Förderbescheid für das Aquarena-Bad

Ann Kathrin Linsenhoff überreicht 1. Stadtrat Gerhard Anders die Urkunde zum Förderbescheid. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel.

Ann Kathrin Linsenhoff überreicht Förderbescheid vom Land Hessen über 1 Millionen Euro für das Aquarena-Bad

Ann Kathrin Linsenhoff überreicht Erstem Stadtrat Gerhard Anders die Urkunde zum Förderbescheid. Foto: Helmut Blecher

Die Planungen für die Sanierung des Aquarena-Schwimmbads sind weiter vorangeschritten. Die Entwurfsplanung steht kurz vor dem Abschluss. Passend dazu erhielt die Oranienstadt nun eine finanzielle Unterstützung vom Land Hessen.

Am Dienstag (16.12.) überreichte Ann Kathrin Linsenhoff, frühere Olympiasiegerin im Dressurreiten und erste Sportbeauftragte des Landes Hessen, auf der Aquarena-Baustelle einen Förderbescheid über eine Million Euro an den Ersten Stadtrat Gerhard Anders. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Magistrat nahmen erfreut an der Übergabe teil.

Ann Kathrin Linsenhoff vor dem Becken der 50-Meter-Bahnen der Großbaustelle des Aquarena-Schimmbades. Foto: Helmut Blecher

“Stätte des Zusammenkommens”

„Es ist immer ein schöner Tag, wenn ich etwas mitbringen kann“, sagte Linsenhoff. Besonders wichtig sei ihr die Förderung des Breitensports. „Schwimmbäder sind Orte der Begegnung. Sie bringen Menschen zusammen und sind für viele Bürgerinnen und Bürger ein wichtiger Teil des Alltags. Das Aquarena ist mit seiner 50-Meter-Bahn etwas ganz Besonderes – deshalb ist es wichtig, dass es so bald wie möglich wieder öffnen kann.“ Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass der Betrieb eines Schwimmbads dieser Größe für eine Kommune eine große Herausforderung darstellt.

Wie die Stadtverwaltung erläuterte, erfolgt die Planung eines Bauprojekts in mehreren Schritten. Insgesamt gibt es neun sogenannte Leistungsphasen, die von den ersten Ideen bis zur Fertigstellung des Baus reichen. Derzeit befindet sich das Aquarena-Projekt in der Entwurfsphase, die fast abgeschlossen ist. In dieser Phase wird festgelegt, wie das Bad später aussehen soll und was die Sanierung voraussichtlich kosten wird.

An Kathrin Linsenhoff, eingerahmt von den Gästen der Übergabe-Feier in der Aquarena–Baustelle. Foto: Helmut Blecher

Mit Abschluss dieser Entwurfsphase ist rund ein Viertel der gesamten Planungsarbeit erledigt. In den nächsten Schritten geht es unter anderem darum, den Bauantrag einzureichen, die Planungen weiter zu verfeinern und anschließend die Bauarbeiten öffentlich auszuschreiben. Erst danach können die Aufträge an die ausführenden Firmen vergeben werden. Dabei handelt es sich um ein verpflichtendes europaweites Verfahren, das zusätzliche zeitliche und formale Anforderungen mit sich bringt.

„Es gibt noch einiges zu tun“, erklärte der Erste Stadtrat Gerhard Anders. „Aktuell rechnen wir mit Gesamtkosten von rund 17 Millionen Euro netto. Ziel ist es, den Bauantrag im 1. Quartal 2026 einzureichen. Wenn alles planmäßig verläuft, könnte das Aquarena in 2028 wieder eröffnet werden. Der genaue Zeitplan hängt jedoch von vielen Faktoren ab.“

Eingeschränkter Winterdienst an der Stadthalle

Schneeschaufel. Mit Klick aufs Bild gehts zum Artikel "Eingeschränkter Winterdienst an der Stadthalle"

Während der Wintersaison ist der Winterdienst auf den Wegen rund um die Stadthalle Dillenburg eingeschränkt. Der Verbindungsweg vom oberen Parkplatz zur Bismarckstraße, der an der Stadthalle vorbeiführt, wird grundsätzlich weiterhin geräumt.

Lediglich im Zeitraum vom 24.12.2025 bis einschließlich 01.01.2026 ist diese Verbindung bei Schnee- und Glatteisbildung gesperrt. In dieser Zeit werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, den kurzen Umweg über die Döngesstraße zu nutzen.

