Der Round Table 57 Dillenburg überbrachte im Rathaus traditionsgemäß den Kindertagesstätten in Dillenburg die Spendenerlöse aus dem diesjährigen Entenrennen in Höhe von 7.006 Euro. Insgesamt 3.000 Enten gingen am 9. Juli an den Start und wetteiferten um den Sieg. Die beliebte Aktion feierte in diesem Jahr ihr 20jähriges Jubiläum. Die Betreuungseinrichtungen hatten sich am Losverkauf fleißig beteiligt. Mehr als zwei Drittel aller potentiellen „Entenbesitzer“ hatten hier ihre Lose erhalten.
Bildunterschrift (Foto: Oranienstadt Dillenburg): Tobias Pfeifer und Felix Weyl überreichten in Anwesenheit von Bürgermeister und Schirmherr Michael Lotz den Vertretern und Vertreterinnen der Kindertagesstätten die Spenden aus dem Losverkauf des Entenrennens
Round Table 57 Dillenburg überreicht über 7.000 Euro
Nun erhielten die Einrichtungen aus den Händen von Präsident Tobias Pfeifer sowie von Felix Weyl und Moritz Engelhardt anteilmäßig je nach Anzahl der verkauften Lose eine herzliche Spende, von der Material oder Ausstattung für die jeweilige Einrichtung angeschafft werden kann. Bürgermeister und Schirmherr Michael Lotz bedankte sich herzlich für die Unterstützung und lobte die Aktion des Serviceclubs, die eine große Vor- und Nachbereitung erfordert. Besonders bemerkenswert ist, dass der Serviceclub bereits seit dem ersten Entenrennen in 2002 die Betreuungseinrichtungen in Dillenburg ohne Unterbrechung mit den Erlösen unterstützt.
Wünsche der KiTas können nun erfüllt werden
Gerätschaften für Außenanlagen wie Fahrzeuge oder Sonnenschirme, Fallschutzmatten für Turnräume standen genauso auf dem Wunschzettel der KiTas, wie die Anschaffung von Spielzeugen oder die Finanzierung von Ausflügen. Im Einzelnen erhielten: KiTa „Der kleine Prinz“ 111 Euro, Ev. KiTa Oberscheld 363 Euro, KiTa Niederscheld 450 Euro, KiTa Mittelfeld 210 Euro, KiTa Eibach 300 Euro, kath. KiTa „Unterm Regenbogen“ Dillenburg 165 Euro, KiTa Nanzenbach 273 Euro, AWO-KiTa Zwingel 771 Euro, KiTa Donsbach 300 Euro, KiTa Manderbach 1.011 Euro, Ev. KiTa Königskinder Frohnhausen 537 Euro, Ev. KiTa Familienzentrum Frohnhausen 951 Euro und kath. KiTa St. Nikolaus Dillenburg 564 Euro.
Jugendabteilungen von THW und Feuerwehren
Besonderer Dank ging auch die Jugendabteilungen des THW Dillenburg und der Freiwilligen Feuerwehren, die die Veranstaltung mit ehrenamtlichen Engagement und Gerätschaften unterstützten. Daher erhielten diese beiden Organisationen ebenfalls einen Erlös in Höhe von je 500 Euro. Insgesamt konnte so die stolze Summe von 7.006 Euro überreicht werden. Alle Vertreter und Vertreterinnen der Kindertageseinrichtungen waren sich einig: Kinder, Eltern und die Teams freuen sich auf das Entenrennen 2023, das für den 8. Juli geplant ist.
Die Tourist-Information Dillenburg hat eine neue Stadtrallye für Kinder (geeignet für Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen) und Jugendliche konzipiert und bietet somit ein weiteres, attraktives Angebot für Familien an. Wandeln Sie mit der neuen Stadtrallye auf den Spuren vergangener Zeiten, erhalten Sie Einblicke in die Geschichte Dillenburgs und lassen Sie den Herbstblues hinter sich!
Das neue Angebot eignet sich für Familien mit Kindern und kann individuell oder als Gruppe (z.B. bei einem Kindergeburtstag)
Rätselbogen in der Touristinfo erhältlich
unternommen werden. In der Tourist-Information im Alten Rathaus kann der Rätselbogen für 5,00 € pro Kind erworben werden. Mit dem Rätselbogen erhalten Sie alle wichtigen Informationen, die zum Lösen der Aufgaben benötigt werden. Zum Abschluss der Rallye wartet natürlich auch eine kleine Überraschung für alle Teilnehmenden.
