in der kleinen Winterzauber-Konzertreihe abschließend am Samstag (21.12.) zu hören.
WvO mit Weihnachtsliedern
Am Donnerstag, den 12. Dezember ist die Winterzauber-Bühne fest in der Hand der Wilhelm-von-Oranien-Schule. Verschiedene Ensembles aus den Oberstufen-Kursen und dem AG-Bereich geben in der Zeit von etwa 17.15 – 18.00 Uhr weihnachtliche Lieder zum Besten.
Gewinnspielaktionen
Mittwochs wird es darüber hinaus tolle Gewinnspielaktionen inmitten des Winterzaubers geben. Unter allen Gästen, die vor Ort in der Zeit von 18.00 – 20.00 Uhr ein Heißgetränk erwerben, werden an den zuvor genannten Aktionstagen attraktive Preise, darunter jeweils eine Weihnachtsgans, verlost. Die Ziehung der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt jeweils vor Ort um 20.00 Uhr.
Mini-Karussell
Auch können sich die kleinen Gäste an einem nostalgischen Mini-Karussell vor Ort erfreuen. Die Fahrten sind für die Mini-Winterzaubergäste kostenfrei.
Friedensgebet
An den vier Adventssonntagen wird das mittlerweile in Dillenburg etablierte „Friedensgebet“ fortgesetzt. Jeweils um 18.00 Uhr beginnt das ökumenisch gestaltete Gebet mit adventlichen Texten und Liedern. Vorbereitet wird es von Dillenburger Kirchen und Gemeinden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen; gerne auch eine Kerze zu den Gebeten mitbringen.
Adventsmarkt
Am Samstag, den 7. Dezember 2024 bauen im Zeitraum von 12.00 – 17.00 Uhr kreative Ausstellerinnen und Aussteller ihre Stände inmitten des Weihnachtsdorfes auf. Vor Ort haben Besuchende dann die Möglichkeit, nach Herzenslust beim diesjährigen Adventsmarkt einzukaufen. Das Angebot bietet allerhand Kreatives und Dekoratives für die (Vor-) Weihnachtszeit, Gewürzmischungen, liebevoll gefertigte Steinbilder sowie handgemachte Kleinigkeiten aus Holz, selbstgenähte Taschen und Gehäkeltes. Auch die Mitarbeitenden der städtischen Tourist-Information und Mitglieder des Fördervereins Wildpark Dillenburg-Donsbach e.V. stellen attraktive Dillenburg- und Wildparksouvenirs aus.
Adventsmarkt. Foto: Oranienstadt Dillenburg
Am Samstag, den 21. Dezember wird der Lions Club Dillenburg Oranien unter dem Motto „Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten!“ in der Zeit von 17.00 – 18.00 Uhr erneut eine Versteigerungsaktion wertiger Sachspenden für einen guten Zweck durchführen.
Wochenmarkt als Ergänzung zum Winterzauber
Der Wochenmarkt an den Samstagen findet regulär jeweils von 08.00 – 12.00 Uhr statt. Die Marktstände werden um den Wilhelmsplatz herum aufgebaut und bilden so eine schöne Ergänzung zum Winterzauber.
Fotopoint
Auch wird es in diesem Jahr wieder den beliebten Fotopoint aus dem vergangenen Jahr geben. Eine große beleuchtete Christbaumkugel lädt die Winterzauber-Gäste ein Platz zu nehmen und ein bleibendes, stimmungsvolles Erinnerungsfoto zu schießen.
Foto: Oranienstadt Dillenburg
Freuen Sie sich auf gemütliche Winterzauber-Tage inmitten der Oranienstadt Dillenburg und verweilen Sie auf dem festlich dekorierten Wilhelmsplatz, um auch in der oftmals hektischen Vorweihnachtszeit einmal durchschnaufen und die Zeit genießen zu können!