Unabhängig davon werden sowohl der obere als auch der untere Parkplatz sowie der Gehweg entlang der Bismarckstraße durchgehend freigehalten und entsprechend der geltenden Prioritäten von Eis und Schnee befreit.

Illegale Abfallablagerung Frohnhausen

Illegale Müllablagerung mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel

Ordnungsbehörde bittet um Hinweise

In einer Nebenstraße der K48 zwischen Frohnhausen und Weidelbach, wurden in der Nähe des örtlichen Übungsgeländes des Technischen Hilfswerks sowie des Lahn-Dill-Kreises in Frohnhausen unerlaubt größere Mengen Bauschutt und Elektromaterial abgeladen. Die Ablagerung erstreckt sich beidseitig entlang des Weges.

Bislang ist nicht bekannt, wer den Abfall dort entsorgt hat und zu welchem Zeitpunkt dies erfolgte. Aufgrund der Art der Materialien ist davon auszugehen, dass diese aus Bau-, Renovierungs- oder Elektroarbeiten stammen könnten.

Zeugen, die Hinweise zur Tatbegehung, zur Herkunft der Abfälle, zu verdächtigen Personen oder zu möglicherweise hierzu benutzten Fahrzeugen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer: 02771 / 896 -184 bei der Ordnungsbehörde Dillenburg oder per Mail: ordnungsbehoerde@dillenburg.de zu melden.

Illegale Müllablagerung
Illegale Müllablagerung
Illegale Müllablagerung

Frischer Blickfang auf der A45

Neues touristisches Hinweisschild für die Oranienstadt auf der A45. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel.

In Dillenburg wurden die beiden touristischen Hinweisbeschilderungen an der A45 erneuert – und sie können sich sehen lassen!

Die neue Hinweisbeschilderung auf der A45

Die neuen Schilder zeigen unter anderem den Wilhelmsturm, das Wahrzeichen der Oranienstadt, sowie weitere liebevolle Details aus der Region, darunter angedeutete Motive des Rothaarsteigs und des Hessischen Landgestüts. Die Beschilderung ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern soll alle Reisenden dazu einladen, Dillenburg und seine Umgebung auf eine ganz neue Art zu entdecken

Ersatz-Stadtführung

Das Reithaus bei Nacht mit Laternen beleuchtet. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel.

Die geplante öffentliche Stadtführung ,,Die dunkle Seite der Stadt‘‘ kann am Mittwoch, den 10. Dezember um 18 Uhr krankheitsbedingt nicht wie geplant stattfinden. Die Tourist-Information der Stadt Dillenburg hat aber für Ersatz gesorgt: Teilnehmende können sich über die Sonderführung ,,Dillenburger Geschichten‘‘ freuen und gespannt sein, was Stadtführer Thomas Schmidt zu berichten hat. Abgerundet wird die Führung durch ein gemütliches Beisammensein bei einem kleinen Umtrunk.

Der Preis beläuft sich auf 8,00 Euro p.P. Der Teilnahmebetrag wird in bar vor Ort gezahlt. Treffpunkt ist am Alten Rathaus in Dillenburg (Hauptstraße 19, 35683 Dillenburg). Datum und Uhrzeit bleiben gleich.

Rege Beteiligung bei Bürgerversammlung in Nanzenbach

Drei Personen, die Fragen beantworten. Mit Klick aufs Bild geht´s zum ganzen Artikel

700 Jahre Ortsgeschichte trifft auf Fragen zum aktuellen Verkehrsgeschehen

Vieles brennt den Nanzenbacher Bürgerinnen und Bürgern, die sich am Mittwoch, 03.12. zur Bürgerversammlung im Mehrgenerationenhaus eingefunden hatten, unter den Nägeln. Nach der Eröffnung und Begrüßung durch den Stadtverordnetenvorsteher Klaus-Achim Wendel, ging zunächst Stadthistoriker Simon Dietrich in seinem Fachvortag „700 Jahre Nanzenbach“ auf die Geschichte des Dorfes ein. Anschließend standen Bürgermeister Michael Lotz sowie Vertreter der Verwaltung den Fragen Anwesender Rede und Antwort.

Foto der Besucher bei der Bürgerversammlung
Rege war die Teilnahme der Nanzenbacher Bürgerschaft an der Fragestunde im MGH.

