Wildpark Donsbach wieder geöffnet

Logo des Wildparks Donsbach. Mit Klick aufs Bild geht´s zum Post.

Auch im Wildpark Donsbach ist jetzt die Zeit des „Lockdowns“ vorbei. Nachdem das Land Hessen den Weg für eine Wiedereröffnung freigemacht hatte, ist der Besuch in der städtischen Freizeiteinrichtung ab 14.05.2020 endlich wieder möglich. Täglich von 10 bis 18 Uhr steht einem Abstecher in die idyllische Wald-Anlage ab sofort nichts mehr im Wege.

Da sich der Wildpark in einem freien Waldgelände befindet, waren für die Wiedereröffnung einige Vorbereitungen erforderlich. Ähnlich wie bei anderen Einrichtungen und inzwischen im Alltag der Bürgerinnen und Bürger verankert, gelten auf dem gesamten Gelände die allgemeinen Hygiene-, Verhaltens- und Abstandsregeln. Auf diese und weitere Schutzmaßnahmen weist die Oranienstadt durch eine entsprechende Beschilderung im Park hin.

Da das Land Hessen vorgibt, dass nur eine bestimmte Anzahl von Besuchern die Anlage betreten darf, ist der Parkzugang an der Forsthausstraße versperrt. Menschen mit körperlichem Handicap, die berechtigt sind, ihr Fahrzeug auf den Behindertenparkplätzen in diesem Bereich abzustellen, wird aber selbstverständlich der Zugang von hier in den Park gewährt. Andere Besucher nutzen den Eingang am Parkplatz des Dorfgemeinschaftshauses. Da sich maximal 100 Besucher gleichzeitig im Park aufhalten dürfen, erhält jeder Gast am Kassenhaus mit Zahlung seines Eintritts eine kleine Holzscheibe, der beim Verlassen des Parks wieder abgeben muss und regelmäßig desinfiziert wird. Im Kassenbereich gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Weitere Zugänge über die offenen Wald- und Spazierwege sind gesperrt. Die Oranienstadt bittet die Gäste, die entsprechenden Abstands- und Richtungsmarkierungen zu beachten sowie im gesamten Park möglichst rechts zu gehen, um die Mindestabstände einzuhalten.

Momentan müssen die kleinen Besucher noch auf einen Abstecher zu Ziege, Hängebauchschwein & Co. verzichten. Da sich das Streichelgehege in der Vergangenheit immer großer Beliebtheit erfreut hat und regelmäßig mehrere Personen gleichzeitig in unmittelbarer Nähe zueinander am Zaun standen, können hier die Mindestabstände nicht eingehalten werden. Sonderveranstaltungen können aufgrund der momentanen Situation derzeit nicht stattfinden. Da die Oranierhütte noch geschlossen ist, wird für das kulinarische Wohl am Kiosk bestens gesorgt, der am 15. Mai öffnet. Im Biergarten sind die vorhandenen Sitzplätze mindestens 1,50 Meter voneinander entfernt. Besucher nutzen bitte für ihren Besuch am Tresen oder bei Nutzung der Sanitäranlagen wieder ihren Mund-Nasen-Schutz. Generell wird das Tragen einer Maske gerne gesehen, es ist allerdings nicht für die gesamte Anlage verpflichtend. An zentralen Punkten stehen Spender mit Handdesinfektionsmittelbereit. Die Oranienstadt Dilenburg bittet alle Besucher um Verständnis für die umfangreichen Schutzmaßnahmen.