Ein Familienspaß für Groß & Klein, mit spannenden Informationen und Freude an der frischen Luft!
Informationen erteilt die Tourist-Information
Informationen erteilen die Mitarbeitenden der Tourist-Information auch jederzeit gerne unter der Telefonnummer 02771/896-151.
Die Oranienstadt Dillenburg wird ab dem 1. November an Teilen der Kurhausbrücke Sanierungen durchführen. Der Berührungsschutz des Bauwerks, das zwischen dem Kino und dem Bismarck-Denkmal die Bahngleise überquert, muss erneuert werden.
Teilsperrungen aus Sicherheitsgründen erforderlich
Dadurch kommt es zu Teil- und Vollsperrungen des Verkehrs für die Dauer von rund zehn Tagen. Die Kurhausbrücke wurde Anfang der 1960’er Jahre mit Durchführung der Elektrifizierung der Eisenbahn erbaut. Inzwischen ist sie stark sanierungsbedürftig, weshalb langfristig ein Ersatzneubau geplant ist. Aufgrund des schlechten Zustands des vorhandenen Berührungsschutzes, der sich horizontal an der Brücke in der Bismarckstraße über den Gleisen der Bahnstrecke Siegen – Gießen befindet, ist es erforderlich, kurzfristig Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit zu ergreifen.
Berührungsschutz
Ein passender Berührungsschutzüberall dort vorgeschrieben, wo querende Straßen- oder Fußgängerbrücken auf Oberleitungen treffen. Die Oranienstadt beabsichtigt nun, den vorhandenen Berührungsschutz auf einer Länge von bis zu 30 Metern abzubrechen und gegen eine entsprechende, vertikal montierte Konstruktion ähnlich der an der Hohlbrücke zu ersetzen. Bei einem späteren Neubau der Brücke sollen diese Bauelemente Wiederverwendung finden. Die Abbruchelemente werden von der Bismarckstraße aus mit einem Kran herausgehoben und abtransportiert. Anschließend wird die Schnittfläche beschichtet und der neue Berührungsschutz montiert.
Der Berührungsschutz an der Kurhausbrücke am Kino muss saniert werden (Foto: Oranienstadt Dillenburg)
Arbeiten finden überwiegend Nachts statt
Die Arbeiten finden überwiegend in den Nachtstunden statt, um den Zugverkehr möglichst wenig zu beeinflussen. Lediglich die Montage des neuen Berührungsschutzes einschließlich Geländer wird am Tag durchgeführt. Alle Arbeiten werden von der Brücke mit einem Kran und einem Gerüst, das an der jeweiligen Seite der Brücke angebracht wird, umgesetzt. Daher ist es aus Sicherheitsgründen unumgänglich, dass es im Verlauf der Bauphase in der Nacht immer wieder zu Teil- und Vollsperrungen kommen wird. Die Deutsche Bahn AG hat gemeinsam mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen, welche den Eisenbahnbetrieb auf der Bahnstrecke Siegen – Gießen durchführen, der Oranienstadt Termine für die erforderlichen Sperrungen benannt, nach denen sich der Zeitraum der Sanierung richtet.
Linienbusse werden umgeleitet
Die Linienbusse, die planmäßig über die Bismarckstraße fahren würden, werden über die Rühlstraße umgeleitet. Statt der Haltestelle „Bismarckstraße“ wird die Haltestelle „Dill-Kliniken“ angefahren. Die Linienbusse wenden im Wendehammer der Haltestelle „Dill-Kliniken/Ärztehaus“ und fahren dann über die Rühlstraße weiter. Die Beendigung der Sanierungsarbeiten und die Aufhebung der Einschränkungen ist für Freitag, 11. November geplant. Die Oranienstadt investiert in diese Sicherheitsmaßnahmen rund 400.000 Euro – darin enthalten sind die baulichen Maßnahmen und auch die vorbereitenden Planungsleistungen.
Bis vor Kurzem sorgte der Lahn-Dill-Kreis für die Unterkunft von Flüchtlingen aus der Ukraine. Leider, so die Kreisverwaltung, ist dies fast nicht mehr möglich. So kommt es dazu, dass der Lahn-Dill-Kreis die Geflüchteten an die Städte und Gemeinden des Kreis delegieren muss. Dies bedeutet, dass die Kommunen dafür Sorge zu tragen haben, Flüchtlingen Wohnraum zu Verfügung zu stellen. Davon ist die Oranienstadt nicht ausgenommen. Im Lahn-Dill-Kreis sind zur Zeit zirka 5.100 Flüchtlinge untergebracht. Diese leben in Gemeinschaftsunterkünften, oder sind privat untergekommen.
