Der Wahlausschuss der Oranienstadt Dillenburg tagt am Freitag, 27.03.2026 um 15 Uhr im Rathaus, Rathausstr. 7, 35683 Dillenburg, Stadtverordnetensitzungssaal, 1. Etage, zur Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses.
VIELEN DANK an die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
Die Durchführung eines Wahlsonntags wäre ohne die vielen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer nicht möglich. Auch bei den Kommunalwahlen waren in der Oranienstadt Dillenburg eine große Anzahl von Helfenden im Einsatz um einen ordnungsgemäßen Wahlgang zu gewährleisten. Die 150 Mitglieder der Wahlvorstände in den Wahllokalen in der Kernstadt und den Stadtteilen leisteten diese Tätigkeit ehrenamtlich. Weiterhin waren ca. 20 Bedienstete der Verwaltung zusätzlich im Einsatz.
Bei der Tätigkeit der Wahlhelfer in den Wahllokalen/Briefwahllokalen handelt es sich zwar um eine ehrenamtliche Tätigkeit, die nur unter wichtigen und bestimmten Gründen abgelehnt werden kann, trotzdem ist es nicht mehr selbstverständlich, Bürgerinnen und Bürger zu finden, die diese Aufgabe erledigen. Als Ansprechpartner und „Wahlorgan vor Ort“ haben die Wahlvorsteher, Schriftführer, Beisitzer und Hilfskräfte am Wahlsonntag für einen reibungslosen Ablauf und eine sorgfältige Stimmauszählung am Wahlabend gesorgt.
Da erst im vergangenen Oktober die Direktwahl des Bürgermeisters in der Oranienstadt Dillenburg durchgeführt wurde, standen viele der vorgenannten Wahlhelfer schon wieder innerhalb kürzester Zeit freiwillig zur Verfügung.
In den Auszählungswahlvorständen am Montag nach der Wahl waren fast 100 Mitarbeitende der Stadtverwaltung zum Auszählen der abgegebenen Stimmen eingeteilt. Nicht nur am Wahlwochenende selbst, sondern bereits viele Monate zuvor bestimmten die vergangenen Wahlen teilweise den Arbeitsalltag. Insbesondere ist hier das Team des Bürgerbüros zu erwähnen, welches in den letzten Wochen für die Kommunalwahlen viele Briefwahlanträge zu bearbeiten hatte. Neben der Kreistagwahl wurden die Wahlen der Stadtverordnetenversammlung, der Ortsbeiräte und zeitgleich auch die Wahl des Ausländerbeirates in Dillenburg durchgeführt.
Allen bei der Wahl Beteiligten wird von Seiten des Gemeindewahlleiters und seinem Wahlteam ein besonderer Dank ausgesprochen.
Dies gilt auch für das Team der Kommunalaufsicht beim Lahn-Dill-Kreis, die mit Rat und Tat zur Seite standen sowie für die Möglichkeit bei den Schulen, deren Räumlichkeiten als Wahllokale nutzen zu dürfen.
Das Team der Wahlorganisation im Dillenburger Rathaus ist immer auf der Suche nach Wahlhelfern. Wer daran interessiert ist, als Wahlhelfer in den Wahllokalen in der Kernstadt oder den Ortsteilen mitzuwirken, kann sich gerne per Email an: wahlen@dillenburg.de oder Tel.: 02771/896-113 bei Frau Borkenstein oder unter Tel.: 02771/896-107 bei Frau Emmerich melden. Unter www.dillenburg.de kann ein Online-Formular ausgefüllt werden. Voraussetzung ist, dass der Wahlhelfer selbst in Dillenburg wahlberechtigt ist. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit wird ein „Erfrischungsgeld“ in Höhe von bis zu 50 Euro gezahlt.
Saisoneröffnung auf dem Schlossberg
Saisonauftakt auf dem Dillenburger Schlossberg
Begleitet von Salutschüssen und der Sonderausstellung „Momentaufnahmen 2.0“, eine Fotoausstellung heimischer Fotografinnen und Fotografen, wird am Samstag, dem 28. März, die Museumssaison 2026 auf dem Dillenburger Schlossberg eröffnet. Die beiden Museen, das Oranien-Nassauische Museum im Wilhelmsturm und das Wirtschaftsgeschichtliche Museum in der Villa Grün, öffnen erstmals in diesem Jahr um 10 Uhr ihre Pforten.

