Expired: Sanierung der Hohlbrücke

Im Zuge der Sanierung der Hohlbrücke in Dillenburg auf der Landesstraße 3362 kann nun doch am kommenden Wochenende, 22./23. September, der Überbau der Hohlbrücke auf die fertiggestellten Widerlager abgesenkt werden. Zum Absenken des Stahlüberbaus ist es erforderlich, die Oberleitung der unter Brücke querenden Bahnstrecke abzuschalten. Daher werden zum Absenken des Überbaus Sperrpausen der Deutschen Bahn benötigt.

Absenken musste zunächst verschoben werden

Im für das Absenken vorgesehenen Zeitraum Ende September / Anfang Oktober waren zwei von drei beantragte Sperrpausen der Bahn aufgrund zeitgleich laufender Gleisarbeiten der Bahn zwischen Aßlar und Ehringshausen sowie zwischen Ehringshausen und Dillenburg nicht genehmigt worden. Da eine einzelne Sperrpause für das Absenken des Brückenüberbaus allerdings nicht ausreicht und ein Zwischenzustand mit einem Überbau auf halber Höhe nicht über einen längeren Zeitraum sicher gewährleistet werden kann, stand zunächst ein Verschieben des Absenkens im Raum, was auch den weiteren Bauablauf verzögert hätte.

Sperrpause für den Bahnverkehr am kommenden Wochenende

In weiteren Abstimmungsgesprächen mit der Bahn konnte nun allerdings die genehmigte Sperrpause für das kommende Wochenende auf zwei Nächte verlängert werden. Dieses Zeitfenster wird nun genutzt, um den Stahlüberbau der Hohlbrücke auf die Widerlager abzusenken. Somit findet das Absenken in der Nacht von Samstag, 22. September, auf Sonntag, 23. September, sowie in der Nacht von Sonntag, 23. September, auf Montag, 24. September, statt.

Treppenturm von Samstag bis Montag gesperrt

Für die Fußgänger, die über einen provisorischen Fußweg die Hohlbrücke auch während der Bauarbeiten passieren können, bedeutet dies, dass der Treppenturm an der Hohlbrücke von Samstag, 22. September, ab ca. 15 Uhr, bis voraussichtlich Montag, 24. September, ca. 15 Uhr, für Fußgänger und Radfahrer gesperrt werden muss.

Seit September 2016 saniert Hessen Mobil die Hohlbrücke in Dillenburg. Der Stahlüberbau der Hohlbrücke ist im Zuge der Sanierung erhalten geblieben. Während der Bauarbeiten wurde der Überbau um etwa drei Meter angehoben, um während der weiteren Bauarbeiten am Unterbau der Brücke arbeiten zu können.

Stützwand weist schlechte Bausubstanz auf

Nachdem der Überbau in die endgültige Position abgesenkt worden ist, können die weiteren Arbeiten auf der Brücke – das Aufbringen der Abdichtung, der Einbau der Asphaltschutz- und Asphaltdeckschicht sowie das Anpassen der Übergangskonstruktionen – erledigt werden. Weiterhin werden die Rampen zur Brücke verfüllt, sodass die Brücke wieder an die Fahrbahn der Landesstraße angebunden ist. Bis zur Fertigstellung der Baustelle muss zudem noch eine Stützwand seitlich der Brücke auf Nanzenbacher Seite saniert werden, die eine schlechtere Bausubstanz aufweist, als ursprünglich vermutet. Für die Sanierung dieser Stützmauer muss eine Baugrube ausgeschachtet werden, die größtenteils in die anliegende Straße hineinreinragt, zudem müssen dortige Versorgungsleitungen (Telekom, Unitymedia) umverlegt werden.

Hohlbrücke bis Ende des Jahres wieder für Fußgänger und Radfahrer nutzbar

Wenn die nun anstehenden Arbeiten planmäßig verlaufen, soll die Hohlbrücke bis Ende dieses Jahres für die Fußgänger und Radfahrer wieder uneingeschränkt nutzbar sein. Die Verkehrsfreigabe der Hohlbrücke für den motorisierten Verkehr ist neben den restlichen Arbeiten an der Hohlbrücke allerdings auch vom Fortschritt der Sanierung der oben genannten Stützmauer abhängig, da diese unmittelbar an die Brücke anschließt und diese Sanierung erst abgeschlossen sein muss, bevor der Verkehr über die Hohlbrücke fließen kann. Es ist daher derzeit davon auszugehen, dass die Hohlbrücke in diesem Jahr nicht mehr für den motorisierten Verkehr freigegeben werden kann.