Verteilerschlüssel
Der Lahn-Dill-Kreis hat einen Verteilerschlüssel für die Delegierung von Flüchtlingen bestimmt. Dieser Verteilerschlüssel richtet sich nach den Einwohnerzahlen der einzelnen Städte und Gemeinden. Im Lahn-Dill-Kreis sind derzeit 253.285 Menschen wohnhaft. Davon sind 23.216 Menschen in Dillenburg gemeldete. Für die Delegierung der Flüchtlinge an die Kommunen liegt somit der Verteilerschlüssel für Dillenburg bei 9,17 Prozent. Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Oranienstadt mehr als diese Prozentzahl aufgenommen. In Dillenburg sind derzeit 350 Ukrainische Flüchtlinge gemeldet. Von daher wird es eventuell in den nächsten Wochen keine Zuweisung von Flüchtlingen an die Stadt geben. Jedoch steigen die Flüchtlingszahlen wieder an, so dass es durchaus im Laufe des November 2022 dazu kommen kann, dass der Lahn-Dill-Kreis der Stadt tatsächlich Flüchtlinge zuweisen könnte.
Freistehenden Wohnraum melden
Von daher ruft die Oranienstadt die Dillenburger Bürgerinnen und Bürgerinnen auf, freistehende Wohnungen der Stadt zu melden. Den Flüchtlingen aus der Ukraine, und diese sind in großer Mehrheit Frauen und Kinder, sollen würdevoll untergebracht werden. Es genügt schon, dass die Frauen und Kinder aus der Ukraine flüchten müssen. Es soll, soweit dies möglich ist, von Gemeinschaftsunterkünften abgesehen werden. Von daher bittet die Oranienstadt darum, entsprechende Wohnungen bzw. Wohnraum zu melden. Dies kann über die E-Mail-Adresse fm.dietermann@dillenburg.de oder über die Rufnummer 02771/896-211 geschehen. Verantwortlich zeigt sich Herr Dietermann, vom Ressort Zentrale Dienste, Abteilung Jugend und soziale Angelegenheiten.“
„Für ein gutes Klima in die Pedale treten“ – diese Möglichkeit bestand beim Stadtradeln, an dem sich die Städte Haiger und Dillenburg im Aktionszeitraum vom 2. bis 22. Juli 2022 beteiligten.
Haiger und Dillenburg zeichnen Bestplatzierte aus
Die Bestplatzierten in beiden Kommunen wurden jetzt offiziell durch die städtischen Repräsentanten gewürdigt, während eine erneute Teilnahme in 2023 bereits geplant ist. Die Siegerehrung mit der Überreichung von Urkunden und Preisen fand in der Dillenburger Villa Grün auf dem Schlossberg statt. In dem dreiwöchigen Aktionszeitraum im Sommer galt es, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Alle Bürgerinnen und Bürger der Städte konnten mitmachen, indem sie Dillenburg bzw. Haiger als teilnehmende Kommune auf der entsprechenden Internetseite auswählten und sich hier registrierten.
Auftakt fand in Haiger statt
Die gemeinsame Auftaktveranstaltung mit Eröffnungstour fand am 2. Juli auf dem Haigerer Marktplatz statt. Mit einer Fahrt zum und um den Aartalsee sowie einem geselligen Zusammensein im Dillenburger Biergarten beendeten die Teilnehmenden das Stadtradeln 2022. Alle waren bis zum Schluss ehrgeizig bei der Sache und mit den Endergebnissen mehr als zufrieden. Landrat Wolfgang Schuster rückte in seinem Grußwort die Bedeutung der Aktion in den Mittelpunkt – geht es doch letztlich darum, das Thema Radverkehr im öffentlichen Diskurs präsenter zu machen. Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr 2.557 Kommunen an der bundesweiten Kampagne.