Der Park im Stadtteil Donsbach beherbergt rund 250 Wild- und Nutztiere auf 21 ha. Während der gut zweimonatigen Schließung hatten zahlreiche Besucher und Besucherinnen per Mail und über die sozialen Netzwerke der Oranienstadt regelmäßig nachgefragt, „wann es denn endlich wieder losginge“. Wildpark-Team und Tiere stehen gleichermaßen in den Startlöchern und freuen sich auf die Rückkehr der zweibeinigen Gäste.

https://www.wildpark-donsbach.de/

Eibacher Aktiv-Park und Barfußpfad sowie Dillenburger Stadion öffnen wieder

Ein Bild vom Stadtpanorama Dillenburg_Foto Dominik Ketz

Nachdem das Land Hessen durch seine neuen Verordnungen weitere Lockerungsmaßnahmen möglich gemacht hat, öffnen wir wieder bestimmte Bereiche der Gesundheitsanlage Eibach für die Benutzung durch die Öffentlichkeit. Hierzu zählen der Barfußpfad sowie der vor zwei Jahren eröffnete Aktiv-Park mit seinen sechs Outdoor-Trainingsgeräten. Beide Anlagen befinden sich direkt neben dem Wassertretbecken, das für die Öffentlichkeit noch nicht freigegeben werden kann. Barfußpfad und Aktiv-Park dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen genutzt werden. Zum einen gilt die vom Land Hessen verordnete Kontaktsperre. Das bedeutet, dass sich bei einem verabredeten Besuch nur Personen aus maximal zwei Hausständen treffen dürfen. Außerdem sind die allgemeinen Abstandsregeln zu beachten und ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. Damit ist ggfs. die Benutzung eines Trainingsgerätes im Aktiv-Park nicht möglich, wenn bereits das benachbarte Trainingsgerät von einem anderen Nutzer belegt ist. Abstand halten heißt es auch bei der Nutzung des Barfußpfades. Vor und nach der Benutzung der Trainingsgeräte sollten sich die Hände mit selbst mitgebrachtem Desinfektionsmittel desinfiziert werden. Damit soll eine Verbreitung des Corona-Virus verhindert bzw. möglichst schwer gemacht werden. Die Anlagen sind entsprechend beschildert. Das städtische Ressort für Sicherheit und Ordnung wird stichprobenweise Kontrollen durchführen. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für diese Regelungen und setzt auf ein verantwortungsvolles Verhalten der Benutzer, damit die Öffnung dauerhaft aufrechterhalten werden kann. Wassertretbecken und Kleingradierwerk können derzeit noch nicht für die Öffentlichkeit freigegeben werden, da diese unter den Bereich „Gesundheitsanlagen/Schwimmbäder“ fallen und für eine Wiedereröffnung derzeit noch die rechtlichen Vorgaben des Landes fehlen.

Auch der Sportplatz in der Kernstadt steht für die Einzelnutzung von Sportlern wieder zur Verfügung. Ausgenommen sind dabei allerdings die Umkleide- und Sanitäranlagen. Außerdem ist Mannschaftssport zurzeit noch nicht möglich, da dafür noch gesonderte Hygienekonzepte erarbeitet werden müssen.

Foto: Dominik Ketz

Spielplätze wieder offen

Spielplatzöffnung_Foto Kilian Scharf

Unsere Kinderspiel-, Bolzplätze und Skateranlagen sind wieder geöffnet. Nachdem die hessische Landesregierung den Kommunen die Möglichkeit eingeräumt hat, diese Einrichtungen der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung zu stellen, hatten die Stadtwerke Dillenburg zunächst einen umfangreichen Kontroll- und Pflegedurchgang mit erforderlichen Reinigungs- und Wartungsarbeiten auf den 50 Spielplätzen, die von der Winterpause direkt in die “Corona”-Pause gingen, durchgeführt und entsprechende Beschilderungen für die Nutzung angebracht. Diese ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Zum einen gilt die vom Land Hessen beschlossene Kontaktsperre weiterhin. Das bedeutet, dass sich bei einem verabredeten Besuch nur Personen aus maximal zwei Hausständen treffen dürfen. Außerdem müssen Eltern auf die allgemeinen Abstandsregeln achten und einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten. Damit ist die Benutzung eines Spielgerätes unter Umständen nur alleine möglich. Vor und nach der Benutzung der Spielgeräte sollten sich die Hände mit selbst mitgebrachtem Desinfektionsmittel desinfiziert werden. Damit soll eine Verbreitung des Corona-Virus verhindert bzw. möglichst schwer gemacht werden. Unser Ressort für Sicherheit und Ordnung wird stichprobenweise Kontrollen durchführen. Wir bitten um Verständnis für diese Regelungen und setzen auf ein verantwortungsvolles Verhalten der Eltern bzw. der Kinder, damit die Öffnung dauerhaft aufrechterhalten werden kann.