Mehr über Hessen Mobil finden Sie unter www.mobil.hessen.de und www.verkehrsservice.hessen.de

Juliane-von-Stolberg-Schule wechselt den Standort

Es hat einige Zeit gedauert, bis das „Ausweichquartier“ mit Unterstützung der Oranienstadt Dillenburg ausgemacht und für geeignet befunden werden konnte. Die gesamte Schulgemeinde inkl. Elternbeirat ist in die Umzugspläne eingebunden und alle wissen, was auf sie zukommt: Für 220 Schülerinnen und Schüler in 11 Klassen (Schuljahr 2018/2019), Lehrerkollegium, Schulleitung und Verwaltung der Juliane-von-Stolberg-Schule heißt es bald Koffer und Kisten packen – der Umzug ist für die Weihnachtsferien 2018 geplant. Doch bis dahin ist noch einiges zu tun.

Sanierung notwendig

Das Gebäude der Juliane-von-Stolberg-Schule – um 1900 erbaut – ist ein „Schmuckstück“ mitten in der Dillenburger Innenstadt und hat schon so manche bauliche Maßnahme hinter sich gebracht. Jetzt ist eine bauliche und brandschutztechnische Sanierung notwendig, die das gesamte Gebäude betrifft. Da lärm- und staubintensive Arbeiten durchgeführt werden müssen, ist es erforderlich, die gesamte Schule auszulagern.

Die Juliane-von-Stolberg-Schule hat eine Sanierung nötig

Von Dillenburgs Stadtmitte zum Bolzplatz „Löhren“

In Zusammenarbeit mit der Oranienstadt Dillenburg wurde ein Aufstellort für ein temporäres Schulgebäude gefunden: Auf dem Bolzplatz des Spielplatzes „Löhren“ in der Nassaustraße in Dillenburg werden Klassencontainer aufgestellt. Der restliche Spielplatz bleibt unangetastet. Die Containeranlage wird in vier Blöcken errichtet, die insgesamt aus 12 Klassencontainern, einem Betreuungscontainer, einem Verwaltungscontainer und drei Sanitärcontainern besteht. Der Schulstandort der besonderen Art soll voraussichtlich bis zu den Sommerferien 2020 (18 Monate) genutzt werden. Der Transport von Schülerinnen und Schülern aus dem Innenstadtbereich erfolgt zeitversetzt mit jeweils zwei Bussen zur 1. und 2. Schulstunde. Analog hierzu wird der Rücktransport umgesetzt.

„Ausweichquartier ist gut gewählt“

Heinz Schreiber, Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent des Lahn-Dill-Kreises: „Dieses Ausweichquartier ist gut gewählt – der Spielplatz kann in den Pausen genutzt werden, die Bushaltestelle befindet sich direkt am Gelände. Unser Dank gilt den Verantwortlichen der Oranienstadt Dillenburg, die uns bei der Suche nach unserem temporären Schulstandort tatkräftig unterstützt haben.“

 

Weihnachtsbäume gesucht

Foto: Peter Patzwaldt

Für die weihnachtliche Ausschmückung aller Stadtteile in der nahenden Adventszeit suchen die Stadtwerke Dillenburg noch geeignete Weihnachtsbäume aus Privatbesitz.

Die Bäume sollten möglichst freistehend und mit einem LKW-Kran erreichbar sein und daher nicht weiter als 6 Meter im Grundstück stehen. Die Fällung und Abholung erfolgt im November durch Mitarbeiter der Stadtwerke. Interessenten können sich an die Stadtwerke Dillenburg (Tel. 896-170) wenden.

Dillenburger Weihnachtsaktionen 2018

Foto: Peter Patzwaldt

Weihnachten ist die schönste Zeit des Jahres in der Oranienstadt Dillenburg und seinen Stadtteilen. Neben weihnachtlichen Dekorationen und bunten Lichtern gibt es eine Vielzahl an Veranstaltungen im Advent und „zwischen den Jahren“, die Besucher aus Nah und Fern mit ihrer Vielfältigkeit nach Dillenburg locken. Gemeinsam mit den Veranstaltern möchte die Oranienstadt Dillenburg auch in diesem Jahr einen umfassenden Kalender zusammenstellen, der alle Aktivitäten rund um Weihnachten abbildet.