Simon Dietrich zu Nanzenbachs Geschichte

Seit wann wohnen eigentlich überhaupt Menschen auf Nanzenbacher Gebiet? Wie verdienten diese ihren Lebensunterhalt? Vor allem aber: Was genau hat es mit der Ersterwähnung im Jahr 1325 auf sich? Und welche Informationen können wir heute noch aus diesem kleinen Stück beschriebenen Pergaments herausholen?“, fragte Simon Dietrich und stieg sogleich in die 700-jährige Geschichte Nanzenbachs ein, die in diesem Jahr bereits ausgiebig gefeiert wurde.

“Am Bach des Nanzo”

Simon Dietrich am Mikrofon.
Stadtarchivar Simon Dietrich hielt einen faktenreichen Vortrag über die Entstehungsgeschichte von Nanzenbach.

Während die ersten Dorfgemeinden im ehemaligen Dillkreis schon in den 1950er Jahren festlich ihre Jubiläen begingen, wurde die Ersterwähnungsurkunde aus dem Jahr 1325 erst 1990 dank einer Anfrage der Nanzenbacher Heimatforscherin Margot Limmert im Staatsarchiv Wiesbaden entdeckt. „Der Name Nanzenbach bezeichnet eine Siedlungsstelle „am Bach des Nanzo“ oder des „Nantz“, ist aber zeitlich kaum genauer einzuordnen. Hinweise geben allerdings archäologische Funde, die interessanterweise sämtlich im Zusammenhang mit montanwirtschaftlichen Aktivitäten stehen. So wurden 1993 in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs Herrenberg auf Nanzenbacher Gemarkung zwei Öfen zur Eisenverhüttung samt Schlackenhalde ergraben, die wohl aus dem 13. Jahrhundert datieren“, so Simon Dietrich, der in seinem Text /Bild- Vortrag die Ortsgeschichte faktenreich darlegte.

Verkehrssituation in Nanzenbach

Im Fokus der Fragestunde stand die Verkehrssituation in und nach Nanzenbach. Zunächst ging es um einen Fahrradweg von Dillenburg nach Nanzenbach. Hier wies Bauamtsleiter Steffen Hiekisch auf die Projektanlaufgespräche mit Hessen Mobil hin, bei dem es unter Berücksichtigung des Naturschutzes um die Varianten Tal und Wald ging. „Wir hoffen, dass wir bald zu einer Klärung und zu einer Abstimmung kommen werden“, so Hiekisch.

Hauptstraße

Bezugnehmend auf die Frage, ob es möglich ist die Hauptstraße zu einer verkehrsberuhigten Zone umzuwidmen, erklärte Bürgermeist Lotz: „Die Hauptstraße ist eine Landesstraße und liegt somit nicht in unserem Ermessen. Da ist eine Abstimmung mit dem Land Hessen und Hessen Mobil notwendig. Der Straßenverkehr ist immer ein schwieriges Thema, allerdings ist Nanzenbach nicht mit der Situation in Frohnhausen zu vergleichen, wo das hohe Verkehrsaufkommen Maßnahmen zu Tempolimits notwendig macht, während das Verkehrsaufkommen in Nanzenbach wesentlich geringer ist“.

Parksituation

Markus Weiß, Leiter des Ordnungsamts, wies auf die Zahlen zur Verkehrsüberwachung hin, die dennoch Tempolimits und einen Verkehrsüberweg durchaus sinnvoll machen. Ein Dauerbrenner ist auch für viele Nanzenbacher die Parksituation im Nanzenbacher Weg, der ebenfalls als Landesstraße ausgewiesen ist. Und auch Nanzenbach selbst sei zugeparkt und gleiche somit einem Hindernisparcours.

Anbindung

Drei Personen, die Fragen beantworten.
Steffen Hiekisch, Leiter des Bauamts, Stadtverordnetenvorsteher Klaus-Achim Wendel und Bürgermeister Michael Lotz standen den Fragen der Nanzenbacher Bürgerinnen und Bürger Rede und Antwort.

Der Zustand des Dillenburger Bahnhofs und die Verbesserung des Zugangs von Nanzenbach standen ebenfalls zur Debatte wie die Zufahrt zum Gewerbegebiet Adolfshütte, die aufgrund der gesperrten Brücke nur über den Hammerweg stattfindet. „Eine neue Zufahrt ist aufgrund der finanziellen Situation der Stadt im Moment nicht möglich“, so Michael Lotz. Weitere Themen waren der Stand bei den Bauarbeiten zum Aquarena Schwimmbad und die Einführung eines Bürgerbusses, die bislang aufgrund fehlender Fahrerinnen und Fahrer noch nicht geschehen ist.

