Für die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine und Asylbewerberinnen und Asylbewerber hat die Oranienstadt Dillenburg Unterkünfte bereitstellen müssen. Dies erfolgte aus dem Grunde heraus, dass der Lahn-Dill-Kreis nicht mehr in der Lage war, die Unterkunft von Flüchtlingen alleine zu tragen. Über einen Verteilerschlüssel teilte der Lahn-Dill-Kreis anschließend den Kommunen die unterzubringenden Personen zu. Somit mussten in kürzester Zeit Unterkünfte bereitgestellt werden. Die Oranienstadt richtete den Gebäudekomplex in der Maibachstraße, wo in der Vergangenheit Ärzte, das Diakonische Werke und ein Lebensmittelladen die Räumlichkeiten nutzten, als Unterbringungsmöglichkeit für Flüchtlinge her, so dass aus den einzelnen Wohnungen, Besprechungszimmern und Büros nunmehr Wohneinheiten entstehen konnten. Im Frühjahr 2023 fanden hier bereits über 80 geflüchtete Personen eine Unterkunft. Gleichzeitig wurde der Oranienstadt mitgeteilt, dass weitere Flüchtlinge der Stadt zugwiesen werden sollten. Von daher mussten noch zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten gesucht werden. Die Entscheidung der Stadt fiel auf das ehemalige Lebensmittelgebäude in der Nixböthestraße und baute dies ebenfalls in 2023 entsprechend um. Rund 100 geflüchtete Personen könnten hier nun untergebracht werden.
Zuwendung der EU aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds
Die entstandenen Kosten für die Umbaumaßnahmen, Einrichtung und Betreuung trug die Stadt zunächst alleine. Über die Förderrichtlinie über die Gewährung von Zuwendungen im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds 2021 – 2027 (AMIF 2021-2027) der Europäischen Union stellte sie einen Antrag auf Bezuschussung zu den entstandenen Kosten. Das politische Ziel des EU-Fonds besteht darin, zur effizienten Steuerung von Migrationsströmen und zur Durchführung, Konsolidierung und Weiterentwicklung der gemeinsamen Asylpolitik und der gemeinsamen Einwanderungspolitik beizutragen. Durch das Programm können bis zu 75 Prozent der zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben für die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen und Asylbewerberinnen und Asylbewerber gedeckt werden.
Dillenburg. Bereits Anfang April erfolgten zahlreiche Wechsel in den Ämtern der Dillenburger Ortsgerichte und Schiedsämter. In einer kleinen Feierstunde und in Anwesenheit des Ersten Stadtrats von Dillenburg Gerhard Anders übernahm Direktor Reinhard Grün die Verabschiedungen und neuen Ernennungen in den Räumlichkeiten des Dillenburger Amtsgerichts. Für das Schiedsamt Oberscheld wurde Dr. Gernot Schmitt ernannt. Stefan Menz wurde als neues Mitglied im Ortsgericht Oberscheld ernannt und trat damit – ebenso wie Dr. Gernot Schmitt – die Nachfolge des verstorbenen Franz Kern an. Nach fünfjähriger Ausübung seiner Tätigkeit wurde Horst Beckmann aus dem Schiedsamt Dillenburg verabschiedet und Sabine Simon als seine Nachfolgerin in Anwesenheit des stellvertretenden Schiedsmanns Dillenburg Thomas Roos neu ernannt. Für das Schiedsamt Nanzenbach wurde nach 27 Jahren Hiltrud Gail verabschiedet und Tobias Reeh als stellvertretender Schiedsmann für den Bezirk Dillenburg-Nanzenbach neu ernannt. Dillenburgs Erster Stadtrat Gerhard Anders bedankte sich im Namen der Oranienstadt für die geleistete Ehrenarbeit und wünschte den neu ernannten Mitgliedern alles Gute und „Glück Auf“ für ihre neue Tätigkeit.