Veranstaltungen aus allen Stadtteilen werden erfasst

Egal ob Kirchengemeinden, Vereine, Gastronomen oder Privatpersonen alle können ihre Aktivitäten rund um Weihnachten melden. Vorgesehen sind eine gedruckte Broschüre zur Verteilung sowie Präsentationen auf den Internetseiten www.dillenburg.live und www.dillenburg.de. Die Einträge in den Veranstaltungskalender sind für Privatpersonen, Vereine und Kirchengemeinden kostenfrei. Hierzu benötigt die Stadt die Unterstützung der Veranstalter. Diese können das Formular auf unserer Website nutzen. Gerne können die Veranstaltungen auch per Email an stadtmarketing@dillenburg.de zugesendet werden. Annahmeschluss ist Sonntag, 30. September 2018. Die Veröffentlichung ist für Anfang November 2018 vorgesehen. Bei Fragen und Anregungen rund um den „Veranstaltungskalender Weihnachten in Dillenburg“ stehen die Mitarbeiter des Ressorts für Kultur, Sport und Tourismus gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Eventmanagerin Elena Wechselberger und Stadtmarketingmanager Tilo Kramer sind telefonisch unter 02771/896-158 bzw. 896 -156 erreichbar.

 

 

Wacholderweg in Düsseldorf ausgezeichnet

Erfolgreiche Zertifizierung der Rothaarsteig-Spuren als Qualitätswege

Nachdem zuletzt der Rothaarsteig-Hauptweg sowie 7 Rothaarsteig-Spuren durch den Deutschen Wanderverband als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifiziert wurden, sind nun auch die letzten drei Rundwege von den Wanderexperten aus Kassel als Qualitätswege ausgezeichnet worden.

Wocholderweg zertifiziert

Neben den beiden Rothaarsteig-Spuren „Ilsetalpfad“ und „Dill-Bergtour“ erhielt auch der „Wacholderweg“ auf der Outdoormesse TourNatur in Düsseldorf das begehrte Zertifikat des Deutschen Wanderverbandes. Alle drei wurden dort im Rahmen einer kleinen, offiziellen Feierstunde als „Traumtouren“ ausgezeichnet. Und der Name ist Programm: Traumtouren sind besonders attraktive und abwechslungsreiche Wege auf naturbelassenen Pfaden mit „traumhaften“ Aussichten.

Für Harald Knoche, Geschäftsführer der Rothaarsteiggeschäftsstelle ist die Auszeichnung des Wanderverbands zugleich auch Lob und Dank an die Arbeit der zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich mit viel Engagement der Pflege und dem Erhalt der Wege widmen

Ein weiterer Premiumwanderweg im „Rondevu der Wege“

Tourismusleiter Steffen Keiner vom Ressort für Kultur, Sport und Tourismus der Oranienstadt Dillenburg entwickelte im Jahr 2016 das Projekt den Wacholderweg in Donsbach als neue Rothaarsteig-Spur zertifizieren zu lassen und das Wanderangebot Dillenburgs und der IKZ „Rondevu der Wege“ um einen weiteren Premiumwanderweg auszubauen.

l. Harald Knoche (Geschäftsführer des Rothaarsteigverein e.V.), Wegepate Bad Laasphe-Feudingen, Cecily Schnurr (Ressort für Kultur, Sport und Tourismus), Steffen Keiner (Tourismusleiter Ressort für Kultur, Sport und Tourismus) Foto: Rothaarsteigverein e.V.

Die Projektleitung übernahm die Tourismus-Sachbearbeiterin Cecily Schnurr in Kooperation mit Markus Scheidt (Naturpark Lahn-Dill-Bergland und Hessen Forst). Auf Grund der strengen Zertifizierungsvorgaben wurde die Wegeführung überarbeitet, Genehmigungen eingeholt und eine umfangreiche Infrastruktur mit Wegweisern, Ruhebänken und einer Wanderhütte geschaffen.

In Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Verschönerungsverein Donsbach, unter dem Vorsitz von Markus Dechert, wurden alle nötigen Arbeiten am Wacholderweg zu der offiziellen Eröffnung im März fertiggestellt.

Die Freude war groß, dass die Urkunde für die Rothaarsteig-Spur Wacholderweg als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ nun entgegengenommen werden konnte.