Bürgermeister Lotz äußert sich zur aktuellen Situation

Corona Interview Michael Lotz_Foto Fotostudio Bildschöne Momente

Ein Interview von Kilian Scharf

Dillenburg. Ein Virus hat die Welt verändert – Corona hat ein ineinandergreifendes Räderwerk zum Stillstand gebracht: im Großen wie im Kleinen. Auch in der Oranienstadt Dillenburg mussten die Bürger sich in den vergangenen Wochen, und müssen dies auch weiterhin, mit tiefgreifenden Einschränkungen leben. Bürgermeister Michael Lotz äußert sich in einem aktuellen Interview zu den Belastungen für viele Dillenburgerinnen und Dillenburger, die die Krise mit sich bringt. Er macht aber auch Mut, weiter durchzuhalten und das Erreichte nicht leichtfertig zu riskieren und freut sich sehr darüber, dass sich der überwiegende Teil der Menschen sehr diszipliniert an die Vorgaben hält.

Herr Lotz, wie haben Sie persönlich die Entwicklung der Krise erlebt?

Noch vor wenigen Wochen hätten sich die meisten Menschen die vielen Änderungen, die die Ausbreitung des Corona-Virus mit sich bringt, nicht vorstellen können. Auch das Leben in Dillenburg hat sich nachhaltig verändert – mit vielfältigen Konsequenzen. Ich gehe auf die Unternehmen und Gewerbetreibenden, den Einzelhandel, die Gastronomie und Hotellerie und auch die Ladengeschäfte ein. Einige durften offenbleiben, andere haben jetzt wieder geöffnet. Allen gleich ist, sich nun mit vielen Beeinträchtigungen, teilweisen Schließungen, wirtschaftlichen Einbrüchen und Veränderungen im Betriebsablauf vertraut machen zu müssen. Ich bin mir sicher, dass diese Situation viele Menschen auch wirtschaftlich an die Grenzen des Leistbaren gebracht hat. Das betrifft aber auch viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den jeweiligen Unternehmen. Zu erleben, wie das eigene Unternehmen oder das Unternehmen, für das man seit Jahren mit viel Engagement tätig ist, vor existenzielle Herausforderung gestellt wird, ist alles andere als leicht. Vielfältigste Fragen tauchen auf. Die Verantwortung für die Beschäftigten und die Kollegen, die Verpflichtungen gegenüber Banken oder zur Zahlung von Abgaben bei gleichzeitigem Wegfallen von Einnahmen. Fragen, wie lange die Einschränkungen dauern werden und welche Schritte der Lockerung oder Hilfen es geben wird. All das sind Dinge, die die Lebenswirklichkeit auch in der Oranienstadt komplett verändert haben.

Ein Stillstand im öffentlichen Leben. Sehen Sie das auch so?

Ja, auch im privaten Umfeld hat es viele einschneidende Veränderungen gegeben. Sich einfach mal mit Freunden zu treffen: derzeit nicht möglich. Den gewohnten Sport treiben oder die Tasse Kaffee am Samstagvormittag in der Eisdiele oder im Café zu genießen: bis auf Weiteres verschoben. Nun sind wir zusätzlich damit konfrontiert, Bedeckungen für Mund und Nase tragen zu müssen, wenn wir einkaufen gehen oder im öffentlichen Personennahverkehr unterwegs sind. Auch das ist ja für uns völlig ungewohnt, da wir als Europäer gewohnt waren, das Gesicht des Gegenübers erkennen zu können. Große Sorgen mache ich mir zudem, wie sich die letzten Wochen und die Zeit, die noch auf uns zukommt, auf die schulische Laufbahn von Kindern auswirkt. Genauso erschwert das Betretungsverbot des Landes Hessen für die Kindertagesstätten die frühe Förderung der jüngsten Kinder. Als Bürgermeister stelle ich fest, dass die Vielfalt im öffentlichen Leben in Dillenburg fast völlig zum Erliegen gekommen ist. Allerdings freue ich mich, dass es ein funktionierendes Netz von nachbarschaftlicher und partnerschaftlicher Hilfe gibt, auf das zurückgegriffen werden kann. Viele Menschen helfen vielen anderen in unserer Stadt und das macht mich stolz. Ebenso engagiert sich eine Vielzahl sozialer Träger vorbildlich und versucht im Rahmen der gesetzten Möglichkeiten, die sozialen Veränderungen abzufedern.