Belange im Blick

Sowohl für Michael Lotz und seinem Nachfolger im Amt, Friedrich Dehmer, gibt es viel zu tun. Sie haben die Belange der Nanzenbacher Bürgerschaft im Blick. „Ich habe noch keine abschließende To-Do-Liste. Da muss man sehen, was die nächsten Monate bringen“, erklärte Friedrich Dehmer.

Bürgermeister Lotz: “Es war eine schöne Zeit”

Für Michael Lotz galt es nach 24 Jahren im Amt in Kürze Abschied zu nehmen, verbunden mit dem Dank und für die Unterstützung, die er erfahren habe, „Es war eine schöne Zeit.“

100 Wilde Bäche für Hessen

Flusslauf mit Bäumen

Festes Schuhwerk war angesagt, als Michael Ruhl, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat, am vergangenen Freitag (28.11.) im Rahmen des Programms „100 Wilde Bäche für Hessen“ die Baustelle an der Dietzhölze in Dillenburg mit Vertretern des Ministeriums, der Hessischen Landgesellschaft mbh sowie dem stellvertretenden Dillenburger Bauamtsleiter Steffen Hiekisch und Stadtrat Hans-Werner Schech besichtigte. Projektingenieur Oliver Spohr (Weber Ingenieure, Homberg/ Efze) gab den Anwesenden Auskunft über den Stand der 2018 begonnen Maßnahmen, die sich aktuell vom Standort der Firma Outokumpu bis zu Gemarkungsgrenze Frohnhausen-Wissenbach erstrecken.  

Baumaßnahmen an der Dietzhölze
Umfangreich sind die Baumaßnahmen zur Wiederherstellung der linearen Durchgängigkeit der Dietzhölze.

Das Renaturierungsprojekt Dietzhölze geht voran

 In seiner Begrüßung wies Stadtrat Hans-Werner Schech auf die Renaturierung der Dietzhölze als ein zentrales Zukunftsprojekt für die Oranienstadt Dillenburg hin. „Gemeinsam mit dem Land Hessen bringen wir die Dietzhölze Schritt für Schritt zurück zu einem ökologisch funktionsfähigen, lebendigen Gewässer – für Natur, Artenvielfalt und eine nachhaltige Stadtentwicklung“, so Schech. Staatssekretär Ruhl fügte hinzu: „Diese Renaturierung zeigt eindrucksvoll, dass es hier um mehr geht, als nur ein Bauprojekt. Es ist ein Gemeinschaftswerk, getragen von der Stadt Dillenburg, unterstützt vom Land Hessen, begleitet von Fachplaner, der Hessischen Landgesellschaft, den Behörden und vielen engagierten Menschen vor Ort.  Insgesamt werden 2,4 Millionen Euro in dieses Projekt investiert, wovon 2,1 Millionen Euro auf das Land Hessen fallen.“

Drei Personen, von denen eine in hellgelber Jacke Ausführungen zum Projekt gibt.
Projektleiter Oliver Spohr erläutert Staatssekretär Michael Ruhl und Thomas Zimmermann von der (links)Hessischen Landgesellschaft den aktuellen Stand des Renaturierungsprojekts Dietzhölze.

Dietzhölze erhält ihren ursprünglichen Zustand zurück

Die 23.5 Kilometer lange Dietzhölze, seit Jahrzehnten durch strukturarme Abschnitte, befestigte Ufer und zahlreiche Wasserhindernisse für Fische und anderer Wasserleben ökologisch beeinträchtig, erhält ihren ursprünglichen Zustand zurück. Die jetzigen Bauarbeiten, die seit November 2024 laufen, erleichtern die Herstellung der linearen Durchgängigkeit: 13 Querbauwerke werden so umgestaltet, dass Fische die Dietzhölze wieder unbeeinträchtigt durchwandern können. Bei der Besichtigung der Bauabschnitte demonstrierte Projektleiter Oliver Spohr wie die vielfältigen Fischbestände entnommen, und wieder ausgesetzt werden in ein Flussbett, dass nach dem Rückbau von Ufer- und Sohlbefestigung sowie den Einbau von Totholz die Gewässerstruktur mehr Breite, mehr Tiefe, mehr Strömungsvielfalt aufweist. So wird ein Bach geschaffen, der wieder Lebensraum für einen große Bandbreite an Arten bietet, wie für heimische Arten wie Eisvogel, Groppe, Bachneunauge oder Sumpfschwertlilie“ so Spohr.