57.595 gefahrene Kilometer in Haiger und Dillenburg
Alleine in Haiger und in Dillenburg kamen dabei 57.595 geradelte Kilometer von 20 Teams und 295 Einzelpersonen zusammen, die dadurch 9 Tonnen Co2 einsparten. In Dillenburg unterstützen die Radverkehrsbeauftragten Ernst-Walter Schramm und Regina Eckhardt die gute Sache, die in Haiger von Robin Simig vom Fachdienst Sport, Kultur, Jugend und Tourismus sowie vom Radwegebeauftragten Jörg Reck begleitet wurde.
(Foto: Oranienstadt Dillenburg): Gemeinsame Siegerehrung vor der Villa Grün in Dillenburg – die Bestplatzierten des Stadtradelns in Haiger und Dillenburg
Sonderpreis für Michael Neuel
Haigers Erster Stadtrat Helmut Schneider überreichte an Michael Neuel einen Sonderpreis: der Zehnjährige hatte an der Eröffnungstour am 2. Juli teilgenommen und die 25 Kilometer mit einem Fahrrad ohne E-Motor gemeistert. Die weiteren Haigerer Platzierungen bei den Damen: 1. Platz Claudia Kring (861 Kilometer), 2. Platz Uta Gabrikowski (656 Kilometer) und 3. Platz Monika Müller (545 Kilometer) – und bei den Herren: 1. Platz Thomas Schneider (1.453 Kilometer), 2. Platz Alexander Jost (640 Kilometer) und 3. Platz Titus Weiß (626 Kilometer).
Paula Weg und Karl-Heinz Enners sind die Erstplatzierten
In Dillenburg ehrte Bürgermeister Michael Lotz die Bestplatzierten. Bei den Damen waren dies: 1. Platz Paula Weg (901,6 Kilometer), 2. Platz Ulrike Bellersheim (823,1 Kilometer) und 3. Platz Adele Fray (612,7 Kilometer). Und bei den Herren: 1. Platz Karl-Heinz Enners (1.404,6 Kilometer), 2. Platz Rolf Nix (1.003,8 Kilometer) und 3. Platz Frank Schuhmacher (756,4 Kilometer). Außerdem prämierte die Oranienstadt die Teilnehmenden, die die meisten Fahrten absolvierten und damit auch bewusst bei Kurzstrecken auf das Auto verzichteten: 1. Helen Förster (52 Fahrten), 2. Katharina Weber (48 Fahrten) und 3. Hardy Zöllner (39 Fahrten). Für 2023 planen die Kommunen eine erneute Teilnahme an der Aktion. Angedacht ist der dreiwöchige Zeitraum vor den hessischen Sommerferien.
Hintergrund der 15. Auflage der bundesweiten Kampagne “Stadtradeln”
Die Bundesregierung hat in den letzten Jahren viele verschiedene Energie- und Klimaschutzprogramme zur Senkung der Treibhausgasemissionen beschlossen. Im Rahmen dieser Programme und zur Erreichung der Ziele wurden zahlreiche Maßnahmen gefördert oder Gesetze erlassen. Auch die Bundesländer haben sich die Senkung der Treibhausgasemissionen als Ziel gesetzt. Das Land Hessen hat das Ziel definiert, bis 2020 seine Treibhausgasemissionen um 30 % und bis 2025 um 40 % gegenüber 1990 zu reduzieren. Da diese Ziele nur gemeinsam zu erreichen sind, haben sich Dillenburg und Haiger dem Programm „Klima-Kommunen in Hessen“ angeschlossen. Im Rahmen des Programmes verfolgen hessische Kommunen gemeinsam das Ziel, klimaneutral zu werden.
Es braucht eine bessere Radinfrastruktur
Um Menschen davon zu überzeugen, dass insbesondere bei kürzeren Strecken problemlos auf die Nutzung des eigenen Autos verzichtet werden kann, braucht es eine Radinfrastruktur, auf der sie schnell und sicher ans Ziel kommen. Um auf die Bedürfnisse der Radfahrenden aufmerksam zu machen, richtet sich die Aktion deswegen auch an Kommunalpolitiker und Kommunalpolitikerinnen. Sie sind die Entscheidungstragenden, wenn es um die Radinfrastruktur und damit praktischen Klimaschutz vor Ort geht. Während der Aktion nahmen sie selbst die Lenkerperspektive ein und erfuhren, wo die Kommune schon fahrradfreundlich ist und wo noch nachgebessert werden muss.