Einige Referenten und Moderatoren der Tagung trafen sich zum Gruppenfoto unter dem Wilhelmsturm (von links nach rechts): Dr. Wolfgang Albert, Simon Dietrich, Marcel Manderbach, Prof. Lotte Jensen, Dr. Malena Rotter, Dr. Lutz Vogel, Holger Th. Gräf, Prof. Dr. Ulrich Ritzerfeld, Dr. Hartmut Heinemann, Dr. Daniel Groth, Dr. Brigitte Streich und Dr. Andreas Martin (Foto: Oranienstadt Dillenburg)
Er ist das Dillenburger Wahrzeichen und feiert 2025 seinen 150. Geburtstag: der Wilhelmsturm. Eingeweiht wurde das 40 Meter hohe Bauwerk auf dem Schlossberg am 29. Juni 1875. Aus Anlass des Jubiläums veranstaltete die Stadt Dillenburg eine zweitägige Tagung mit 13 Historikerinnen und Historikern aus Deutschland und den Niederlanden, die in ihren interessanten Vorträgen das Denkmal unter verschiedenen Aspekten in seine Zeit einordneten und Vergleiche anstellten.
13 Vorträge beschäftigen sich mit der Geschichte rund um den Wilhelmsturm
Eingeteilt war das Tagungsprogramm in verschiedene Blöcke. Die erste Sektion stand unter dem Motto „Dillenburg – Von der nassauischen Residenz zum Erinnerungsort Wilhelmsturm“. Um die Motive hinter dem Dillenburger Denkmalprojekt einordnen zu können, widmet sich die zweite Tagungssektion dem Thema „Oranierrezeption bis ins 19. Jahrhundert.“ Teil drei hatte den Titel: „Der Wilhelmsturm im Vergleich zu anderen Denkmälern der Zeit“. Abschließend ging es um das Thema „Nutzung, Tourismus und Rezeption des Wilhelmsturms“.
Nach Grußworten von Gerhard Anders, Erster Stadtrat, Peter Patzwaldt, Vorsitzender des Dillenburger Geschichts- und Museumsvereins, sowie Prof. Dr. Holger Th. Gräf vom Hessischen Institut für Landesgeschichte in Marburg führte Dillenburgs Stadthistoriker Simon Dietrich zunächst in das Thema ein, erläuterte die Tagungsziele und skizzierte die Forschungslücken, die es in Bezug auf den Wilhelmsturm nach wie vor gebe.
Einblick in das Leben auf der Burg um 1500
Am Schlossmodell erläuterten Dillenburgs Stadthistoriker und Tagungsleiter Simon Dietrich (Mitte, mit Namensschild) und der Vorsitzende der beiden historischen Vereine in Dillenburg Peter Patzwaldt (rechts neben Simon Dietrich) die Dimension der ehemaligen Anlage (Foto: Oranienstadt Dillenburg)
Im ersten Vortrag beschäftigte sich Dr. Brigitte Streich mit dem Thema „Das Dillenburger Schloss als nassauische Residenz und seine Zerstörung 1760.“ Die Wiesbadenerin gab unter anderem einen lebendigen Einblick in das Leben auf der Burg um 1500. Das Ende der Festung folgte im Siebenjährigen Krieg. Die Franzosen schossen es im Juli 1760 in Brand. Seit 1763 sei das zerstörte und geschleifte Gemäuer weiter abgebrochen worden.
Vom leeren Schlossberg zum Wilhelmsturm
Stadthistoriker Simon Dietrich stellte seine Erkenntnisse zum Thema „Vom leeren Schlossberg zum Wilhelmsturm: Idee, Initiatoren, Bau und lokaler Kontext des Oranierdenkmals (1865-1875)“ vor. Der Schlossberg, insbesondere die Wilhelmslinde, sei nach der Zerstörung der Festung nie aus dem Bewusstsein der Dillenburger gerückt. Erste Maßnahmen zur Erhaltung der Ruine habe es – zwecks Tourismusförderung – seit 1849 gegeben. Auch der Turmbau selbst, der vor allem dank Spenden aus den Niederlanden gebaut werden konnte, sollte den Fremdenverkehr beleben.
Mäzenin des Wilhelmsturms
Mit einer großen Geldgeberin für den Bau des Turmes auf dem Schlossberg hat sich Dr. Hartmut Heinemann aus Wiesbaden beschäftigt. Sein Vortrag stand unter dem Motto „Prinzessin Marianne der Niederlande und das Turmprojekt: Mäzenin zwischen Familienstolz und Eheskandal“. Darin beschäftigte er sich nicht nur mit dem spannenden Lebenslauf der geschiedenen Prinzessin, sondern vor allem mit ihrer Verbindung zum Dillenburger Turmbau, den sie zu weit über 50 Prozent finanzierte.