Hintergrund: Schieds- und Ortsgerichte
Ortsgerichte haben eine lange Tradition als Einrichtungen der Rechtspflege: Es gab sie bereits im Herzogtum Nassau und anschließend auch im Gebiet des früheren Volksstaates Hessen. Konsequenterweise wurde dann das bewährte Ortsgerichtswesen – durch ein am 6. Juli 1952 erlassenes Gesetz – auf ganz Hessen ausgedehnt. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind Beglaubigungen von Unterschriften (insbesondere erforderlich bei Grundstücks-Angelegenheiten) und Abschriften, Nachlass-Sicherungen und auch Grundstücks-Schätzungen. In Dillenburg hat jeder Stadtteil sein eigenes Ortsgericht. Durch eine Schiedsvereinbarung können Parteien bestimmen, dass ein Schiedsgericht anstelle eines staatlichen Gerichts ihren Rechtsstreit verbindlich entscheidet. Der Weg zum staatlichen Gericht ist den Parteien in diesen Fällen dann grundsätzlich verschlossen. In einem Schiedsverfahren kann über alle Ansprüche entschieden werden, über die die Parteien einen Vergleich schließen können. Die Streitbeilegung im Wege eines Schiedsverfahrens hat für die Parteien den entscheidenden Vorteil, dass sie sich ihre Schiedsrichterin oder ihren Schiedsrichter und die Verfahrensregeln weitgehend selbst aussuchen können. Zudem kann das Schiedsverfahren, wenn die Parteien es wünschen, nicht öffentlich durchgeführt werden, so dass die Vertraulichkeit gewährleistet ist.
Kinder und Jugendliche aus dem Stadtgebiet sind aufgerufen ihre Stimme abzugeben
Alle zwei Jahre haben alle Jugendlichen aus Dillenburg und seinen Ortsteilen die Möglichkeit, ihre Vertreter*innen neu zu bestimmen. In diesem Jahr wird die Kinder- und Jugendvertretung (KJV) in der Woche vom 24.06 bis 27.06.2024 neu gewählt. Die KJV ist das Gremium der Stadt Dillenburg, in dem Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, ihre Interessen direkt zu vertreten und an politischen Entscheidungen mitzuwirken.
In diesem Jahr haben sich 13 Bewerber und Bewerberinnen gemeldet um für die KJV zu kandidieren:
Johanna Langold (13 Jahre)
Abas Mahamed Jamac (16 Jahre)
Till Manderbach (13 Jahre)
Rudolf Schmidt (13 Jahre)
Mohammed Reza Abdi (14 Jahre)
Mohamed Alscheikh (14 Jahre)
Yasir Shafii (15 Jahre)
Tim Silas Henrich (14 Jahre)
Mark Rottke (17 Jahre)
Mahdi Rezae (12 Jahre)
Kimberly Samira Issel (17 Jahre)
Sarah Michelle Rompf (13 Jahre)
Charlotte Sophie Mohns (12 Jahre)
Die Bewerber für die Kinder- und Jugendvertretung: v.l.n.r. Till Manderbach, Tim Silas Henrich, Mark Rottke, Abas Mahamed Jamac, Mohammed Reza Abdi, Mohamed Alscheikh, Yasir Shafii, Rudolf Schmidt, Kimberly Samira Issel, Johanna Langold, Mahdi Rezae. (nicht im Bild) Sarah Michelle Rompf, Charlotte Sophie Mohns
Die Bewerber und Bewerberinnen möchten sich -sofern sie gewählt werden- dafür einsetzen, jugendgerechtere Gestaltung im Stadtgebiet voranzutreiben und auf diese aufmerksam zu machen. Ihre Ideen gehen von Bolzplätzen über Gratis W-LAN in der Stadt bis hin zur Frage, was mit dem Aquarena Schwimmbad zukünftig passieren wird/soll. Des Weiteren möchten sie sich für mehr Kinder- und Jugendattraktionen, sowie Veranstaltungen und Sportturniere stark machen, allem voran aber dazu beitragen, dass eine gute Kommunikation zwischen politischen Akteuren und Kindern und Jugendlichen ermöglicht werden kann.
Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren können ihre Stimme abgeben
In der Wahlwoche sind alle Kinder und Jugendlichen aus Dillenburg und seinen Stadtteilen von 12 bis 17 Jahren aufgerufen ihre Stimme abzugeben. Dies ist im Wahllokal im Jugendhaus ab Montag, dem 24.06. zu den Öffnungszeiten des Jugendhauses bis Donnerstag, den 27.06. um 15.00Uhr möglich. Zusätzlich können Wahlberechtigte am Montag, den 24.06. auch in der Johann-von-Nassau-Schule, am Dienstag, den 25.06. an der Wilhelm-von-Oranien-Schule und am Mittwoch, den 26.06. in der Goldbachschule Frohnhausen in der Zeit von 08:00 bis 13:30 Uhr wählen gehen.
Konstituierende Sitzung am 27.06., 18.00 Uhr
Die konstituierende Sitzung der neuen Jugendvertretung wird bereits direkt nach Stimmenauszählung und Bekanntgabe des Ergebnisses am Donnerstag, den 27.06. um 18.00 Uhr stattfinden.