Weitere Lockerungen oder vorsichtige Vorgehensweise – wie bewerten Sie die Situation?

Ich hoffe, dass diese Lockerungen nicht zu früh und zu schnell vorgenommen werden. Wir sollten nicht in eine Euphorie verfallen. Zu denken, wir können das alte Leben von heute auf morgen wiederherstellen und zur Normalität zurückkehren, wäre aus meiner Sicht falsch. Alle Maßnahmen müssen sehr sorgfältig und mit Augenmaß und unter ständiger Beobachtung begleitet werden. Ein Sommer ohne Feste und eine Vielzahl anderer Vergnügungen ist nicht schön. Aber es muss sein: denn die Gesundheit der Menschen geht vor. Aus meiner Sicht waren die von den politisch Verantwortlichen getroffenen harten Entscheidungen wichtig. Deren Richtigkeit kann man darin erkennen, dass es erste, vorsichtig positive Tendenzen gibt. Die Infektionszahlen steigen mäßig, und das Gesundheitswesen ist in der Lage, auftretenden Fällen große Aufmerksamkeit sowie sorgfältige und liebevolle Pflege zukommen zu lassen. Meine Gedanken sind aber auch bei denjenigen, die durch den Virus infiziert wurden und stark darunter gelitten haben – oder dies noch heute tun. Ich fühle auch mit denen, die im Moment schwer zu tragen haben, weil sie Angehörige durch die Infektion verloren haben.

Wie sind die Vorgaben eingehalten worden?

Als Bürgermeister der Oranienstadt bin ich dankbar, dass sich der überwiegende Teil der Menschen meiner Stadt sehr diszipliniert an die gesundheitlichen Vorgaben gehalten haben. Ich hoffe, dass sich dies in den nächsten Wochen fortsetzt. Besonders am Herzen liegt mir ein Dank an all diejenigen, die in den letzten Wochen in besonderer Weise zu dieser guten Entwicklung beigetragen haben. Das sind diejenigen, die im Gesundheitswesen und in der Pflege ihren Dienst am Nächsten in der gewohnt professionellen und fürsorglichen Art fortgesetzt haben. Dabei dürfen auch diejenigen nicht vergessen werden, die auch in den Verwaltungen, in den Unternehmen, im Einzelhandel und an vielen anderen Stellen ihren Dienst gemacht haben und dabei den Kontakt nicht vermeiden konnten, um Leben zu retten und unsere Versorgung sicher zu stellen.

Herr Lotz, wagen Sie einen Blick in die Zukunft?

Für mich steht fest, dass die durch den Virus ausgelöste Pandemie auch die Dillenburgerinnen und Dillenburger noch in den nächsten Monaten stark beschäftigen wird. Daher sind wir alle aufgerufen – gerade mit Blick darauf, dass viele Einrichtungen wieder ihren Betrieb aufnehmen – umso verantwortungsvoller zu handeln. Ich bin dennoch für die Zukunft sehr positiv gestimmt. Die vielfältigen Zeichen der Solidarität unter den Menschen unserer Stadt und die außergewöhnlich gute Art des Umgangs mit der Krise zeigen mir, dass Mut und Zuversicht richtig sind. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam die Krise überstehen werden. Lassen Sie uns alle daran mitarbeiten.