Im Vordergrund zeigt ein Mann mit Kescher den weiteren Anwesenden einen Fisch.
Projektleiter Oliver Spohr zeigt den Besuchern der Bauabschnitte wie vielfältig der Fischbestand in der Dietzhölze ist.

 „Die Maßnahmen leisten neben den ökologischen Vorteilen einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz. Durch ein breiteres Gewässer kann sich die Dietzhölze künftig in unkritische Bereiche ausbreiten“, betonte Staatssekretär Michael Ruhl.

Flusslauf mit Bäumen
Stück für Stück erhält die Dietzhölze ihren natürlichen Verlauf wieder zurück.

Dillenburger Souvenirs zur Weihnachtszeit

Verschiedene Souvenirs, die zum Kauf angeboten werden.

Alle Jahre wieder – und so steht auch in diesem Jahr Weihnachten wieder vor der Tür. Auf der Suche nach dem perfekten Geschenk für die Liebsten lässt die Tourist-Information der Oranienstadt Dillenburg keine Wünsche offen.

Brandneu im Sortiment sind drei winterliche Highlights: Die ,,Dillenburger Christbaumkugel mit verspieltem Aufdruck wertet jeden Tannenbaum auf! Die Kugel hat einen Durchmesser von 8 cm und ist in den Farben Rot mit weißem Aufdruck und Gold mit schwarzem Aufdruck erhältlich. Neu ist auch der zimtige ,,Dillenburger Wintersenf‘‘ und das Gewürz ,,Sternenstaub‘‘, das mit Lebkuchen- und Vanillegeschmack sowohl Süßes, als auch Herzhaftes verfeinert.

Verschiedene Souvenirs, die zum Kauf angeboten werden.
Für Genuss unterm Weihnachtsbaum sorgen die Souvenirs aus der Touristinfo der Oranienstadt Dillenburg

Geschenke für Genuss

Aber auch der ,,Oranien-Senf‘‘ mit Mango-Kirschpaprika Geschmack und der ,,Oranien-Balsam-Essig‘‘, verfeinert mit Mango, bilden ein unschlagbares Duo für die Küche und sind frisch in der Tourist-Information eingezogen.

Das war aber natürlich noch nicht alles: Vom ,,Dillenburger Kaffee‘‘ zum gemütlichen Beisammensein, über die ,,Dillenburger Würze‘‘ zum Verfeinern von köstlichen Speisen, bis hin zum ,,Oranien-Tee‘‘ zum Aufwärmen an kalten Tagen, ist auch vieles mehr erhältlich, das kulinarische Herzen höherschlagen lässt. So lässt es sich mit einem Rot- oder Weißwein, dem ,,Wilhelms-Tropfen‘‘, perfekt unter dem Tannenbaum anstoßen. Passend dazu gibt es natürlich das Weinglas mit ansprechender Dillenburg Skyline. Nicht zu vergessen ist außerdem der regionale ,,Oranien-Honig‘‘ in drei verschiedenen Größen, der die Weihnachtszeit wortwörtlich versüßt.

Wer die Souvenirs direkt liebevoll verpackt mit nach Hause nehmen möchte, kann sich gerne einen individuellen Geschenkkorb zusammenstellen lassen. Diese können auch am Sonntag, den 7. Dezember im Zeitraum von 11.00 bis 17.00 Uhr auf dem Adventsmarkt im Rahmen des Dillenburger Winterzaubers erworben werden. 

Das Team der Tourist-Information lädt herzlich ein im Alten Rathaus (Hauptstraße 19, 35683 Dillenburg) vorbeizuschauen, um die vielen tollen Geschenkideen zu entdecken.

Dillenburg ehrt Stadtradler

Die Gewinner des Stadtradelns auf einem Gruppenbild

206 Teilnehmer haben in 16 verschiedenen Teams insgesamt 42.162 Kilometer zurückgelegt. Das war gut, nicht nur für die Gesundheit.