Nähere Infos gibt es bei der Stadtjugendpflege Dillenburg unter 02771 8488419 oder man kommt zu einem kurzen Besuch im Jugendhaus Dillenburg in der Maibachstr. 14 vorbei.
Gute Neuigkeiten für den Sommer: Ab Montag, 17. Juni ist das Außenbecken auf der Liegewiese des Aquarena-Bades täglich geöffnet. Kinder bis sieben Jahre können die Anlage bei sommerlichen Temperaturen in der Zeit von 11 Uhr bis 19 Uhr zum Spielen und Planschen nutzen. Der Eintritt ist kostenfrei. Der Zutritt für Kinder ist nur in Begleitung eines Erwachsenen möglich. Erreicht werden kann das Becken über die Tür links neben dem Haupteingang, die zur Terrasse und Liegewiese führt. Die Toiletten im Gebäude können beim Besuch ebenso genutzt werden, wie die Kaltwasser-Dusche auf dem Außengelände. Die Außenfläche öffnet, ähnlich wie die Freibäder, nur bei gutem Wetter und in der Sommersaison. Die Oranienstadt Dillenburg und die städtischen Service-Betriebe freuen sich, dass während der Zeit der Sanierung so ein kleines Angebot für Kinder in Dillenburg geschaffen werden kann.
Ab sofort für Kinder bis sieben Jahre bei schönem Wetter geöffnet: das Außenbecken auf der Aquarena-Liegewiese. Foto: Oranienstadt Dillenburg
Nach der Sitzung des Wahlausschusses am Freitag, dem 14. Juni wird voraussichtlich die Durchführung der Stichwahl zum Landrat beschlossen werden.
Stimmzettel
Um Missverständnissen vorzubeugen, teilen wir mit, dass die Stimmzettel bei der Stichwahl, im Gegensatz zu der verbundenen Europa- und Landratswahl, weiß und nicht gelb sein werden. Bei den Umschlägen bleibt es aus organisatorischen Gründen bei der gelben Farbe.
Bitte beachten Sie: Sollte bei der Hauptwahl die Wahlbenachrichtigung versehentlich im Wahllokal abgegeben worden sein, oder die Wahlbenachrichtigung bereits vernichtet worden sein, ist die Wahlberechtigung bei der Stichwahl im Wahllokal mit einem gültigen Ausweisdokument nachzuweisen.
Bei den Europa- und Landratswahlen am vergangenen Sonntag waren insgesamt rund 140 Wahlhelfer in den Wahllokalen, sowie zahlreiche städtische Bedienstete am Wahlabend tätig.
Die Arbeit der Wahlvorstände und der Helfer, die an der Organisation der Wahlen beteiligt sind, sind der Dreh- und Angelpunkt für eine ordnungsgemäße Durchführung demokratischer Wahlen.
Dieser Dienst, der hier ehrenamtlich durchgeführt wird, kann nicht genug wertgeschätzt werden. Schließlich ist das Amt des Wahlhelfers ein Dienst, der für uns alle getan wird.
Stichwahl Landrat
Die nächste zu organisierende Wahl, ist die Stichwahl des Landrats am 30.06.2024.
Selbst Wahlhelfer werden
Sie möchten selbst als Wahlhelfer bei künftigen Wahlen tätig sein? Dann schreiben Sie uns über die E-Mail Adresse wahlen@dillenburg.de.
Die Oranienstadt Dillenburg lädt herzlich zum Familientag in den Wildpark Donsbach am Sonntag, 16. Juni ein. In der Zeit von 11 bis 18 Uhr warten ein bunt gemischtes Programm, informative Ausstellungen mit zahlreichen Akteuren sowie natürlich die vielen heimischen Tierarten auf die kleinen und großen Gäste. Der Eintritt ist frei.
Historische Traktoren und Landmaschinen
Nach dem Motto „Geschichte Anschauen und Anfassen“ wird der Allendorfer Tandem-Stammtisch und Traktorfreunde e.V. den Besuchenden historische Traktoren und Landmaschinen der Hersteller Deutz, Hanomag, Lanz, Wahl und andere vorstellen. Seit über 25 Jahren setzt sich der Verein für die Erhaltung von alten Traktoren, Standmotoren und Landmaschinen ein.
“Casting” erproben
Erneut beteiligt sich auch der Sportfischerverein 1942 Dillenburg e.V. Hier können Interessierte direkt im Eingangsbereich des Parks das „Casting“ erproben. So zielt man hier mit der Angel auf eine große Zielscheibe am Boden – ganz so, als werfe man Köder aus. Das „Casting“ hilft nicht nur, ein besserer Angler zu werden, sondern ist auch seit 1864 ein eigenständiger Turniersport.