„Die Stadtverordnetenversammlung der Oranienstadt Dillenburg hat in ihrer Sitzung am 21.07.2022 die Neubekanntmachung des Flächennutzungsplanes beschlossen. Die Neubekanntmachung des Flächennutzungsplanes beinhaltet alle rechtswirksamen Änderungen, Anpassungen, Ergänzungen oder nachrichtlichen Übernahmen nach anderen gesetzlichen Bestimmungen, die er seit seiner Rechtswirksamkeit im Jahre 1997 erfahren hat.
Die Fassung der Neubekanntmachung kann in der Stadtverwaltung Dillenburg Stadthaus Herefordhaus, Bahnhofsplatz 1, Zimmer A 10.13 in 35683 Dillenburg während der üblichen Dienststunden (Mo. – Fr. 8.30 bis 12.00 Uhr und Mo. – Do. 13.30 – 15.00 Uhr) eingesehen und über den Inhalt kann Auskunft verlangt werden. Um Beachtung der aufgrund der Covid-19-Pandemie gültigen Zutrittsbestimmungen der Stadtverwaltung wird gebeten. Die Einsichtnahme ist nach telefonischer Rücksprache unter den Telefonnummern 02271/896 – 245 oder – 243 möglich.“
Für die Planung einer Ortsumgehung der Bundesstraße 253 Frohnhausen / Wissenbach konnten nun weitere Weichen erfolgreich gestellt werden. HessenMobil und die beteiligten Kommunen Dillenburg, Eschenburg und Dietzhölztal unterzeichneten die entsprechende Vereinbarung, auf deren Grundlage mit der Projektplanung begonnen werden kann. Außerdem schlossen die drei Kommunen eine Verwaltungsvereinbarung ab, die unter anderem Kostenverteilung und Personalbesetzung regelt. Den bedeutenden Schritt vollzogen Land und Kommunen unter Anwesenheit von vielen Gästen in den Räumen der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill.
Durch eine Ortsumgehung erhoffen sich die Beteiligten eine deutliche Entlastungswirkung bezüglich des Verkehrsaufkommens (Durchgangsverkehr), mit der eine fühlbare Verkehrsberuhigung erreicht und die Funktionsfähigkeit der innerörtlichen Straßen und Knotenpunkte wiederhergestellt werden soll. Weitere positive Effekte sind die Verringerung der Unfallgefahr in den Ortschaften, die Reduzierung des Lärms und der Abgase für die Anwohner sowie eine Attraktivitätssteigerung der Region als Wirtschaftsstandort. Auch deswegen hatte sich die Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill von Beginn an für die Ortsumgehung stark gemacht. Präsident Dr. Felix Heusler betonte in seiner Begrüßung unter anderem, welche deutlichen Zeiteinsparungen für die Unternehmen alleine im Liefer- und Transportbereich erreicht werden können.
Der Bau einer Ortsumgehung um die Orte Frohnhausen und Wissenbach steht im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2016 unter dem „vordringlichen Bedarf“. Allerdings fehlen beim Land die notwendigen Personalressourcen, um alle hier enthaltenen Maßnahmen zu planen. Deswegen hatte Hessen für zehn ausgewählte Projekte den Kommunen angeboten, die Planung selbst zu übernehmen. Damit besteht die Chance, dass mit den Maßnahmen schneller begonnen werden kann. Auch die Oranienstadt Dillenburg und die Gemeinden Dietzhölztal und Eschenburg erhielten im letzten Jahr dieses Angebot nach einer gemeinsamen Resolution im Jahr 2019. Den Entwurf zu einer entsprechenden Vereinbarung hatte HessenMobil den beteiligten Kommunen zugesandt und in den letzten Monaten detailliert mit diesen besprochen, so dass die Stadtverordnetenversammlung Dillenburg und die Gemeindevertretungen Eschenburg und Dietzhölztal das Angebot letztlich annahmen. Geregelt wird nun beispielsweise die Vorgehensweise zur Beauftragung von Fachbüros, Art und Umfang des erforderlichen Grunderwerbs, Prüfung von Trassenführungen und Anschlussstellen, schutzwürdige Belange und wer für welche Aufgaben und Tätigkeiten zuständig ist. Auf regionaler Ebene regelt die interkommunale Verwaltungsvereinbarung zwischen den Kommunen weitere Details. Hier geht es um die Grundsätze der Zusammenarbeit – Ansprechpartner, Einstellung eines Ingenieurs, Öffentlichkeitsarbeit und Aufteilung der Personal- und Sachkosten zwischen den Beteiligten.