Der Rothaarsteig – Wildromantische Pfade und lokale Highlights

Der Rothaarsteig bietet nicht nur auf seiner 154 km langen Hauptstrecke zwischen dem sauerländischen Brilon und dem hessischen Dillenburg eine Bilderbuchlandschaft aus wildromantischen Pfaden, schroffen Felsformationen, bunten Wiesen, rauschenden Bächen und majestätisch wirkenden Laub- und Nadelwäldern. Auch links und rechts des Weges gibt es immer wieder lokale Highlights zu entdecken.

Traumhafte Landschaften am Wacholderweg. Foto: Rothaarsteigverein e.V.

Rothaarsteig-Spuren perfekt für Tageswanderungen

Grund genug für seine Macher die sogenannten Rothaarsteig-Spuren zu entwickeln. Katharina Schwake, verantwortlich für das Rothaarsteigmarketing, erklärt: „aufgrund der Nachfrage nach kürzeren Touren haben wir die Rothaarsteig-Spuren bewusst als Halb- und Ganztagesrundwege konzipiert. Ansprechen möchten wir hiermit vor allem Tagesausflügler, Standortwanderer und Rothaarsteig-Wiederholungstäter.“

Weitere Informationen zum Wacholderweg in der Touristinfo Dillenburg

Eine Übersichtskarte zum Wacholderweg sowie weitere Informationen und Beratung sind kostenlos in der Touristinfo im Alten Rathaus in Dillenburg (Hauptstraße 19, Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 8.00 – 16.00 Uhr, Do. 8.00-18.00 Uhr, Sa. 10.00-14.00 Uhr) erhältlich.

Kurzbeschreibungen der zertifizierten Rothaarsteig-Spuren

Wacholderweg

Nicht nur der namensgebende Wacholder, sondern zahlreiche seltene und streng geschützte Tier- und Pflanzenarten bewohnen die Naturschutzgebiete „Alteberg“, Sauernberg“ und „Wacholderheide“ bei Donsbach. Spannend für Naturfreunde ist besonders der kleine Baumlehrpfad im Reistenbachtal und der CO2-Lehrpfad von Hessen-Forst am Haigerer Tor, der optisch und haptisch interessante Einsichten in ein sehr aktuelles Thema vermittelt. Entspannung für müde Füße bietet unterwegs die Waat-Tret-Anlage mit einem kleinen Barfußpfad. Der Sandorbbach liefert hier Quellwasser zur Abkühlung. Wer es „tierisch“ mag macht einen Abstecher in den Wildpark Donsbach. Die Krönung des Wacholderweges ist im wahrsten Sinne des Wortes der 454 m hohe Kornberg, der mit seinem „Taunusblick“ eine grandiose Aussicht auf die Landschaft bietet.

Ilsetalpfad

Begleitet von Lahn, Ilse und Weidenbach führt der 16,5 km lange Ilsetalpfad durch offene Landschaften mit kleinen Schieferfelsen und wunderbaren Ausblicken auf die Bad Laaspher Ortschaften. Auf den 645 zu bewältigenden Höhenmetern durchqueren Sie skurrile Kyrillflächen mit natürlichem Wildwuchs und tiefe Wälder. Abenteuerlich: der Weg durch das verwunschene Ilsetal mit seinen mystischen Felswänden. Romantisch: der Weidelbacher Weiher mit Seerosen in der warmen Jahreszeit. Historisch: Der Weg über die Bettelmannsbuche, wo früher Pilger lagerten und Holzkohle-Fuhrleute auf ihrem Weg zur Kohlen- und Eisenstraße. Majestätisch: die Ausblicke von der Lahnhelle auf dem Weg nach Volkholz.