Donsbacher Imker und Dillkreisjäger e. V. informieren
Das Team der Donsbacher Imker rund um Andreas Kämpfer informiert über verschiedene Themen und bietet natürlich auch seine gesunden und leckeren Produkte an. Die Imkerei „Dillhonig“ ist eine regionale Imkerei, die sich der verantwortungs- und respektvollen Bienenhaltung sowie der qualitativ hochwertigen Honiggewinnung verschrieben hat. Die Dillkreisjäger e.V. sind beim Familientag ebenfalls vor Ort.
Kostenlose Führungen
Beim Familientag im Wildpark Donsbach können die Gäste bei den
kostenlosen Führungen einigen der 150 Tiere ganz nah kommen
(Foto: Alicja Kozlowska)
Kostenlose Führungen durch den Park unter Leitung des Vereins finden um 12, 14 und 16 Uhr statt. Treffpunkt ist der „Lernort-Natur-Anhänger“ und Infostand gegenüber vom Spielplatz. So können interessierte nicht nur etwas über die Jagd, sondern auch über den Tierbestand des Wildparks sowie Natur- und Artenschutz erfahren.
Fachschule für Sozialwesen verschönert das Ambiente
Die Dillenburger Fachschule für Sozialwesen (Schwerpunkt Gestalten) bereitet bereits im Vorfeld des Familientages eine Ausstellung von bunt bemalten Holzstelen und Bohlen vor. Diese sind in Gruppenarbeit von den Studierenden liebevoll gestaltet worden und sollen nun in den nächsten Wochen für bunte Fröhlichkeit im Wildpark sorgen. Als besonderes Angebot können Kinder am Stand der Schule selbst malen und sich an dem Projekt ausprobieren.
Hüpfburg, Kinderschminken und Co.
Aber auch für die kleinsten Gäste ist gesorgt. Neben dem Kennenlernen verschiedener Tiere im Park, die sich auch gerne einmal streicheln lassen, wartet eine Hüpfburg auf sie und bei Nicole Schneider von „Pinserella“ können die Kinder sich beim Kinderschminken in zauberhafte Fabelwesen oder wilde Tiger verwandeln lassen.
Patenschaft, Spende und Mitarbeit im Förderverein
Wer den Wildpark unterstützen möchte, sei es mit einer Spende, einer Patenschaft oder eine Mitgliedschaft im Förderverein, ist herzlich willkommen den Infostand des Fördervereins Wildpark Dillenburg-Donsbach e.V. zu besuchen. Dort steht das beliebte Glücksrad mit Haupt- und Trostpreisen und auch die Buttonmaschine läuft wieder heiß.
Am Infostand des Fördervereins Wildpark Donsbach können die kleinen Gäste beim Familientag unter anderem eigene Buttons kreieren (Foto: Kilian Scharf)
Bier-Tasting bei den WildparkStuben
Die WildparkStuben laden wie immer zum gemütlichen Verweilen ein. Der Pächter Holger Andermann hat mit einem Bier-Tasting in Zusammenarbeit mit Edeka Rein ein ganz besonderes Highlight für Freunde des Gerstensaftes vorbereitet. Auf der Speisekarte steht unter anderem leckerer Hackbraten vom Wildschwein. Ausreichend Parkplätze stehen am Dorfgemeinschaftshaus in Donsbach (Rudolf-Braas-Straße 1, 35686 Dillenburg) zur Verfügung. Der Eintritt zum Familientag ist frei – Spenden für den Wildpark sind herzlich willkommen und können an der Kasse abgegeben werden.
Die Wildparkstuben laden beim Familientag zum Verweilen und
Genießen ein (Foto: Oranienstadt Dillenburg)
Beliebtes Ausflugsziel seit über 50 Jahren
In idyllisch gelegenen Gehegen beherbergt der Wildpark in Dillenburg- Donsbach rund 150 Tiere in 12 Arten und Rassen. Der zu betreuende Tierbestand umfasst einheimische wie auch exotische Tiere. Der Wildpark ist mit seinen 21 Hektar größer als der Frankfurter Zoo. In seinem meist bewaldeten Gelände dient er seit über 50 Jahren nicht nur als Ort der Entspannung für Naherholungssuchende, sondern bietet jedes Jahr durch verschiedene Aktionen und Futterführungen, vielen Schulklassen, Kindergartengruppen und Familien die Möglichkeit der „natürlichen Fortbildung“. Mit seinem großen Naturspielplatz und seinem Streichelzoo ist die städtische Einrichtung ganzjährig ein beliebtes Ausflugsziel. Beim Parkspaziergang kann der Gast beispielsweise Mufflons, Damhirsche, Rothirsche, Alpensteinböcke und Alpengämsen beobachten, teilweise sogar von den dafür aufgestellten Hochsitzen. Hinzu kommen Zwergziegen, Esel und Kaninchen. Entlang der attraktiven Parkwege laden viele Sitzmöglichkeiten und die Wildpark-Stuben mit ihrem leckeren gastronomischen Angebot zum gemütlichen Verweilen ein. In Planung ist außerdem die Anschaffung neuer Tierarten.