Architektur des Wilhelmsturms
Rund 70 Teilnehmer und Referenten folgten der Einladung der Oranienstadt Dillenburg und nahmen an der Wissenschaftlichen Tagung im Rathaus teil (Foto: Kilian Scharf)
Die erste Sektion schloss Dr. Wolfgang Alberth (Ohmden) mit seinen Ausführungen zu „Der Dillenburger Wilhelmsturm im Spiegel des Historismus“ ab. Er widmete sich zunächst der Architektur des Denkmals, die sich frei an spätgotische Turmbauten anlehne, bevor er schließlich den 1897 entstandenen Gemäldezyklus zu Wilhelm von Oranien im „Gedächtnissaal“ des Turms kunsthistorisch analysierte.
Nationales Symbol der Niederlande
„Icon of Freedom, Peace und Prosperty. The reception of William of Orange in the Netherlands“ – Professor Lotte Jensen (Nijmegen) ging der Frage nach, wie Wilhelm von Oranien nach 1800 zu einem nationalen Symbol der Niederlande werden konnte und untermauerte diese Entwicklung mit zahlreichen Beispielen aus der Literatur- und Kulturgeschichte.
Ikonografie
Aus Kassel war Dr. Malena Rotter angereist. In ihrem Vortrag widmete sie sich der „Ikonografie Wilhelms von Oranien“. Dabei behandelte sie unter anderem das berühmte Portrait des Anthonis Mor von 1555, das den Schweiger als Militär darstellt und später zu seinem „Signature Image“ wurde.
Neues Licht auf den Wilhelmsturm
In Chemitz ist Dr. Andreas Martin zuhause. Er hatte einen Vortrag zum Thema „Das Denkmal mit Aussicht als vaterländisches Bildungserlebnis“ ausgearbeitet. Die von ihm aufgezeigte Entstehung sächsischer Aussichtstürme seit etwa 1800 warf neues Licht auf den Wilhelmsturm, der nämlich durchaus auch als Aussichtsturm konzipiert worden war – wenngleich Dr. Martin diesen wegen seines Denkmalcharakters als Sonderfall ansprach.
Oranierdenkmäler der Niederlande
Noch einmal in das angrenzende, westliche Nachbarland ging es mit Professor Raingard Esser aus Groningen. Sie hatte die „Oranierdenkmäler in den Niederlanden unter besonderer Berücksichtigung des Schweigers“ für ihren Vortrag betrachtet und untersuchte vor allem Grabmäler verschiedener oranischer Familienzweige sowie den späteren Umgang mit ihnen.
Wiesbadener Denkmal
Aus Wiesbaden kam Dr. Peter Quadflieg, der „das Wiesbadener Wilhelm-von-Oranien-Denkmal von 1908“ vorstellte. Die Statue, ein Geschenk von Kaiser Wilhelm II., habe vor ihrer Aufstellung im Mai 1908 einigen Diskussionsstoff geboten – vor allem wegen des Aufstellungsortes am zentralen Platz vor der Marktkirche. Dr. Quadflieg konstatierte zudem die nationale Vereinnahmung des Schweigers bei den Einweihungsfeierlichkeiten.
Wilhelmsturm als Museum
Mit „Der Wilhelmsturm als Museum: „Von den historischen Sammlungen zum oranien-nassauischen Museum“ eröffnete Dr. Daniel Groth (Dillenburg) den letzten Themenblock. Von der 1882 eingerichteten Sammlung mit ca. 1.200 Objekten unterschiedlichster Art habe sich die Ausstellung erst in den 1990er Jahren zu einem Museum entwickelt, das ein stringentes didaktisches Konzept verfolgt. Diese Entwicklung illustrierte Dr. Groth unter anderem mit historischen Fotografien aus dem Turm.