Der Dillenburger Museumsverein e.V. lädt zusammen mit den heimischen Fotofreunden herzlich zur Ausstellung „Momentaufnahmen 2.0“ in der Villa Grün ein. In dieser Ausstellung präsentieren heimische Fotografinnen und Fotografen aus Dillenburg und Herborn eine vielfältige Auswahl ihrer schönsten Bilder. Jedes einzelne Foto hält einen ganz besonderen Moment fest – sei es eine atemberaubende Landschaft, faszinierende Naturdetails, eindrucksvolle Architektur oder ausdrucksstarke Portraits.
Durch die unterschiedlichen Blickwinkel der Fotografinnen und Fotografen entsteht eine spannende Mischung aus Motiven, die den Betrachtenden in ihren Bann ziehen. Alle Fotointeressierten sind daher herzlich eingeladen, die Faszination eines Moments selbst zu erleben und in die ausdrucksstarke Welt der Fotografie einzutauchen.
Die Bilder der Fotoausstellung „Momentaufnahmen 2.0“ werden bis 26. April in der Villa Grün ausgestellt. Im Rahmen der Fotoausstellung finden an den Sonntagen, dem 12. und 19. April, um jeweils 17.30 Uhr zwei multimediale Reisevorträge statt.
Das Museum Villa Grün sieht seinen Schwerpunkt in der Wirtschaftsgeschichte des ehemaligen Dillkreises und informiert mit Exponaten und Texttafeln sowohl zur Heiz- und Kochgeräteindustrie als auch weiteren Wirtschaftszweigen. Derzeit in Dillenburg und der nahen Umgebung präsente Wirtschaftsunternehmen, gleich welcher Erzeugnisse, informieren Besuchende ebenfalls mit Exponaten und ihrer Firmenhistorie.
Am Samstag, dem 28. März, wird die Projektgruppe „Leben im 18. Jahrhundert“ des Dillenburger Museumsvereins die Besuchenden in historischen Uniformen mit Salutschüssen begrüßen: die Kanonen schießen von 13 bis 17 Uhr jeweils zur vollen Stunde. Es ist bereits zur Tradition geworden, dass die Capella Orania den Eröffnungstag musikalisch begleitet und die schönsten Lieder aus ihrem Programm vorträgt.
Die Führungen durch die Kasematten am Samstag, dem 28. März, werden ab 13 Uhr stündlich angeboten. Die Kasematten in Dillenburg sind die größten Verteidigungsanlagen in Deutschland. In einer einstündigen Kasemattenführung werden die unterirdische Gänge, ursprünglich ein Wegesystem zur Verteidigung des Schlosses, erklärt.
Im Wilhelmsturm wird im Erdgeschoß und den drei oberen Etagen anhand großformatiger Fotos und Texttafeln eingehend zur oranien-nassauischen und deutsch-niederländischen Geschichte informiert. Das niederländische Könighaus, das Haus Nassau-Oranien, hat seinen Ursprung auf dem Dillenburger Schlossberg und wird im Wilhelmsturm mit Porträtfotos und zahlreichen persönlichen Daten von Beginn im Jahr 1815 bis zur Gegenwart vorgestellt. Der Blick über Dillenburg, vom Balkon im Wilhelmsturm aus, ist außerdem ein beliebtes Fotomotiv.
Der Wilhelmsturm ist von Dienstag bis Sonntag (auch an Feiertagen, Ostermontag und Pfingstmontag) von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet, das Museum Villa Grün an den gleichen Tagen von 10 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr. Nähere Informationen unter: www.museumsverein-dillenburg.de
Königstag in der Oranienstadt Dillenburg

Buntes Treiben auf dem Schlossberg
Am Sonntag, den 26. April 2026 feiern der Dillenburger Museumsverein e.V. und die Oranienstadt Dillenburg gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern den Königstag auf dem Schlossberg mit einer Vielzahl spannender Aktionen. Mit Flohmarkt, einem musikalischen Rahmenprogramm, Hüpfburg, Kinderschminken, Bastelecke für die kleinsten Gäste, Selfie-Station mit dem Königspaar und weiteren tollen Aktionen wird den Besucherinnen und Besuchern ein abwechslungsreiches Familienprogramm geboten. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Geburtstag Willem-Alexanders
Am 27. April zelebrieren unsere Nachbarn in den Niederlanden jährlich den Geburtstag König Willem-Alexanders mit gigantischen Straßenfesten und Freimärkten. Um unsere Verbundenheit gegenüber den Niederlanden zum Ausdruck zu bringen, feiern wir mit! Da der königliche Geburtstag in diesem Jahr auf einen Montag fällt, ziehen wir die Sause kurzerhand vor und begehen den Königstag ausnahmsweise einen Tag zuvor, in der „Sonntagsedition“.