Rund 150 Tiere in 12 Arten und Rassen beherbergt der Wildpark in
Donsbach, der am 16. Juni zum Familientag einlädt (Foto: Peter
Patzwaldt)
Das Dillenburger Stadtarchiv hat den Hessischen Archivpreis 2023 gewonnen. Die Prämierung ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden. Der Preis der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen wird alle zwei Jahre an Archive verliehen, die sich besonders um den Erhalt und die Zugänglichmachung von Archivgut ausgezeichnet haben. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Frühjahrstagung des Verbandes der hessischen Kommunalarchivare und –archivarinnen e. V. statt, an der über 60 Gäste teilnahmen.
Der Hessische Archivpreis 2023 geht an die Oranienstadt Dillenburg (v. links): Dr. Peter Quadflieg (Vorsitzender des hessischen Landesverbands im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V.), Stadthistoriker Simon Dietrich, Nicole Schlabach (Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen), Stadtarchivleiterin Anja Graser, Bürgermeister Michael Lotz, Michael Lehr (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Dillenburg). Foto: Kilian Scharf
Die Auszeichnungsurkunde überreichte Dr. Peter Quadflieg, Vorsitzender des hessischen Landesverbands im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V.) nach seiner Laudatio. Die Jury hat überzeugt, dass
– 2022 eine neue Stelle im Archiv eingerichtet wurde (Stadthistoriker)
– nun nach dem Umzug 2023 für Nutzer und Archivalien verbesserte Räumlichkeiten zur Verfügung stehen
– das webbasierte Archivinformationssystem Arcinsys eingeführt wurde
– regelmäßig Fördermittel aus Bundes- und Landestöpfen eingeworben werden und
– ein Ausbildungsplatz für den Beruf des/der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv eingerichtet wurde
„Archive sind unser kollektives Gedächtnis und deshalb gleichermaßen wichtig wie spannend“, sagte Bürgermeister Michael Lotz. Der Preis sei eine wunderbare Bestätigung und ein Ansporn, zukünftig das Erbe der Stadt weiter zu bewahren. Archivleiterin Anja Graser sieht die Auszeichnung als Motivation für das gesamte Archivteam, das, wie bisher auch schon, mit viel Herz und Engagement weitermache. „Wir werden stetig einen Zahn zulegen“, versprach Graser.
Was geschieht mit dem Preisgeld? Ideen für eine Verwendung gibt es bereits. Das Archivteam kann sich vorstellen, damit den geplanten „Tag der offenen Tür“ oder die wissenschaftliche Tagung rund um das Thema „150 Jahre Wilhelmsturm“ finanziell zu unterstützen. Alternativ könnte der bereits digitalisierte Fotobestand für die Öffentlichkeit nutzbar gemacht werden, wofür einige technische und kostenintensive Hürden überwunden werden müssen.
Für etwa vier Wochen ist die L3362 zwischen Dillenburg-Nanzenbach und Eschenburg-Hirzenhain seit Montag, 15.04.24, voll gesperrt. Die EAM Netz ersetzt eine defekte 1-kV-Freileitung zwischen Nanzenbach in Richtung Forsthaus durch ein rund 850 Meter langes 1-kV-Erdkabel. Die Freileitung wurde nach heftigen Schneefällen Ende letzten Jahres irreparabel beschädigt. Seitdem läuft die Stromversorgung der daran angeschlossenen Kunden über ein Notkabel. Für die Verlegung des Niederspannungskabels sind umfangreiche Tiefbauarbeiten entlang der L3362 notwendig, was die Vollsperrung erforderlich macht. Erdkabel sind gegenüber Freileitungen deutlich weniger witterungsanfällig und erhöhen somit die Versorgungssicherheit in diesem Bereich. Die EAM investiert in diese Baumaßnahme rund 180.000 Euro.
Eine Umleitung ist von Dillenburg kommend über Eibach, Oberscheld nach Hirzenhain ausgeschildert. Die EAM Netz bittet um Verständnis und wird die Beeinträchtigungen so gering wie möglich halten.
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