Maskenpflicht

Maskenpflicht: Eine Frau mit Alltagsmaske schiebt einen Einkaufswagen Quelle: Pixabay

Ab Montag, 27. April gilt in ganz Hessen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Betreten von Publikumsbereichen von Geschäften, Banken und Postfilialen sowie im ÖPNV. Zusätzlich sollte weiterhin auf einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen unbedingt geachtet werden.

Mit dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird vor allem das Gegenüber geschützt – das heißt: auch umgekehrt. Medizinische Schutzmasken bleiben weiterhin medizinischem und pflegerischem Personal vorbehalten. In Bussen, Bahnen und beim Einkaufen reicht ein einfacher Mund-Nasen-Schutz aus, möglich sind auch Tücher und Schals aus dichtem Stoff.

Die Schutzwirkung selbst genähter Masken, Schals oder Tücher ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Erfahrungen aus der Praxis zeigen allerdings, dass diese Art der Mund-Nasen-Bedeckung ebenfalls sehr wirksam sein kann.

Allgemeine Hinweise zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung

Allgemein ist zu beachten, dass bevor und nachdem die Maske auf- oder absetzt wird, die Hände gründlich zu reinigen sind. Auch sollte vermieden, die Maske umzuklappen, damit die Innenseite nicht nach außen zeigt und somit Stoffe aus dem Umfeld aufnehmen kann. Masken sollten generell im trockenen Zustand getragen werden. Sobald sie vom Sprechen feucht werden, können sie ihren Schutz verlieren. Selbstgenähte Stoffmasken, Tücher oder Schals sollten nach dem Tragen regelmäßig, am besten täglich, bei mindestens 60° C gewaschen, gut getrocknet und danach heiß gebügelt werden.

Bauleitplanung auf dem Altscheid

Bauskizze, Zange, Zollstock, Bleistift und ein Modellhaus

Die Stadtverordnetenversammlung der Oranienstadt Dillenburg hat in ihrer Sitzung am 21.11.2019 gemäß § 2 (1) BauGB die Aufstellung des Bebauungsplanes „Auf dem Altscheid“ im Stadtteil Niederscheld beschlossen.

Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“

Logo des Landes Hessen

Soforthilfe des Landes Hessen / bis zu 10.000 Euro Unterstützung für Vereine

Wetzlar/Dillenburg/Herborn (ldk): Das Land Hessen startet ab dem 1. Mai 2020 mit einem neuen Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft abzufedern.

Je nach Situation können Vereine bis zu 10.000 Euro finanzielle Unterstützung erhalten. Gemäß der Richtlinie können Mittel beantragt werden, beispielsweise für: Nachwuchsarbeit, Mieten / Betriebskosten (Wasser, Strom, weitere Nebenkosten), Instandhaltungen, Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagte Projekte (Storno- und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung, Sachkosten o. ä.).

Alle 41.000 gemeinnützigen Vereine des Landes Hessen sind antragsberechtigt!!!

  • Gemeinnützige Sportvereine, die Mitglied im Landessportbund Hessen e.V. sind, richten ihre Anfragen an die E-Mail-Adresse coronavereinshilfe@sport.hessen.de.
  • Aus dem Bereich Kultur können Vereine ihre Anträge beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unter E-Mail corona-vereinshilfe@hmwk.hessen.de stellen.
  • Vereine im Bereich Naturschutz u. ä. stellen ihre Anträge beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, E-Mail: corona-vereinshilfe@umwelt.hessen.de.
  • Zuständig für Anträge sozialer Vereine wie z. B. Opferhilfe, Hospizdienste und -initiativen, Flüchtlingshilfe, Nachbarschaftshilfe und Landfrauen sowie Dach- und Fachverbände der Kindertagesbetreuung ist das Hessische Ministerium für Soziales, E-Mail: coronavereinshilfe@hsm.hessen.de.

Informationen zu Vereinsarbeit und ehrenamtlichem Engagement gibt es unter https://www.engagierteregion.de/.