Save the Date: Herzliche Einladung zur Teilnahme am Flohmarkt an der Villa Grün
Der Königstag startet um 11.00 Uhr mit einem Flohmarkt rund um die Villa Grün. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung, einen Flohmarktstand vor Ort zu betreiben. Tische, Decken o.Ä., um das eigene Angebot zu präsentieren, sind selbst mitzubringen. Bis 17.00 Uhr heißt es dann für Besucherinnen und Besucher des Königstags: Stöbern, feilschen, Schnäppchen schlagen und allerhand Schätze entdecken!
Weitere Informationen unter www.dillenburg.live
Sperrung: Wartungsarbeiten Schlossbergtunnel
Wegen turnusmäßiger Wartungs- und Reinigungsarbeiten ist der Schlossbergtunnel vom 29.05. – 31.05.2026 gesperrt.
Wir bitten Sie dies bei Ihren Planungen zu berücksichtigen.
“Glück-Auf” für die neue “Glück-Auf-Halle”
Der erste Spatenstich für die Wiedereröffnung des zentralen Oberschelder Veranstaltungsortes ist erfolgt
Das Warten hat ein Ende. Die Bauarbeiten für den Neubau der Glück-Auf-Halle in Oberscheld kommen in Bewegung, nachdem am 10. März der erste Spatenstich auf dem Gelände zwischen Brunnenstraße und dem Falkensteinweg erfolgte. Mit einem großen Aufgebot aus Kommunal- und Kreispolitik, der ausführenden Firmen, den Planungsbüros sowie den zahlreich erschienen Oberschelder Bürgerinnen und Bürger, galt es, „den Ort des Lebens und der Begegnung“, wie es der scheidende Bürgermeister Michael Lotz betonte, wieder zum zentralen Treffpunkt für die dörfliche Gemeinschaft und darüber hinaus werden zu lassen.
„Es gibt Orte, die atmen Geschichte“, erklärte Michael Lotz bei seiner Laudatio auf den Beginn des Neubaus der Glück-Auf-Halle, die im Februar 2021 durch einen Brand zerstört wurde. Und weiter fügte er hinzu: „Ein Oberschelder sieht, wenn er oder sie auf den Platz schaut, wesentlich mehr als einen Baugrund, er sieht ein Stück Dorfgeschichte, ein Stück Identität.“
Stadtverordnetenvorsteher Klaus-Achim Wendel verwies in seiner Rede auf die Bedeutung der Halle als Veranstaltungsort über Oberscheld hinaus. Dem schloss sich der Kreisbeigeordneter Frank Inderthal an, der gleichfalls den Wunsch hegte, dass Sport und Kultur bald hier wieder ihren Platz in der neuen Glück-Auf-Halle finden werden. Ortsvorsteher Thilo Schwarz von Dessoneck freut sich, dass es mit dem Neubau endlich vorangeht.
Die Gründe, warum es so lange gedauert hat sind vielfältig. Ein streitiges Gutachterverfahren dauerte bis 2024. „Heute können wir rund 2,3 Millionen in den Neubau der Halle investieren, die multifunktionaler wird.“ so Michael Lotz, der dem Lahn-Dill-Kreis für die Erteilung der Teilbaugenehmigung dankte, sodass die ersten Schritte im Bauverfahren begonnen werden können.
Das Bauunternehmen Faber & Schnepp aus Gießen steht bereit, um mit den Rohbauarbeiten zu beginnen. Die weitere Planung sieht eine Bauzeit bis zur schlüsselfertigen Übergabe der Glück-Auf-Halle von einem bis eineinhalb Jahren vor.
Das Gebäude, das in Massivbauweise errichtet wird, bietet einen Veranstaltungssaal mit ca. 200 Sitzplätzen, eine Bühne mit Nebenräumen, sanitäre Anlagen sowie eine Küche mit Speise- und Getränkeausgabe. Die Beheizung erfolgt durch regenerative Energie.