Luftkurort Dillenburg
Mit „Geschichtstourismus und Wilhelmsturm vor dem Ersten Weltkrieg“ hatte sich Professor Angela Schwarz aus Siegen auseinandergesetzt. Anhand von Reiseführern, Postkarten und Gästebüchern machte Prof. Schwarz deutlich, dass der Wilhelmsturm zur Bewerbung des „Luftkurorts“ Dillenburg als Reiseziel genutzt und tatsächlich von zahlreichen Touristen unterschiedlicher Herkunft aufgesucht wurde.
400. Geburtstag in schwierigen Zeiten
Den zweitägigen Vortragsreigen im Dillenburger Rathaus schloss Dr. Katherine Lukat (Wiesbaden) mit dem Thema „Wilhelm von Oranien im Nationalsozialismus: Die Oranierfeiern von 1933 in Wiesbaden und Dillenburg“ ab. Der 400. Geburtstag von Wilhelm von Oranien, der 1933 gefeiert werden sollte, fiel in eine politisch schwierige Zeit. Die Referentin berichtete über die Planungen sowie deren politische Rahmenbedingungen. Mit viel NS-Propaganda habe das Fest dann im August 1933 stattgefunden. Wie der Nationalsozialismus mit seiner völkischen Betrachtungsweise Wilhelm den „Schweiger“ gesehen hat, erläuterte Lukat ebenfalls: Man feierte ihn als Rebell, großen Staatsmann und Feldherrn – alles Eigenschaften, die auch Adolf Hitler zugeschrieben wurden.
Für die Großveranstaltung Aquarena-Nacht am 24. und 25. August 2024 ergeht gem. § 11 des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG), des § 1 Abs. 1 HSOG und des § 35 Abs. 2 des Hessischen Verwaltungsverfahrensgesetzes, die folgende Allgemeinverfügung, die Sie im u. s. PDF-Dokument lesen können:
Die Oranienstadt Dillenburg lädt herzlich zum Familientag in den Wildpark Donsbach am Sonntag, 16. Juni ein. In der Zeit von 11 bis 18 Uhr warten ein bunt gemischtes Programm, informative Ausstellungen mit zahlreichen Akteuren sowie natürlich die vielen heimischen Tierarten auf die kleinen und großen Gäste. Der Eintritt ist frei.
Historische Traktoren und Landmaschinen
Nach dem Motto „Geschichte Anschauen und Anfassen“ wird der Allendorfer Tandem-Stammtisch und Traktorfreunde e.V. den Besuchenden historische Traktoren und Landmaschinen der Hersteller Deutz, Hanomag, Lanz, Wahl und andere vorstellen. Seit über 25 Jahren setzt sich der Verein für die Erhaltung von alten Traktoren, Standmotoren und Landmaschinen ein.
“Casting” erproben
Erneut beteiligt sich auch der Sportfischerverein 1942 Dillenburg e.V. Hier können Interessierte direkt im Eingangsbereich des Parks das „Casting“ erproben. So zielt man hier mit der Angel auf eine große Zielscheibe am Boden – ganz so, als werfe man Köder aus. Das „Casting“ hilft nicht nur, ein besserer Angler zu werden, sondern ist auch seit 1864 ein eigenständiger Turniersport.
Donsbacher Imker und Dillkreisjäger e. V. informieren
Das Team der Donsbacher Imker rund um Andreas Kämpfer informiert über verschiedene Themen und bietet natürlich auch seine gesunden und leckeren Produkte an. Die Imkerei „Dillhonig“ ist eine regionale Imkerei, die sich der verantwortungs- und respektvollen Bienenhaltung sowie der qualitativ hochwertigen Honiggewinnung verschrieben hat. Die Dillkreisjäger e.V. sind beim Familientag ebenfalls vor Ort.
Kostenlose Führungen
Beim Familientag im Wildpark Donsbach können die Gäste bei den
kostenlosen Führungen einigen der 150 Tiere ganz nah kommen
(Foto: Alicja Kozlowska)
Kostenlose Führungen durch den Park unter Leitung des Vereins finden um 12, 14 und 16 Uhr statt. Treffpunkt ist der „Lernort-Natur-Anhänger“ und Infostand gegenüber vom Spielplatz. So können interessierte nicht nur etwas über die Jagd, sondern auch über den Tierbestand des Wildparks sowie Natur- und Artenschutz erfahren.