Dill-Bergtour

Idyllisches Dilltal und aussichtsreicher Rothaarkamm – beides können Sie auf der Dill-Bergtour wunderbar miteinander verbinden. Auf dem Weg zum Rothaarkamm durchqueren Sie den historischen Hauberg Offdilln, der Ihnen spannende Einblicke in diese uralte Form der Waldbewirtschaftung gibt. Die malerische Quelle des Bocksborn lädt zur Rast ein. Auf dem Rothaarsteig angekommen, genießen Sie grandiose Aussichten in das Lahn-Dill-Bergland und das Siegerland. Die Abendstimmung auf der Aussichtsplattform „Nase im Wind” auf der Tiefenrother Höhe muss man erleben, beschreiben kann man sie nicht. Der Haubergspfad auf der Tiefenrother Höhe gibt Einblicke in die Tätigkeiten der Waldnutzer. Auf Anfrage bieten die Ranger des Landesbetriebes Wald und Holz NRW hier Führungen an. Die Lucaseiche nahe dem Forsthaus Steinbach wacht majestätisch über die Wanderer. 27,5 Meter reckt sie sich jetzt seit ca. 220 Jahren gen Himmel, gestützt auf einem 385 Zentimeter umfassenden Stamm. Beeindruckend! Wie die gesamte Dill-Bergtour.

L 3362 – Ausbau zwischen Dillenburg und Nanzenbach – Sperrung

Im Zuge des Ausbaus der Landesstraße 3362 zwischen Dillenburg und Nanzenbach muss aus arbeitstechnischen Gründen in dem Zeitraum von Freitagnachmittag, 7. September bis Mittwoch, 12. September die Strecke komplett für Radfahrer und Fußgänger gesperrt werden. Dies gilt auch außerhalb der Arbeitszeiten der Baufirma und dem dazwischenliegenden Wochenende.

Haftkleber sorgt für Schichtenverbund zwischen den Asphaltschichten

Der Grund für die strikte Einhaltung der Sperrung ist das Aufbringen des Haftklebers und der folgende Einbau der Asphaltdeckschicht. Der Haftkleber wird am Freitagnachmittag aufgebracht und sorgt für den Schichtenverbund zwischen den Asphaltschichten, der über das Wochenende antrocknen muss. Das Sauberhalten dieser Schicht ist für ein qualitativ hochwertiges Ergebnis notwendig. Haftkleber oder frischer Asphalt verursachen starke Verschmutzungen an Schuhen oder Fahrzeugen. Ab Montagmorgen beginnt der Asphalteinbau, der am Dienstag fortgesetzt wird.

Mehr über Hessen Mobil finden Sie unter www.mobil.hessen.de und www.verkehrsservice.hessen.de

Tag der Regionen

Der Tag der Regionen bringt alljährlich Direktvermarkter, Kunsthandwerker, Betriebe, Vereine, Verbände, Initiativen und viele weitere Engagierte zusammen. Im Aktionszeitraum vom 21. September bis 07. Oktober präsentieren diese Akteure in ganz Deutschland die Stärken ihrer Regionen und die Vorteile regionalen Wirtschaftens.

„Weil Heimat lebendig ist“

Das Motto lautet in diesem Jahr: „Weil Heimat lebendig ist.“
Die Region Lahn-Dill-Bergland richtet den Tag der Regionen nun zum 19. Mal gemeinsam mit einer Mitgliedskommune aus. Jedes Jahr zieht er zwischen 4.000 und 5.000 Gäste an. Bunt, vielfältig und öffentlichkeitswirksam wird gezeigt, was unsere Region zu bieten hat.

Zu Gast in Herborn

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In diesem Jahr sind wir zu Gast in der Stadt Herborn. Schirmherr der Veranstaltung ist der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster.
Am 07. Oktober von 10 bis 18 Uhr präsentieren sich über 80 Aktive.
Der Tag beginnt um 10.00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Turnhalle des Johanneum-Gymnasiums. Um 11 Uhr wird die Veranstaltung durch Landrat Wolfgang Schuster, den gastgebenden Bürgermeister Hans Benner und den Vorsitzenden des Vereins Region Lahn-Dill-Bergland e.V., Julian Schweitzer offiziell eröffnet.

Was in unserer Region steckt

Über 80 Akteure werden zeigen, was in unserer Region steckt. Wertvolle Handarbeiten und selbstgefertigte Produkte werden zum Kauf angeboten. Soziale Vereinigungen und Initiativen aus der Region stellen ihre Arbeit vor. Regional, fair und nachhaltig wird für das leibliche Wohl gesorgt. Es gibt ein umfangreiches regionales Essensangebot und ein Kuchenbüffet. Weitere Mitmachaktionen werden Groß und Klein erfreuen. Ein buntes Bühnen- und Kinderprogramm sorgt für jede Menge Abwechslung.