Der erste Spatenstich ist jedenfalls vollbracht, an dem sich Stadtverordnetenvorsteher Klaus-Achim Wendel, Bürgermeister Michael Lotz, Landrat Carsten Braun, Kreisbeigeordneter Frank Inderthal, der designierte Bürgermeister Friedrich Dehmer, Architekt Hansi Fuchs, Ortsvorsteher Thilo Schwarz- von Dessonneck und Ann-Katrin Lieblang von der Firma Faber & Schnepp beteiligten. Sie alle legten eine mit viel Beifall bedachte ordentliche Schippe vor, auf dass ein reibungsloser, unfallfreier Ablauf der Bauarbeiten beginnen möge.
Glück Auf!

Landesweiter Warntag am 12. März in Hessen
Am 12.03. findet der hessenweite Warntag statt. Analog zum bundesweiten Warntag im September werden die Sirenen und das Modulare Warnsystem um 10:00 Uhr auf der Landeseben in Hessen ausgelöst. Eine Entwarnung erfolgt um 10:30 Uhr mit einem Sirenendauerton.
Ziel ist es die Bevölkerung auf die Warnmedien und das Warnverhalten zu sensibilisieren. Das Modulare Warnsystem steuert dabei vielseitige Warnkanäle wie das Cell-Broadcast, diverse Warn-Apps und die Radiowarnung an. Durch eine genaue Beschreibung kann vor einer Gefahr gewarnt und zu einem definierten Verhalten aufgefordert werden. Gemeinsam können so Gefahrensituationen wie Bombenfunde, Großbrände und Unwetterlagen sicher bewältigt werden.
Weitere Infos zum Warntag und zum Thema Bevölkerungswarnung finden Sie auf der Homepage vom Land Hessen unter https://hessen.de/presse/hessenweiter-warntag-am-12-maerz und auf der Homepage vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de.

Glasfaserausbau: Deutsche Glasfaser zieht sich zurück
Glasfaserausbau: Deutsche Glasfaser zieht sich zurück –Versorgung über Förderprojekt „Vollausbau“ dennoch weitgehend gesichert
Die Stadtverordnetenversammlung der Oranienstadt Dillenburg hatte am 02. November 2023 einer Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Glasfaser für einen flächendeckenden Glasfaserausbau zugestimmt. Voraussetzung für den privatwirtschaftlichen Ausbau war eine Anschlussquote von mindestens 33 Prozent der Haushalte. Daraufhin erfolgte eine großangelegte Akquise an dessen Ende diese Quote jedoch nicht erreicht wurde.
Trotzdem signalisierte die Deutsche Glasfaser der Stadt über viele Monate hinweg, weiterhin an einem zumindest teilweisen Ausbau interessiert zu sein und zu prüfen, ob dieser auch mit geringerer Beteiligung möglich sei. Kurz vor dem Jahreswechsel erfolgte nun die endgültige Absage des Unternehmens.
In ihrer Mitteilung verweist die Deutsche Glasfaser auf veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen, gestiegene Kapitalkosten sowie Unsicherheiten bei Baupartnern. Das Unternehmen konzentriere sich daher künftig auf bereits begonnene Projekte und werde neue Ausbauvorhaben nur noch sehr selektiv beauftragen. Dies betrifft auch die Oranienstadt Dillenburg. Die entsprechende Aufhebungsvereinbarung liegt der Stadt vor und wird aktuell in den städtischen Gremien diskutiert.
Das Unternehmen hat jedoch zugesichert, dass alle Bürgerinnen und Bürger, die einen Vorvertrag abgeschlossen haben, in den nächsten Tagen und Wochen von Deutsche Glasfaser hierzu auch schriftlich informiert werden.
Förderprojekt „Vollausbau“ stellt flächendeckenden Glasfaserausbau weitgehend sicher
Unabhängig von der Absage der Deutschen Glasfaser hatte die Stadtverordnetenversammlung bereits am 06. November 2025 dem Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung (ÖRV) mit der lahn-dill-breitband zugestimmt. Ziel des Projekts „Vollausbau“ ist die Anbindung nahezu aller unterversorgter Adressen an ein zukunftsfähiges Gigabitnetz. Damit ist der weitgehend vollständige Glasfaserausbau in Dillenburg langfristig gesichert.
Der Hintergrund: Der Ausbau moderner Telekommunikationsnetze ist eigentlich Aufgabe des Marktes. Da sich Investitionen jedoch insbesondere im ländlichen Raum häufig nicht wirtschaftlich darstellen lassen, kommt es seit Jahren zu einem Marktversagen. Um dem entgegenzuwirken, wurde bereits 2011 die kommunale Arbeitsgemeinschaft „lahn-dill-breitband“ (ldb) gegründet – getragen vom Lahn-Dill-Kreis und allen 23 Kommunen. Die ldb hat in den vergangenen Jahren, teils mit Fördermitteln von Bund und Land, maßgeblich zur Verbesserung der Breitbandversorgung beigetragen. Der nächste notwendige Schritt in die Gigabitgesellschaft ist der nahezu flächendeckende Glasfaserausbau (FTTB/FTTH).