Fachschule für Sozialwesen verschönert das Ambiente
Die Dillenburger Fachschule für Sozialwesen (Schwerpunkt Gestalten) bereitet bereits im Vorfeld des Familientages eine Ausstellung von bunt bemalten Holzstelen und Bohlen vor. Diese sind in Gruppenarbeit von den Studierenden liebevoll gestaltet worden und sollen nun in den nächsten Wochen für bunte Fröhlichkeit im Wildpark sorgen. Als besonderes Angebot können Kinder am Stand der Schule selbst malen und sich an dem Projekt ausprobieren.
Hüpfburg, Kinderschminken und Co.
Aber auch für die kleinsten Gäste ist gesorgt. Neben dem Kennenlernen verschiedener Tiere im Park, die sich auch gerne einmal streicheln lassen, wartet eine Hüpfburg auf sie und bei Nicole Schneider von „Pinserella“ können die Kinder sich beim Kinderschminken in zauberhafte Fabelwesen oder wilde Tiger verwandeln lassen.
Patenschaft, Spende und Mitarbeit im Förderverein
Wer den Wildpark unterstützen möchte, sei es mit einer Spende, einer Patenschaft oder eine Mitgliedschaft im Förderverein, ist herzlich willkommen den Infostand des Fördervereins Wildpark Dillenburg-Donsbach e.V. zu besuchen. Dort steht das beliebte Glücksrad mit Haupt- und Trostpreisen und auch die Buttonmaschine läuft wieder heiß.
Am Infostand des Fördervereins Wildpark Donsbach können die kleinen Gäste beim Familientag unter anderem eigene Buttons kreieren (Foto: Kilian Scharf)
Bier-Tasting bei den WildparkStuben
Die WildparkStuben laden wie immer zum gemütlichen Verweilen ein. Der Pächter Holger Andermann hat mit einem Bier-Tasting in Zusammenarbeit mit Edeka Rein ein ganz besonderes Highlight für Freunde des Gerstensaftes vorbereitet. Auf der Speisekarte steht unter anderem leckerer Hackbraten vom Wildschwein. Ausreichend Parkplätze stehen am Dorfgemeinschaftshaus in Donsbach (Rudolf-Braas-Straße 1, 35686 Dillenburg) zur Verfügung. Der Eintritt zum Familientag ist frei – Spenden für den Wildpark sind herzlich willkommen und können an der Kasse abgegeben werden.
Die Wildparkstuben laden beim Familientag zum Verweilen und
Genießen ein (Foto: Oranienstadt Dillenburg)
Beliebtes Ausflugsziel seit über 50 Jahren
In idyllisch gelegenen Gehegen beherbergt der Wildpark in Dillenburg- Donsbach rund 150 Tiere in 12 Arten und Rassen. Der zu betreuende Tierbestand umfasst einheimische wie auch exotische Tiere. Der Wildpark ist mit seinen 21 Hektar größer als der Frankfurter Zoo. In seinem meist bewaldeten Gelände dient er seit über 50 Jahren nicht nur als Ort der Entspannung für Naherholungssuchende, sondern bietet jedes Jahr durch verschiedene Aktionen und Futterführungen, vielen Schulklassen, Kindergartengruppen und Familien die Möglichkeit der „natürlichen Fortbildung“. Mit seinem großen Naturspielplatz und seinem Streichelzoo ist die städtische Einrichtung ganzjährig ein beliebtes Ausflugsziel. Beim Parkspaziergang kann der Gast beispielsweise Mufflons, Damhirsche, Rothirsche, Alpensteinböcke und Alpengämsen beobachten, teilweise sogar von den dafür aufgestellten Hochsitzen. Hinzu kommen Zwergziegen, Esel und Kaninchen. Entlang der attraktiven Parkwege laden viele Sitzmöglichkeiten und die Wildpark-Stuben mit ihrem leckeren gastronomischen Angebot zum gemütlichen Verweilen ein. In Planung ist außerdem die Anschaffung neuer Tierarten.
Rund 150 Tiere in 12 Arten und Rassen beherbergt der Wildpark in
Donsbach, der am 16. Juni zum Familientag einlädt (Foto: Peter
Patzwaldt)
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