Die Region aktiverleben

Der Naturpark Lahn-Dill-Bergland informiert über seine Arbeit und über Ausflugsmöglichkeiten in der Region. Kostenloses Infomaterial wie Wander- und Radkarten erhalten die Besucher/innen am Infostand. Mit dabei ist auch der Nationale Geopark Westerwald-Lahn-Taunus, der die geologischen Highlights der Region präsentiert, sowie Hessen Forst mit einem Infostand und einer Mitmachaktion.

Kontakt und Infos:

Region Lahn-Dill-Bergland e. V. · Herborner Str. 1 · 35080 Bad Endbach ·
Telefon 02776-80115 · E-Mail: info@lahn-dill-bergland.de · Internet: www.lahn-dill-bergland.de

Dillenburg, Dietzhölztal und Sinn besiegeln erfolgreiche Zusammenarbeit ihrer Finanzabteilungen

Drei Bürgermeister unterschreiben den Vertrag

Synergien durch Dienstleistungsaustausch zwischen den Dillkreiskommunen

Dillenburg/Dietzhölztal/Sinn. Dillenburg, Dietzhölztal und Sinn arbeiten künftig im Bereich der Finanzen noch enger zusammen. Bürgermeister Michael Lotz, Bürgermeister Andreas Thomas und Bürgermeister Hans-Werner Bender unterzeichneten dazu jetzt im Dillenburger Rathaus einen Dienstleistungsvertrag. Künftig werden Dillenburg und Sinn die Verwaltung der Finanzgeschäfte für Dietzhölztal ausführen.

Drei Bürgermeister unterschreiben den VertragWas bereits seit 2016 gelebte Praxis ist, wurde schon im Frühjahr 2018 offiziell besiegelt und jetzt im Dillenburger Rathaus noch einmal bekräftigt. Die Leitung des Dillenburger Finanzressorts unterstützt die Gemeinde im nördlichen Dillkreis insbesondere durch die stellvertretende Leiterin Ulrike Bellersheim, die dort die kommissarische fachliche Leitungsfunktion übernommen hat. Mindestens einmal wöchentlich nimmt die Diplom-Kauffrau im Ewersbacher Rathaus ihre Aufgaben rund um die Haushaltsplanung, das Berichtswesen und die Jahresabschlüsse der Gemeinde wahr. Die entstehenden Kosten erstattet die Gemeinde Dietzhölztal der Oranienstadt Dillenburg und der Gemeinde Sinn, die beide bereits seit 2017 erfolgreich in einer interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich der Finanzen agieren. „Der Weg in die interkommunale Zusammenarbeit begann in Sinn auch zunächst -aufgrund des Weggangs der Kämmerin, Alexandra Wüst – durch Dienstleistungen im Finanzwesen. Heute können wir auf fast drei Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Dillenburg zurückblicken“, so Hans-Werner Benner.

Gesammelte Erfahrungen durchweg positiv

Alle drei Gemeinden streben hier eine auf längere Dauer angelegte Zusammenarbeit an: „Die Aufgaben der Kommunen werden anspruchsvoller und es wird mehr technisches Know-How benötigt. Das können viele kleine Kommunen nicht mehr leisten. Ein solcher Austausch von gegenseitigen Dienstleistungen und die effektive Nutzung der in allen drei Finanzabteilungen vorhandenen Ressourcen spart nicht nur Steuergelder ein, sondern bietet zusätzliche Synergieeffekte“, so Dietzhölztals Bürgermeister Andreas Thomas. Der aktuelle Dienstleistungsvertrag ist eine wichtige Vorstufe für die Erweiterung einer auch offiziell abgeschlossenen, interkommunalen Zusammenarbeit mit allen drei Gemeinden. Die jetzt gesammelten, positiven Erfahrungen beim Austausch gegenseitiger Dienstleistungen bilden die Grundlage dafür. Dillenburgs Rathauschef Michael Lotz abschließend: „Unsere Aufgabe ist es, eine steigende Qualität unserer Serviceleistungen für die Politik und die Bürgerinnen und Bürger zu erbringen. Das gelingt, indem wir für diese unmerklich zusammenarbeiten und dadurch Zeit und Geld sparen“.

Die interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) ist eine wichtige Handlungsalternative für Städte, Gemeinden und Kreise. Die Nutzung von Synergieeffekten ohne die eigene Identität zu verlieren, ist Ausdruck kommunaler Selbstverwaltung und verantwortungsbewussten Umgangs mit personellen und finanziellen Ressourcen.