E-Schrott kann wieder abgegeben werden

Logo des AWLD

Die Annahmestellen für Elektroaltgeräte im Lahn-Dill-Kreis öffnen wieder. Neben der Annahmestelle im Abfallwirtschaftszentrum Aßlar nimmt auch die GWAB wieder große und kleine Elektroaltgeräte entgegen. Im Recyclingzentrum in Wetzlar (Westendstraße 15) ist die Abgabe zu den regulären Öffnungszeiten Montag bis Freitag 7.30 – 19:00 Uhr sowie samstags 10.00 – 14:00 Uhr möglich. Die GWAB macht darauf aufmerksam, dass die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten sind. Kunden müssen ihre Altgeräte selbst entladen.

Oberscheld am 25. April geöffnet

Die E-Schrott-Annahmestelle an der ehemaligen Deponie Schelderwald in Dillenburg-Oberscheld ist ab Samstag (25. April) ebenfalls wieder an jedem zweiten und vierten Samstag im Monat zwischen 9.00 und 14.00 Uhr geöffnet. Es können maximal vier Pkw gleichzeitig auf das Gelände fahren, am Tor findet eine Zugangsregelung statt. Auch hier sind die Elektroaltgeräte von den Kunden selbst zu entladen und an den gekennzeichneten Stellen abzustellen.

Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill weist darauf hin, dass auch Elektrohändler mit einer Verkaufsfläche von mindestens 400 Quadratmetern alte Elektrokleingeräte kostenlos zurücknehmen, wenn diese in keiner Abmessung größer als 25 Zentimeter sind.

Mehr Informationen zur Abfallentsorgung im Lahn-Dill-Kreis gibt es unter www.awld.de.

Stadtbücherei und Wochenmarkt öffnen wieder

Logo der Stadtbücherei Dillenburg. Das Bild führt zum vollständigen Artikel

Dillenburg. Ab Dienstag, 28. April können Lesende der Stadtbücherei Dillenburg wieder dienstags, donnerstags und freitags in der Zeit von 11 bis 16 Uhr, mittwochs 10 bis 13 Uhr, Medien ausleihen. Nachdem die Bundes- und Landesregierung die Lockerungen der Pandemie-Maßnahmen zu Eindämmung des Corona-Virus beschlossen hat, dürfen nun auch wieder Bibliotheken ihre Pforten öffnen. Auch ein Besuch der Stadtbücherei ist hier, wie aktuell bei allen Einrichtungen des öffentlichen Lebens, mit Beschränkungen bzw. Schutzmaßnahmen verbunden. Bei dem Besuch der Bücherei müssen folgende Abstands- und Hygienemaßnahmen beachtet werden:

  • Lesende dürfe nur einzeln die Bücherei betreten, aber natürlich für die gesamte Familie Medien ausleihen.
  • Es dürfen sich maximal fünf Lesende zeitgleich in der Bücherei aufhalten
  • Der Zutritt ist nur mit den bereitgestellten Körbchen im Eingangsbereich zulässig. Diese werden im Anschluss an die Ausleihe von den Mitarbeiterinnen desinfiziert.
  • Die Abstands- und Hygieneregeln müssen entsprechend der Markierungen und Hinweise eingehalten werden.
  • Besuche sollte möglichst kurz und ohne langes verweilen stattfinden, damit keine Warteschlagen entstehen.
  • Nach Möglichkeit sollen sich die Besucher vorab im Online-Katalog informieren, ob das gewünschte Medium zur Verfügung steht.
  • Die Oranienstadt empfiehlt das Tragen einer selbst mitgebrachten Mund-Nasen-Abdeckung

Lesecafé bleibt geschlossen

Das Lesecafé bleibt vorerst geschlossen. Rückgaben können weiterhin auch außerhalb der Öffnungszeiten kontaktlos über die Bücherklappe erfolgen. Diese Maßnahmen sind leider notwendig und dienen dem Schutz der Lesenden und der Mitarbeiterinnen.