Dillenburg trägt dabei den „Löwenanteil“ und übernimmt aufgrund der Länge der betroffenen Strecke auf eigener Gemarkung rund 57 % der Kosten, wohingegen Eschenburg 33 % trägt und die restlichen 10 % bei Dietzhölztal verbleiben. Auch wenn die nördlichste Kreisgemeinde topografisch keine direkte Anbindung an die B 253 hat, entstehen bei einer Verlegung der Bundesstraße in den Orten Wissenbach und Frohnhausen direkte Vorteile: „Denn der Zubringer zum Autobahnanschluss Dillenburg ist für die Industrie- und Gewerbestarke Gemeinde Dietzhölztal, mit einer hohen Zahl an überwiegend durch Pendler genutzten Arbeitsplätzen, insbesondere für die Zukunft eine sehr wichtige Voraussetzung für unternehmerische Standortentscheidungen“, so Dietzhölztals Bürgermeister Andreas Thomas.
Dillenburgs Bürgermeister Michael Lotz freute sich, dass der gemeinsame Weg nun konkret beschritten werden kann: „Der Planungsprozess wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Wir werden großen Wert darauflegen, diesen durchgehend offen, transparent und wertschätzend gegenüber allen Beteiligten zu gestalten. Uns ist bewusst, dass es sich um ein schwieriges Projekt handelt. Alleine die Fragen zu einer möglichen Trassenführung und die naturschutzrechtlichen Belange werden uns intensiv beschäftigen. Auch bleiben wir nicht vom Fachkräftemangel verschont: Die bei uns vorgesehene Ingenieurstelle ist bislang leider erfolglos ausgeschrieben worden.“ Er bedankte sich besonders herzlich bei der Industrie- und Handelskammer – insbesondere bei Bereichsleiterin Saskia Kuhl – für die starke Unterstützung und bei den anwesenden Abgeordneten des Hessischen Landtags, die sich für das Projekt eingesetzt hatten. Er freue sich nun auf die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Und Eschenburgs Bürgermeister Götz Konrad ergänzte: „Wir haben ein gemeinsames Ziel und wir fangen jetzt an – das ist das, worauf es ankommt: es geht los!“
Auf die knappen Ressourcen beim Land Hessen ging der direkt gewählte Landtagsabgeordnete Jörg-Michael Müller (CDU) ein: „Das jetzige Prozedere ist der erste Schritt in die richtige Richtung – mit der Planungsvereinbarung kommen wir schneller ans Ziel.“ Dem konnten die Abgeordneten Stephan Grüger (SPD) und Dr. Matthias Büger (FDP) zur beipflichten. Alle sahen die Notwendigkeit und die Dringlichkeit der Ortsumgehungsplanung und wünschten dem Projekt alles Gute.
Das Land Hessen wurde beim Unterzeichnungstermin von Ulrich Hansel von HessenMobil vertreten. „Ein wichtiger Tag für alle Partner“, so der Dezernent, der eigens aus Fulda anreiste. Und weiter: „Das umfangreiche und spannende Projekt benötigt einen langen Atem – umso besser, dass es nun partnerschaftlich geplant werden kann.“ Die Planungsvereinbarung zu Ortsumgehung der B 253 sei das achte der insgesamt zehn Projekte, das nun zur Unterschrift komme, aber das einzige, bei dem drei Kommunen beteiligt seien. Mit einem Baubeginn ist frühestens in 2032 zu rechnen.
Die Stadtverordnetenversammlung der Oranienstadt Dillenburg hat in ihrer Sitzung am 21.07.2022 die Stellungnahmen, welche im Rahmen der ersten Offenlage des Bebauungsplanes „Feuerwehr Manderbach“ vorgelegt wurden, abgewogen. Im Ergebnis dessen erfolgt die Umstellung des betreffenden Bauleitplanverfahrens auf das zweistufige Regelverfahren. Zugleich wurde die Aufstellung zur Änderung des Flächennutzungsplanes, die jeweilige Durchführung der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung sowie die Durchführung einer Umweltprüfung beschlossen.