Die Oranienstadt Dillenburg hat die eifrigsten Teilnehmer der Aktion „Stadtradeln 2025“ geehrt. Stadträtin Karin Pflug lobte in einer Feierstunde im Rathaus das Engagement der 206 aktiven Pedaleure, die in 16 verschiedenen Teams insgesamt 42.162 Kilometer zurückgelegt und dabei über sieben Tonnen Kohlendioxid eingespart haben. Gesponsert wurde die Aktion wieder von der Sparkasse Dillenburg. Die geehrten Stadtradler erhielten Urkunden, Gutscheine und Sachpreise.

Die Gewinner des Stadtradelns auf einem Gruppenbild
Erfolgreiche Teilnehmer, Sponsoren und Organisatoren nach der Siegerehrung vor dem Rathaus Foto: ©Tilo Kramer/Stadt Dillenburg

In Dillenburg drei Wochen lang per Rad unterwegs

Radfahren statt mit dem Auto zu fahren, egal ob beruflich oder privat, das ist das Ziel der internationalen, weltgrößten Kampagne „Stadtradeln“ des Klima-Bündnisses. Mal auf das Fahrrad steigen, dieses langfristig als Verkehrsmittel entdecken und so im Alltag klimafreundlich unterwegs sein, das ist der Idealfall. Wer in Dillenburg wohnt, arbeitet oder zur Schule geht, konnte in den drei Wochen von Ende Juni bis Anfang Juli dabei sein und ordentlich in die Pedale treten. Die Auftakt- und Abschlusstour wurde gemeinsam mit der Stadt Haiger angeboten.

Neue Gewinnkategorien

In diesem Jahr gab es auf Initiative der Radverkehrsbeauftragten Regina Eckhardt und Ernst-Walter Schramm zusätzliche neue Gewinnkategorien. Prämiert wurde der erfolgreichste Schüler. Niko Wedler aus dem Team der Goldbachschule legte 831 Kilometer zurück. Die Goldbachschule stellte mit 37 Teilnehmern auch das stärkste Team. Erstmals geehrt wurde das Team mit den meisten Kilometern pro Kopf. Dabei siegte die Gemeinschaftsunterkunft Dillenburg, die mit 429 Kilometer über 150 Kilometer mehr zurücklegte als das zweitplatzierte Team.

Siegerin mit den meisten Kilometern bei den Damen wurde Claudia Kring von der Sparkasse Dillenburg. Bei der Wiederholung ihres Vorjahressieges legte sie 907 Kilometer zurück. Platz zwei ging an Paula Weg vom Team Manderbach mit 610 Kilometern und Platz drei an Nicole Greeb, die mit 503 Kilometer für dasselbe Team am Start war. In der Kategorie der Herren siegte in diesem Jahr Rolf Nix vom Team „Magistrat der Oranienstadt Dillenburg“, der es auf 1273 Kilometer brachte. Den zweiten Rang sicherte sich Bernd Kreck mit 1047 Kilometer aus dem Team „Goldbachschule Frohnhausen“. Mit erradelten 1014 Kilometern musste sich Alex Thielmann vom Team „Grundschule Manderbach“ knapp geschlagen geben.

Geschenke und Urkunden auf einem Tisch
Es wurden viele Urkunden und Geschenke verteilt. Foto: ©Tilo Kramer/Stadt Dillenburg

Helen Förster macht die meisten Fahrten im Aktionszeitraum

Da es bei der Aktion „Stadtradeln“ darauf ankommen soll, so oft wie möglich das Rad zu nutzen, gab es noch eine gesonderte Wertung für die Personen mit den meisten Fahrten im Aktionszeitraum. Nicht zu schlagen war Helen Förster vom Team „Juliane-von-Stolberg-Schule“, die es auf 125 Fahrten brachte. Platz zwei ging hier an Tanja Womser (Grundschule Manderbach), die Simone Esser (Sparkasse Dillenburg) hinter sich lassen konnte.

Im Anschluss an die Siegerehrung wurde noch ein Foto der eifrigsten Teilnehmer gemacht. Die plauderten dann auch noch gemeinsam über die gelungene Aktion. Alle waren sich einig, dass es schön wäre, wenn jeder auch im nächsten Jahr wieder an der „Stadtradeln“-Aktion teilnehmen könnte. Wer Fragen zu der Aktion oder weitere Fragen und Anregungen in Bezug auf den Radverkehr in der Stadt hat, kann sich per E-Mail an radverkehr@dillenburg.de an die Radverkehrsbeauftragten der Oranienstadt Dillenburg wenden.