Wochenmarkt wieder ab dem 25. April

Nach einer vierwöchigen Pause nimmt auch der Dillenburger Wochenmarkt am 25. April seinen Betrieb wieder auf. Er findet zunächst samstags auf dem Wilhelmsplatz von 8 bis 13 Uhr statt. Obwohl Wochenmärkte entsprechend der Leitlinien der Bundesregierung und der aktuell geltenden Verordnung des Landes Hessens zur Bekämpfung des Corona-Virus noch erlaubt waren, hatte die Oranienstadt Dillenburg die Pausierung des Wochenmarktes als reine Vorsichtsmaßnahme Ende März beschlossen. Um aber die Grundversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zu ergänzen, wird das Marktgeschehen auf dem Wilhelmsplatz nun wieder aufgenommen. Auch hier gelten selbstverständlich die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Ob auch der Markt am Mittwoch wieder angeboten werden kann, wird in Kürze entschieden.

Aquarena-Nacht 2020 fällt aus

Die Planungen für Dillenburgs größte Freiluftsause liefen bereits auf Hochtouren. Dann kam das Corona-Virus nach Deutschland und mit ihm die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Verlangsamung der Pandemie. Wegen der aktuellen Planungsunsicherheit, vor allem aber zum Schutz von Beteiligten und Gästen, sagt die Oranienstadt Dillenburg nun die für den 15. August geplante Aquarena-Nacht ab. Die Oranienstadt Dillenburg betont, dass man einerseits zwar unbedingt Gewerbetreibende, Künstler und andere Dienstleister mit der Einbindung in das Open-Air-Fest unterstützen möchte. Andererseits setzt die Durchführung eine gewisse Planungssicherheit voraus, die aktuell nicht gegeben ist. Die Allgemeinverfügung des Lahn-Dill-Kreises untersagt zwar Veranstaltungen zurzeit „nur“ bis zum 30.04.2020 – eine Verlängerung der Verfügung auf unbestimmte Zeit ist allerdings denkbar. Durch den vorherrschenden Übertragungsweg von SARS-CoV-2 (Tröpfchen) zum Beispiel durch Husten, Niesen kann es zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kommen. Auch Übertragungen durch Schmierinfektionen sind nach dem heutigen Kenntnisstand nicht ausgeschlossen. Größere Ausbrüche von Infektionen wurden in der Vergangenheit gerade bei Kongressen, Messen und anderen Großveranstaltungen beobachtet. Auch wenn sich sicherlich schon viele potentielle Gäste der Aquarena-Nacht bei den momentanen Einschränkungen sehr auf ein geselliges Stadtfest gefreut haben, steht die weitere Entwicklung im Bemühen um die Erhaltung der Gesundheit und der weiteren Eindämmung des Virus im Vordergrund, was sich nach realistischer Einschätzung noch einige Monate hinziehen wird. Mindestens bis zur Zulassung eines Impfstoffs werden bestimmte Einschränkungen, zumindest aber die Hygiene- und Abstandsregeln die Gesellschaft weiter begleiten. Auch wenn die Aquarena-Nacht open-air stattfindet, ist die Gewährleistung dieser Abstands– und Hygieneregeln bei einem solch umfangreichen Event mit Tausenden von Besuchern und Dienstleistern schlichtweg nicht umsetzbar – ebenso wenig, wie eine vollständige und zuverlässige Erfassung der persönlichen Daten aller Teilnehmenden, um Infektionsketten nachvollziehbar zu machen. Der Schutz aller am Event Beteiligten hat für die Oranienstadt Dillenburg höchste Priorität. Nach sehr gründlicher Abwägung im Ältestenausschuss und im Magistrat wurde daher entschieden, das Stadtfest in diesem Jahr auszusetzen. „Wir bedauern diese Absage sehr, bitten aber um Verständnis für diese Entscheidung. Wir hoffen, in 2021 die Besucher der Aquarena-Nacht wieder zu guter Live-Musik und kulinarischen Highlights verbunden mit einem stimmungsvollen Ambiente einladen zu können“, so Dillenburgs Bürgermeister Michael Lotz.