Warum das Förderprojekt notwendig ist
Auch beim Glasfaserausbau durch Deutsche Glasfaser wären Bereiche übriggeblieben, die durch diese nicht ausgebaut worden wären. Auch in diesem Fall wären also Adressen ohne Glasfaseranschluss geblieben – eine digitale Spaltung, die die ldb mit dem Projekt „Resterampe“ verhindern will. Bund (50 %) und Land (40 %) haben ihre Förderzusagen bereits erteilt. Die Kommunen tragen einen Eigenanteil von zehn Prozent. Für Dillenburg wurden aktuell 3.044 Adressen in das Förderprojekt aufgenommen. Nicht berücksichtigt werden bereits ausgebaute Gebiete sowie Bereiche mit Kabel-TV-Netzen (HFC/DOCSIS).
Die endgültige Abrechnung erfolgt nach Projektabschluss – voraussichtlich im Jahr 2030 – und umfasst nur tatsächlich angeschlossene Adressen. Der kommunale Eigenanteil der Oranienstadt beträgt derzeit 1.522.000 Euro und wird von 2027 bis 2030 in vier gleichen Jahresraten eingeplant.Für Kommunen mit besonders hoher Belastung besteht zudem die Möglichkeit, eine Kreisförderung zu beantragen. Dies muss zu gegebener Zeit geprüft werden.
Ausblick
Mit dem Abschluss der ÖRV ist sichergestellt, dass nahezu alle unterversorgten Adressen in Dillenburg an das Glasfasernetz angeschlossen werden – unabhängig davon, ob private Anbieter eigenwirtschaftlich tätig werden.
Oranienstadt bei der Reisen & Freizeit Messe Saar 2026
Am 21. und 22. Februar 2026 präsentierte sich die Arbeitsgemeinschaft Rendezvous der Wege auf der Reisen & Freizeitmesse in der Saarlandhalle Saarbrücken. Gemeinsam mit regionalen Partnern informierte das Team die Besucherinnen und Besucher über attraktive Freizeitangebote, Wander- und Radmöglichkeiten sowie über die landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten der Region.

Teil der interkommunalen Kooperation
Die touristische Arbeitsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss der Städte Haiger, Dillenburg und Herborn sowie der Gemeinden Breitscheid, Driedorf, Greifenstein, Sinn, Eschenburg und Dietzhölztal. Ziel der interkommunalen Kooperation ist es, die Region gemeinsam touristisch zu vermarkten und ihre besondere Stärke im Aktiv- und Wandertourismus hervorzuheben.
Mehr als 100 Aussteller
Die Messe war an beiden Tagen – jeweils von 10 bis 18 Uhr – sehr gut besucht. Mehr als 100 Aussteller aus den Bereichen Reisen, Freizeit, Aktivurlaub und Tourismus boten Inspiration und persönliche Beratung. Ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm mit spannenden Reiseberichten zu Destinationen weltweit sorgte zusätzlich für große Aufmerksamkeit.
Erlebniswelt rund um den Urlaub

Die Reisen & Freizeit Messe Saar 2026 war weit mehr als eine klassische Verbrauchermesse – sie erwies sich als inspirierender Treffpunkt für alle, die das Leben aktiv, genussvoll und neugierig gestalten möchten. Die Erlebniswelt rund um Urlaub, Freizeit und Kulinarik sprach ein breites Publikum an und bot vielfältige Anregungen – von Fernreisen über regionale Ausflugsziele bis hin zu neuen Trends im Aktivbereich.
Zweite Teilnahme für “Rendezvous der Wege”
Für „Rendezvous der Wege“ war es bereits die zweite Teilnahme an der Messe in Saarbrücken – und erneut ein voller Erfolg. Die Verantwortlichen zeigen sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung und insbesondere mit der hohen Besucherfrequenz. Viele intensive Gespräche, konkrete Nachfragen und wertvolle neue Kontakte bestätigten das große Interesse an naturnahen und aktiven Urlaubserlebnissen in der Region.
Die Arbeitsgemeinschaft bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse und freut sich bereits auf kommende Veranstaltungen.