In der Zeit vom 12. bis 16. September 2022 findet bundesweit erstmalig eine Woche der Klimaanpassung statt. Mit der Aktion soll die Bedeutung, Vielfalt und Dynamik der Klimaanpassung in Deutschland für eine breite Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. Auch wir stellen in diesem Rahmen unser Engagement im Bereich der Risikovorsorge vor und laden herzlich ein zur Vorstellung der Funktionsweise des Hochwasserrückhaltebeckens “Irrschelde” in Oberscheld am Donnerstag, 15. September 2022 um 15 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenlos, jedoch ist eine Anmeldung an a.graser@dillenburg.de erforderlich. Parkmöglichkeiten bestehen am Reit- und Sportplatz in Oberscheld.
Für eine sichere und zukunftsorientierte Strom- und Gasversorgung in Dillenburg verlegt die EAM ab 5. September im Bereich der Wolframstraße, Georg-Fey-Straße, Friedrich-Schramm-Platz, Becherstraße, Bismarckstraße und Frohnhäuser Straße und Dorotheenweg neue Versorgungsleitungen für das Strom- und Gasnetz.
Im Zuge dieser Arbeiten werden die Stadtwerke in der Becherstraße und am Friedrich-Schramm-Platz sowie im Teilbereich der Georg-Fey-Straße vom Beginn bis zum Abzweig zum Friedrich-Schramm-Platz auch die Wasserversorgungsleitungen erneuern. Mit dieser Maßnahme soll eine ausreichende und störungsfreie Versorgung für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt werden. Die bestehenden Leitungen genügen aufgrund ihres Alters und des natürlichen Verschleißes nicht mehr den Anforderungen an eine sichere Wasserversorgung. Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Hauptversorgungsleitung werden auch die Hausanschlüsse erneuert, die noch nicht aus Kunststoffleitungen bestehen.
Arbeiten unter Vollsperrung
Aufgrund der geringen Restfahrbahnbreiten muss oftmals unter Vollsperrung gearbeitet werden. Dies ist erforderlich, um den Straßenverkehr und die Rettungswege während der Bauzeit aufrecht zu erhalten. Die Maßnahme ist in insgesamt neun Bauabschnitte unterteilt und soll bis Ende November 2022 abgeschlossen sein.
Baubeginn im Bereich der Georg-Fey-Straße ab nächster Woche
Begonnen wird mit dem Abschnitt in der Georg-Fey-Straße zwischen Wolframstraße und Friedrich-Schramm-Platz, gefolgt vom Bereich über den Friedrich-Schramm-Platz zwischen Georg-Fey-Straße und Becherstraße. Der dritte Abschnitt betrifft die Becherstraße vom Friedrich-Schramm-Platz bis in den Wendehammer unter halbseitiger Sperrung mit Befahrbarkeit für die Anlieger. Anschließend muss die Becherstraße vom Friedrich-Schramm-Platz bis zur Kreuzung Bismarckstraße voll gesperrt werden. Für die Anlieger der hinteren Becherstraße wird das Verbot der Einfahrt in den Friedrich-Schramm-Platz aufgehoben, um die Befahrbarkeit zu gewährleisten. Die Straßenverkehrsbehörde bittet hier um gegenseitige Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer.
Vollsperrung Frohnhäuser Straße und Kreuzung Becherstraße/Bismarckstraße
Im fünften Abschnitt ist eine Vollsperrung zwischen Frohnhäuser Straße und der Kreuzung Becherstraße/Bismarckstraße vorgesehen. Anstatt der Bushaltestelle in der Bismarckstraße wird dann nur die Haltestelle in der Rühlstraße angefahren werden können. Die nächsten Arbeiten betreffen den Bereich in der Frohnhäuser Straße unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung. Der letzte Bauabschnitt wird in der Wolframstraße kurz nach der Kreuzung Georg-Fey-Straße unter erneuter Vollsperrung gebaut. Bei allen Vollsperrungen sind die Umleitungen ausgeschildert.
Ca. 4 Wochen pro Bauabschnitt
Für jeden der Bauabschnitte sind ca. vier Wochen eingeplant. Während der Bauarbeiten wird die Versorgung der Haushalte weitestgehend aufrecht erhalten. Wenn es zu Unterbrechungen kommen sollte, werden sich diese nur auf kurze Zeiträume beziehen. Über planmäßige Unterbrechungen werden die Anlieger rechtzeitig informiert. Die Firma Clemens Reuschenbach aus Breitscheid im Landkreis Altenkirchen wird die Tiefbauarbeiten ausführen. Die EAM und die Stadtwerke bitten die Anwohner für etwaige Unannehmlichkeiten um Verständnis. Alle Beteiligten sind bemüht, einen zügigen und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
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